Sumpfblüten von Carl Hiaasen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Nature Girl, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Manhattan.

  • New York: A.A. Knopf, 2006 unter dem Titel Nature Girl. 384 Seiten.
  • München: Manhattan, 2007. Übersetzt von Marie-Luise Bezzenberger. ISBN: 978-3-442-54627-5. 384 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. Übersetzt von Marie-Luise Bezzenberger. ISBN: 978-3-442-46038-0. 378 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2007. Gesprochen von Jan Josef Liefers. ISBN: 3866044984. 4 CDs.

'Sumpfblüten' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Sammy Tigertail, ein Halbblutindianer, hat Probleme. Nicht nur, dass er sich als Wanderer zwischen den Welten fühlt und nach einer »weißen« Kindheit auch in der Kultur seiner Stammesbrüder in der Reservation nicht wirklich heimisch ist. Bei seinem ersten Ausflug als Tour-Guide durch die Everglades bricht auch noch sein stark alkoholisierter Kunde mit einem Herzinfarkt tot zusammen. Kurz entschlossen verklappt Sammy den Toten in einem entlegenen Wasserarm und setzt sich in die Sümpfe ab. Doch Sammys weiße Kindheit macht sich als Defizit in Sachen Orientierung in Gottes freier Natur bemerkbar. Und bald paddelt Sammy aufs Geratewohl zwischen den zahllosen Inseln umher. Dort trifft er schließlich auf ein Sammelsurium von Personen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ebenfalls in den Everglades gelandet sind. Mitten in der Wildnis nehmen Chaos, Liebeshändel und Rachefeldzüge unerbittlich ihren Lauf …

Ihre Meinung zu »Carl Hiaasen: Sumpfblüten«

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detno zu »Carl Hiaasen: Sumpfblüten« 30.03.2011
Das Buch scheint besser zu sein als das Hörbuch.

Nach dem Knaller "DER REINFALL" (gelesen von Jan Josef Liefers) habe ich mich sehr auf "SUMPFBLÜTEN" (gelesen von Dominic Raacke) gefreut. Nach zwei von vier CDs habe ich abgebrochen, weil der tiefschwarze Humor nicht durchkam.

Ich kann nur vermuten, dass das Werk so gekürzt wurde, dass es ein echter Langweiler ist.

Vom Hörbuch rate ich ab, zum Buch kann ich nichts sagen.
koepper zu »Carl Hiaasen: Sumpfblüten« 07.05.2009
In "Sumpfblüten" fließt zwar Blut, gestorben wird auch und der showdown ist furios. Dennoch - ein Krimi im herkömmlichen Sinne ist das Buch von Carl Hiaasen nicht. "Sumpfblüten" ist ein sehr gutes, sehr unterhaltsames Buch. Hiaasen setzt uns, wie immer in seinen Romanen ein Panoptikum an schrägen, durchgeknallten Personen vor, von denen einige sehr liebenswert sind. Eigentlich geht es in "Sumpfblüte" um die Liebe. Um eine betrogene Ehefrau, um einen Ehebrecher mit seiner Geliebten, um einen Halbindianer und ein Collagegirl und um ein geschiedenes Ehepaar mit ihrem Sohn und um einen liebestollen Fischverkäufer. Hiaasen. Deren Geschichten erzählt Hiaasen wie immer ungeheuer witzig und phantasievoll. Die Dialoge sind köstlich.
Und es geht Hiaasen wie in allen seinen Werken um die Natur. Diesmal hat er nicht so sehr das Thema Umweltzerstörung im Focus, vielmehr schildert er die Schönheit der unberührten Natur.
Nach der "Reinfall" ist für ich "Die Sumpfblüten" Hiaasens bestes Werk.
Einfach großartige Unterhaltung.
Bio-Fan zu »Carl Hiaasen: Sumpfblüten« 14.09.2008
Dem Kommentar von tassieteufel kann ich nichts Wesentliches hinzufügen, kann ihn nur bestätigen.
Man muß halt wissen, auf was man sich bei den Romanen von Carl Hiaasen einläßt.
"Sumpfblüten" reiht sich sowohl thematisch als auch stimmungsmäßig ganz nahtlos in Hiaasens Gesamtwerk ein, wobei "Der Reinfall" nachwievor Platz 1 in meiner persönlichen Beliebheitsskala einnimmt.
Nahezu unerschöpflich scheint die Quelle der Hiaasenschen Charaktere und Ideen zusein. Ich vermute mal, daß viele Szenen das Leben selbst geschrieben hat und daß Hiaasen als Zeitungsreporter diesen Fundus für sich entdeckt hat.
Zwischendurch einen "Hiaasen" zu lesen, tut richtig gut.
"Sumpfblüten" bekommt von mir -nicht als Krimi, sondern als Unterhaltungsroman- 80 Grad
tassieteufel zu »Carl Hiaasen: Sumpfblüten« 31.07.2008
Sumpfblüten war mein erstes Buch von C. Hiaasen und es hat mir ziemlich gut gefallen, obwohl es kein Krimi im herkömmlichen Sinne ist. Der Autor hat einen wirklich schrägen Sinn für Humor und ein echtes Talent, skurrile Personen zu erfinden, der Schreibstil ist flüssig und witzig, ich mußte an vielen Stellen laut lachen, wenn ich mir die Szenen bildlich vorstellte. Aus diversen Erzählsträngen
konstruiert der Autor einen ziemlich bizarren Plot mit jeder Menge Situationskomik. Chaos, Intrigen, Versteckspiel, unkontrolliertes Herumballern und witzige Dialoge bescheren ein amüsantes Lesevergnügen, da stört es wenig daß der einzig vernünftige Mensch im Buch ein 12jähriger Junge ist, die Erwachsenen sind einfach alle nur duchgeknallt. Gut gefallen haben mir an dem Buch aber
auch die wundervollen Landschaftsbeschreibungen, man fühlte sich regelrecht in die Everglades versetzt und die teilweise wirklich bissige Kritig des Autors an der amerikanischen Lebensweise.
Das wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Carl Hiaasen sein!
8 von 8 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Donny zu »Carl Hiaasen: Sumpfblüten« 23.04.2007
Ich hab's noch nicht ganz gelesen. Aber bis zur Hälfte kommt's nicht recht in Schwung. Die Ansätze sind gut, aber irgendwie fehlt der Pfiff. Nicht so gut wie seine früheren Werke. Wenn's zum Schluß hin nicht noch richtig anzieht, dann eher mau. Schade. Plott ist gut, Figuren auch, aber irgendwie mau eben.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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