Die ungeschminkte Wahrheit von Astrid Paprotta

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 bei Piper.
Folge 3 der Ina-Henkel-Serie.

  • München; Zürich: Piper, 2004. ISBN: 3-492-27077-8. 332 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2005. ISBN: 3-492-24448-3. 332 Seiten.

'Die ungeschminkte Wahrheit' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Das Opfer sah sie aus starren, blicklosen Augen an. Aber Kommissarin Ina Henkel kannte die Augen Ermordeter. Beunruhigender war die Tatsache, dass in dem Gesicht des Obdachlosen alles glänzte: Tusche, Lidschatten, Lippenstift und Rouge, alles zu dick aufgetragen, als sei es für die Ewigkeit gedacht. Was hatte das zu bedeuten? Und weshalb trug der Tote einen dreimal gefalteten Zettel bei sich, auf dem ein einziges Wort gestanden stand? Eine Spur führt zu der beliebten TV-Moderatorin Denise Berninger. Doch bevor Ina Henkel mit Ihren Ermittlungen vorankommen kann, geschehen weitere Morde – und alle Opfer sind grell geschminkt …

Ihre Meinung zu »Astrid Paprotta: Die ungeschminkte Wahrheit«

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Bio-Fan zu »Astrid Paprotta: Die ungeschminkte Wahrheit« 05.04.2009
Für dieses Buch wurde Astrid Paprotta mit dem 1. Platz des Dt. Krimipreises 2005 ausgezeichnet. Mag er für die ganze Ina Henkel . Reihe stehen, denn die "Ungeschminkte Wahrheit" ist nur unwesentlich besser als seine beiden herausragenden Vorgänger.
Wie es bei Reihen so ist und in diesem Falle muß man unbedingt mit dem 1. Band "Mimikry" anfangen, um Persönlichkeit und Verhalten von Paprottas Heldin, Oberkommissarin Ina Henkel zu verstehen.
Der Tod geht um, unter Frankfurts Obdachlosen und alles deutet auf einen psychopathischen Serienkiller hin. Die Ermittlungen laufen auch in diese Richtung. Doch... und dieses "Doch" hat´s in sich.
Wer weiß denn wirklich, was sich hinter geheimen Türen verbirgt.

Wie immer spannende Unterhaltung bei 85 Grad
Angelo zu »Astrid Paprotta: Die ungeschminkte Wahrheit« 12.01.2009
Ein intensiver, intelligenter Roman. Paprotta - kennt man den Namen in Deutschland nicht? Sie würde es verdienen, mehr gelesen zu werden.
Ihr Stil ist wuchtig und versponnen gleichzeitig. Mal schnellschnell, mal verworren, mal eiskalt präzise entwirft sie menschliche Diagramme, die ganz nahe gehen, die erschüttern.
Die Kommissarin Henkel hat nicht nur Schwierigkeiten mit der düster-makaberen Mordserie (Obdachlose werden getötet und als Leiche bizarr geschminkt), nein, sie hat auch mit sich selbst zu tun.
Wie die Maschinerie der TV-Fahndungs-Sendung und ihrer Moderatorin geschildert wird, ist Klasse. Paprotta schreibt grossartige spannende und berührende Literatur.
Dieser Band scheint mir noch stärker als "Mimikry" und "Sterntaucher" vorher.
beatehoffmann zu »Astrid Paprotta: Die ungeschminkte Wahrheit« 09.02.2006
Ina Henkel ist eine interessante Kommissarin, keine Heldin, Sie macht ihren Job mit allem Frust,der dazugehört. Die psychologischen Momente in diesem Krimi sind wirklich vom Feinsten und die Spannung krabbelt unter die Haut,nicht oberflächlich dick aufgetragen: Es war ein echtes Lesevergnügen!
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Pascal zu »Astrid Paprotta: Die ungeschminkte Wahrheit« 19.09.2005
Nach 70 Seiten habe ich es weggelegt. Ich habe noch nie etwas dünneres gelesen.
Es sind 35 Grand Hitze in der Story, aber die Autorin kann diese Hitze in keinsterweise schildern, oder spüren lassen. Die farblosen Figuren und die monotonen Sätze waren mir ein Graus
Jonas M. Leuninger zu »Astrid Paprotta: Die ungeschminkte Wahrheit« 19.07.2004
Oh ja, Paprotta kann schreiben und Figuren erschaffen - diesmal wird Kommissarin Henkel glatt in den Schatten gestellt von der zweiten weiblichen Hauptfigur.
Das Buch ist nicht so unerträglich düster wie "Sterntaucher", es ist handfester, lockerer, aber immer noch eine dieser harten Geschichten aus einem dunklen Land.
Wenn sie das in Deutschland alle so könnten, hätten wir eine klasse Krimiszene hier.
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