Falsche Opfer von Arne Dahl

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Upp till toppen av berget, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1990 - 2009.
Folge 3 der Paul-Hjelm-Serie.

  • Malmö: Bra böcker, 2000 unter dem Titel Upp till toppen av berget. 389 Seiten.
  • München, Zürich: Piper, 2004. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 3-492-27068-9. 389 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2005. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 3-492-24376-2. 387 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2007. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 978-3-492-26226-2. 387 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: steinbach sprechende bücher, 2007. Gesprochen von Till Hagen. ISBN: 388698866X. 7 CDs.

'Falsche Opfer' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Per Karlsson hat nichts gesehen. Nicht einmal den brutalen Mord an dem jungen Mann, der am Tisch neben ihm erschlagen wurde. Karlsson gibt vor, in Ovids »Metamorphosen« versunken zu sein. Kurz darauf ereignet sich auf einem Industriegelände unweit des Tatorts eine blutige Auseinandersetzung. Zwei verfeindete Banden wollen einen Aktenkoffer an sich bringen, der den Schlüssel zu einem Banksafe enthält. Als die Polizei eintrifft, fehlt von dem Koffer jede Spur. Die Stockholmer Sondereinheit um Paul Hjelm jagt zwei Verdächtige: Sonja, die Tochter eines der Bandenführer – und Per Karlsson …

Das meint Krimi-Couch.de: »Nach einem Drittel schreibt sich Dahl frei, wird endlich locker« 80°

Krimi-Rezension von Wolfgang Reuter

Das Buch ist der bislang dritte auf Deutsch übersetzte Band der Serie über das sog. A-Team, eine Sondereinheit der Polizei für Spezialaufträge in Schweden. Eine kleinen Gruppe von Spezialisten für Verbrechensbekämpfung.

Nach Misterioso, wo es um einen Serienmord innerhalb höchster Wirtschaftskreise geht, kommt es am Ende von Böses Blut zur Auflösung des Teams. In Falsche Opfer begegnen wir zunächst den einzelnen Mitgliedern in verschiedenen neuen polizeilichen Funktionen: Paul Hjelm und Kerstin Holm sind nach ihrer Versetzung zur Abteilung für Gewaltverbrechen mit einem Totschlag innerhalb rivalisierender Fußballfans konfrontiert und entdecken äußerst merkwürdige Begleitumstände der Tat. Gunnar Nyberg ist beim Reichskriminalamt in der Abteilung für Pädophilie gelandet, seine Kollegin Sara Svenhagen ist kurz davor, ein Pädophilennetzwerk im Internet hochgehen zu lassen.

Explosion in der Strafanstalt

Viggo Norlander und Arto Söderstedt arbeiten bei der Provinzialpolizei und untersuchen den Fall einer Explosion in der Strafanstalt Kumla, bei der ein Häftling ermordet wurde. Es war Lordan Vukotic, die rechte Hand des berüchtigten Drogenhändlers Rajko Nedic. Jorge Chavez bildet sich aus Karrieregründen an der Polizeihochschule weiter. Jan-Olov Hultin, der Chef, ist in Pension.

Da ereignet sich ein Massaker in einem Industriegebiet am Hafen. Man findet mehrere Tote, erschossen oder in die Luft gesprengt. Es sind offensichtlich Angehörige verschiedener Banden, schwedische paramilitärische Rechtsextremisten einerseits und Kriegsverbrecher aus Jugoslawien andererseits. Ein geheimnisvoller Koffer ist verschwunden. Was war sein Inhalt? Wer hat ihn? Ein ungewöhnlicher Sprengstoff wurde verwendet, derselbe wie bei der Explosion in Kumla. Bestehen Verbindungen zu Rajko Nedic? Steht ein Terroranschlag bevor? Grund genug, das A-Team zu reaktivieren und Hultin aus seiner Pension zurückzuholen …

»Ich mache Kunst« (Herbert v. Karajan)

Arne Dahl, Pseudonym für den Schweden Jan Arnald, ist ein Perfektionist, der höchste Ansprüche an sich als Autor stellt. In Misterioso schießt er damit zunächst eindeutig übers Ziel. Nichts wird dem Zufall überlassen, alles ist bis ins Kleinste konstruiert. Es gibt keine Spontaneität, kein Leben, alles wirkt steril. Im Handlungsablauf aber ist der Zufall und das intuitive Handeln der Protagonisten ein oft plumpes, vordergründiges Faktum. Das A-Team wirkt manchmal etwas unbeholfen.

Nach der Lektüre des Interviews von Arne Dahl mit dem Literaturportal schwedenkrimi.de stellte ich mir Arne Dahl in seiner kreativen Phase folgendermaßen vor: Eine kleine Schreibstube in den Schären vor Stockholm, im Hintergrund leise Musik von Keith Jarrett.

Gruppenfoto Dahl-Sjöwall-Wahlöö

An der Wand eine große Tafel mit unzähligen Zeitungsausschnitten aktueller weltpolitischer Ereignisse, eine Highscoreliste der »zwanzig größten Verbrechen der letzten Jahre«, eine Rankingliste der »hundert stärksten Betroffenheiten des durchschnittlichen Mitteleuropäers«, sowie ein computergraphisch hergestelltes Gruppenfoto Dahl-Sjöwall-Wahlöö .

Auf dem großen Schreibtisch liegt ein Reißbrett mit einem überdimensionalen Flussdiagramm, welches den Titel »Mein nächster Roman« trägt. Auf mehreren Beistelltischen türmen sich politische, historische, philosophische und gerichtsmedizinische Bücher sowie manches aus der Werkstatt von Johannes Mario Simmel. Natürlich sämtliche skandinavische Kriminalromane und etwas vom Rest der Welt. Zwischen all dem bewegt sich Arne Dahl gemessenen Schrittes mit dem Gesichtsausdruck des Dr. Faust in der Inszenierung von Gustav Gründgens.

Fast wieder im alten Trott

In Falsche Opfer beginnt Arne Dahl fast wieder im alten Trott. Ich habe mich gefragt, was eigentlich das Individuelle an Arne Dahl ist? Alles wirkt wie eine Collage aus gelungenen literarischen Versatzstücken unterschiedlicher Autoren. Freilich sehr spannend und abwechslungsreich, aber ein Kunstprodukt. Dahl zeigt oftmals wirklich erstaunliche sprachliche Fähigkeiten, psychologisches Einfühlungsvermögen und Phantasie. Aber jedes Mal nach einem gelungenen Abschnitt bricht der Perfektionist durch und muss noch irgendwelche rhetorische Sahnehäubchen anbringen, die vieles einfach in die Banalität abgleiten lassen.

Jede Landschaftsbeschreibung, jede psychologische Analyse, jede zwischenmenschliche Szene, jeder Dialog muss absolut ausgefeilt sein und zu ständiger Bewunderung Anlass geben. Man nehme nur das Wort »Metamorphosen«, welches eine geheimnisvolle Bedeutung im Handlungsablauf haben soll und leitmotivartig das ganze Buch durchzieht, was Dahl wahrscheinlich für ein gelungenes schriftstellerisches Detail hält, in Wirklichkeit aber derartig plump und aufgesetzt wirkt, dass es schon fast peinlich ist.

Ein sperriges, inhomogenes Gebilde

Dazu immer wieder die unsägliche »Sozialkritik«, »Gesellschaftskritik« oder was sonst noch. Ein Dauerfeuer schriftstellerischer Brillanz. Dadurch entsteht aber ein sperriges, inhomogenes Gebilde, das einen unbefriedigt zurücklässt.

Aber nach etwa einem Drittel des Buches geschah dann etwas, das ich eigentlich schon nicht mehr erwartet hätte: Arne Dahl wird endlich locker, unverkrampft und beginnt zu erzählen. Er lässt den ganzen überheblichen Popanz beiseite und schreibt sich frei. Alles wird dadurch lebendiger, glaubwürdiger, auch wenn Zufall und Intuition wieder wesentlichen Anteil am Geschehen haben, plötzlich zieht einen das Buch in seinen Bann und es ist ein ausgezeichneter Thriller daraus geworden. Auf einmal hat alles seinen richtigen Platz, wunderbare Stimmungsbilder Stockholms gelingen ebenso wie die plastische Charakterisierung der Protagonisten und ihr Verhältnis zueinander. Aus Figuren werden Menschen. Quasi aus dem Handgelenk schüttelt er eine sehr spannende, komplexe, aber genau durchdachte Handlung.

Arne Dahl könnte einer der Großen werden

Ich hoffe, dass er so weiterschreibt, dann könnte er tatsächlich einer der Großen in der skandinavischen Kriminalliteratur werden. Er darf nur nicht zuviel auf einmal wollen. Der freie Fall vom Himmel endet nämlich nicht für alle selbsternannten Meister auf einem Matratzenlager.

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Eglfinger zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 25.11.2012
Die A-Gruppe wurde nach Ende des Buchs Böses Blut aufgelöst. Jan-Olov Hultin ist in Pension und kümmert sich um seinen Garten. Paul Hjelm und Kerstin Holm sind mit einem Totschlag zwischen rivalisierenden Fußballfans beschäftigt. Gunnar Nyberg ist in der Abteilung für Pädophile gelandet. Viggo Norländer und Arto Söderstedt untersuchen eine Explosion in der Haftanstalt Kumla. Jorge Chavez bildet sich an der Polizeihochschule weiter um seine Karriere so schnell wie möglich voranzutreiben.
Dann kommt es in einem Industriegebiet zu einer blutigen Auseinandersetzung mit Toten zwischen mehreren Banden. Am Tatort wird ein Koffer gestohlen. Statt des erhofften Bargelds beinhaltet der Koffer aber einen Schlüssel für ein Bankschließfach und ein Polizeifunkgerät. Die Diebe sind enttäuscht und machen sich auf die Suche nach der richtigen Bank und werden dabei von Überlebenden der blutigen Auseinandersetzung verfolgt.
Der Chef des Reichskriminalamts Mörner reaktiviert den pensionierten Jan-Olov Hultin als Chef der A-Gruppe und es kommen wieder alle zusammen. Es gilt die Schießerei im Industriegelände so schnell wie möglichst aufzuklären, denn es könnte die letzte Chance sein, die die A-Gruppe erhält. Schnell stellt sich heraus, dass alle Fälle an denen die Ermittler gearbeitet haben zusammenhängen, und sie stoßen dabei auf einen Pädophilennetzwerk und auf Rajko Nedic, der als größter Drogenhändler Schwedens bekannt ist, dem aber bisher nichts nachgewiesen werden konnte. Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellt sich noch heraus, dass anscheinend ein Anschlag auf die Eröffnungsfeier der Polizeiolympiade geplant ist, die in wenigen Tagen in Stockholm beginnen sollen. Jetzt gilt es für die A-Gruppe schleunigst Ermittlungsergebnisse zu liefern.
Es ist eine Menge Inhalt, mit der uns der Autor auf nur knapp 400 Seiten konfrontiert. Obwohl er es schafft, dass er die Spannung aufbaut und einem nach und nach die Zusammenhänge klar werden, schafft er es leider auch, dass sich Phasen ergeben, die leider nicht von Spannung geprägt sind. Auch kommen in diesem Buch die privaten Probleme der Ermittler zu kurz, bzw. fast überhaupt nicht zur Sprache. Jetzt mag man zu Recht sagen, diese hätten nichts mit dem Spannungsaufbau oder dem Inhalt zu tun, aber es fällt einem dafür umso schwerer sich in die Lage der Ermittler zu versetzen. Nach einem sehr gutem Beginn, bei dem ich mich richtig gefreut habe, wie es nach Böses Blut für die Ermittler weiterging, fiel die Begeisterung fast in dem Moment von mir ab, als die A-Gruppe wieder zusammenkam. Es ist ein guter solider Krimi und er ist wieder mal typisch Arne Dahl. Ich habe den Eindruck, dass er immer sehr gute Ideen hat, aber sich nicht richtig festlegen kann, ob er nun einen Krimi oder einen Thriller schreiben will. Ich hoffe, die nächsten Bücher werden wieder besser. Dennoch gebe ich 70 von 100 Punkten.
Lisander zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 23.08.2012
"Misterioso" empfand ich als ambitioniertes Erstlingswerk, in dem man ja über die eine oder andere Schwäche noch hinwegsieht. "Böses Blut" fand ich teilweise unerträglich, aber es hatte auch lichte Momente - alles in allem genug, dass ich mir auch "Falsche Opfer" noch zu Gemüte führen wollte.
Das Buch steht irgendwo zwischen den ersten beiden. Es ist deutlich besser als "Böses Blut", aber teilweise dennoch fast unlesbar. Ich bin anspruchsvollem Schreiben gegenüber durchaus aufgeschlossen, aber was Dahl abliefert, ist an vielen Stellen einfach nur prätentiös. Dazu braucht es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Geschichte mal richtig in Gang kommt. Dann allerdings habe ich das Buch tatsächlich sehr schnell zu Ende gelesen und über einige sprachliche Spirenzchen hinweglesen können, weil die Handlung sich immer mehr verdichtete, die Figuren über reine Namen hinauskamen und es schlicht und ergreifend spannend wurde.

Ich werde mir wohl auch "Tiefer Schmerz" ausleihen und lesen, aber mein Lieblingsautor wird Arne Dahl nie.
realsatiriker zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 07.05.2010
Es war von Anfang an klar, dass es nicht leicht werden würde. Das Ding ist nämlich im "Piper Verlag" erschienen, einem Haus also, in welches man nicht durch die simple Aneinderreihung von Subjekt, Prädikat und Objekt aufgenommen wird.

Ein intellektuell angehauchter Sprachstil gehört dort zur Grundausstattung und so verwundert es wenig, dass sich auch Arne Dahl in einem -vorsichtig formuliert - virtuosen Umgang mit der Sprache übt. Muss es denn dabei aber alles so schrecklich kompliziert werden ? Mal ehrlich, man braucht bis ca. Seite 200 um überhaupt zu begreifen wen die ganzen Personen, die mehr oder minder wahllos über die Handlung verteilt sind, überhaupt darstellen. Dann wird es besser.zumidest in diesem Bereich.

Der Plot bleibt nämlich herrlich verschachtelt - mit teilweise drei und mehr Handlungssträngen - und man hat manchmal das Gefühl, dass Dahl diese verschiedenen Schauplätze dann doch eher zufällig zusammenführt, da er sich in der Story selbst etwas verrannt hat.

So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass es doch zu vieler glücklicher Momente und zu wenig polizeilicher Analytik bedurfte, um diesen Fall zu lösen. Weiterhin hat das Buch rund 600 Seiten, da man jede zweite doppelt lesen muss, um sie zu verstehen. Piper eben ;-)

KC: 76 °
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
retnueg zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 21.01.2010
Muß mich anschließen - erst ist alles sehr verwirrend, entwickelt sich aber zu einer recht netten story, die - sicher - ein wenig zu dick aufgetragen ist. Alles in allem trotzdem in Ordnung, denn es hat doch so ab Seite150-200 ein wenig gefesselt, jedoch glaube ich, der Autor will einfach zu viel auf einmal - weniger hätte durchaus mehr sein können - nunja, schaun ´mer mal, habe mir "Tiefer Schmerz" gekauft und werde mir dies erstmal zu Gemüte führen.
Carmen zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 09.08.2009
Ein Krimi, bei dem auch auf Seite 160 noch kein wirklicher Handlungsfaden zu erkennen ist, ständig neue Ermittler eingeführt und immer wieder kryptische Rückgriffe auf bereits erschienene Romane getätigt weden - tut mir leid, das kann ich nicht als spannend und eine "komplexe Handlung" bezeichnen. Vielmehr macht es auf mich den Eindruck, als wollte hier der Liteaturkritiker mal zeigen, wie man es richtig macht, und das ist ziemlich daneben gegangen. Mein Fazit: komplette Zeitverschwendung !
Sabrina K zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 16.12.2008
Bester Arne Dahl Krimi der Reihe.

Zitat: Ich hoffe, dass er so weiterschreibt, dann könnte er tatsächlich einer der Großen in der skandinavischen Kriminalliteratur werden. Er darf nur nicht zuviel auf einmal wollen. Der freie Fall vom Himmel endet nämlich nicht für alle selbsternannten Meister auf einem Matratzenlager.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Karsten zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 17.12.2007
Einfach toll! Ein Krimi der noch mehr als nur das ist! Das ist große Kunst und moderne Philosophie die intelligent provokant ist und die die Gegenwart einfach braucht! Klasse
Till zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 27.10.2007
Ich kann mich nur der Rezension anschließen. Es ist wirklich hart die ersten 130 Seiten zu lesen, weil der Stil sich von Kapitel zu Kapitel recht stark unterscheidet. Aber ab ca Seite 130 wird das ganze wesentlich flüssiger, die Fäden verknoten sich und man bekommt nach und nach ein einheitliches Bild. Einige Zufälle (Bilder des Pädophilen oder auch die Kleinanzeigen) sind sicherlich einigermassen unglaubwürdig. Insgesamt gefällt mir die Story aber recht gut.
Insgesamt sind es mir ein paar Ermittler zu viel. Man hätte vielleicht auf 2-3 verzichten sollen.

80 Grad
Claudia zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 15.07.2007
Vielleicht hätte ich das Buch nicht in einem Stück lesen sollen. Mir war vieles unklar bzw. fand ich auch nach der Auflösung keine Erklärung (welche offene Rechnung hatte der Täter mit Nedic, was geschah im Februar 86?) Wie gesagt, vielleicht habe ich zu ungenau gelesen, aber ich fand das Buch zum Vergessen (obwohl mir die beiden Vorgänger wirklich gefallen haben).
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Lillie zu »Arne Dahl: Falsche Opfer« 01.03.2006
Auf jeden Fall besser als "Misterioso". Ich finde es wieder mal wahnsinnig toll geschrieben. Sein Stil fasziniert mich und hebt sich stark von anderen Autoren ab. Es ist spannend vom Anfang bis zum Ende. Vielleicht wirklich etwas viele Zufälle aber das trübt nicht den Lesespaß. Freue mich schon auf "Tiefer Schmerz".
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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