Level 26 von Anthony Zuiker

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

deutsche Ausgabe erstmals 2009 .
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1990 - heute.

  • New York: Dutton, 2009 Level 26: Dark Origins. 406 Seiten.

'Level 26' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seinen ersten Mord hat Sqweegel um das Jahr 1990 herum begangen. Stundenlang hat er sich in der Elektrik einer Autowaschanlage versteckt, um dann gnadenlos zuzuschlagen, als eine Mutter mit ihrem vierjährigen Sohn ahnungslos hineinfuhr. Als der Wagen die Waschstraße verließ, war er keineswegs chemisch rein, sondern blutverschmiert. »Die Mutter ist total...zerfetzt«, heißt es in Anthony E. Zuikers Roman Level 26. Dark Origins. Und das Geräusch, dass der Vierjährige später machte, um im Verhör die Schreie der sterbenden Mutter zu imitieren, gab dem Serienkiller Sqweegel seinen ungewöhnlichen Spitznamen.

 Nach einer internen Stufenskala der US-Polizei steht Sqweegel auf Level 26 – in seiner Grausamkeit also drei Stufen über jenem Niveau, das normale Massenmörder so erreichen. Tatsächlich hat der Held von Level 26 in den vergangenen zwanzig Jahren in mindestens sechs Ländern wenigstens fünfunddreißig Menschen vergewaltigt, verstümmelt, gefoltert, verbrannt, vergiftet oder erschossen. Dabei scheint er völlig planlos vorzugehen. Und der Umstand, dass er bei seinen schrecklichen Verbrechen einen Ganzkörper-Latexanzug trägt, lässt die Spuren am Tatort gegen Null tendieren.

 Jetzt aber hat Sqweegel sich an einem Menschen vergangen, dessen geheime Verbindung bis ins amerikanische Oval Office reicht. Deshalb lässt der US-Verteidigungsminister persönlich den ehemaligen Geheimagenten Steve Dark reaktivieren, dessen Pflegeeltern dereinst ebenfalls von Sqweegel aufs Grausamste ermordet worden sind. Ein Duell auf Leben und Tod beginnt, während dessen Dark noch die ein oder andere schmerzliche – auch tödliche – Erfahrung machen muss.

Das meint Krimi-Couch.de: »Läppisches Latexluder« 18°

Krimi-Rezension von Jochen König

Angeblich existiert eine »Skala des Bösen«, in die amerikanische Strafverfolgungsbehörden ihre Delinquenten einteilen. Level 1 deckt Zufallstäter und ähnlich harmlose Zeitgenossen ab (»Ich habe die Waffe nur aufgehoben. Konnte doch nicht ahnen, dass sich zwei Schüsse lösen und meine Frau und ihren Liebhaber treffen!«), Mark David Chapman, der John Lennon tötete, rangiert auf Level Sieben, Ted Bundy bringt es schon auf Level 17 und John Wayne Gacy, der Clown mit den tödlichen Vorlieben, etabliert sich auf Level 22. Das 26. Level gehört einem einzigen Killer: »Sqweegel« – so genannt nach den Schmerzenschreien einer Mutter, die er vor den Augen ihres Kleinkindes zerlegte.

Als er dem Verteidigungsminister der USA verdächtig nahe kommt, wird der ausgebrannte, aber hochbegabte Profiler Steve Dark reaktiviert, um ihn dingfest zu machen, bzw. zu eliminieren. Hat er Sqweegel doch schon einmal um Haaresbreite erwischt. Worauf der Bösewicht Dark sämtlicher Blutsbande beraubte. Und auch diesmal pflegt Sqweegel sehr intimen Umgang mit dem Profiler und seinen Liebsten. Was der ihm natürlich äußerst übel nimmt, und umso verbissener auf Serienkillerjagd geht.

So sehen also Innovationen aus: Level 26 wird als »Digi-Novel« vermarktet, was heißt, alle paar Seiten kann man sich, zur Vervollständigung der Kapitel, extra angefertigte Filmchen via PC freischalten und anschauen. Muss man aber nicht. Auch Klärchen Klotzkopf wird auf einer stromlosen Insel im Südpazifik alleine mit dem geschriebenen Wort zurecht kommen.

Level 26 ist eine Kreation von Anthony E. Zuiker – der sich schriftstellerisch von Duane Swierczynski, (besser bekannt mit dem Nachnamen »Louis«) unter die Arme greifen ließ. Zuiker, vielfach gelobt als Schöpfer des CSI-Imperiums, ließ es nicht nehmen, die kleinen Filmchen zum Roman selbst zu inszenieren. Was die Frage aufwirft, ob es nicht zwei Zuikers gibt, denn CSI-Qualität erlangen die lausigen Einspielungen zu keinem Zeitpunkt. Doch der Reihe nach …

So ein Sqweegel hat es nicht leicht. Muss er doch beständig, in einen engen Latexanzug gezwängt, böse Taten begehen, damit er sich auf Level 26 hält. Hier hat sich endgültig stupideste Computerspielmentalität im Literarischen manifestiert. Stellt sich bloß die Frage, wenn ein Sqweegel das Maß aller Boshaftigkeit abgibt, auf welchem Level sich dann wohl Adolf Hitler, Josef Stalin oder Dschingis Khan bewegen. Aber der Sqweegel ist laut Kamera wesentlich flexibler als die genannten Probanden: er kann sich mit dem Fuß am Ohr kratzen, Orgel über Kopf spielen, Plastikpuppen mit Geburtszangen quälen, Latexstrampler für Babies anfertigen und Salzlabyrinthe für Schnecken bauen.

Warum er das alles macht? Um der sündigen Welt einen Spiegel vorzuhalten wird gemutmaßt. Nichts genaues weiß man, bleibt der Sqweegel doch die blasseste und albernste Figur, die man sich als Serienkiller nur vorstellen kann. Er hat das Geld, er hat das Know How, um sich die Welt untertan zu machen und will doch nur auf seltsame Art eine Familie gründen.

Sein Gegenspieler Steve Dark ist nicht viel besser. Als ehemaliger Angehöriger einer obskuren Spezialeinheit namens »Special Circs« frönte er dem Alkohol, nachdem Sqweegel seine komplette Familie – inklusive Baby im Ofen – abschlachtete. Dank der Liebe einer aufrechten Frau gelang es dieser profillosen Folie eines Profilers wieder Fuß zu fassen, bevor die Pflicht ruft.

Natürlich wissen wir alle, dass er trotz Widerstrebens diesem Ruf folgen wird, genauso wie es keine Überraschung ist, dass Sqweegel ihm näher ist, als ihm lieb sein kann.

Dankbar nimmt der Freund debiler Dramaturgie zur Kenntnis, dass sich die liebende und geliebte Profiler-Frau selbst angesichts drohenden Ungemachs selten dämlich benimmt. Als Entschuldigung mag ihre Schwangerschaft gelten, während der die Hormone ja verrückt spielen, wie man landläufig weiß. Außerdem ist nicht auszuschließen, dass ein penetranter, elektronisch bewanderter Stalker tatsächlich von Gott gesandt ist – immerhin schätzt er »Personal Jesus« von Depeche Mode!

Machen wir Schluss mit diesem Stoff des Schreckens: Level 26 ist das dusseligste, unmotiviert Gewalttaten aneinanderreihende Buch, das einem nur unterkommen kann.

Dazu noch verlogen und schlecht zubereitet. Während der Roman sich genüsslich im Gemetzel suhlt, sind die Filmeinsprengsel von geradezu atemberaubender, verklemmter Harmlosigkeit. Da wird schauspielerisch chargiert und angedeutet, als gäbe es tatsächlich etwas zu sehen. Doch wir erfahren lediglich, dass der arme Sqweegel die Welt in grobkörnigem Schwarzweiß wahrnimmt, sich verrenken kann wie ein indischer Schlangentänzer und wild mit Gerätschaften herumfuchtelt, als existierten keine Ventilatoren. Ansonsten bleibt nur das große Gähnen.

Während der Roman auf schlichte Weise spannungsfördernde Muster altbekannter Art motivationslos aneinenderklebt und halbwegs lesbar so – mit ausgeschaltetem Verstand und zugedrücktem Auge – für oberflächlichste Spannung sorgt, sind die Videosquenzen Paradebeispiele filmischen Unvermögens.

Dan Buran in der Rolle des Steve Dark sieht aus wie ein Hotdog-Verkäufer, mit Drogenverschlag in seiner mobilen Würstchenbude, Freundin Sibby darf ihren drallen Körper äußerst ungrazil am Strand verrenken. Über fünf Minuten Urlaubsvideo der ganz schlechten Art. Zwar hat das Schnipselpaket mit Michael Ironside einen guten Schauspieler aufzuweisen, doch lässt sein aktuelles Aussehen und Auftreten den Betrachter erschreckt zurück. Vielleicht braucht er das Geld – wofür auch immer …

Eine wirkliche Innovation hat Level 26 – Dark Origins aber doch zu bieten: dass Staatsbedienstete, die ihre Aufgaben nur ungenügend erfüllt haben, bzw. zufällig als Sündenböcke herhalten müssen, einfach eliminiert werden. »Dark Arts Unit« heißt die verantwortliche Abteilung für derartige Tötungsaufträge. Große Frage: stand das im Arbeitsvertrag? Immerhin besitzt diese radikale Beklopptheit wenigstens einen Hauch jenes gesellschaftskritischen Zynismus, der Duane Louis Blondes Gift noch zur Gänze auszeichnete. Hier verweist es nur allzu offensichtlich auf das, was Level 26 ist: Trash as Trash can. Unter diesem Gesichtspunkt kann man zur ausgewiesenen Gradzahl noch mal runde 50 Grad addieren.

Jochen König, Februar 2010

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Oro zu »Anthony Zuiker: Level 26« 13.03.2010
war jetzt nicht das allerschlechteste buch, aber es kann sich dort einordnen. nach ca. 80 seiten wollte ich schon aufhören, weil sich die geschichte so in die länge gezogen hat und man im endeffekt sowieso schon wusste, wie es an diesem punkt enden wird.

die videos sind eine nette idee, aber grundsätzlich nur nervig, weil sie einem nicht weiterhelfen. nach drei videos habe ich mir die restlichen gespart, weil sie nur den lesefluss stören und weil die meisten videos danach auch in schriftlicher form vorliegen, sollte irgendetwas geschichts-relevantes darin passieren.

prinzipiell gilt: anthony zuiker - nein danke, nie wieder
sahlmann zu »Anthony Zuiker: Level 26« 11.03.2010
Mir wurde das Buch von meiner Buchhändlerin geschenkt - und jetzt weiß ich auch warum: Sie haßt mich :-)
Grundsätzlich ist die Idee, einen Roman mit Filmchen im Internet zu verbinden, ja gar nicht so schlecht. Könnte jugendliche Computer-Junkies zum Lesen verführen... und vielleicht klappt das bei dieser Zielgruppe sogar... aber wenn, dann auch NUR bei dieser Zielgruppe.
Alles in Level 26 hat man schon mal gelesen - und meistens besser. Im Vergleich zu einem Hannibal Lector ist dieser Serienkiller eine Witzfigur. Level 26 auf der Serienkillerscala... nur auf der des schlechten Geschmacks. Sicher ist das Buch spannend... aber mich hat es nur genervt. Die Filme im Internet sind auch nicht gerade oskarverdächtig. Es war schön, Michael Ironside mal wieder sehen zu können... aber sonst sind die Filme überflüssig. Nach dem 4. oder 5. habe ich mir auch nicht mehr die Mühe des Ansehens gemacht. Atemlose Spannung, exzessive Gewalt, prickelnde Erotik? Gähn.
Leider hat sich die angekündigte große Buchsensation als heiße Luft entpuppt. Wer einen spannenden Serienkiller-Thriller lesen will, wird auf der Krimi-Couch dutzende oder gar hunderte Bücher finden, die einfach besser sind. Keine Empfehlung!
Buboter zu »Anthony Zuiker: Level 26« 07.03.2010
Zugegeben, dieses Buch enthält eigentlich nichts, was man nicht schon irgendwo in der ein oder anderen Form gelesen hat. Neu ist nur die Kombination mit den, teilweise recht gelungenen, Filmen. Die Handlung ist teilweise ziemlich vorhersehbar und hat sich zumindest bei mir nicht unbedingt pulsbeschleunigend ausgewirkt.
Dennoch: Der Autor hat es geschafft mich dauerhaft an die Geschichte zu fesseln. Ich hab das Buch in zwei Schüben durchgelesen und konnte aus nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann nicht sagen warum, aber das Buch hat mir gefallen. Ich werde mir auch sicher die Fortsetzung gönnen. Über die Wertung habe ich einige Zeit nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es mir trotz der Kritikpunkte 85 ° Wert ist
sue82 zu »Anthony Zuiker: Level 26« 22.02.2010
Dieses Buch ist nichts besonderes, dabei war die Idee wirklich gut und reizvoll, nur an der Umsetzung haberte es gewaltig. Die Figuren waren blass und die Filme hätten sie sich ehrlich sparen können. Sie waren einfach nur schlecht und passten nicht so wirklich zu der erzählten Story. Mich persönlich haben die Filme einfach nur genervt und wirklich spannend waren die auch nicht. Vor allem dieses Latexding, hat mich genervt. Schade, denn allein durch die Filme hätten sie viel rausholen können, aber dadurch kamen auch die Schauspieler nicht so gut rüber.
Die Story war ganz okay. Anfangs noch spannend, wird sie mit der Zeit langweilig und das Ende selber kam mir zu abrupt. Die Protagonisten selber sind blass und farblos.
Leider bleibt auch das Level 26 ein großes Mysterium, denn darauf wird so gar nicht eingegangen. Wenn der Herr in Latex dann mal ein Opfer auf dem Tisch hatte, war die Beschreibung selber einfach nur lahm.
Der Herr Zuiker sollte bei CSI bleiben oder sich etwas mehr trauen (und bessere Filmchen drehen), denn im Folgeband soll es ja ein Level 27 geben. Warten wir es ab.
Drifter zu »Anthony Zuiker: Level 26« 15.02.2010
Ich halte das Buch für durchschnittlich. Grundsätzlich musste ich vorweg meine Abneigung gegen den Autoren überwinden, bevor ich mir über die tatsächliche Wertung Gedanken machen konnte.

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass derart mit Selbstbeweihräucherung beginnt und auf den ersten Seiten einen Großteil an Hinweisen auf Erfolgen in anderen Bereichen beinhaltet.

Das Buch hätte ein Durchbruch bedeuten können. Multimedial mit interessantem Inhalt. Heraus kam ein zusammengeschustertes Werk, welches mittig zur Hochform aufläuft und am Ende viele Fragen offen lässt. Anstatt mehr in die Tiefe zu gehen und Unklarheiten zu beseitigen hat man am Ende das Gefühl, dass der Autor der Meinung ist, aufgrund seiner Erfolge in anderen Bereichen auch mal eben so im Vorbeigehen einen Bestseller zu zaubern. Insgesamt also oberflächlich, jedoch mit interessanten Höhen, aber dennoch unausgereift und phasenweise den Leser nicht ernstnehmend, als das, was er ist: ein zahlender Kunde.

Ich werde mir der zweiten Teil daher ersparen, wenn mich andere Kritiken nicht überzeugen.
lyrica zu »Anthony Zuiker: Level 26« 28.01.2010
Ein brillant geschriebenes Buch. Ich hatte etwas komplett anderes erwartet; so einen billigen Abklatsch von Stephen King oder Jean-Christophe Grangé. Ich hatte mich total getäuscht, denn hier wird dem Leser etwas vorgelegt, das er nicht mehr aus der Hand geben will bis er es fertig gelesen hat.
Berührend, aufwühlend, schockierend...fantastisch!
Zudem ist die Idee mit den kurzen Filmsequenzen genial, ich habe so nicht nur eine Vorstellung von Squeegel gekriegt (als wenn ich mir so ein Monster gerne vorstellen würde.), sondern ihn gesehen. Sensationell!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
vargas zu »Anthony Zuiker: Level 26« 19.01.2010
MMn ist dieses Buch eine Katastrophe: die Rahmenhandlung grundsätzlich ginge ja noch, aber es ist einfach ein Pfusch.

Z.B. erfährt man nichts darüber, wie die Spezialeinheit sonst arbeitet, wenn sie nicht gerade den Level 26-Killer jagt. Das hätte zumindest als Einleitung gehört.

Außerdem: was sind Darks viel gepriesenen besondere Fähigkeiten, die nur ihm ermöglichen, Sqweegel zu erwischen? Woher stammen Sqweegels enorme finanzielle Ressourcen, wie lebt er, wie hat er sich seine außergewöhnlichen körperlichen Fähigkeiten angeeignet?
All diese Ausführungen fehlen, um dem Buch zumindest etwas Tiefe zu verleihen.

Die Filme, die teilweise nicht mit den Szenen im Buch übereinstimmen, geben dem Ganzen dann noch den Rest. Leider ist auch die Rolle des Steve Dark mMn eine echte Fehlbesetzung, weil er kommt wirklich nicht wie ein Mann rüber, der einen brutalen Killer aufhalten kann.

Diverse sonstige Schwächen in der Handlung oder das lächerliche Ende erwähne ich gar nicht. Es fällt mir echt schwer, da etwas Positives zu finden, außer der Grundidee, ein interaktives Erlebnis aufzubauen (wobei der Lesefluss halt auch gestört wird, wenn man sich alle 30 Minuten zum Computer setzt, um sich die Filme anzuschauen).

Halt - etwas Gutes gibt es doch noch, nämlich die Darstellung von Sqweegel in einigen der Sequenzen. Der Schauspieler macht das teilweise sehr gut, wie er sich bewegt und verhält.für mehr als 15° reicht das aber insgesamt nicht.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexi1000 zu »Anthony Zuiker: Level 26« 19.01.2010
Dieser Roman ist mal etwas "anders". Aus der Feder von Zuiker, der die CSI - Serie erfunden hat kommend, hat man sich hier mal etwas ausgedacht, um den geneigten Leser etwas intensiver am Geschehen teilnehmen zu lassen. An bestimmten Abschnitten des Buches muss man die Webseite zum Roman aufsuchen, einen Code aus dem Buch eingeben, und bekommt dann eine sogenannte "Cyber"-Brücke zu sehen: ein Flash - Filmchen von mehreren Minuten, mit den Protagonisten aus dem Roman. Diese Filme sind auch von Zuiker umgesetzt und Erinnern in Ihrer Machart stark an CSI. Besetzt sogar mit Nahmhaften Schauspielern wie Michael Ironside!
Normalerweise male ich mir meine Protagonisten lieber selber, aber interessanterweise hat es für mich gut funktioniert und die ergänzende Komponente war spaßig...

zum Plott: hat man in mehr oder weniger Variationen natürlich alles schon mal so gelesen, da kann jetzt dran rumgemäkelt werden, Fakt ist, das Teil ist unterhaltsam und nicht von schlechten Eltern; ist schon derbere Kost!

Zuiker hat sich als Co - Autor auch noch Duane Louis mit ins Boot geholt, der hier schon mit BLONDES GIFT und LETZTE ORDER aufgefallen ist.

Einzig nervig fand ich die dreiste Registrierung, um die Filme auf der Webseite schauen zu können, klappt aber auch, wenn man ein verschleiertes Profil anlegt...

mir war' s 90° wert, Abwertung gabs durch das etwas vorhersehbare Ende; soll wohl ein zweiter Teil folgen...
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