Eiseskälte von Arnaldur Indriðason

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel Furðustrandir, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Island, 1990 - 2009.
Folge 11 der Kommissar-Erlendur-Serie.

  • Reykjavík: Vaka-Helgafell, 2010 unter dem Titel Furðustrandir. 301 Seiten.
  • Köln: Bastei Lübbe, 2012. Übersetzt von Coletta Bürling. ISBN: 978-3-7857-2462-0. 380 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2012. Gesprochen von Walter Kreye. ISBN: 3-7857-4691-1. 4 CDs.

'Eiseskälte' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Ohne Abschied zu nehmen, ist Kommissar Erlendur in die Ostfjorde gereist – dorthin, wo er seine Kindheit verbracht und seinen kleinen Bruder im Schneesturm verloren hat. Jahrzehnte zuvor hatten sich in dieser Gegend dramatische Szenen abgespielt: Ein Trupp englischer Besatzungssoldaten geriet auf einem Höhenpfad in ein Unwetter, und nur wenige fanden unter großen Strapazen den Weg zurück in bewohnte Gebiete, viele kamen um. In derselben Nacht verschwand eine junge Frau, deren Leiche aber nie gefunden wurde. Das Schicksal dieser Frau zieht Erlendur in seinen Bann, und er will unbedingt diesen Fall aus der Vergangenheit aufklären, so schmerzlich es für ihn auch sein mag, Ereignisse aus dieser Zeit ans Licht zu bringen …

Ihre Meinung zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte«

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thrillerfan zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 03.11.2016
Das Buch bekam ich empfohlen. Also nahm ich es mir auch schnell vor und begann zu lesen. Nach der Beschreibung glaubte ich, das ist mal was anderes, mit geschichtlicher Betrachtung. Der Roman ist so geschrieben, dass die düstere Stimmung rüberkommt. Es werden die Rückblicke auf die Ereignisse aus der Vergangenheit zu den Soldaten und dem mysteriösen Verschwinden der Frau eigentlich gut verwoben. Die Erinnerungen zum Verschwinden des Bruders sind gut eingebracht. Sodass es eigentlich ein Gesamtbild bringt. Erlendur macht sich auf, viele Menschen zu befragen, die etwas wissen könnten. Aber er stösst nicht gerade auf Gegenliebe mit seinen Nachforschungen. Die meisten wollen mit der Vergangenheit nichts mehr zu tun haben. Aber er bekommt doch einige Informationen die Fakten liefern, die Aufklärung schaffen könnten.Aber bei diesem Buch hatte ich ca. nach der Hälfte kein richtiges Lesevergnügen mehr. Mein persönlicher Eindruck war zu sehr von der Düsterheit eingenommen. Es wurde irgendwie keine richtige Spannung aufrechterhalten. Also habe ich diese Buch nicht bis zur letzten Seite durchgelesen.Aber ich glaube, für Liebhaber solcher Island-Krimis ist das Buch bestimmt eine Empfehlung.
baer zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 28.05.2016
Dieses Buch ist das Beste, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.
So herrlich unaufgeregt, nur bedingt blutig, mit einigen kleinen Ungereimtheiten, die zu vernachlässigen sind, da es sich um Fehler bei der Übersetzung handeln kann.
Wenn ich mich auf den Autor eingelassen habe, fällt mir am Ende des Buches auf, dass ich die Namen nicht mehr jeweils buchstabiere, sondern die Namen wie selbstverständlich lese.
Eine tolle Abwechslung zu anderen aktiongeladenen Büchern. Dies Buch hat Ruhe in mein Leben gebracht. Super toll!
HELL Sepp zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 28.01.2016
Meine Mutter, damals etwa 80, und ich, waren uns uneinig: Ist er nun ... oder etwa doch nicht? Ich neigte eher zu "schon", ihr schien alles unklar.
Wie auch immer: EINE Folge wäre immer noch möglich: "Erlendur im Nebel" - ähnlich aufgebaut wie die Geschichte mit jener "Femme Fatale". Warten wir ab, wie es sich entwickelt.
mehr-krimis zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 01.09.2015
Ich las das Buch erst jetzt und kannte bisher nur zwei Erlendur-Krimis. Die vielen oben angeführten positiven bis begeisterten LeserInnenmeinungen muss ich nicht wiederholen, sondern schließe mich ihnen an. Es gibt ausgezeichnete spannende Krimis und großartige "unspanennde". Zu den Letzteren gehört dieser hier.
Dennoch möchte ich einige kleinere m.E. Schwächen erwähnen:
manchmal hat die Geschichte Längen durch Fast-Wiederholungen - vielleicht wären 50 Seiten weniger kein Fehler gewesen.
Stimmt was nicht mit der Übersetzung oder ist das schon im Original so? Die teilweise elaborierte Gebildeten-Sprache des alten Einsiedlers Ezra erscheint mir störend und uncharakteristisch.
Die Detailkarte auf den hinteren Einbandinnenseiten ist hübsch, aber unvollständig und unbrauchbar - keinesfalls eine Hilfe, um sich ein Bild über Fahrten, Ort- und Landschaften der Handlung zu machen.
Tut alles nicht sehr weh, hier ist ein lesenswertes Buch!
Peter Faesi zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 29.08.2015
Wenn Sie nicht wissen, was Taphephobie (H.C. Andersen und Friederike Kempner litten daran) ist – nach diesem Roman wissen Sie es. Es ist ein Roman voll von Tod. Immer häufiger wählen Krimiautoren Fälle, die Jahre, hier Jahrzehnte zurückliegen. Das hat dann zur Folge, dass der Detektiv Zeugen nach Dingen fragen muss, die jeder normale Mensch längst vergessen hätte (die Romanzeugen verfügen offensichtlich über ein phänomenales Gedächtnis) und dass die Befragten in Altersheimen wohnen und taub, blind oder dement sind.(„gegen seine Gehörlosigkeit halfen keine Geräte mehr“). So wälzen sich die Leben langsam dem Tode zu, verfehlte Leben, von monstruösen Schuldgefühlen getränkt. Und dann ist es kalt in diesem Roman, es schneit, die Strassen sind glatt, Soldaten erfrieren, der Kommissar haust in einer Ruine und sucht jeden Morgen das Hallenbad auf, um eine warme Dusche zu nehmen. Sollte der nächste Sommer wiederum ein Hitzesommer sein, empfiehlt sich zur Abkühlung die Lektüre diese Buches; noch besser aber, sie suchen ein Schwimmbad auf und nehmen eine Dusche, hoffentlich eine kalte..
Lily zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 29.03.2015
Dieser Roman hat mich, wie die anderen zuvor auch, sehr berührt, vor allem weil die persönliche Geschichte des Protagonisten endlich zu einem Abschluss gekommen ist. Es ist eine Geschichte von Verlust und Trauer - nichts ist schlimmer als mit der Ungewissheit leben zu müssen - die aber doch den Keim eines Neuanfangs in sich birgt.
Cervecero zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 20.03.2015
Wirklich Zeitverschwendung.Unspannend,langweilig,sinnlos.Mit das schlechteste was mir untergekommen ist
Die Eintönigkeit sowohl der Landschaft als der Protagonisten ergänzen sich.Stillstand in jeder Hinsicht.Und dann mal eben 2 Gräber ausheben,das glauben noch nicht mal Isländer.Das erste aber mögl.das einzige was ich mir von ihm antue
111fgh@web.de zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 08.01.2015
Eine faszinierende Geschichte in einer faszinierenden Landschaft.hier geht es um eine Frau, die schon so lange verschwunden ist, dass die meisten tot sind, die sie einmal gekannt haben.und warum andere verschwundenen Personen.
Unser Kommissar kämpft mit sich, mit dem schlechten Wetter, mit der Schweigsamkeit der Menschen und mit den Geistern.
Eine interessante Geschichte, die leider nur langsam voran kommt.
NELLY zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 24.10.2014
Hallo, liebe Leser! Gebt den beiden letzten Kommentaren nicht zuviel Gewicht. Man muß die Erlandur-Reihe lieben, um auch den letzten Roman spannend zu finden. Ich schließe mich den ersten Aussagen der 4 Kommentare am Anfang 100%ig an. Es ist das beste von allen Vorgänger-Erlandur's und spannend war es allemal!!! Hoffentlich kommt noch mal wieder ein neuer Krimmi.
Lesemaus zu »Arnaldur Indriðason: Eiseskälte« 17.09.2013
Dieses Buch habe ich lange mit Spannung erwartet! Erlendur hat mir die letzten zwei Bücher über sehr gefehlt. Und nun der Hammer schlechthin. Ein sehr spannender Fall den unser guter alter Erlendur da "nebenbei" so löst. Gut miteinander kombiniert und sehr emotional!
Und dann ist da noch seine eigene Vergangenheit, der er sich stellen muss.

DIese Buch ist das Beste der gesamten Reihe! Herr Indriðason hat sich selbst übertroffen!

100 °

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