Der 21. Juli von Christian v. Ditfurth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 bei Droemer.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland, 1950 - 1969.

  • München: Droemer, 2001. ISBN: 3-426-27199-0. 563 Seiten.
  • München: Knaur, 2003. ISBN: 3-426-62415-X.
  • Vechta: Geest, 2011. ISBN: 978-3866852938. 496 Seiten.

'Der 21. Juli' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein atmosphärisch dichter Thriller – ein fesselndes Spiel mit der Wirklichkeit: Hitler wird bei dem Attentat vom 20. Juli 1944 getötet. Doch die Verschwörer werden von der SS ausgespielt. Mit Anbruch des 21. Juli stürzt die Welt in ein neues Inferno.

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Erklaerbaer zu »Christian v. Ditfurth: Der 21. Juli« 16.11.2013
Ein absolut plausibles Szenario.
Die beschriebenen rüstungstechnischen Umstellungen:
Umstellung der gesamten Luftfahrtindustrie auf die Produktion eines Düsenjägertyps, Förderung der Luftabwehrraketenentwicklung, Einstellung des teueren V-Waffenprojekts, keine Einmischung der politischen Führung in die Rüstungsplanung und Zusammenlegung aller Atomprojekte unter einer zentralen Führung hätten durchaus die im Roman beschriebenen Folgen haben können.
HGMichel zu »Christian v. Ditfurth: Der 21. Juli« 23.04.2013
Hirnrissiges Zeug, weil der Autor dem historischen Fakt '21.Juli' nicht traut, und er deswegen zwei Drittel des Romanes darüber schreibt, was er getan haben würde, wenn die Geschichte so ausgesehen hätte, wie er es sich vorstellt, damit das Attentat erfolgreich verlaufen wäre. Der rest ist spinnertes Zeug. Wertung: Altpapier.
Beverly zu »Christian v. Ditfurth: Der 21. Juli« 10.06.2012
"Militärisch war 1944 nichts mehr zu bestellen", schrieb ein User in einem Diskussionsforum. Damit ist der Fiktion von "Der 21. Juli" der Boden entzogen.

Hätte das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 Erfolg gehabt, hätten seine Nachfolger - wer immer das wäre - die Wahl gehabt, den Krieg bis zum totalen Zusammenbruch weiter zu führen oder gleich die Waffen zu strecken.

Mehr nicht.

Ein sofortiger Waffenstillstand hätte auf allen Seiten Millionen Menschen das Leben gerettet und nur das hätte gezählt. Der erbärmliche Schacher um zu menschlichen Nutz- und Schlachtvieh erniedrigte Völker, Grenzen und Gebiete war nicht nur beim Deutschen Reich ein Sport verbrecherischer Eliten, den außer ihnen kein Mensch braucht.

Soweit die - fiktive - Realität.

Was wir im "21. Juli" haben, ist ein spannender Roman, der aber auf Voraussetzungen basiert, die weder realistisch noch wünschenswert sind. Mir scheint es, als ob Christian von Ditfurth da wissentlich einen Ballon aufpustet, um ihn im Finale effektvoll platzen zu lassen. Das ist ihm gelungen und dafür gab es von mir 100°, aber ich habe schon Star Trek-Episoden gesehen, die realistischer waren als sein Roman.
detno zu »Christian v. Ditfurth: Der 21. Juli« 11.05.2010
Ausgangspunkt ist das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 und die Verschwörung der Militärs um Graf von Stauffenberg. Wie konnten die Vorbereitungen zu dieser Aktion vom ansonsten bestens informierten SS-Sicherheitsdienst unbemerkt bleiben?

Nach diesem Werk waren Himmler und die SS sehr wohl informiert und duldeten das Attentat mit dem Ergebnis, dass fortan die SS die allein bestimmmende Kraft im Reich ist.

Der Krieg wird verbissen fortgeführt und mit dem Abwurf einer deutschen Atombombe auf das russische Minsk beendet.

1953 versuchen dann die Amerikaner, das Rad der Geschichte zu ändern. Der deutsche Überläufer Knut Werdin, der zuvor als SS-Standartenführer auch für die Sowjets spioniert hatte, soll Himmler beseitigen, um ein sich abzeichnendes Bündnis Deutschland/Sowjetunion zu verhindern.

Klingt alles sehr verworren ?

Ist es aber nicht, da historische Fakten und Personen sehr geschickt in einen hervorragenden Plot eingearbeitet werden.

Dieser Polit-Thriller ist in sich stimmig, liest sich spannend und gibt obendrein Einblicke in die Machtstrukturen, auch wenn alles nur auf die Fiktion aufbaut:
Attentat am 20. Juli 1944 gelungen, Hitler tot.
silverfox zu »Christian v. Ditfurth: Der 21. Juli« 04.05.2008
Ich bin erst durch eine Tauschbörse auf dieses Buch und diesen Autor aufmerksam geworden,habe es umgehend beschafft und bin nicht enttäuscht worden.
Wirklich grandios,wie hier mit der jüngeren Geschichte gespielt wird,
die Handlung ist ungemein fesselnd.
Ähnlich wie "Vaterland" von Harris hat
mich dieser Roman nicht losgelassen.
Mehr davon !
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Felux Wolf zu »Christian v. Ditfurth: Der 21. Juli« 06.03.2004
Einfach nur genial,weil es mích so gefesellt hat wie noch kein Buch zuvor!
Muss man gelesen haben,ultimativ!!!
Felix Wolf(15)
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