Das Echo der Schuld von Charlotte Link

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 bei Blanvalet.

  • München: Blanvalet, 2006. ISBN: 978-3-7645-0231-7. 600 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. ISBN: 978-3-442-46853-9. 541 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2006. Gesprochen von Gudrun Landgrebe. ISBN: 3866043309. 6 CDs.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2009. Gesprochen von Gudrun Landgrebe. ISBN: 3837101622. 6 CDs.

'Das Echo der Schuld' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Minutenschnell sinkt ein Segelboot nach der Kollision mit einem Frachter vor der Isle of Skye, Meilen vor Schottlands wilder Küste. Ihr Leben ist alles, was die deutschen Aussteiger Livia und Nathan Moor noch retten können. Virginia Quentin und ihr Mann nehmen die Schiffbrüchigen in ihrem Ferienhaus auf. Nathan, der sich über alle Regeln des Anstands hinwegsetzt und ihr ungebeten in das düstere Zuhause in Norfolk folgt, stößt die verschlossene Virginia anfangs ab. Doch es ist auch Nathan, dem es gelingt, sie am einzigen Punkt zu berühren, an dem Virginia in ihrer Einsamkeit empfänglich ist. Virginia öffnet sich ihm mehr als je zuvor einem anderen Menschen und erzählt ihm ihre Geschichte – vom Echo der Schuld, das sie in jeder Sekunde ihres Lebens zu hören meint. In einem kurzen Augenblick des inneren Friedens bricht das Entsetzen in die Gegenwart ein: Die kleine Kim, Virginias siebenjährige Tochter, kehrt von der Schule nicht mehr heim. Und bleibt spurlos verschwunden. Ist sie vor der zerbrechenden Ehe ihrer Eltern geflohen? Oder ist sie Opfer eines Verbrechers geworden, der bereits zwei andere Mädchen getötet hat? Zu ihrem Entsetzen muss Virginia feststellen, dass womöglich sogar Nathan etwas mit den schrecklichen Geschehnissen zu tun hat …

 

Ihre Meinung zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld«

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Josie zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 25.08.2011
SUPER Buch! Habe die 500 Seiten innerhalb von 4 stunden am Gardasee gelesen weil es mich so in seinen Bann gezogen hat. Und das Ende ist noc einmal heftig, da ich die ganze Zeit jemand anderes verdächtigt habe. Super geschrieben, spannend bis zur letzten Seite und man schafft es kaum, dieses Buch aus seiner Hand zu legen;)

glg
Elvira zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 02.11.2009
Es ist schon länger her, daß ich diesen Roman gelesen habe, daher kann ich zur Handlung nicht mehr viel sagen. Was mir jedoch im nachhinein wieder einfällt, wenn ich diese Kritik lese, ist daß mir eine Person besonders in Erinnerung geblieben ist, die hier nicht einmal erwähnt wird: Liz, die Mutter des ersten ermordeten Kindes. Liz ist eine junge Frau, die ungewollt schwanger wurde und eine ziemlich schlechte Beziehung zu ihrer kleinen Tochter hat. Sie sieht das Kind mehr als Last an und kümmert sich nicht gerade vorbildlich um sie. Dann verschwindet die Kleine, während sie mal wieder nicht richtig aufgepaßt hat, und Liz muß sich zum ersten Mal in ihrem Leben mit dem Thema Schuld auseinandersetzen. Meiner Meinung nach ist diese Figur unglaublich gut gelungen, gerade weil sie anfangs so unsympathisch ist. Es gibt nicht viele Autoren, die sich überhaupt trauen würden, die Mutter eines ermordeten Kindes so negativ zu präsentieren. Hut ab vor dem Mut von Charlotte Link! Sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen, ihre Romane beweisen eine geradezu unheimliche Menschenkenntnis. Es stimmt, daß ihre Figuren oft eher unsympathisch und/oder depressiv sind. Vielleicht gerade deshalb sind sie viel realistischer als die Helden anderer Bücher. Man ist von den Figuren genervt, und fühlt dennoch mit ihnen mit; vielleicht weil man Leute kennt, die so sind, oder weil man sich auch selbst darin wiederfinden kann.
Hardcore-Thriller-Fans mit Vorliebe für brutale Details werden sich mit ihren Büchern aber furchtbar langweilen. :-)
Emamju zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 14.10.2009
p.l.u.s. … Link wagt sich an ein schwieriges Thema (Kinderschändung und -tötung), welches sie anstandlos bewältigt.
Das Ende kam unvorhergesehen. Bravo.

m.i.n.u.s. … Dem Buch fehlt das gewisse Etwas, was vielleicht an der Schwere des Themas liegt.

g.e.s.a.m.t. Die Autorin versteht es meisterhaft eine Brücke zwischen Romanfigur und Leser zu bauen. Wie von Zauberhand versetzt man sich in die jeweilige Figur hinein.
Ein solides Link-Werk, mit Höhen und Tiefen und voller menschlicher Abgründe.
vaneea zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 26.08.2009
Habe soeben das Buch beendet und war vom Ende total überrascht - wie immer bei Charlotte Link!

Ich muss allerdings auch sagen, dass es sich mehr um die tragische Geschichte von Virginia dreht als um das Verschwinden ihrer Tochter, das passiert erst sehr viel später.
Trotzdem mag ich die Mischung aus persönlicher Verzweiflung, Offenbarung und diesem sehr heiklen Thema - Frau Link hat zwei Schicksale problemlos miteinander verknüpft und daraus ein spannendes Buch gemacht!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Schmu zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 18.08.2009
Ich habe schon viele Bücher von Charlotte Link gelesen und fand auch dieses Buch echt super. Die Mischung aus Roman und Krimi und zwei parallel laufenden Geschichten fand ich genial. Die Geschichte war spannend geschrieben und das Ende ganz anders als man es erwartet hätte. Das Buch ist auf jedenfall sein Geld wert!!!
Ich freu mich schon auf den nächsten Roman der im August erscheint!!!
Steffi0303 zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 15.06.2009
War ein typisches Charlotte Link Buch, ich fand es schon recht spannend und mal wieder vom Ende total überrascht, obwohl ich ziemlich schnell wusste das es der den ich vermutete zu Beginn dann doch nicht war!

Der Klapptext den das Buch beschreibt, ist im Prinzip nur ein kleiner Nebeneffekt, die Geschichte fängt sich an zu wenden und ist sehr schön erzählt.

Die Propagonisten sind sehr gut beschrieben, ich konnte mir auch die örtlichkeiten sehr gut Vorstellen!

Wie immer hat Charlotte Link zwei Geschichten ineinander einlaufen lassen, aber man hat auch überhaupt keine Schwierigkeiten da durchzublicken.

Alles in allem fand ich es ein gelungens Buch, obwohl es schon weitaus spannendere Bücher von Charlotte Link gegeben hat, aber ich kann es trotzdem sehr empfehlen!

@biene: Nein der Mörder hatte keine Tochter... *zwinker*
biene zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 14.05.2009
Hat der Mörder eine leibliche Tochter, wenn ja wie alt ist sie? Ich bin ganz schlau draus geworden. Aber sonst fand ich das Buch ganz interessant. . . Naja die anderen Bücher von Ihr fand ich nicht so toll sie haben mich nicht mit gerissen. Ein Buch muss mich mitreissen sonst lese ich es garnicht...
jenta zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 05.05.2009
Es war das erste Buch, was ich von Charlotte Link gelesen habe und ich war ziemlich enttäuscht. Ich habe als Krimi geschenkt bekommen, musste aber feststellen, dass es sich um einen Liebesroman und nicht um einen Krimi handelt. Die Verbrechen an den Kindern spielen nur eine Nebenrolle, vielmehr geht es um die Eheprobleme einer reichen Familie.
Die Polizei ist sich anfangs nicht sicher, ob es sich um den gleichen Mörder bei den ersten beiden Kindern handelt, obwohl der Täter seine DNA bei beiden Mädchen hinterlassen hat. Wie ist denn das möglich?

Für mich war das Buch eine Enttäuschung, und ich werde keine weiteren Bücher von Charlotte Link lesen.
Krissi zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 20.04.2009
Dieses Buch ist absolut genial. Wie immer muß man sich einlesen, da bei Charlotte Link wieder 2 Geschichten parallel laufen. Heikles Thema aber gut beschrieben. Die Story war spannend, das Ende unvorhersehbar. Ein tolles Buch!
Habe an Ostern auch kurz in die Verfilmung reingeschaut. Ich finde diese, im Gegensatz zu dem Buch, völlig daneben.
Karl-Heinz Jackermeier zu »Charlotte Link: Das Echo der Schuld« 16.04.2009
So sehr ich von dem Buch begeistert war, so sehr war ich von der Verfilmung, die Ostern im ZDF lief enttäuscht. Es ist mir unerklärlich, warum Frau Link es zugelassen hat, dass ihr Werk derart verfälscht wieder gegeben wird. Wesentliche Personen, die für die Spannung der Story unverzichtbar sind, kommen im Film gar nicht vor. Mir unerklärliche Änderungen zum Buch wurden willkürlich eingebaut. Der negative Höhepunkt war dabei zweifellos, dass der Mörder als Polizist (!!!) beschäftigt ist. Das stimmigste im Film war die Landschaft :-(

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