Das Clean Team von Charlie Huston

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel The Mystic Arts of Erasing All Signs of Death, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: USA, Los Angeles und Umgebung, 1990 - 2009.

  • New York: Ballantine Books, 2009 unter dem Titel The Mystic Arts of Erasing All Signs of Death. 336 Seiten.
  • München: Heyne, 2009. Übersetzt von Alexander Wagner. ISBN: 978-3-453-40730-5. 493 Seiten.

'Das Clean Team' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Niemand hat gesagt, das Leben sei einfach. Noch dazu in Los Angeles, Stadt der Träume, Möchtegern-Stars und Versager. Genau so einer ist Webster, genannt Web. Ein 29-jähriger Loser, der liebend gern große Sprüche kloppt, aber sonst wenig zustande bringt. Er lebt bei seinem Kumpel Chev, der ein runtergekommenes Tätowier- und Piercingstudio hat, liest stundenlang Comics, schaut sich miese Horrorfilme an und schläft täglich mindestens elf Stunden. Doch damit ist es bald vorbei, als ihn Chev dazu zwingt, endlich einen Job bei seinem Bekannten Po Sin anzunehmen. Web fängt beim »Clean Team« an. Der Job besteht darin, Verbrechensschauplätze von Blut, Fäkalien und anderen unschönen Dingen zu säubern und wieder wohnlich zu machen. Als Web eines Nachts mit seinem Reinigungswagen vor einem abgewrackten Motel steht, in das ihn sein neuer Schwarm Soledad gerufen hat, ahnt er noch nicht, in welchen Schlamassel er sich begibt.

Das meint Krimi-Couch.de: »Nachtschwarze Screwball-Comedy« 87°Treffer

Krimi-Rezension von Jochen König

Webster Fillmore Goodhue, genannt »Web«, ist ein ehemaliger Grundschullehrer, der nach einem traumatischen Erlebnis den Schuldienst quittiert hat und jetzt im Tätowier- und Piercing-Studio seines alten Freundes Chev rumhängt. Wenn er nicht gerade schläft, oder seinen Mitmenschen mit sarkastischen Bemerkungen auf den Keks geht.

Ein kaputtes Handy führt dazu, dass er einen Job annimmt. Im »Clean Team« des rührigen Po Sin, das darauf spezialisiert ist, Tatorte oder Messie-Wohnungen nach Todesfällen von allen Hinterlassenschaften der Verblichenen zu reinigen.

Wider Erwarten bleibt es nicht bei einer Schicht, Web tritt auch am zweiten Tag seinen Dienst an. Und gelangt so an den Schauplatz eines äußerst unappetitlichen Selbstmordes. Doch statt nur Blut und Gehäckseltes zu entfernen, lernt Web Soledad, die reizende Tochter des Selbstmörders, kennen. »Hell of a woman« kannte schon Jim Thompson und folgerichtig steckt Web schneller im tiefen Dreck, als er ihn wegschippen kann.

Doch nicht nur Soledad und ihr durchgeknallter, leicht debiler Halbbruder Jaime machen ihm das Leben schwer, auch die ominöse Genossenschaft der Tatortreiniger kommt Po Sin und ihm in die Quere. Umso mehr, da Po Sins tumber Neffe Ding-Bum die Seiten wechselt, nachdem sein Onkel ihn zugunsten Webs rausgeschmissen hat. Weitere Schatten auf Webs Gemüt sind seine Angst vor Busfahrten, sein misantropischer, zynischer Daddy und ein mordlüsterner Cowboy, der ihn für Jaimes Fehler verantwortlich macht. Web hat also alle Hände voll zu tun, um sämtlichen Übergriffen mit heiler Haut und genesender Psyche zu entkommen.
Heil bleibt die Haut beileibe nicht, aber die Psyche hat eine Chance …und Web außerdem ein paar tatkräftige Freunde.

 Der Klappentext vergleicht Charlie Hustons Protagonist mit Joel und Ethan Coens Filmfigur »Big Lebowski« und hat damit nicht ganz Unrecht; liegt gleichzeitig aber weit daneben. Wo der »Dude« ein in sich ruhender Charakter war, ist Web eine traumatisierte, getriebene Seele, der den Schmerz, den ihm die Welt zugefügt hat, mit permanenten Sticheleien zurückzahlt. Ganz egal, wen er damit verletzt. Freunde, Feinde, Hinterbliebene oder sich selbst.

Ähnlich ist er Lebowski in seinem Stoizismus und seiner Hartnäckigkeit, die ihn spöttelnd auch nach dem x-ten Niederschlag wieder aufstehen lässt.

 Wichtiger jedoch ist, dass Das Clean Team ein Entwicklungsroman ist, in dem der Protagonist zurück ins Leben findet, ein Leben, in dem Kommunikation mehr ist, als sich schlagfertig Zynismen zuzuraunen. Dass dabei keine wehleidige Selbstfindungsposse herauskommt, ist Charlie Hustons Talent hoch anzurechnen. Huston versteht es, die Handlung fast ausschließlich durch seine geschliffenen, derben und gelegentlich ausufernden Mono- und Dialoge voran zu treiben. Der erzählende Text ist unterstützendes Beiwerk, knapp und klar formuliert.

So direkt und ausschweifend mitunter geredet wird, überlässt Huston viel der Phantasie seiner Leser, lässt Raum, die Geschichten, die er preisgibt, selbst zusammen zu setzen.

Dabei ist er gerade, was die Reinigungsarbeit angeht, besonders zu Beginn, sehr detailfreudig. Nichts für schwache Mägen.

 Das Clean Team ist eine schwarzhumorige Screwball-Comedy, die mit viel bösem Witz und überzeugenden Figuren Genre-Klassikern des Noir folgt (Loser verliebt sich in Femme Fatale, gerät in dicke Schwierigkeiten und gräbt sich unter Verlusten und schmerzhaften Erkenntnissen wieder ans Tageslicht – falls er überlebt), diese aber derart hoffnungsvoll interpretiert, dass etwas Eigenständiges dabei heraus kommt. Leider hat man sich nicht getraut, den vieldeutigen und auf die tiefere Intention des Romans verweisenden Originaltitel zu übertragen. So wird aus dem poetischen The Mystic Arts of Erasing All Signs of Death ein flaches, denglisches Das Clean Team.

Huston feiert so eine Art sarkastischen Sieg des positiven Denkens und liefert gleichzeitig ein optimistisches Spiegelbild seiner eigenen Hank Thompson-Trilogie: Wer seinen Freunden und Geliebten eine (oder mehrere Chancen) gibt, hat am Ende die Aussicht auf ein wenig Ruhe und etwas mehr Zufriedenheit. Und wenn als (Über)Lebenshilfe das Beseitigen von blutigen Spuren hilft.

Oder wie Po Sin gerne und vielfach zu sagen pflegt: »Fickende Hölle«. Die diesmal nicht den Sieg davon trägt.

PS.: Irgendjemand sollte endlich Stephen King vom Lobhudeln abhalten. Entweder wird sein Name für den letzten Mist verheizt, oder er muss wie im vorliegenden Fall unsäglichen Stuss von sich geben. Denn mit »Beavis & Butthead« hat Web rein gar nichts gemein!

Jochen König, Februar 2010

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meni77 zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 10.10.2014
Clean-Team war auch mein erster Roman vom Autor, fand die vielen Dialoge anfangs auch mühsam, man lest sich jedoch schnell rein und zum Glück treten fast nie mehr wie drei Personen in Kommunikation, sonst wäre es eventuell schwieriger zum Entschlüsseln gewesen. Man darf den Roman sicherlich nicht als Thriller ansehen, sondern als Satire oder abgedrehte Gaunerkomödie, die wirklich ein wenig an Quentin Tarantino erinnert und ich diesen Humor doch sehr mag. Für zwischendurch eine abwechselnde Geschichte, die nie langweilig und schnell vorbei ist. Ich werde den Autor im Auge behalten und bestimmt wieder einmal auf ihn zurückgreifen, vergebe gute 84 Grad
Cookie Caracha zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 23.04.2010
An das was alle meine 'Vorkritiker' als gewöhnungsbedürftig schildern, konnte ich mich bei dieser Geschichte leider überhaupt nicht gewöhnen. Den Beschreibungen nach klingt die Geschichte vielversprechend, aber mit dem Schreibstil dieses Autoren muss man sich wirklich anfreunden. Ist mir leider nicht gelungen. Es wird sehr viel mit wörtlicher Rede und Absätzen gearbeitet. Leider kam hier für mich kein Lesefluss auf und die Geschichte hat mir daher keinen Spaß gemacht.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Buboter zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 22.03.2010
Das CleanTeam war mein erster Roman von Charlie Huston. Anfangs hat mich die Flut an wörtlichen Reden etwas verwirrt und ich musste auch bis zum Schluss immer wieder überlegen welche Person gerade spricht, aber genau das hat den Roman sehr lebendig und rasant werden lassen. Außerdem hab ich stellenweise wirklich Tränen gelacht. Bei den Schimpfwörtern wäre evtl. etwas mehr Abwechselung angebracht gewesen, aber ich empfand es nicht wirklich als störend, dass manche Ausdrücke permanent wiederkehrten.

Die Hauptfigur, Web, ist mir persönlich sympathisch gewesen. Eigentlich gibt er einem keinen wirklichen Grund ihn zu mögen. Er benimmt sich daneben, hat keinen Job, bemüht sich auch um keinen und verbringt die meiste Zeit mit schlafen. Aber trotzdem kann man sich seinem Charme nicht verwehren. Außerdem ist da noch sein bester Freund Chev, der ihm den längst nötigen Tritt in den Allerwertesten verpasst. Dadurch landet Web beim CleanTeam und mitten in den höchsten Schwierigkeiten.

Durch diesen wirklichen witzigen Roman hat Charlie Huston es auf alle Fälle geschafft, dass ich Web einen dauerhaften Platz in meinem Bücherregal frei geräumt habe. Da es sich um den Auftakt zu einer Serie handelt, wird der Platzbedarf wohl noch weiter wachsen. Aber da schichte ich gerne mal wieder um. Bei der Wertung habe ich lange zwischen 85° und 90° geschwankt. Habe nun die golden Mitte gewählt 87°!
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Schrodo zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 12.03.2010
Webster ein Loser, Sprücheklopfer und depressiver Faulenzer, der die Nerven seiner Mitmenschen auf das äußerste strapaziert und der nix auf die Reihe bringt. Liest stundenlang Comics, schaut sich miese Horrorfilme an und schläft täglich mindestens elf Stunden. Er lebt bei seinem Kumpel Chev, der ein runtergekommenes Tätowier- und Piercingstudio hat. Als der ihn raus zu werfen droht, sucht er sich eine Arbeit und fängt beim „Clean Team“ an. Der Job besteht darin, Verbrechensschauplätze von Blut, Fäkalien und anderen unschönen Dingen zu säubern und wieder wohnlich zu machen…wie auch immer das geht. Als Web eines Nachts mit seinem Reinigungswagen vor einem abgewrackten Motel steht, in das ihn sein neuer Schwarm Soledad gerufen hat, ahnt er noch nicht, in welchen Schlamassel er sich begibt.
Huston hat wieder eine „kranke Story“, ähnlich der Trilogie um Hank Thompsen geschrieben…wieder um einen sehr liebenswerten Looser. Es ist spannend, witzig und hat ein enormes Tempo. Durch außergewöhnlich morbide Charaktere, extrem skurrile Situationen, schräge zynische Dialoge, bescheuerte und durchgeknallte Akteure ist das Buch sehr unterhaltsam und kurzweilig.
Leichte Abzüge gibt’s für die seltsame Übersetzung. Der ständig wiederkehrende Fluch „fickende Hölle“ klingt echt bescheuert. Fucking Hell hört sich doch viel besser an, oder? Na ja, dafür ist das Schimpfwort „Arschloch“ gefühlte 300 Mal abgedruckt.
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koepper zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 11.03.2010
„Clean Team“ beginnt schleppend, nimmt langsam Fahrt auf und wird dann richtig gut. Die Art, das Buch fast durchgehend in der wörtlichen Rede aufzubauen, fand ich anfangs gewöhnungsbedürftig und irritierend. Irgendwann hat es mir gefallen. Wobei ich einschränkend bemerken will, dass ich die sehr derbe Sprache z.T. auch etwas nervig und einfältig fand. Dennoch - Huston beweist Humor, schwarzen Humor. Die Figuren sind allesamt schräg und überzeichnet, das ist unterhaltsam und z.T. wirklich witzig.
Nicht so witzig, sondern durchaus heftig und unappetitlich sind die Beschreibungen der Reinigungsarbeiten an den Tatorten. Für die Putzwütigen unter uns, sind auch einige Haushalts/Reinigungstipps dabei. Huston spart nicht mit Action, nachdem er eher ruhig in die Geschichte führt. Insgesamt eine runde Sache mit leichten Einschränkungen, ich gebe 80 Punkte.
mase zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 01.02.2010
Einst Lehrer, durch einen tragischen Unfall arbeitslos geworden, verbringt Web seine Tage, indem er seinem besten Freund auf der Tasche liegt, Comics liest und abends um sieben ins Bett geht, um nicht über sein Leben nachdenken zu müssen.

Die Schulden bei seinem Kumpel zwingen den lethargischen Web jedoch, einen Job anzunehmen. Den findet er beim Clean-Team – bestehend aus einem fetten, ständig fluchenden Asiaten und einem schweigsamen schwarzen ehemaligen Gangsta. Web verbringt die Tage, in dem also Tatorte reinigt. Er kratzt Hirn von Wänden, schrubbt Blut aus Teppichen und entsorgt Fäkalien in Plastiktüten, aber Web kann sich mit seinem neuen Job sehr gut arrangieren.

Der Konkurrenzkampf zwischen den Reinigungsfirmen ist bald nicht mehr sein einziges Problem, bei dem er ordentlich auf die Fresse bekommt, denn bald beginnen noch viel grössere Probleme, denn eine Frau bittet ihn um eine „private“ Reinigung. Dieser Gefallen reitet ihn dann richtig in die Scheisse. Plötzlich taucht ein Killer auf und will seine Ware zurück – aber wie könnte es anders sein: Web hat keine Ahnung, wovon der Kerl spricht. Also tut er sich mit dem debilen, ständig besoffenen kleinkriminellen Bruder seiner Auftraggeberin zusammen, um einige Leben zu retten.

Das Chaos ist perfekt. Irre Dialoge, abgefahrene Typen, reichlich Gewalt und mittendrin everybodies Nachbar, den man einfach sympathisch finden muss.

Die Parallelen zu Hustons „Hank-Thompson“- Trilogie sind nicht von der Hand zu weisen und die Hank Fans werden Web genauso lieben, obwohl oder weil im Clean Team nicht die Gewalt im Vordergrund steht, sondern urkomischen Dialoge und Situationen.

Hoffentlich setzt Huston das Clean Team wieder in Szene.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sonny zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 01.02.2010
Eins muss man Huston ja lassen. Er bleibt seinem Stil treu. Seine Bücher haben einen hohen Wiedererkennungswert. Bedeutet im Falle von Clean Team wieder Mal: Rasante Story, teils recht heftig, eine gute Portion Humor und massig Dialoge. Letztere nehmen geschätzt 85 – 90 % des gesamten Buches ein, was dazu führt, dass man die 500 Seiten extrem schnell durch hat. Manko: gefühlt besteht jeder dritte Satz aus 2 Worten (vorwiegend: Verf... Hölle), das nervt auf Dauer ein wenig. Die Charaktere sind Huston-typisch überzeichnet. Gerade „Hauptdarsteller“ Web mutiert im Laufe der Geschichte immer wieder zum Super-Arschloch.
Unterm Strich komm ich auf 75°. Nicht sein Bestes, aber immer noch erheblich unterhaltsam.
Alexi1000 zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 01.02.2010
DAS CLEAN TEAM war auch mein erster Roman von Huston.
Ich war total begeistert! Etwas so herrlich schwarzhumoriges hab ich lange nicht gelesen.
Sicher, dieser Roman ist nicht gerade ein Hochgeschwindigkeitszug, aber da kommt es auch gar nicht drauf an.
Der "Wortwitz" von Huston ist einfach Klasse und treibt einem das ein ums andere Mal das verstohlene Grinsen ins Gesicht...mehrmals musste ich auch lauthals lachen.
Aber es ist sicher keine Angelegenheit für zarte Gemüter! Es geht schließlich um Tatortbereinigung in all Ihren kruden Details. Also vorher nichts Essen!
Die Protagonisten sind teils herrlich überzogen gezeichnet, trotzdem kommt es einem nicht so vor, als wenn das alles nicht auch so passieren könnte...
Ein Wort noch zur Schreibweise: kam mir am Anfang etwas ungewöhnlich vor und musste mich über ein paar Seiten hinweg drauf einstellen, aber im Nachhinein passt genau das so gut zur Geschichte.

Mir hats sehr gut gefallen, und ich freue mich auf weitere Bücher von Huston!

90°.
Christin77 zu »Charlie Huston: Das Clean Team« 30.01.2010
Das erste Buch, dass ich von Charlie Huston gelesen habe. Die Kritiken (Amazon) gehen hier ja sehr stark auseinander. Über die Handlung wurde ja schon ausführlich etwas gesagt, das spar ich dann mal aus :-P
Der Schreibstiel ist stellenweise sehr rau und hart. Sicher auch nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter. Knallhart. Allerdings nicht unbedingt so rasand, wie ich mir das erhofft habe. Die Handlung selbst kommt recht schleppend in Gang. Trotzdem hat es sich sehr gelohnt, auch wenn man die ersten 100 Seiten etwas verkürzen könnte.

Was ich als irritierend empfand war, dass es das erste Buch war, das fast überwiegend im Stil des Dialoges gehalten wurde. Am Anfang hat mich das auch gestört und ich habe stark gezögert weiterzulesen, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, fand ich es sehr gut. Es wurde dann auch nicht mehr um den heißen Brei herum geredet. Klare Informationen und Fakten.
Weitere Bücher in diesem Stil, zwar gewöhnungsbedürftig, aber alle mal echt gut, würde ich jederzeit wieder lesen wollen.

Gute 85 Grad, nur leichte Abzüge, da es stockend anlief und der Stil doch etwas ungewöhnlich ist
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