Totenkünstler von Chris Carter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel The death sculptor, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 4 der Robert-Hunter-Serie.

  • London: Simon & Schuster, 2012 unter dem Titel The death sculptor. 512 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2013. Übersetzt von Sybille Uplegger. ISBN: 978-3-548-28539-9. 384 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2013. Gesprochen von Uve Teschner. ISBN: 3869091282. 6 CDs.

'Totenkünstler' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren. Er versteht sich als Künstler. Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an. Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein.

Ihre Meinung zu »Chris Carter: Totenkünstler«

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Karl H. zu »Chris Carter: Totenkünstler« 28.07.2016
Ich kann mich den bereits vorliegenden, positiven Bewertungen weitestgehend anschließen. Ich verschlinge Carters Thriller im Nu. Chris Carter schafft durch die Grausamkeit der Täter bzw. Taten zunächst die notwendige, emotionale Betroffenheit beim Leser und den inneren Impuls "das Schwein muss gefasst werden!". Dann entfaltet er ein sehr spannendes Puzzle, dessen Lösung garantiert nicht vorhersagbar ist. Leider legt er in "der Totenkünstler" mit dem Mechaniker im Boot eine Fährte, die für mich einen krassen logischen Bruch zum Finale bildet. Das hat mich am Ende des Buches doch sehr enttäuscht.
Hamann zu »Chris Carter: Totenkünstler« 20.10.2014
Bin durch Zufall auf das Buch gestossen, kannte den Autor bis dato noch nicht, obwohl ich eine begeisterte Thirller-Leserin bin.
Ich fand das Buch extrem fesselnd und war am Ende überrascht, wer der Täter ist, da der Leser bis kurz vor Schluss auf eine falsche Fährte gelockt wird. Genial!
Kann das Buch empfehlen und es ist sicher das letzte Buch, welches ich von Carter lesen werde!
Lese-Bienchen zu »Chris Carter: Totenkünstler« 17.09.2014
Da es mein erstes Buch von Chris Charter ist, war ich erst etwas skeptisch ob ein Vorwissen erforderlich ist. Da es sich ja bei dem Buch um den 4. Teil einer Serie handelt um die beiden Profilern Robert Hunter und Carlos Garcia. Die bedenken wurden mir beim Lesen ziemlich schnell genommen, so dass ich das Buch auch als neuer Chris Carter Leser nur empfehlen kann. Man kommt super gut in das Buch rein, es ist so geschrieben, dass keine unnötigen Sachen beschrieben werden oder es sich unnötig in die Länge zieht. Es werden alle wichtigen Fakten erläutert und von Kapitel zu Kapitel erfährt man mehr und möchte einfach nur weiter lesen. Ob es eine neue Erkenntnis über den mutmaßlichen Täter ist oder ein erneuter Mord oder die Lösung um die mysteriösen Schattenbilder. Man ist gefesselt von der Story und ich war froh so viel Zeit zur Verfügung zu haben um es wirklich zügig lesen zu können. Die jeweiligen Kapitel sind kurz gehalten, dadurch wirkt das ganze ziemlich kurzweilig im positiven Sinne. Es kommen keine Sprünge drin vor sondern ist klar gegliedert auch wenn die meisten Kapitel so enden, dass sich die Profiler gerade mal wieder einem weiteren Ergebnis nähern aber der Leser die Lösung natürlich erst im nächsten oder übernächsten Kapitel präsentiert bekommt. Meiner persönlichen Einschätzung nach, werden die Morde gut beschrieben aber für Leser die es nicht allzu blutig mögen, ist es nicht wirklich zu empfehlen. Der Titel ist sehr gut gewählt. Gleich am Anfang wird von dem ersten Mord berichtet. Ein Krebskranker Staatsanwalt wird von seiner Pflegerin ermordet aufgefunden. Aber nicht einfach ermordet nein der Täter hat aus „ihm“ eine Art Kunstwerk gemacht. Die beiden Profiler bekommen die IT-Spezialistin Alice Beaumont an ihre Seite gestellt. Nach dem das Rätsel um das mysteriöse Kunstwerk gelöst wurde, passiert schon der nächste Mord. Diesmal trifft es ein Mitarbeiter des Dezernates von Hunter und Garcia. Auch aus ihm wurde eine Kunstwerkt geformt, auf ziemlich bestialische Weise. Auf Grund wie der Mord verübt wurde und da auch hier wieder ein Kunstwerk am Tatort gefunden wurde, kann man davon ausgehen, dass es der gleiche Mörder ist. Fraglich ist wo liegt der Zusammenhang zwischen diesen beiden Personen. Während die beiden Profiler zusammen mit Alice wohl den einzigen Zusammenhang finden und vielleicht den Mörder auf der Spur sind, passiert der dritte Mord. Ein Psychologe. Nach dem die Leiche gefunden wurde kann man davon ausgehen, dass es sich tatsächlich um einen Serienmörder handelt. Fraglich ist ob die Interpretation stimmt, die die drei getroffen haben und es gibt nur noch einen weiteren Mord. Somit stehen alle ziemlich unter Druck rauszufinden wer der tatsächlich Täter ist, sind die Zusammenhängen die gefunden worden richtig auch wenn der Psychologe im ersten Augenblick überhaupt nicht dazu passt. Kann der vierte noch ausstehende Mord verhindert werden. Oder sind die Detektive Hunter und Garcia auf der falschen Spur. Ich kann nur wirklich jedem viel Spaß mit dem Buch wünschen, der es gerne etwas blutig mag aber eine mitreisende, fesselnde Story lesen möchte die die ein oder andere Wendung im Laufe der Story nimmt. Ich persönlich war begeistert.
rolandreis zu »Chris Carter: Totenkünstler« 19.02.2014
Wie auch die drei Vorgängerbänder schreibt Chris Carter harten Stoff, nichts für zarte Gemüter. Da der Spannungsbogen sich bis zum Ende hin aufbaut und in keinerlei Weise abflacht, ist dieses Buch gelungen. Einzig durch Carter's detaillierte Beschreibungen, die sich mitunter auch etwas in die Länge ziehen, wirkt der Plot manchmal in die Länge gezogen. Insgesamt aber durchaus ein solider Thriller, der durchaus auf weitere Bände aus der Reihe neugierig macht.
Manfred rathunde zu »Chris Carter: Totenkünstler« 02.02.2014
Ein Racheengel betritt die Bühne des menschlichen Umfelds und er hat viel Wut mitgebracht. Dementsprechend tappt der Leser nach den ersten Seiten knöcheltief im Blut der Opfer. Erstes war ein Staatsanwalt und sein Mörder zerstückelt ihn, um einer perfiden Kunst zu frönen, aus seinem Opfer ein Bild zu formen. Chris Carter will wahrscheinlich noch seinen Bus kriegen, so zieht er das Tempo richtig an. Die Ermittler haben noch kein wirkliches Bild vom Tatort, schon schlägt der Täter erneut zu, genauso gnadenlos, genauso brutal. Nur hat es jetzt einen Polizisten getroffen, was alle Kollegen aus dem Umkreis von LA, auf den Plan ruft. Polizistenmord ist doch eine andere Kategorie. Aber wieder steht eine Skulptur der Reste des Opfers am Tatort. Carter hält das Tempo im oberen Bereich, den Begriff Bremse dürfte ihm unbekannt sein, sein Fuß kennt nur ein Pedal, Gas. Seine Finger fliegen über die Tastatur, um Worte zu formen, eine wahre Pracht zu folgen. Kaffee trinken ist ein Fremdwort, man kann ja die Zeit nutzen, den Leser zu schocken. Und das hat Chris gut drauf, der Wasserkocher brodelt, nur hat man keine Zeit, dass köstliche braune Pulver aufzugießen. Und noch immer sind die Ermittler im Hintertreffen. Und der Möchte-gern- Künstler verewigt sich wieder. So zusagen auf dem Schreibtisch des nächsten Opfers. Als eine weitere Aussage des Mörders materialisiert sich eine neue Kreation und die muss erst mal interpretiert werden, um die Ermittlungen weiterführen zu können. Obwohl seine „guten“ Figuren glatt ausgeschliffen sind, mehr oder weniger ohne wirklichen Makel, stellt Chris harte Aufgaben an seine Ermittler. Ist der Täter im unmittelbaren Bereich der Opfer zu suchen, oder doch wo anders? Man hat viel aufzuarbeiten, um das Motiv zu verstehen. Und das hat es in sich. Carter entpuppt sich als ein Schreiber, der gekonnt schocken kann, seinen Leser mit Spannung am Buch hält und sein Pokerface aufsetzt, wenn es um den Sinn seiner Geschichte geht. Nicht nur die Toten sind Opfer einer perfiden Seele, welche immer dieses Dilemma ausgelöst hat, auch Unbeteiligte, vom Geschehen berührt, können und werden im Sog von Verbrechen zu zerbrochenen Existenzen. Blicke hinter die Kulissen … (MRD)
Else Elsing zu »Chris Carter: Totenkünstler« 24.11.2013
Der Krimi fing sehr spannend und den Leser, bzw. Zuhörer (Hörbuch) fesselnd an; obwohl er doch ziemlich starke Nerven verlangt in der Schilderung der Tötungsbeschreibungen . Das Ende oder besser gesagt, die Auflösung jedoch erinnert doch verdammt an Hakan Nessers "Die Frau mit dem Muttermal", hoffentlich habe ich jetzt nicht zuviel verraten !!!
€nigma zu »Chris Carter: Totenkünstler« 05.06.2013
Der "Totenkünstler" ist ein typischer Carter-Thriller, in dem das Blut literweise fließt oder spritzt. Im vierten Band der Hunter/Garcia-Reihe ist es dem Autor wieder gelungen, in Bezug auf den Modus Operandi des Täters etwas ebenso Spektakuläres wie auch Originelles zu präsentieren. Hier begnügt sich der Mörder nicht damit, seine Opfer möglichst brutal abzuschlachten, sondern er beweist Intelligenz, Fachkenntnisse, künstlerisches Know-how und wahrlich starke Nerven, indem er sich nach den eigentlichen Taten die Zeit nimmt, aus den Körperteilen der zerlegten Opfer groteske Kunstwerke anzufertigen. Hinter den Sinn, bzw. die Aussage dieser Kunstwerke zu kommen, erfordert natürlich eine dem Mörder ebenbürtige Intelligenz: dies ist also eindeutig ein Fall für Robert Hunter, dessen intellektuelle Kapazitäten für die Leser, die die früheren drei Bände nicht gelesen haben, auch in diesem Buch in einem Rückblick auf seine schulische und berufliche Laufbahn rekapituliert werden. Neben seinem "nur normalbegabten" Kollegen Carlos Garcia bekommt Hunter hier Verstärkung durch die ebenfalls hochbegabte Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft, die Computerspezialistin Alice Beaumont, die seinerzeit dieselbe Eliteschule besuchte wie er.
Das ständige Herausstreichen von Hunters außergewöhnlicher Intelligenz empfinde ich als unnötig, ebenso übertrieben finde ich die übertriebenen Schießereien und die daraus folgenden ekligen Beschreibungen (z.B. beim Sturm auf die Drogengang). Diese Übertreibungen wären nicht erforderlich, da dieser Thriller schon allein durch die gut konstruierte zentrale Handlung und die interessanten und wechselvollen Ermittlungen sehr unterhaltsam ist. Wie schon in den Vorgängerbänden wird auch hier das Interesse des Lesers durch die relativ kurzen Kapitel mit den Cliffhangern am Ende und durch den Szenenwechsel zwischen den Ermittlungen von Hunter/Garcia einerseits und Alice andererseits wachgehalten.
Ich vergebe eine Leseempfehlung für Liebhaber rasanter Thriller, die sich nicht an detaillierten Beschreibungen von Grausamkeiten stören und spannende Unterhaltung bei nicht allzu hohem literarischen Anspruch erwarten.
wendelin zu »Chris Carter: Totenkünstler« 30.05.2013
Blutiges Gemetzel

Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia vom LAPD haben einen neuen Fall. Ein Mörder tötet nicht nur besonders brutal, sondern formt aus ihren Körperteilen auch noch blutige Skulpturen.
Brutal und blutig geht es bei Chris Carter immer zu. Darüber hinaus hat der Roman aber nicht viel zu bieten. Zwar wird solide ermittelt, aber ohne Esprit und vor allem ohne Ergebnis. Die liefert uns wie immer nur die Inspiration von Hunter und der Zufall.

Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen. Das liegt wohl vor allem am Schreibstil. Die extrem kurzen Kapitel und die vielen Cliffhanger treiben einen beim Lesen voran.

Ich verstehe den ganzen Hype um Chris Carter nicht. Die Storys sind platt, die Charaktere nur oberflächlich angelegt, die Motive nicht nachvollziehbar und ein paar Logik-Fehler hat er auch mal wieder eingebaut.

Fazit: Dieses Buch sei nur Lesern empfohlen, die keinen Wert auf eine anspruchsvolle Geschichte legen und von einem Krimi nicht mehr erwarten, als besonders grausamen und blutigen Szenen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Blackfairy71 zu »Chris Carter: Totenkünstler« 25.04.2013
Ich habe das Buch bei Vorablesen gewonnen. Bei Autoren wie Chris Carter frage ich mich immer, wie krank jemand sein muss, der sich so etwas ausdenkt? Sind das alles potentielle Serienkiller? ;-)
Ich fand "Totenkünstler" jedenfalls sehr spannend und fesselnd geschrieben bis zum überraschenden Ende. Ich mag auch die Charaktere sehr, allen voran Robert Hunter.
jess_biggs zu »Chris Carter: Totenkünstler« 16.04.2013
Ich habe gerade das Buch beendet. Man sollte die Carter reihe um Robert Hunter definitiv in der richtigen Reihenfolge lesen.
Das Buch ist sehr spannend, teilweise aber sehr brutal. Was der Täter hier mit seinen Opfern macht, hat höchsten Ekelfaktor.
Was ich nicht so gut fand ist, dass Hunter wieder durch viel Überlegen auf die Lösung kommt, obschon es eine andere Möglichkeit gegeben hätte. Dieser "7.Sinn" Hunters ist etwas viel für meinen Geschmack.
Hingegen hat mir das eigentliche Ende als unvorhersehbar sehr gefallen.

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