Codex Regius von Arnaldur Indridason

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Konungsbók, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Lübbe.

  • Reykjavík: Vaka-Helgafell, 2006 unter dem Titel Konungsbók. 373 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2008. Übersetzt von Coletta Bürling. ISBN: 978-3-7857-1623-6. 448 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2010. Übersetzt von Coletta Bürling. ISBN: 978-3-404-16467-7. 445 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2008. Gesprochen von Heikko Deutschmann. gekürzt. ISBN: 3-7857-3705-X. 4 CDs.

'Codex Regius' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Kopenhagen in den 50er Jahren: Die Begegnung mit seinem Professor stellt Valdemars bisher beschauliches Leben völlig auf den Kopf. Der junge Isländer war nach Dänemark gereist, um über die alten Pergamenthandschriften zu forschen. Er kommt düsteren Geheimnissen auf die Spur und macht sich zusammen mit dem Professor auf die Suche nach einer Reihe verloren gegangener Manuskripte. Ihre Jagd führt die beiden durch halb Europa, und nicht selten geraten sie dabei in große Gefahr – denn für diese wertvollen Kulturschätze sind andere bereit, über Leichen zu gehen …Die mittelalterlichen isländischen Handschriften sind Islands bedeutendster Beitrag zur Weltliteratur. Ohne sie hätten wir nur bruchstückhafte Kenntnisse über die nordische Vorzeit.

Das meint Krimi-Couch.de: »Duell der Bücherwürmer« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Im Jahre 1955 tritt der junge Isländer Valdemar die weite Reise nach Dänemark an. An der Universität in Kopenhagen möchte er Nordische Philologie studieren. Da sein Spezialgebiet die mittelalterlichen isländischen Handschriften sind, möchte er gern bei einem bestimmten Professor lernen, der als Koryphäe auf diesem Gebiet gilt.

In der Tat ist der Professor genial, doch leider auch dem Alkohol verfallen und kurz vor der Entlassung stehend. Valdemar wird zunächst rüde abgewiesen, bis dem Professor seine enormen Kenntnisse bei der Entzifferung alter Dokumente auffallen. In dem jungen Mann glaubt er eine verwandte Seele zu entdecken. Valdemar soll ihm helfen, den Coup seines akademischen Lebens zu landen: Der Professor ist auf der Spur eines historischen Schatzes. Er hat Kenntnis von der Existenz einiger unbekannter Seiten aus dem Codex Regius erhalten, der als kostbarstes literarisches Zeugnis der isländischen Geschichte gilt.

Der eher bequeme Valdemar sieht sich plötzlich in ein Abenteuer gerissen. Mit dem ungestümen Professor reist er durch Europa, befragt zwielichtige Händler, öffnet sogar ein Grab. Als sie dem Codex näher kommen, wächst die Gefahr: Der Alt-Nazi Erich von Orlepp, ein fanatischer Kunstsammler und -dieb, und sein skrupelloser Sohn Joachim haben Wind von der Suche nach den alten Pergament-Seiten bekommen. Sie beschatten und bedrängen den Professor, der in der Not seinem Schüler ein düsteres Geheimnis enthüllt: 1945 hat er in höchster Lebensgefahr mit den Nazis paktiert, was ihm heute als Hochverrat ausgelegt werden könnte. Weil er sich rehabilitieren will, kennt der Professor keine Rücksicht auf seiner Jagd nach dem Codex. Valdemar kann sich seinem Einfluss nicht entziehen. Längst ist er zudem selbst in den Bann des Codex Regius geraten, obwohl er inzwischen weiß, dass viele Leichen den Weg der Handschrift durch die Jahrhunderte säumen …

Kampf um die Selbstidentität

In Island ist seit jeher alles anders als in Europa, zu dem die Eis- und Vulkaninsel gehört, obwohl sie geografisch abseits knapp unterhalb des nördlichen Polarkreises liegt. Im 9. Jahrhundert von Wikingern besiedelt, blieben die Geschicke des Landes über lange Zeit skandinavisch bzw. dänisch und damit aus isländischer Sicht fremdbestimmt. Erst 1918 wurde Island unabhängig, 1944 die Republik Island ausgerufen.

Zu einem souveränen Land gehört eine eigene Geschichte, die durch historische Artefakte und Dokumente zu belegen ist. Genau das war den Isländern lange nur bedingt möglich. Sie mussten auf einen Großteil ihres nationalen Erbes verzichten. Es besteht hauptsächlich aus den Sagas und Liedersammlungen, die im 12. und 13. Jahrhundert entstanden und zu den ersten Zeugnissen der (nord-) europäischen Literaturkultur gehören. Als solche wurden sie seit dem 17. und 18. Jahrhundert erkannt, gesammelt und in dänische Museen gebracht. Dort gehörten sie zum Bestand, als Island zum autonomen Staat wurde – und das blieben sie auch, denn die neuen Eigentümer gedachten sie keineswegs zurückzugeben.

Codex Regius spielt in einer turbulenten Phase der isländischen Geschichte. Die Republik ist noch jung, und Europa leidet weiterhin unter den Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs und der sich anschließenden Neuordnung der Welt. Isländische Patrioten, die auf die Heimkehr von Handschriften drängen, können auf keine stimmenstarke Lobby zählen. In solchen Phasen relativer Gleichgültigkeit sind seit jeher wertvolle Kulturschätze spurlos verschwunden. Arnaldur Indriðason geht von der Plot-Prämisse aus, dass ausgerechnet der Codex Regius, das Leuchtturm-Artefakt der isländischen Geschichte, dieses Schicksal teilen könnte.

Dem Verfasser ist zu verdanken, dass die Suche nach einer alten Handschrift auch dem historischen Laien nicht als Selbstfindungsprozess weltfremder Bücherwürmer vermittelt wird. Der Autor fand (dazu gleich weiter unten) den richtigen Anker für seinen Historienroman. Das ist wichtig in einer unterhaltungsliterarischen Welt, die von Dan Brown & Co. mit historischen Pseudo-Rätseln und Schatzjagden überflutet wird. Die meisten dieser (Mach-) Werke sind grottenschlecht geschrieben und behaupten ihre Verknüpfung mit der Geschichte nur; tatsächlich sind es getrimmte Thriller, die auf einer aktuellen Bestseller-Welle reiten.

Was »Geschichte« eigentlich ist

Arnaldur Indriðason geht mit Codex Regius einen besseren Weg: Er kann die Dringlichkeit der (auch sonst spannend aber nicht sensationellen) Schatzjagd verdeutlichen, indem er seinen Lesern begreiflich macht, was Geschichte ist: nicht trockenes Studienobjekt, sondern die Essenz von Ereignissen, die von lebendigen Menschen geprägt, erlebt und nicht selten erlitten wurden. Codex Regius ist eine Reise durch die Welt der isländischen Literatur, die in ihrer Fülle und ihrem inhaltlichen Reichtum eine der kräftigsten Wurzeln der europäischen Kultur darstellt.

Gleichzeitig erzählt Arnaldur die Geschichten zweier Menschen. Da ist der Professor, dessen Name niemals genannt wird; er benötigt ihn nicht, denn er ist – auch bedingt durch sein privates Schicksal – zum »reinen« Wissenschaftler geworden, der keine Rücksicht mehr auf politische und gesellschaftliche Regeln nimmt. Erst allmählich enthüllt Arnaldur, wieso dies bzw. dass es so einfach nicht ist: Persönliche Schuld, die wiederum ein Produkt der Geschichte ist, treibt den Professor an. Er hat verraten, was ihm über alles geht, und dafür will Genugtuung leisten. Dass er im Recht mit seiner fanatischen Fixierung auf den Codex, gesteht ihm Arnaldur zu, indem er dem realen Schriftsteller Halldór Laxness (1902-1998) als (fiktiven) Helfer bei der Rettung der Handschrift auftreten lässt: Im Jahr der Handlung 1955 wurde diesem realiter der Nobelpreis für Literatur verliehen – die kulturelle Vergangenheit Islands wird mit der Gegenwart verklammert.

Der Professor hat eine Mission. So ein Mensch ist ein gefährlicher Gefährte. Diese Erfahrung muss Valdemar machen. Mit ihm wird Codex Regius zur Coming-of-Age-Story. Wenn er Island verlässt, verkörpert er den Insulaner seiner Zeit, der dunkel ahnt, dass er als Hinterwäldler und ´Kolonist´ gilt. Valdemar, der unbedarfte Mann aus dem abgeschiedenen Island, lernt die raue Wirklichkeit kennen. Er reift dabei, muss aber auch Opfer bringen und verliert seine Unschuld, was ihn für den Rest seines Lebens prägen wird. Welche Rolle der Professor in seinem Leben wirklich spielte, ahnt er nicht einmal. Nur der Leser wird behutsam auf ein nicht erzähltes Drama hingewiesen, das Valdemar buchstäblich zu dem Menschen machte, den der Professor nachdrücklich formen kann.

Die guten, alten Nazis …

Auf einer weiteren Ebene schildert Codex Regius ein Kapitel zeitgenössischer Nachkriegsgeschichte. Dieser Strang ist weniger gut gelungen. Die Irrfahrten durch das Europa von 1955 verharrt vor allem in den Deutschland-Episoden an der historischen Oberfläche. Trümmer-Tragödien, kaltherzige Kriegsgewinnler und aufgesetzte Diskussiönchen um deutsche Schuld und Sühne hinterlassen den Eindruck pflichtschuldiger Halbherzigkeit. Sie lassen das Feuer vermissen, mit dem sich z. B. im letzten Buchviertel der Professor über die Bedeutung des Codex für die isländische Nation äußert und opfert.

Da die Geschichte im Europa des Jahres 1955 spielt, erleben wir – natürlich, muss man da anmerken – in den Rollen der Bösewichte alte und unbelehrbare Nazis. Außerhalb Deutschlands ist das nicht unbedingt ein Problem; vor allem im angelsächsischen und US-amerikanischen Raum wird schon längst zwischen »Nationalsozialisten« und »Nazis« differenziert. Während erstere der historischen Realität zugeordnet werden, gelten letztere als Sammelbezeichnung für eine eigene Kategorie fieser Finsterlinge, die ihr Unwesen in Buch- und Filmthrillern treiben dürfen. Sie sind als solche so »realistisch« wie die Schurken der James-Bond-Filme oder bösartige Aliens.

In Deutschland funktioniert besagte Trennung verständlicherweise nicht. Wenn Orlepp Senior und Junior und ihre Schergen die Szene betreten, verliert Codex Regius seine Überzeugungskraft. Sie sollen eiskalte Fanatiker und moralfreie Unmenschen verkörpern, die mit Hilfe der berüchtigten »Rattenlinie« der Gerechtigkeit entfliehen konnten und in einem Netz »alter Kameraden« weiterhin das Sagen haben, benehmen sich letztlich aber so, wie es das Nazi-Klischee fordert. Nur bruchstückhaft wird deutlich, dass vor allem der alte Orlepp den Codex auf seine unmoralische Art genauso liebt und verehrt wie der Professor.

Im gelungenen Finale auf dem Nordatlantik findet Arnaldur zu guter Letzt zum Thriller zurück, den er am deutlichsten in der Berlin-Sequenz ein wenig zu weit aus den Augen verlor. Er erfindet in dieser Hinsicht das Rad nicht neu, sondern setzt auf bewährte Spannungselemente. Vor allem weil er dabei darauf verzichtet, den Professor oder Valdemar zu Ein-Mann-Kampfmaschinen mutieren zu lassen, sondern deren Charaktere konsequent wahrt, wirkt die Auflösung überzeugend. Geschickt mündet die Fiktion in die Realität. 1971 erfüllt sich, was der Professor so ersehnte: Aus Dänemark kehren der Codex Regius und andere bedeutende Handschriften nach Island zurück. Das ist mal ein Happy-End der ungewöhnlichen Art!

Michael Drewniok, Januar 2009

Ihre Meinung zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius«

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hans-hermann lorig zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius« 07.08.2015
Einen "faction-Thriller" nennt der Verlag dieses Werk Indridasons auf dem Buchumschlag. Und die Schwierigkeit, den "Codex Regius" einer Gattung zuzuordnen, ist bei der Lektüre geradezu mit Händen zu greifen. Für einen Thriller ist mir die Erzählung viel zu episch. Ein klassischer Krimi ist es auch nicht.
Wenn in meiner Kindheit und Jugend jemand solche Geschichten erzählte, in denen sich Abenteuer an Abenteuer und schier Unglaubliches aneinander reihte, sprachen wir von einer "Räuberpistole". Ein Roman mit ähnlicher Qualität ist "Codex Regius" für mich, aber dabei eben so spannend, daß ich das Buch in wenigen Tagen ausgelesen habe.
Und die zahlreichen Bezüge zur Geschichte Islands und seiner mittelalterlichen Literatur, der Lebensart seiner Bewohner, der europäischen Zeitgeschichte der 50er Jahre und vieles mehr lassen dieses Buch einmal mehr einen Wurf Indridasons markieren. Super!
mylo zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius« 11.08.2011
Schade kein Vergleich mit den Erlendur-Krimis, aber auch nicht so schlecht, wie in manchen Kommentaren dargestellt.
Zugegeben man muss sich durch den schleppenden Anfang durchbeißen (quälen?) und hat dann schon ein drittel hinter sich. Man hat zugegeben interessantes über die nordischen Schriften erfahren, es gibt sehr interessant dargestellte Personen, aber das genügt nicht für einen Thriller - ein Krimi ist es ja nicht. Richtig gut und mit super Spannungsbogen liest sich das letzte Drittel.
Aber wie gesagt für ein Buch wie wir es von Arnaldur erwarten - zu wenig - 65 Punkte
detno zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius« 02.12.2009
Ich äußere mich an dieser Stelle nicht zum Buch, sondern zum Hörbuch.

Das Beste daran:
Die Stimme von Heiko Deutschmann. Das war es dann auch schon.

Die Odyssee durch das Europa der Nachkriegszeit bleibt erstaunlich blass und oberflächig. Zu allem entschlossene Nazis, denen es trotz vieler Chancen nicht gelingt, die Widersacher zu beseitigen. Eine Fahrt in die DDR, die absolut keine Einblicke in das Land gibt. Ach ja, in Berlin spielt auch ein Teil der Handlung. Ich habe die Stadt kaum erkannt.

Kurz, eine Schnipseljagd nach wertvollem Papier, die im Laufe der Handlung immer langweiliger wird.

Arnaldur Indriðason ist einer meiner Lieblingsschriftsteller, aber dieses Werk ist mit Abstand das schwächste von ihm.

Kein Vergleich mit NORDERMOOR, ENGELSSTIMME oder TODESROSEN.
Janwillem zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius« 01.12.2009
Ich lege nur sehr selten ein Buch zur Seite, das ich nicht durchgelesen habe, aber der Codexs Regius brachte mich dazu. Der Erzählstil ist unerträglich schlecht, die Handlung schleppt sich, es gibt nichts, was mich bei diesem Roman hätte halten können. Schade, denn die Erlendur-Krimis gefallen mir gut.
Mario 281290 zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius« 17.08.2009
Sehr spannend und interessant.
Ich koennte das Buch kaum loslassen, und ich fuehlte persoenliche Naehe zum Professor dessen Leben diesen historischen Handschriften gewidmet war.
Eindeutig ein Mann dessen Leben von Trauer und Schwierigkeiten umgeben war. Ich fuehlte solche Naehe zu ihm, als ob er echt waere. Valdemar lernt auch die persoenlichen Informationen des Professors kennen. Durch all dieses verspuerte ich Trauer als der Professor ueber Bord ging.Man merkt auch wie wichtig die Handschriften fuer Islands Geschichte sind und wie sie nicht ersetzt werden koennen.
Das Jahr 1955, in dem die Geschichte spielt, war immerhin auch ein wichtiges Jahr fuer islaendische Literatur durch den Nobelpreis fuer Halldor Laxness.
Das Ende dieses Teils der Geschichte findet ein trauriges Ende. Das 1971er Teil hat jedoch ein ''Happy End'', doch ein ganz besonderes Ende, denn die Rueckkehr der Manuskripte nach Island geschah wirklich, doch ich empfand auch etwas Trauer da der Professor es selbst in der Geschichte nicht erlebt.
Sabine zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius« 25.06.2009
Ich habe das Buch von meinem Vater bekommen, der auch nach den ersten Seiten aufgegeben hat. Ich dagegen kann mich kaum davon trennen, kann mich nur der Meinung von Christian anschließen. Ich finde die ganze Geschicht um den Codex höchst interessant, ein paar ungereimheiten stören mich da nicht. In meinen Augen auf alle Fälle ein lesenswertes Buch, man sollte durchhalten ;o)
JoHe zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius« 03.05.2009
ich habe das buch nach 120 seiten weggelegt. zu langatmig und verworren hat sich die geschichte bus dahin präsentiert, und ich habe die hoffnung auf eine besserung aufgegeben. schade!
so sehr ich di storys von indidrason sonst schätze, aber mit dieser hat er meinen geschmack so gar nicht getroffen.
Christian zu »Arnaldur Indridason: Codex Regius« 28.12.2008
Meiner Meinung nach Arnaldurs bester Roman außerhalb der Erlendur-Reihe. Hier stimmt eigentlich fast alles: Zwei facettenreiche Hauptfiguren, gelungene historische Rückgriffe, schöne Einblicke in das isländische Selbstverständnis, über weite Strecken realistische Handlung - und das trotz teilweise echter Thriller-Action. Die sich aufbauende Spannung fesselt den Leser ans Buch.
Einziger Kritikpunkt ist für mich das Ende, das doch ein bisschen sehr Hollywood-Action-Drama ist. Weniger wäre hier mehr gewesen, auch weil die minimalen logischen Ungereimtheiten so oder so der Aufklärung bedurft hätten.
Dennoch ein Klassebuch, von dem ich froh bin, dass ich es an zwei freien Tagen durchlesen konnte - ansonsten hätte ich wohl über Schlafmangel geklagt. Aus der Hand legen kam jedenfalls kaum in Frage ;-)
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