Am Ende des Schweigens von Charlotte Link

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • München: Blanvalet, 2003. ISBN: 3828975100. 602 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2004. 602 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. ISBN: 978-3-442-46083-0. 602 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2011. ISBN: 978-3-442-37640-7. 624 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2003. Gesprochen von Mariele Millowitsch. ISBN: 3898305600. 6 CDs.

'Am Ende des Schweigens' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Stanbury – ein kleines Dorf im Westen Yorkshires. Eine eigenwillige, romantische Landschaft, die einst die Heimat der Brontë-Schwestern war. Und der Ort, an dem drei eng befreundete deutsche Ehepaare seit Jahren ihre Ferien verbringen. Doch die Harmonie trügt. Eines Tages wird das idyllische Anwesen Stanbury House zum Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens. Ein Verbrechen, das ein jahrelanges Schweigen beendet – und das die Überlebenden mit ihrer ganz persönlichen Wahrheit konfrontiert …

Ihre Meinung zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens«

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Sabine G. zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 22.05.2016
Am Ende des Schweigens ist ein faszinierender Thriller Roman und spannend bis auf die letzte Seite. C L's psychologische Beschreibung der Charaktere lies mich auch zum nachdenken anregen und auch die Erkenntnis, dass man vielleicht auch mal wegschaut ohne zu helfen, hat mich aufgerüttelt.
Ich mag CL's Referenzen zu England und auch ihre Kenntnis und wiederum exakten Beschreibungen von Orten, Wohngegenden und deren Kultur ist treffend! Sie ist eine hervorragende Beobachterin und ihre Beschreibungen lassen den Leser gänzlich in ihren Roman eintauchen und man fiebert den nächsten Seiten entgegen.
bouidar zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 18.08.2015
Für viele ist dieses Buch etwas langatmig, aber genau das macht die Spannung aus. Die Tatsache, dass die Morde bereits geschehen ist, lässt die Frage offen, was vorher passiert ist. Anders als in den meisten Krimis kommt hier erst durch sogenannte Flashbacks, wenn man so will, heraus, was vorher passiert ist. Nach und nach wird außerdem das Mordmotiv aufgedeckt. Und dieses ist beinahe so banal, dass ma
LynleyFan zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 13.02.2015
Für viele ist dieses Buch etwas langatmig, aber genau das macht die Spannung aus. Die Tatsache, dass die Morde bereits geschehen ist, lässt die Frage offen, was vorher passiert ist. Anders als in den meisten Krimis kommt hier erst durch sogenannte Flashbacks, wenn man so will, heraus, was vorher passiert ist. Nach und nach wird außerdem das Mordmotiv aufgedeckt. Und dieses ist beinahe so banal, dass man sich nur denken kann: Wie konnte ich das übersehen? Ich habe es dann weggelegt und den ganzen Abend bis tief in die Nacht durchgedacht. Spannung pur!
Michael38 zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 17.12.2014
Spannend, kurzweilig, interessante Charaktere. Anders kann man das Buch nicht beschreiben. Ein klein wenig negativ fand ich manchmal nur die etwas zu drastische Beschreibung einiger Personen, z. B. die übertriebenen Hasstiraden Ricardas sowie die durchweg hässlichen Beschreibungen der Nebenfiguren (das Receptionsmädchen im Hotel, die Freundin Geraldines ua). Ganz verstanden habe ich Stanbury als "Rückzugsort" der drei Männer nicht ganz. Dort war die Stimmung schlimmer als daheim. Sie hätten 1x jährlich lieber so mal zu dritt wegfahren sollen.
Aylin zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 10.10.2014
am Anfang habe ich gedacht als die Morde bereits passiert sind , wie soll jetzt dieses buch weitergehen ?? aber ich fand es einfach nur klasse !
was ich nicht ganz verstanden habe ist dieser 4. freund der Maenner . ich meine das waere super gewesen wenn die Frau Link diesen jungen mehr eingesaetz haette .
Aschi zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 30.05.2014
Am Ende Des Schweigen:
Ein Psychogramm oder ein Krimi?
Beides trifft zu. Spannung wird durch ein Verwirrspiel aufgegaut und erhalten. Die verschiedenen Charaktere werden schonungslos aufgedeckt, vielleicht auch mal überzeichnet. Wenn auch soviele Psychophaten in einer Gruppe doch wohl kaum vorkommen, finde ich das Bucht gelungen. Ich auf jeden Fall ziehe Charlotte Links Schreibstil den sonst so üblichen Thrillern vor. Einen Versuch wagt ja auch Martin Walker mit seinem Polizisten Bruno: Mord Nebensache, Hauptsache das Umfeld.
E. Kurt
Bibo zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 06.03.2014
Eine blutige Leiche im Rosenbeet und dann ein Rückblick: Wie ist die nur da hin gekommen?
 Drei Ehepaare und ihre Kinder machen alle Jahre wieder Urlaub in demselben Haus. (Das allein hat für mich schon Gruselfaktor.) Neu hinzu gekommen und leichte Außenseiterin ist Jessica, die 2. Frau von Alexander, die auch die Leiche findet. Unerwünscht aufgetaucht: Phillip, der uneheliche Onkel der Hauseigentümerin. Die Beziehungen der "Freunde" untereinander sind alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen. Die eigentliche Krimihandlung, die Suche nach dem Mörder, findet erst im 2. Teil des Buches statt. Da sind schon vier der Hausbewohner grausam abgeschlachtet worden.
 Das ist nicht so ein normaler Krimi, Leiche liegt rum und dann wird endlos aufgeklärt, sondern nach und nach werden die gegenseitigen Abhängigkeiten der Freunde auseinander gedröselt. Das fand ich hoch interessant. 
Manuela Bombis zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 02.06.2013
Am Ende des Schweigens würde auch ich als C.L. bestes Buch bezeichnen. Warum? Es ist psychologisch ein kleines Meisterwerk, nichts wirkt deplaziert und klischeehaft. Ich finde es nur schade, dass man eine gute deutsche Autorin immer wieder mit den Engländerinnen vergleichen muss. C.L. hat sich einen eigenen Stil aufgebaut, mit dem sie offenbar sehr erfolgreich ist. Also sollten wir uns freuen, dass wir eine Krimi-Lady haben und keine zweite Minette Walters - finde ich nämlich nicht. Ich finde C. Link besser.
Rubi zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 05.04.2013
Spannend, wie viele schreiben, fand ich dieses Buch eigentlich nicht, kommt wahrscheinlich drauf an, was man so gewohnt ist. Ich empfand es eher als ein fein gezeichnetes Psychogramm verschiedener Leute, die nach außen hin und untereinander etwas darstellen, was sie nicht sind. Wobei - wer ist man schon? Was macht einen Menschen aus? Erfahrungen, Verhalten, Vergangenheit, Besitz? Diese Frage steht genauso im Mittelpunkt wie die schlimmen Verbrechen, die im Ferienhaus mehrerer Freunde passieren. Es gibt nur 3 Überlebende, wovon es sich eine - Jessica - zur Aufgabe gemacht hat, den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Die Figur der Jessica wird dem Leser als scheinbar einzige "Normale" vorgestellt, was ich ein bisschen schade fand, sie ist zu glatt, zu perfekt. Die anderen Personen fand ich hingegen etwas zu überzeichnet, zu "falsch". Insgesamt ist "Am Ende des Schweigens" mir zu übertrieben und gleichzeitig zu platt, irgendwas fehlt und irgendwas ist zu viel, es ist zwar solide Krimikost, aber nichts, was in mir sonderlich viel hervorgerufen hat.
kianan zu »Charlotte Link: Am Ende des Schweigens« 20.11.2012
Ein eher leiser Krimi und vielmehr eine Psychogeschichte ohne viel Action. Doch dafür steht Charlotte Link auch.
Auch wenn ich relativ früh wusste, wer und was hinter den Taten steckte, konnte sie durch ein gelungenes Verwirrspiel die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten. Ich fieberte mit Jessica auf der Suche nach der Wahrheit mit und wollte auch alles über die anderen Personen des Freundeskreises herausfinden. Jedes Mal, wenn ich dachte: "Oh je, wie will sie jetzt noch den Spannungsbogen halten", überraschte die Autorin mich positiv. Und obwohl hier und da kleine unrealistische Szenen enthalten waren, konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen und habe es in 2 Tagen ausgelesen. Für mich daher ein sehr gut geschriebenes Buch und für alle diejenigen, die auch mal ohne viel Action auskommen aus meiner Sicht nur empfehlenswert! Toll!!!

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