Schwarze Spiegel von Charles Todd

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel A False Mirror, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England, 1910 - 1929.

  • New York: Morrow, 2008 unter dem Titel A False Mirror. 371 Seiten.
  • München: Heyne, 2008. Übersetzt von Ursula Gnade. ISBN: 978-3-453-43285-7. 477 Seiten.

'Schwarze Spiegel' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Hampton Regis ist ein kleines, beschauliches Provinzstädtchen an der Südküste von England. Doch nun wurden seine Bewohner aufgeschreckt durch ein abscheuliches Verbrechen: Der Liebhaber einer Frau wird verdächtigt, deren Ehemann nahezu tot geprügelt und anschließend seine Geliebte als Geisel genommen zu haben. Er verlangt von Inspektor Rutledge, dass dieser seine Unschuld beweist. Rutledge kennt den Mann aus dem Krieg und mit dieser Kenntnis tauchen alte Erinnerungen in ihm auf, die er schon längst begraben wähnte. Charles Todds Inspektor Rutledge ist ein Ermittler, der dem Leser lange im Gedächtnis bleibt.

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Mimi zu »Charles Todd: Schwarze Spiegel« 29.07.2010
was? echt? ich kann bis jetzt nicht sagen das einer der Bände aus der Reihe fällt... ich finde ganz sicher nicht jedes Buch kritiklos spitze aber die Rutledge Romane überzeugen! Ganz im Gegensatz zu dem neuen Walander... der ist nun ja.. man kann seiner Romanfigur auch Dinge antun die weder für den Leser noch die Geschichte eine Bereicherung sind...!
Gabriele Kunick zu »Charles Todd: Schwarze Spiegel« 31.01.2009
Sein - aus meiner Sicht - bislang "langweiligstes" Buch. Der Fall mag ganz interessant sein, aber statt mich zu zwingen, das Buch zuende zu lesen, habe ich es erstmal in mein Bücherregal zurückgestellt. Vielleicht versuche ich es irgendwann später noch einmal.Da ich jede Neuerscheinung der Taschenbücher in den letzten Jahren gekauft und sofort gelesen habe, griff ich auch in diesem Fall zu. Leider diesmal ein wenig vergriffen... Beim nächsten Mal werde ich aber trotzdem wieder dabei sein!
Cthulhu zu »Charles Todd: Schwarze Spiegel« 01.08.2008
Warnung: Dies ist ein langsamer, aber atmosphärisch dichter englischer Krimi, ohne viel Action und Blutvergiessen.
Wer diese Art von Romanen aber liebt, ist hier in besten Händen.
Ian Rutledge, ein Scotland-Yard-Inspektor mit einer Kriegsneurose aus dem 1.Weltkrieg, mit seinem Hamish im Hinterkopf, mit dem er ständig Zwigespräche führt, wird in ein englisches Kaff abkommandiert, um einen Überfall auf einen Prominenten zu lösen. Der Fall scheint verzwickter zu sein als angenommen, der Schwerverwundete verschwindet aus der Arztpraxis und nebenbei geschehen noch zwei Morde. Und die völlig überraschende Auflösung des Falles findet erst in den letzten 30 Seiten statt.
Die Figuren sind lebendig und liebevoll gezeichnet...und überhaupt: Das ist ein literarischer Genuss!

Das Buch muss ich mit mindestens 80% bewerten. Mal ein Krimi ohne Serienmörder und blutigen Frauenschlitzern, das tut meiner Seele gut!!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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