Die Töchter der Kälte von Camilla Läckberg

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Stenhuggaren, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Aufbau.
Folge 3 der Erica-Falck-und-Patrik-Hedström-Serie.

  • Stockholm: Forum, 2005 unter dem Titel Stenhuggaren. 474 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2007. Übersetzt von Gisela Kosubek. ISBN: 978-3-351-03225-8. 474 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2009. Übersetzt von Gisela Kosubek. ISBN: 978-3-7466-2476-1. 474 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: steinbach sprechende bücher, 2007. Gesprochen von Ulrike Hübschmann. ISBN: 388698401X. 6 CDs.

'Die Töchter der Kälte' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Frans Bengtsson macht einen fürchterlichen Fang: Mit seinem Netz holt der Fischer den leblosen Körper eines Mädchens ein. Die Autopsie ruft die Polizei auf den Plan. Im Leichnam finden sich Spuren von Süßwasser und Seife. Die siebenjährige Sara ist ertränkt worden, und zwar nicht im Meer. Patrik Hedström und seine Kollegen ermitteln. Gerade dieser Fall macht dem jungen Kommissar und seiner Frau Erica Falck zu schaffen, da sie selber erst Eltern einer Tochter geworden sind. Doch gegen alle Widerstände lösen sie Rätsel um Rätsel. Dabei tut sich hinter der idyllischen Fassade von Fjällbacka eine abscheuliche Realität auf: Familienfehden, Perversion und eine weit zurückreichende Schuld.

Das meint Krimi-Couch.de: »Familiensaga von grenzenlosem Egoismus und verlogener Heuchelei« 86°Treffer

Krimi-Rezension von Bernd Neumann

Camilla Läckbergs unaufhaltsamer Weg zur erfolgreichsten Kriminalschriftstellerin Schwedens ist atemberaubend. Ihre Bilderbuchkarriere erinnert an die Story vom amerikanischen Tellerwäscher, das bringt anerkennende Bonuspunkte bei Leserschaft und Rezensenten: Als diplomierte Betriebswirtschaftlerin hat sie erfolgreich, aber als kleine graue Maus wohl eher unspektakulär Schreibtischjobs in schwedischen Wirtschaftsunternehmen abgerissen. Dann besucht sie während ihrer Schwangerschaft einen Abendschulkurs, der die Vermittlung von handwerklichen Grundkenntnissen zum Schreiben von Kriminalromanen verspricht.
Mutig sagt sie ihrem alten Job adé und stürzt sich in das von Wettbewerbern wimmelnde kalte schwedische Wasser. Kurze Zeit später vollendet sie den Entwurf Die Eisprinzessin schläft, welcher auch prompt veröffentlicht wird. Bereits ein Jahr später (2004) erscheint auf Schwedens dicht besetzten Krimi-Markt Der Prediger von Fjällbacka», Krimi-Couch-Volltreffer im Juni 2006.

Nicht nur in ihrem Heimatland wird sie als neue «Königin des Kriminalromans» gefeiert. Die Verkaufszahlen ihrer bisherigen Bücher mit dem Ermittler Patrick Hedström und der Journalistin Erica Falck (mittlerweile ist die berufliche Zusammenarbeit zu einer partnerschaftlichen Liaison gereift) sind untrügliche Zeichen ihrer zahlreichen und mittlerweile internationalen Fangemeinde. Dieser beeindruckende Weg der Camilla Läckberg verdient allerhöchsten Respekt, und den Dozenten des damaligen Abendkurses sei für ihre solide Wissensvermittlung an dieser Stelle nochmals ausdrücklich gedankt!

Die trügerische Ruhe im idyllischen Fjällbacka

Ebenso erwähnenswert ist die Tatsache, dass Camilla Läckberg auch den dritten Roman in ihrem Geburtsort Fjällbacka ansiedelt. Dieser landschaftlich schön gelegene Ort, dessen Steinbruch und Fischfang ihn in früheren Zeiten erst wohlhabend und dann attraktiv gemacht haben, lebt heute in erster Linie erfolgreich vom Tourismus. Vermutlich wird die Autorin in ihrem knapp tausend Seelen beherbergenden Örtchen jedes Mauseloch aus Kinderzeiten bestens kennen. Hier kann sich das Verbrechen nicht wie in der Anonymität der Großstadtmasse klammheimlich verstecken, in Fjällbacka kennt Jeder Jeden. Diese fast dörfliche Atmosphäre und die typische Du-Anrede schaffen somit eine sehr warme, persönliche Vertrautheit.

Die Töchter der Kälte präsentiert uns Erica Falck als frisch gebackene Mama eines kleinen Mädchens. Der kleine Quälgeist überfordert Peter und Erica und macht ihnen gehörig zu schaffen. Schlaflose Nächte und ein angekratztes Nervenkostüm tun der familiären Dreisamkeit alles andere als gut. Patrik vergräbt sich genervt und verzweifelt unter seiner Arbeit, Erica versucht mit Hilfe ihrer neunmalklugen Mutter, einschlägigen Fachbüchern und den Tipps ihrer neuen Freundin Carlotta dem schreienden und unablässig zu stillenden Nimmersatt Herr zu werden.

Dann macht ein alter, ortsansässigen Fischer einen makabren Fang: er zerrt ein offensichtlich ertrunkenes Kind zutage. Patrik Hedström wird von seinem trägen und mit sich selbst beschäftigten Chef mit den Ermittlungen beauftragt. Dieser erkennt sofort die zusätzliche Tragik des Falles, denn bei der Toten handelt es sich um die kleine, einst so quirlige Sara, welche das Kind von Charlotte Klinga, der neuen Freundin seiner Lebenspartnerin Erica ist.

Im Laufe der Spurensicherung spitzt sich die Situation dramatisch zu

Die Obduktion des minderjährigen Mädchens ergibt Seifenwasser in der Lunge, die Analyse des Mageninhalts aber bringt noch etwas viel verwunderlicheres zu Tage: Asche, deren Hauptbestandteile Granitstaub und Spuren menschlicher Knochen sind. Was anfänglich wie ein tragischer Unfall aussah fordert jetzt schnellste Aufklärung eines Kindsmordes. Mit der Idylle in der beschaulichen Fjällbacka-Gemeinde ist es erst einmal vorbei.

Die zähen und lange Zeit erfolglosen Ermittlungen entwickeln sich dann immer mehr zu einem Stich ins Wespennest. Die scheinbar heile und makellose Fassade des malerisch gelegenen Küstenstädtchens beginnt zu bröckeln. Patrik und sein Kollege Martin stoßen auf erbitterte Nachbarschaftsfeindlichkeiten, sexuelle Perversionen und zerrüttete Familienverhältnisse. Im Laufe dieser Arbeit entpuppt sich dieses scheinbar so idyllische Fjällbacka als ein Hort gestörter zwischenmenschlicher Beziehungen.

Zusätzlich erschwert wird die Ermittlungsarbeit durch alteingesessene, unfähige und profilsüchtige Kollegen des Reviers, die keine Freude am Job haben, sich lieber mit anderen Dingen beschäftigen und die Verbrechensaufklärung zur Rettung existierender Busenfreundschaften auch schon mal im Sande verlaufen lassen. Es entwickelt sich ein Grabenkrieg an mehreren Fronten, der Patrik allerhand abverlangt.

Die Töchter der Kälte bezieht seinen über knapp 500 Seiten ständig und auf hohem Niveau gehaltenen Spannungsbogen nicht aus Blut triefenden und detailliert beschriebenen Perversitäten eines Psychopathen. Er ist kein Psychothriller sondern mehr ein «Frauenkrimi», und das meine ich im absolut aufwertenden Sinne:
Die Töchter der Kälte lebt von der sehr genauen Beobachtungsgabe und plastischen Schilderung zwischenmenschlicher Beziehungen und Empfindsamkeiten, deren psychologische Tiefen der Leser sehr gut nachvollziehen kann. Camilla Läckberg zieht die schwedischen Gardinen zur Seite und gestattet uns einen Blick in die Wohnzimmer vieler Familien, die alle mehr oder weniger unglücklich sind.

Wie hier mit wenigen, einfachen aber treffenden Worten Charakteren Leben eingehaucht wird, schafft beim Leser eine visuelles Abbild und damit klaren Standpunkte zu den Protagonisten des Buches. Besonders intensiv trifft das zu für eine der Schlüsselfiguren des Romans zu: «Agnes, Agnes Stjernqvist. Und Fräulein, nicht Frau (S. 333)».

Die ermittelnden Polizisten zweier Generationen können unterschiedlicher nicht sein. Läckberg beschreibt diese mit all’ ihren Marotten so plastisch, das man sich wie der Pförtner der Polizeistation vorkommt, der seine Ermittler schon seit Jahren in- und auswendig und am bewussten Gang kennt.

Die ständige Spannung wird gehalten durch zwei Handlungsebenen, wobei jedes Kapitel sehr knapp und präzise mit der um ca. 80 Jahre versetzten beginnt. Die aktuelle Zeitebene läuft wiederum in ständig wechselnden Perspektiven ab. Diese Methode macht das Lesen ungeheuer spannend; man erahnt einen inneren Zusammenhang, kommt diesem aber erst recht spät auf die Schliche. Das macht den vorliegenden Roman zum so genannten Pageturner.

Übrigens ist die Buchtitelwahl des Krimis ein kleiner Geniestreich seitens des altehrwürdigen Aufbau-Verlages: Die Töchter der Kälte bezieht sich weniger auf frostige schwedische Außentemperaturen, sondern vielmehr auf eine emotionale Unterkühlung, auf egoistische Verlogenheit, grenzenlosen Eigennutz, welche dem Leser Seite für Seite das Blut in den Adern gefrieren lassen. Und man beachte den Plural. Zum Ende des Buches stellte sich mir die provokante Überlegung, ob vorgelebte Bösartigkeit und kriminelle Neigungen vererbbar sind bzw. anerzogen werden können …

Mit Die Töchter der Kälte ist Camilla Läckberg (wieder einmal) ein spannender, atmosphärisch dichter und deshalb sehr empfehlenswerter Schwedenkrimi gelungen, der erfreulicherweise ohne den häufig anzutreffenden erhobenen und uns sozialkritisch anmahnenden skandinavischen Zeigefinger auskommt. Läckberg macht Lust darauf, diesen kleinen Ort an der schwedischen Westküste zu erschließen, den Spuren des Verbrechens zu folgen, selbst bei Gefahr um Leib und Leben …

Und die ein wenig angekitschten zwei Schlussseiten lassen erahnen, das wir auch literarische noch mehr über Fjällbacka lesen werden dürfen. Deshalb von mir für die Trägerin des «Literaturpreis des schwedischen Volkes 2006" (was für ein imposanter Titel!) gefühlte 86°, ohne Wenn und Aber.

Bernd Neumann, Februar 2008

Ihre Meinung zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte«

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Iris Budweth zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 29.09.2016
Spannend, gute Spannungsbögen, zwei Erzählstränge, die aufeinander zu laufen - gut gemacht. Natürlich ist es nicht wahrscheinlich, dass alles 6 Monate ein Mord in Bohuslän passiert, aber andererseits, wie viele komplexe Mordfälle gibt es in Midsummer (Barnaby) oder Oxford (Lewis)? Jedenfalls sind die Krimis sehr spannend und heben sich angenehm ab von anderen düsteren Skandinavien-Krimis, die von Schicksalen und Problemen suizidgefährdeter Ermittler triefen(Wallander, GSI Göteborg).
Ich finde, dass das Buch Töchter der Kälte etwas schwächer, weil langatmiger ist als die anderen Bücher der Reihe, das hätte man kürzer gestalten können.
Aber das Getue um das Baby KANN man verstehen, schließlich hat Erica eine postnatale Depression und es ist echt anstrengend, ein Schreibaby zu haben, dass man ständig herumtragen muss, damit es mal ein bisschen Ruhe gibt.
Schön finde ich, dass Fjällbacka und Umgebung so schön beschrieben sind.
Henriette H. zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 30.08.2016
Wenn der Titel "Töchter der Kälte" sich auf zwei der Hauptfiguren bezieht, müsste man eher "Töchter der Hölle" sagen. Derart teuflische Psychopathinnen wie hier findet man selbst in modernen Serienmörder/innen-Krimis nicht oft. Ist diese extreme Bösartigkeit angeboren oder durch Misshandlungen und Lieblosigkeit in der Kindheit erworben? Dieses Thema scheint die Autorin sehr zu beschäftigen, weil es auch in anderen ihrer Bücher vorkommt. Auf jeden Fall ist es spannend zu lesen, wenn auch nicht immer sehr realistisch.
trafik zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 15.02.2016
Es war mein zweites Buch von der schwedin Camilla Läckberg.
Ich hab ihn sehr gut gefunden diesen Krimi.Unrealistisch! Naja, welcher Krimi ist das nicht!
Für mich muß er flüssig und spannend sein. Der Unterhaltungswert ist wichtig und dies hatte dieses Buch.
Werde die nächsten sicherlich lesen.
Bin schon sehr gespannt!
Hermann zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 07.02.2015
Endlich geschafft! Mann war das eine zaehe Angelegenheit! Selten einen Krimi gelesen, der so strotzt von Klischees, eingleisigen Charakteren und unnötigen Nebenschauplaetzen. Nur die Neugier, ob die Autorin wirklich noch eine Plattitüde hinzufügt, war Motivation, weiter zu lesen. Und sie tats bis zum Schluss. Das war wohl der erste und auch der letzte Roman, den ich von Frau Laeckberg gelesen habe.
lou. zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 17.02.2014
Innerhalb eines Tages durchgelesen - fantastisches Buch, auch wenn man sich das eine oder andere schnell zusammenreimen kann - trotzdem richtig klasse.

kann kaum erwarten die nächsten Bände zu lesen - ist ja mittlerweile Familienlektüre bei mir geworden (Tante, Cousine, Mutter, Schwester, ich) :D

Einfach nur empfehlenswert - und das, obwohl ich Krimis eigentlich nicht mag ; )
Astrid Schwarz zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 17.02.2014
Meiner Meinung nach sind die Stories so unrealistisch, dass es schon lächerlich ist. Andere skandinavische Krimis, von denen ich bereits diverse von verschiedenen Autoren gelesen habe, zeigen eine wesentlich realistischere Handlung und sind wirklich spannend zu lesen. Welche Zielgruppe diese Geschichten ansprechen könnten, kann ich nicht nachvollziehen.
Jürgen Schlimme zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 09.11.2013
Zu Ihrem Kommentar erst einmal, Die Mutter von Erika Falck ist bereits verstorben, ihre Schwiegermutter Kristina nervt sie, genau so wie es nervt, immer wieder über ihre familiären Probleme zu lesen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie ein Polizist wie Patrick, diese Fälle lösen kann.
Auch die Vorgehensweise von Erica bei ihren Nachforschungen grenzt an einer absoluten Unverschämtheit.
la_güera zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 30.09.2013
ganz typisch läckberg: wirklich sehr spannend, man kann das buch nicht weglegen, bzw freut sich den ganzen tag darauf weiter zu lesen, ist gespannt auf die lösung des falles und die zusammenführung der verschiedenen handlungsstränge (geht mir zumindest so).andererseits zu viele klischees, zu platt-einseitige charaktere (zumindest zum aller größten teil, gösta zb ist da eine tolle ausnahme von den restlichen schwarz-oder-weiß-charakteren!) und besonders stört mich an allen (bisher gelesenen) läckberg-krimis, dass patrick und erica (meistens sie) ständig privat in die fälle involviert sind, bzw in privatem kontakt mit opfern oder deren familien stehen. das ist verdammt unrealistisch!!und überhaupt: wieso sollte es in so einem kleinen kaff wie fjällbacka so häufig zu so komplexen mordfällen, bzw meistens sogar -serien kommen??!! und das in ordentlichem 6-monate-rhythmus...auch die mellberg- oder anna-geschichten langweilen und sind mir zu langartmig und irgendwie überflüssig. die überfliege ich meistens nur :-(im gegensatz zu andere läckberg-krimis, in denen die wahrheit stück für stück ans licht kommt, fand ich auch, dass in "die töchte der kälte" zu lange einfach nur rumgestochert wird und der leser lange zeit nichts neues erfährt, was der aufklärung des falles dient.trotzdem absolut lesenswert, wenn man über die erwähnten dinge hinwegsieht - meine meinung!
Givenchy zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 11.02.2013
Gerade nehme ich mir das fünfte Buch aus dieser Reihe vor.
Nachdem endlich in Buch drei dieser unerträglich, inkompetente Ernst aussortiert wurde, sind die Bücher angenehm zu lesen. Durch die privaten fortlaufenden Ereignisse möchte man natürlich auch da wissen wie es weiter geht und es wird einem das Gefühl suggeriert, man gehört dazu.
Wie allerdings eine so kleine Dienststelle (bei der sich so ziemlich die Häfte der Angestellten als absolute Nichtskönner herausstellen) solch komplexe Morde lösen können, bleibt ein Rätsel, aber naja.Auch hat mich beim Lesen, das Getue um die ersten paar Monate mit Baby, als dreifache Mutter (Zwillinge und 16 Monate später meine Tochter) echt genervt, aber das ist meine subjektive Meinung. Ansonsten klasse zu lesen und auch ziemblich spannend.
Kasia zu »Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte« 02.10.2012
Ich habe dieses Buch nun zum zweiten Mal gelesen, um mich chronologisch bis zum letzten Werk vorzuarbeiten. Erneut bin ich vollkommen und völlig von der Arbeit der Autorin überzeugt. Was mir diesmal aufgefallen ist und was ich auch sehr schätze, sind die kurzen Kapitel, denn in den vorangegangenen Büchern musste man stellenweise unzählige Seiten lesen, bevor ein Kapitel ausgelesen war. Das ist bei "Die Töchter der Kälte" anders (Irgendwann MUSS man schließlich auch mal schlafen :) ).
Erica und Patrick wachsen einem mit jedem Buch mehr und mehr ans Herz.
Man merkt, dass die Autorin selbst Kinder hat und aus einem kleinen Ort stammt. Die Geschichte wirkt nicht aufgesetzt oder übermäßig konstruiert, sondern überzeugt durch realistische Charaktere, ihre Eigenarten und eine spannende Geschichte.
Ich vermute, dass ich das Buch in 5 Jahren vielleicht noch mal lesen werde. Und auch wieder empfehlen.

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