Die letzte Spur von Charlotte Link

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Goldmann.

  • München: Goldmann, 2008. ISBN: 978-3-442-46458-6. 636 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2008. Gesprochen von Gudrun Landgrebe. gekürzt. ISBN: 3866047932. 4 CDs.

'Die letzte Spur' ist erschienen als TaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Elaine Dawson ist vom Pech verfolgt. Als sie nach Gibraltar zur Hochzeit einer Freundin reisen will, werden sämtliche Flüge in Heathrow wegen Nebels gestrichen. Anstatt in der Abflughalle zu warten, nimmt sie das Angebot eines Fremden an, in seiner Wohnung zu übernachten – und wird von diesem Moment an nie wieder gesehen. Fünf Jahre später rollt die Journalistin Rosanna Hamilton den Fall neu auf. Plötzlich gibt es Hinweise, dass Elaine noch lebt. Doch als Rosanna diesen Spuren folgt, ahnt sie nicht, dass sie selbst bald in Lebensgefahr schweben wird …

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Sonja Redmer zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 12.06.2017
Habe die Kritiken gelesen. Warum wollen einige ein Happyend? Dann sollten die doch Rosamunde Pilcher oder ähnlichen Schund lesen, da kommen sie auf ihre Kosten. Ich habe jetzt 2 Bücher von Link gelesen "die letzte Spur" und "Schattenspiel". Beides ist gute Unterhaltung für Mußestunden auf dem Balkon. Und mehr braucht man manchmal nicht.
Crimehands.com zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 25.11.2016
Charlotte Link ist für ihre gut verpackten Krimis bekannt, denn in weiten Teilen sind ihre Geschichten ganz normale Geschichten, die sich irgendwann zu Krimis entwickeln. Das ist vielleicht kein Alleinstellungsmerkmal, aber doch ungewöhnlich am Markt der Kriminalliteratur. Und ich schätze das, sogar sehr, weil es kein Räuber-und-Gendarm-Spiel ist, wie man es viel zu oft in diesem Genre antrifft. Link schreibt Geschichten aus dem Alltag, Geschichten, die jedem passieren können – bis dann eben doch etwas Ungewöhnliches passiert.

Nur bei diesem Buch passiert nichts. Dieses Buch ist so banal, dass man es nach der Hälfte auch weglegen kann, denn es passiert weder etwas Überraschendes, noch etwas Außergewöhnliches. Aber natürlich habe ich es fertig gelesen, obwohl ich, gerade bei der Hälfte, nicht nur einmal kurz davor war, das Buch ins nicht-zu-ende-gelesen-Regal stellen wollte. Aber ich habe mir gedacht „Das ist Charlotte Link, da kommt sicher noch was“ – Pustekuchen.

Ich meine, natürlich passiert etwas, und ja, es gibt auch Leichen – aber für die Hauptstory ist das völlig redundant. Anstatt die Hauptstory richtig gut zu machen, eröffnet Link ein Ablenkungsmanöver nach dem anderen, einen Strang nach dem nächsten und friemelt alles irgendwie zum Hauptplot dazu, damit die Geschichte noch größer, das Buch noch dicker wird.

„Die letzte Spur“ ist bei weitem nicht das erste Buch von Charlotte Link, das ich gelesen habe, aber – und es tut mir wirklich leid, das so hart ausdrücken zu müssen; aber wieso etwas schönreden, wo es nichts schönzureden gibt – mit Abstand das Langweiligste. Nicht mal von Beginn an, denn das erste Viertel ist wirklich gut, allerdings schläft die Geschichte irgendwann ein. Zwar versucht Link, sie mit Cliffhangern am Leben zu halten, wirklich bringen tut das aber nichts.

Abgesehen davon hat man bei Link das Gefühl, dass sie bei ihren Geschichten öfter mal dasselbe Grundgerüst benutzt: Die Stimmung schwankt bei nahezu allen Charakteren zwischen verzweifelt und ängstlich, Selbstzweifel stehen bei Link ohnehin an der Tagesordnung – glückliche Menschen findet man bei ihr so gut wie nie. Was allerdings okay ist, denn so nimmt sie die Leser für ihre Geschichten ein und das ist wohl der Grund für ihren anhaltenden Erfolg – jeder kann sich mit Links Figuren identifizieren; jeder von uns hat Selbstzweifel. Nur dass wirklich jeder Charakter Zweifel und Ängste hat – naja. Es ist halt etwas monothematisch. Es würde der Geschichte nicht schaden, wenn eine Frohnatur dabei wäre, um etwas Kontrast hineinzubringen. Aber nein, bei Link sind Frauen meistens Opfer - unterdrückt von ihren Ehemännern, Lebensgefährten oder den Kollegen - und Männer meistens reaktionäre Machos.

Zurück zum erwähnten Grundgerüst: so erinnern Teile des Showdowns an „Das Haus der Schwestern“ und die Atmosphäre an „Die Betrogene“. Wobei es Showdown in dem Sinne gar keinen gibt. Irgendwann in der Mitte des Plots gibt es Showdown-ähnliche Szenen, eben die erinnern an „Das Haus der Schwestern“.

Ein Charakter, nämlich den des Bruders von Elaine, hat mich besonders irritiert. Mehr dazu demnächst in einem SPOILER-Beitrag.

Fazit: Charlotte Link liefert mit „Die letzte Spur“ ein unnötig aufgeblasenes Buch ohne wirklich nachvollziehbaren Handlung und mit einem gesellschaftlichen Bild, das in längst vergessene Zeiten gehört. Hätte ich sehnsüchtig auf den neuesten Link gewartet, ich wäre mehr als enttäuscht.
Jacqueline zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 26.01.2016
Wer hat denn nun elaine umgebracht Leute.. Bitte helft mir mein Sohn soll dieses Buch morgen in der schule vorstellen und wir sind erst bei Seite 350 das schaffen wir nie??
Bitte
Er möchte so gerne das Ende wissen aber leider hatten wir nicht genug Zeit...Es währe schon wenn uns jemand mitteilen könnte wer elaine umgebracht hat und wie..
Danke schön mal im voraus
Biscuit zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 17.10.2015
Bezüglich meinem Kommentar unten, hier einige Vorschläge wie das Buch hätte besser enden können:
- An dem Abend als Marc Elaine zu sich nach Hause eingeladen hatte, war sein Sohn Josh noch bei ihm (da ja Jacqueline ihre Mutter, die im Sterben lag, während dieser Zeit besuchte). Sein Sohn, der eigentlich schlafen sollte, bekam mit dass sein Vater eine fremde Frau eingeladen hatte und im Verlaufe des Abends ist Josh derjenige der Elaine die Treppe herunterdrückt (aus dem Wut der sich jahrelang in ihm gesammelt hatte wegen den Tränenausbrüchen seiner Mutter). Marc hat dann effektiv die Leiche so entsorgt wie es im Roman geschildert wurde in der Hoffnung seinen Sohn damit zu schützen (immerhin wird im Roman betont dass Josh eigentlich der „Schlüssel“ ist und sich alles um ihn dreht).
- Jacqueline oder Pams Freund wären ebenfalls eine bessere Wahl gewesen als Marc. Oder eben dass Marc nicht so ein Feigling ist und sich zum Schluss erhängt... dann hätte er das gleich vor 5 Jahren machen sollen als sein Leben sowieso schon den Bach herunterging.
- Elaine lebt noch, hat vieles in der Zwischenzeit durchgemacht und sich komplett verändert. Sie hat nichts mehr von dem Mauerblümchen welches sie mal gewesen ist und wurde in der Zwischenzeit zu derjenigen die alle Fäden zieht. Pit und Ron arbeiten und erledigen alle "Drecksarbeiten" für sie.

Oder so in der Art.
Biscuit zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 16.10.2015
Habe das Buch gestern fertig gelesen (10 Tage dafür gebraucht). Vom Schreibstil her fand ich es gut, bei einem Roman von 637 Seiten erwartet man sich ja schon oft zuviele Details bezüglich Sachen die man eigentlich in wenigen Sätzen hätte beschreiben können, deshalb hat mich die Szene vom ersten Kuss zwischen Rosanna und Marc gestört weil man zu vielen "weniger wichtigen Augenblicken" lauter detaillierte Beschreibungen bekommt während die Kussszene in dem entsprechenden Moment irgendwie "überflüssig" war, so als ob die Autorin die beiden jetzt endlich verkuppeln wollte ohne wirklich vorher die geringsten Indizien von eventuellem sexuellen oder sonst welchem Interesse zwischen den beiden hergestellt zu haben (fand jetzt nicht unbedingt dass Rosannas Fernsehauftritt so herüberkam als wäre sie in Marc verliebt sondern eher dass sie trotzdem versuchte das ganze Gerecht und Objektiv herüberzubringen). Diese Szene sowie vor allem das Ende der Geschichte haben mich enttäuscht, der ganze Rest war eigentlich gut. Schade nur wenn man so viele Seiten ließt um an diesen Schluss zu kommen, musste ja nicht unbedingt ein Happy End werden aber es gab keine Aussprache mit Dennis, Rob soll plötzlich mit Rosanna leben aber keiner weiß genau ob Dennis (oder Marina) damit einverstanden sein werden etc. es wirkt irgendwie unvollständig.
Anja zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 13.10.2015
Ich mag auch die Erzählart von Charlotte Link.
Jedes Buch fesselt mich, was wohl daran liegt, dass ich von Natur aus neugierig bin im Bezug auf das was im Leben anderer so geschieht und wie sie sind.
Das hat Charlotte Link gut drauf. Am Ende können einem die Figuren vor wie Bekannte.
Dieses Buch fand ich gut, allerdings nicht so gut wie einige zuvor.wenn ich es mir recht überlege, waren mir die Auflösungen einiger ihrer Fälle am Ende dann etwas sehr. Spontan
In diesem Buch war es wieder so.
Aber klar, einer muss ja schuld sein:)))
Alles in allem aber hat sie eben einen gewissen Stil, der sich super lesen lässt( da vergehen 600 Seiten schonmal wie im Flug ) Wie auch in diesem Buch.
christine zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 12.10.2015
ich habe noch nie ein so dickes buch so schnell gelesen. ich konnte es einfach nicht mehr aus der hand legen. ich habe mir heute ein neues von ihr bestellt (der beobachter)und freue mich einfach nur darauf. sie hat einen tollen schreibstil und das lässt sich super gut lesen. ich bin normalerweise kein krimifan, aber ich denke seit diesem buch bin ich es. vor allem von frau link!
Sandra zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 22.07.2015
Das war mein erstes Buch von Charlotte Link und ich fand das Buch nicht schlecht, aber irgendwie fehlt mir irgendwas. Ich kann noch nicht mal richtig sagen was. Ich denke allerdings auch, dass es vielen Leuten gefallen wird. Charlotte Link hat einen sehr guten Schreibstil. Ich werde mir trotzdem kein Buch mehr von Charlotte Link kaufen.
Lisa zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 11.05.2015
Ich fand die story recht interessant . Jedoch fand ich die Gestaltung mangelhaft. Vorallem das Ende hat mich enttäuscht. Ich hätte mir schon ein glückliches ende mit rosanna und Marc gewünscht. Außerdem finde ich es passieren zu viele Zufälle, was sehr unrealistisch wirkt... Es wAr das erste Buch dieser Autorin und leider muss ich sagen ich wahrscheinlich kein weiteres Lesen werde.
Elke Dänhardt zu »Charlotte Link: Die letzte Spur« 18.03.2015
Einleitend möchte ich sagen, dass ich die Werke der Autorin sehr schätze und auch sehr gern lese. Viele ihrer Büche kenne ich gut und sind noch in meiner Erinnerung. Ich mag sonst gar keine Krimis, aber Ch. Link erzählt spannend und mitreißend. Dieses Buch hat eigentlich auch ganz interessant begonnen aber spätestens ab der Mitte des Buches fand ich es ein bisschen langatmig und manchmal unrealistisch. Auf jeden Fall hätten für die Story auch 400 Seiten gereicht.
Ich hab es trotzdem in 10 Tagen ausgelesen, aber war am Ende irgendwie ein bisschen enttäuscht. Ich habe aus dem Buch nicht viel "mitgenommen" und es konnte mich nicht 100% mitreißen. Gibt Schlimmeres!

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