Krumme Hunde von Carl Hiaasen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Sick Puppy, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Goldmann.

  • New York: Knopf, 2000 unter dem Titel Sick Puppy. 341 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Michael Kubiak, Marie-Luise Bezzenberger. ISBN: 3-442-45279-1. 512 Seiten.

'Krumme Hunde' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als der reiche Palmer Stoat eine leere Hamburger-Verpackung aus seinem Auto wirft, ahnt er nicht, dass diese kleine Sünde sein gesamtes Leben verändern wird – denn Zeuge seiner Tat wurde Twilly Spree, ein Umweltaktivist, der mit ungewöhnlichen Mitteln gegen Umweltsünder vorgeht! »Carl Hiaasen ist wieder eine ebenso verrückte wie wunderbare Geschichte gelungen.« Library Journal

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tassieteufel zu »Carl Hiaasen: Krumme Hunde« 22.07.2010
Palmer Stoat ist ein Lobbyist für den nur Bares Wahres ist, dementsprechend ist er der Mann für schwierige Fälle, wenn korrupte Politiker und gierige Immobilienhaie mal wieder ein nicht
legales Millionenprojekt durchdrücken wollen, doch als Stoat mal wieder Reste von Essenverpackungen aus dem Auto schmeißt, ändert sich sein Leben völlig, denn diemal wird er dabei von Twilly Spree beoachtet und Twilly ist ein hartnäckiger Umweltaktivist und äußert drastisch in seinen Maßnahmen zur Bekehrung von Umweltsündern. Da der gute Palmer Stoat aber völlig uneinsichtig bleibt, muß Twilly zu einer ganzen Reihe von ungewöhnlichen Maßnahmen greifen,
da werden mehrere Tonnen ekliger Müll in Palmers offenes Kaprio gekippt, eine ganze Ladung Mistkäfer findet sich bei der nächsten Attacke in Stoats Auto und als alles nichts hilft, wird der Hund des Müllverstreuers entführt. Als dann auch noch Stoats Gattin mehr oder weniger gekidnapt wird, bekommt das schräge Unternehmen eine neue Wendung, denn Desie Stoat findet nicht nur ihren Entführer ausgesprochen nett, sondern sie erzählt ihm auch von dem neuesten Projekt ihres Mannes,bei dem es um eine idyllische Insel geht, die in ein Golfparadies für Reiche umgewandelt werden soll. Jetzt ist Twillys ganzer Erfindungsreichtum gefragt und auch die Gegenseite bleibt nicht tatenlos und setzt einen Killer auf Twilly an.
Carl Hiaasen hat ein Händchen für schräge Typen und bizarre, abgedrehte Situationen, aber zwischen all der Situationskomik, dem schwarzen Humor und den skurrilen Figuren kommt sein
eigentliches Anliegen, nämlich eine gute Portion Gesellschaftskritik, auch in diesem Buch deutl. zum Tragen. In "Krumme Hunde" hat Hiaasen die zunehmende Umweltverschmutzung, korrupte Politiker und die ständig wachsende Zerstörung einer einmaligen Natur aufs Korn genommen und das ist ihm mit viel schwarzem Humor auch wieder ganz gut gelungen. Natürlich sind die Figuren mal wieder gnadenlos überzeichnet, eine normale Person findet sich, wie auch in den anderen Büchern des Autors, nicht, allerdings stört das überhaupt nicht und wer schon Bücher von C. H. kennt, weiß auch worauf er sich einläßt. Korrupte Politiker mit Neigung zum Höhenflug, gierige Bauunternehmer mit bizarren Neigungen, ein Killer mit eigenartigen Vorlieben, ein Exgouverneur in Kilt und Duschhaube und selbst der Umweltaktivist ist ein Spinner, wenn auch ein liebenswerter, diese und diverse andere schräge Figuren bevölkern das Buch und agieren in verrückten, aberwitzigen, urkomischen und zum lachen animierenden Situationen, allerdings dauert es ein wenig, bis die Geschichte zu voller Höchstform aufläuft, aber einmal in die Gänge gekommen, steuert sie dann auf ein recht fulminantes Ende zu.
Krumme Hunde ist nicht ganz so rasant wie einige andere Bücher des Autors, läßt sich aber zügig und flott und stets mit einem Grinsen im Gesicht lesen.

Fazit: eine völlig abgedrehte Geschichte mit noch verrückteren Figuren, jede Menge schräger Situationen und viel schwarzer Humor bescheren auch hier wieder eindeutiges Lesevergnügen!
Bio-Fan zu »Carl Hiaasen: Krumme Hunde« 15.06.2009
Carl Hiaasen geniesst ein Sonderstatus. Seine Krimi- Komödien suchen seinesgleichen. Humor. gepaart mit einer guten Portion Gesellschaftskritik lese ich zwischendurch immer wieder gern
"krumme Hunde" glänzt einmal mehr mit einem richtig abgefahrenen Plot. Eine Insel und ein Hund müssen gerettet werden und so ganz nebenbei die Ehefrau eines der fiesesten Lobbyisten.
Wie schon zu Recht kritisiert wurde, hat der Roman so seine Längen und die rasante Spritztour an Floridas Küsten entlang gerät ins Stocken.
Denn ist "Krumme Hunde" beste lockerleichte Unterhaltung. 80 Grad
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koepper zu »Carl Hiaasen: Krumme Hunde« 06.04.2009
Nach "Striptease" und "Der Reinfall" also die "Krummen Hunde".
In diesem Buch zeigt Hiaasen sein Anliegen am deutlichsten. Er will auf ironische, witzige Weise auf die zunehmende Umweltverschmutzung, auf das korrupte Politikgeschäft aufmerksam machen. Das ist sehr symphatisch. "Krumme Hunde" ist gewohnt skurril, voller Einfälle, voller Phantasie. Dennoch gefielen mir die anderen Bücher von ihm besser. Mir fehlt das Tempo, Hiaasen kommt nicht so richtig in die Gänge. Das Buch wäre besser geworden, wenn er es etwas gestrafft hätte. Hiaasen hätte seine überbordernde Phantasie etwas zügeln sollen um die Geschichte voran zu treiben. Ein gutes Buch mit Abtrichen. Dennoch werde ich die weiteren Krimis von ihm lesen.
sue82 zu »Carl Hiaasen: Krumme Hunde« 13.03.2008
Umweltschutz mal anders: rasant, ironisch, sarkastisch und witzig.
Es geht um korrupte Politiker, Geschäftsmänner die gewisse Vorlieben haben, Lobbyisten die Alles machen hauptsache das Geld stimmt, einen Miet-Killer der einem interessanten Hobby nachgeht, einem schwarzen Hund und ein paar Wenige die versuchen denen Moral und Anstand beizubringen.
Fazit: 85°
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