Menschensöhne von Arnaldur Indriðason

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Synir duftsins, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Edition Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Island / Reykjavik, 1990 - 2009.
Folge 1 der Kommissar-Erlendur-Serie.

  • Reykjavík: Vaka-Helgafell, 1997 unter dem Titel Synir duftsins. 294 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Edition Lübbe, 2005. Übersetzt von Coletta Bürling. ISBN: 3-7857-1556-0. 347 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006. Übersetzt von Coletta Bürling. Vollständige Taschenbuchausgabe. ISBN: 978-3-404-15530-9. 347 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2005. Gesprochen von Frank Glaubrecht. ISBN: 3-7857-1474-2. 4 CDs.

'Menschensöhne' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Zur gleichen Zeit begeht einer seiner ehemaligen Schüler in der psychiatrischen Klinik Selbstmord. Dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, findet als Erster der jüngere Bruder des Selbstmörders heraus. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík schalten sich in den Fall ein …Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.

Leseprobe

Das meint Krimi-Couch.de: »Gemächliches Tempo passend zur gedrückten Stimmung« 87°Treffer

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Der isländische Autor Arnaldur Indriðason scheint eine Vorliebe zu haben für Verbrechen, deren Ursprünge weit in der Vergangenheit liegen. Um so schwieriger gestalten sich natürlich demzufolge die Ermittlungen, wenn kaum noch Zeitzeugen für relevante Ereignisse existieren oder diese bereits so alt sind, dass ihr Gedächtnis stark nachgelassen hat.

Den Ausgangspunkt bildet jedoch ein Mord in der Gegenwart. Der pensionierte Volksschullehrer Halldór wurde an einen Stuhl gefesselt, mit Benzin übergossen und samt seinem Wohnhaus über ihm verbrannt. Einzige Verwandte des Toten ist eine Halbschwester, die im Altersheim lebt, kaum noch Kontakt zu ihm hatte und nur mit kargen Aussagen über seine Vergangenheit und insbesondere über seine traurige Kindheit herausrückt. So konzentrieren sich die Ermittlungen zunächst auf die Schulen, an denen Halldór unterrichtete. Die zunehmende Gewaltbereitschaft der Schüler scheint dem alten Lehrer zu schaffen gemacht zu haben. Als der Verdacht aufkommt, dass Halldór sich an Schülern vergangen hat, vermuten die Ermittler dahinter das Mordmotiv.

Neue Erkenntnisse ergeben sich erst, als sich der Buchhändler Pálmi mit der Polizei in verbindung setzt. Dessen Bruder Daníel starb zum gleichen Zeitpunkt wie Halldór durch Selbstmord. Daniel war seit vielen Jahren schizophren und lebte in einer psychiatrischen Anstalt. Pálmi war nach dem Tod der Mutter seine einzige Bezugsperson und auch dessen Besuche waren nur spärlich. Um so überraschter ist Pálmi, als er erfährt, dass Daníel in der letzten Zeit öfter Besuch erhielt von seinem früheren Lehrer, dem ermordeten Halldór. Pálmi versucht, den Grund für dessen Besuche herauszufinden, die Pfleger haben aber nur etwas über Lebertrankapseln heraushören können.

Stutzig wird Pálmi dann, als auf Daníels Beerdigung ein früherer Mitschüler von Daníel auftaucht, der etwas davon erzählt, dass in den Lebertrankapseln gar kein Lebertran war. Mit diesen spärlichen Informationen wendet sich Pálmi an die Polizei, die nun hofft, über weitere Klassenkameraden an neue Erkenntnisse zu gelangen. Doch diese sind fast alle bereits in jungen Jahren oft durch merkwürdige Umstände ums Leben gekommen.

In beeindruckend ruhiger Art und Weise, so wie man sich das Leben in Island vorstellt, beschreibt Indriðason das grausame Verbrechen und die Ermittlungen. Der Leser ist dabei von Anfang an klar im Vorteil, denn er erlebt nicht nur parallel die beiden Geschehnisse, die für die handelnden Personen erst viel später einen Verknüfungspunkt erfahren, sondern wird in kurzen Kapiteln auch in ein abgeschottetes Haus geführt, in dem die Drahtzieher für das Verbrechen irgendwelchen mysteriösen Geschäften nachgehen.

Nachdem bereits die Fälle Nummer drei, vier und fünf mit großem Erfolg in Deutschland veröffentlicht wurden, liegt nun mit Menschensöhne endlich auch der Debütroman der Serie um Kommissar Erlendur Sveinsson in deutscher Übersetzung vor. Was dabei überrascht, ist, wie gespannt das bislang eigentlich als recht unkompliziert angesehene Verhältnis zwischen Erlendur und seinem engsten Mitarbeiter Sigurður Óli am Anfang war.

Thematisch finden wir auch in diesem ersten Fall wieder die bekannte Einsamkeit vor und befinden uns auch wieder vor allem in den unteren gesellschaftlichen Schichten. Geprägt wird das Buch von Jugendlichen, deren soziales Umfeld und das frühere Schulsystem ihnen apriori jegliche Chancen verwehrt, das so sehr gewünschte »normale Leben« leben zu können. So herrscht über den gesamten Handlungszeitraum hinweg eine sehr gedrückte, oft melancholische Stimmung, aus der das kleine Happy-End wie ein Lichtblick herausragt.

Die Stimmungen seiner Charaktere hat der Autor wieder hervorragend erfasst. Beeindruckend dabei vor allem die Beschreibung der Sehnsüchte eines Schizophrenen, der fast sein ganzes Leben in einer geschlossenen Anstalt und oft unter Medikamenteneinfluß verbringen muß. Gut vermittelt wird aber ebenso die Ablehnung seiner Kontaktpersonen ihm gegenüber, die meist auf deren Hilflosigkeit beruht.

Was man bei Indriðason jedoch vergeblich sucht, ist eine Lösung des Falles mittels Indizien und Kombinationsgabe. Nein, das Geschehen löst sich nach und nach von selber auf durch die Aussagen von Beteiligten. Trotz all seiner Gemächlichkeit leidet der Roman keineswegs unter fehlendem Tempo und wird zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Ihre Meinung zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne«

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Henriette H. zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 20.09.2016
Dieses Buch ist eher Science-Fiction als ein Kriminalroman, aber dennoch sehr spannend, trotz vieler Ungereimtheiten. Besonders der Schluss ist sehr unwahrscheinlich-um es mit Shakespeare zu sagen: "Ein Wunder bleibt's, dass dies so glücklich endigt."
Die genaue Beschreibung der Charaktere und die eindringliche Schilderung sozialer Missstände sind aber schon ebenso gelungen wie in den späteren Romanen des Autors.
Für mich ist Indridason einer der besten Krimi-Autoren des frühen 21. Jahrhunderts, das zeigt sich auch in diesem Erstling.
Anneja zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 12.02.2015
Hm, so viele gute Kritiken hier, dass man sich kaum traut, Gegenteiliges zu behaupten. Ich finde das Buch bis auf einige wenige Passagen eher ärgerlich. Atmosphärisch hat es mich sehr angesprochen, da beherrscht der Autor anscheinend schon sein Handwerk. Tristesse, wohin die Phantasie reicht. Ich mochte das. Aber das war's auch schon. Die Zeichnung der Charaktere ist schwach bis nicht vorhanden. Am meisten verärgert haben mich die sehr undifferenziert dargestellen Aufhänger Psychiatrie, Pädophilie und Klonen von Menschen. Eben nur Aufhänger und kein Tiefgang, passagenweise fast schon Bild-Zeitungs-Niveau. Also, wenn man diese Themen schon als Aufhänger benutzt, dann doch bitte mit mehr Tiefgang. Und dann diese unsägliche Ende: Also, es geht im gesamten Roman um Unterschichten-Schulkinder, denen man heimlich und experimentell Speed verabreicht hat. Alles in Ordnung soweit.. Aber dann DIESES Ende! Im Ernst? Wirklich? Deutschstämmiger - das Nazi-Klischée musste wohl sein? - Pharmamagnat klont Menschen und denkt, er sei damit ein Segen für die Menschheit. Und schon wieder ein Aufhängerthema, das sowas von undiffernziert durchdacht daherkommt. Und das auf den letzten paar Seiten! Zuerst die Psychiatrie, dann - wie wunderbar - die Pädophilie - ich vergaß - und am Ende das Klonen von Menschen. Und der Protagonist lebt am Ende happily ever after mit seinem geklonten 2-jährigen Bruderetwas in trauter Gemeinschaft. Nee, also da war ich schlichtweg not very amused! I would rather NOT!
Nadir36 zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 12.10.2013
Der erste Teil der wieder heiß gewordenen isländischen Cold-Case-Fälle mit dem Ermittler-Duo Erlendur und Sigidur Oli, das sich in diesem Fall erst finden muss.
Den Start trägt der Schwung des ersten Versuchs, die Rückblicke auf Kindheit und Jugend der Versuchskaninchen aus der Klasse 6F ist, wie auch beim Leipziger Studentenidyll in Kältezone, der ansprechendste Teil. Den klassischen Showdown mit echtem Bösewicht und Todesgefahr bis zum letzten Atemzug wird man auch hier vergeblich suchen.
Insgesamt dümpelt die Handlung doch sehr gemächlich dahin, auch wenn die Aufklärung eines Doppelselbstmords mit einem Kinderschänder als Täter und Opfer sicherlich der letzte Schrei in den Neunzigern gewesen sein muss. Internationale Großkonzerne als eigentliche Täter im Hintergrund gehören ebenfalls zum Standard des skandinavischen Krimis, am Ende bleibt nicht viel mehr als das große Gähnen.
(less)
kuba1971 zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 20.03.2013
Hat mir gut gefallen. Der Roman ist düster und beklemmend. Die Geschichte wird zügig aber dennoch fesselnd erzählt. Der Schluss ist für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen aber trotzdem schlüssig bzw. zufriedenstellend. Hier und da sind mir einige Übersetzungsfehler aufgefallen, die das Lesevergnügen jedoch nicht negativ beeinflusst haben. Fazit: Kein Meisterwerk aber auf jeden Fall ein gelungener Auftakt. Ich werde die Reihe um Kommissar Erlendur Sveinsson mit Sicherheit weiterverfolgen.

kuba1971
kianan zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 19.12.2012
Menschensöhne ist für mich ein sehr spannend geschriebener Krimi, in dem auch kritische Themen angesprochen werden. Ich habe mit den zwei Kriminalinspektoren Erlendur und Oli sowie dem Bruder Palmi des verstorbenen Dani mitgefiebert auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem Selbstmord von Dani und dem Tod dessen ehemaligen Lehrers Halldor durch einen Brand. Die Spannung blieb immer gleich hoch.

Ein wenig gestört hat mich, dass einem so kühlen und organisierten Täter einige leichtsinnige Fehler unterlaufen und er Beweise hinterlässt und in diesen Fällen ausgerechnet nicht so kalt und konsequent handelt wie sonst auch. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht sagen, da ich sonst viel von der Spannung nehmen würde.

Ebenfalls war ich von dem Ende ein wenig enttäuscht, da es mir doch etwas zu überzogen war und mich nach Science-Fiction erinnerte. Weniger wäre besser gewesen.

Dennoch hat mir der Krimi gut gefallen und mich in seinen Bann gezogen. Daher: trotz einiger Abstriche, aus meiner Sicht ein guter Serienauftakt, der neugierig auf mehr macht. Ich werde mir das nächste Buch der Serie kaufen.
taube54 zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 04.02.2012
Bei einer Island-Rundreise wurden uns die Bühr von Arnaldur Indridason vorgestellt und als alte Krimileserin habe ich mir "Menschensöhne" gleich nach dem Uraub gekauft. So habe ich mit dem Anfang begonnen und inzwischen fast bis zu den aktuellen Werken durchgelesen.
Indridason gehört inzwischen zu meinen Favoriten.
Menschensöhne hat mich begeistert, die Art Indridason verschiedene zeitliche Ebenen zu verknüpfen und eine Spannung zu halten ohne viel Gewalt und brutales Blutvergießen. Auch die immer wieder neuen Aspekte der isländischen Kultur, Politik und Wirtschaft, die Indridason einfließen lässt, beigeistern mich und machen neugierig auf mehr.
Sehr interessant und sympathisch finde ich auch, dass es am Ende keinen Bösen gibt, der in Handschellen abgeführt wird. Das Leben ist eben nicht immer schwarz oder weiß.
Von Vorteil ist es allerdings, wenn man das Land kennt und zumindest eine Ahnung hat, wie die Islänische Sprache klingt. Bekannte von mir haben oft Probleme mit der Isländischen Schreibweise. Man könnte sich wünschen, dass bei der Übersetzung auf die isländischen Sonderzeichen verzichtet worden wäre.
Aber vielleicht wäre es auch einfach ein Grund, dieses wunderschöne Land zu beschen.
tedesca zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 15.11.2011
Auf Empfehlung einer Freundin hin, die weiß, dass ich Skandinavienkrimis sehr gerne mag, hab ich mich zu einer neuen Serie hinreissen lassen. Und bin froh darüber! "Menschensöhne" ist ein Buch, in dem es um viele berührende Themen geht, die mit Tiefgang aber ohne Schmalz und Kitsch behandelt werden. Ethische und moralische Fragen um das Recht des Menschen auf Einzigartigkeit und Individualität tun sich auf. Wo die Grenzen zum Missbrauch liegen, stellt diese Geschichte sehr klar dar, ebenso die vielfachen Motivationen dafür.

Die Hauptfiguren in diesem ersten Teil der Erlendur-Reihe sind eigentlich die Opfer und Täter und viel weniger die Ermittler. Diese stellen sich langsam vor, bleiben aber bis zum Schluss recht schemenhaft und im Hintergrund. Was darauf hoffen lässt, dass der Autor noch ein paar Dinge im Ärmel hat, die er mit der Zeit in den Folgebüchern auslassen wird.

Alles in allem ein solider Krimi mit dem speziellen nordischen Flair, das als Hörbuch (leider nur gekürzt erhältlich) von Frank Glaubrecht als Sprecher noch mit viel Gefühl zusätzlich verstärkt wird. Ein spannendes Hörvergnügen, das mich gleich dazu veranlasst hat, Teil 2 auf den iPod zu laden.
TinT79 zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 09.11.2010
Arnaldur Indridason gelang mit diesem ersten Fall ein furioser Einstieg in die Krimireihe um Kommissar Erlendur. Spannung und die Ungewissheit um die Person des Mörders halten den Leser in ihren Bann. Spannung, Nervenkitzel und totale Übermüdung sind mit diesem Buch garantiert. Also ran und selbst lesen.
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Susannah zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 04.11.2010
Island, Gegenwart. Halldór, ein ehemaliger Grundschullehrer wird ermordet - verbrannt in seinem eignen Haus. Gleichzeitig stürzt sich der schon seit Jahren psychisch kranke Daniel in seiner Klinik in den Tod. Zwei Fälle, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Während Kommissar Erlendur mit seinen Kollegen nach dem Brandstifter sucht und dabei unangenehme Wahrheiten über Halldór entdeckt, macht sich der Bruder des toten Daniel selbst auf die Suche. Langsam verbinden sich die vielen Fäden und offenbaren eine Verschwörung, die weit über das vorstellbare hinaus geht ...

Ein Krimi, der nur langsam in die Gänge kommt. Doch wer auf den ersten Seiten nicht das Handtuch wirft, wird belohnt. Das gemächliche Tempo steigert sich langsam aber sicher, wächst sich zu einer sehr guten Geschichte heraus. Erste Einblicke in die Privatsphäre von Komissar Erlendur und eine zauberhafte Beschreibung der rauen Natur Islands runden den Krimi ab, der mit einem bombigen Finale aufwartet.
Auch wenn "Menschensöhne" aufgrund des etwas schwachen Anfangs nicht die volle Punktzahl erhält - mir hat es Lust auf die Fortsetzungen gemacht!
detno zu »Arnaldur Indriðason: Menschensöhne« 16.06.2009
Man sollte mit diesem ersten Erlendur-Roman anfangen und dann erst die folgenden Werke lesen. Ich habe MENSCHENSÖHNE als fünftes Buch von Arnaldur Indridason verschlungen und muss leider feststellen, dass das Erstlingswerk gegen die späteren Krimis abfällt und deren Klasse (noch) nicht erreicht.

Die Figur von Erlendur bleibt noch blass, was bei einem Erstlingswerk aber nicht verwunderlich ist. Aber Erlendur kann auch nicht einmal mit guten Ermittlungsergebnissen punkten, denn die wahren Zusammenhänge decken andere Personen auf, vorrangig Palmi, dessen Bruder Selbstmord beging, und Kiddi Kolke, der als Schüler einer absoluten Chaotenklasse keine Lebertrankapseln mochte.

Die Geschichte verliert zum Ende des Buches an Glaubwürdigkeit, da das "große Motiv" plötzlich ein ganz, ganz anderes ist als lange vermutet.

Nach diesen kritischen Anmerkungen aber die klare Aussage: Ein überaus spannendes Buch mit einer sehr sauber herausgearbeiten Beschreibung der Bewohner des Landes. Island ist keine idyllische Insel im Nordmeer. Auch dort sind Armut, Suff, Prostitution und miese Typen zu finden.

84° von mir.

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