Buddy Giovinazzo

Buddy Giovinazzo wurde am 5. Mai 1957 auf Staten Island, New York geboren und wuchs auch dort auf. Er studierte an der City University of New York und arbeitete ab 1985 dort sowie an der School of Visual Arts in Manhattan zehn Jahre lang als Filmdozent. Er drehte er mit 25 000 $ den Spielfilm »Combat Shock«. Der Streifen über den Verfall eines Vietnamveteranen mixte drastische Splatterelemente und gnadenlosen Realismus und wurde auch in Deutschland zum Kultfilm. Es folgten Musik-Videos, Kurzfilme und Drehbücher. Angebote aus Hollywood lehnte er ab, weil er seine Geschichten nicht zu flachen Horrorkomödien verkommen lassen wollte. Stattdessen erzählt er seine Stories in Büchern und lehrt am College von Staten Island. Sein erstes Buch veröffentlichte er 1993.

Durch die Verfilmung von »No Way Home«, zu dem Giovinazzo das Drehbuch schrieb, kam es zur Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk, für den er bereits das Drehbuch zu einer Folge von »Polizeiruf 110« beisteuerte und schon an einer weiteren Folge arbeitet. Sein letzter Roman »Potsdamer Platz« erschien bislang nur in Deutschland. Regisseur Tony Scott hat sich jedoch bereits die Filmrechte gesichert und Giovinazzo hat inzwischen das Drehbuch dazu geschrieben.

Seit 1998 lebt Buddy Giovinazzo in Berlin, wohin es ihn durch ein Stipendium verschlug.

Krimis von Buddy Giovinazzo:

Cracktown Rezension
(1993)
Life is hot in Cracktown
Poesie der Hölle
(1996)
Poetry and Purgatory
Broken Street
(1998)
On Broken Street
Potsdamer Platz Rezension
(2002)
Potsdamer Platz
Piss in den Wind
(2009)
Caution to the winds

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