Die Tote von Buckingham Palace von Anne Perry

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Africa Passage, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Heyne.
Folge 25 der Thomas-Pitt-Serie.

  • London: Headline, 2008 unter dem Titel Africa Passage. 430 Seiten.
  • München: Heyne, 2007. Übersetzt von K. Schatzhauser. ISBN: 978-3-453-01026-0. 430 Seiten.
  • München: Heyne, 2008. Übersetzt von K. Schatzhauser. ISBN: 978-3-453-40528-8. 430 Seiten.

'Die Tote von Buckingham Palace' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Im Morgengrauen wird Thomas Pitt vom Staatsschutz geweckt, um den Mord an einer Prostituierten zu klären. Sein anfängliches Unverständnis für die Dringlichkeit des Falles legt sich, als er den Tatort hört: Buckingham Palace. Die Anzahl der Verdächtigen ist klein. Es muss sich im Grunde um einen der Gäste des Prince of Wales handeln, die im Palast zusammengekommen sind, um ein politisches Großprojekt zu diskutieren. Der Prinz selbst wäre nur allzu bereit, das Geschehnis unter den Teppich zu kehren. Doch steht die Rückkehr der Queen unmittelbar bevor, und das Verbrechen soll unbedingt vorher aufgeklärt und möglichst aus der Welt geschafft sein. Mit größter Vorsicht beginnt Pitt zu ermitteln und erhält einen faszinierenden und gefährlichen Einblick in das Palastleben, in dem Gesetze nicht viel gelten … 

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Lady X zu »Anne Perry: Die Tote von Buckingham Palace« 24.05.2010
Es war der schwächste Pitt, den ich bisher gelesen habe.

Besonders groß war die Langeweile zwischen ca. Seite 150 und 200 = die Zeit vor dem 2. Mord. Danach kam dann wieder etwas mehr Spannung auf. - Die Idee, Gracie mal mehr Gewicht einzuräumen war gut, allerdings fehlten wirklich die vertrauten Co - Charaktere. Vespasia und Charlotte wurden kaum erwähnt, vom Rest ganz zu schweigen.

Das war eine Art Kammerspiel, wenn auch in den langen Gängen des Buckingham Palace. Es vervollständigt die eigene Pitt- Sammlung - mehr aber auch nícht.

Die Handlung hätte gern gestrafft daher kommen können. Ewige gedankliche Überlegungen, die dann doch zu nichts führen, sind eben "tödlich" langweilig. Pitt war zu sehr eingeschränkt in seinem Aktionsradius.

Hoffentlich gibt es noch einen abschließenden Pitt- Band, der ihm literarisch einen sinnvollen Abgang beschert.
Tanja Reichelt zu »Anne Perry: Die Tote von Buckingham Palace« 07.07.2009
Ich bin ein großer Fan der Anne-Perry-Bücher! Habe auch alle Bücher gelesen. Seit Pitt nicht mehr bei der Polizei ist, gefällt mir die Handlung auch nicht mehr ganz so gut. Bei den früheren Fällen waren die Nebenfiguren noch viel stärker eingebunden (Charlotte, Emily, Jack, Großtante Vespasia, etc.). Das vermisse ich ein bißchen. Schade! Das hat den Storys irgendwie immer ein bißchen Würze gegeben. Auch gefallen mir die - oft sehr weitscheifigen - Handlungen nicht mehr ganz so gut wie zu Beginn. Das ständig der Innere Kreis auftaucht - und somit eine immerwährende und nebulöse Verschwörung immer mitschwingt - trägt meines Erachtens nicht dazu bei, die Qualität der Handlung zu verbessern. Fiktion ist schön und gut, aber man kann es auch übertrieben.
toma zu »Anne Perry: Die Tote von Buckingham Palace« 27.05.2008
Ich besitze die ersten 19 Bände der Inspektor Pitt-Reihe, das zeigt: Anfangs haben sie mir sehr gut gefallen.
Die weiteren Bücher habe ich mir dann aus der Bibliothek geholt und nach Lektüre beschlossen, sie nicht mehr als TB zu kaufen.
Seit Thomas Pitt als "Pseudo- Geheimagent" arbeitet, werden seine Fälle immer unglaubwürdiger. Der "innere Kreis", der so geheim ist, dass nichtmal seine Mitglieder wissen, WER eigentlich dazugehört, verbreitet Angst und Schrecken und lässt eine vernünftige Ermittlung mit einem nachvollziehbaren Ende gar nicht mehr zu.
Ich bezweifele manchmal, dass Anne Perry selbst noch weiss, worum es geht.
Im vorliegenden Buch gibt es mehrere Stellen, wo ihr anscheinend nichts Sinnvolles mehr einfällt und sie schwierige Situationen einfach übergeht.

Beispiel: Einer der Herren wird als verdächtiger Mörder in sein Zimmer eingeschlossen, bis die Polizei ihn am nächsten Morgen abholen KANN(?)
Der Schlüssel wird dem Butler/Haushofmeister übergeben.
Eine der Damen MUSS dem Eingesperrten unbedingt noch ihre Liebe/ihr Vertrauen gestehen und schleicht mitten in der Nacht durch den Palast in das Büro des Butlers, weil sie dort den Schlüssel vermutet.
SINNGEMÄSS schreibt Perry dann : "Sie brauchte über eine Stunde, bis sie den Schlüssel gefunden hatte..."
WO er aber war...WIE sich die Frau im dunklen unbekannten Palast zurecht findet... WARUM der mutmassliche Mörder nicht sofort abgeholt wird. Fragen, die ICH mir gestellt habe, die aber wohl für immer unbeantwortet bleiben.

Noch eins: der Prince of Wales, später Eduard VII, war zwar ein "Wüstling" und Frauenheld, ich bezweifele aber, dass er eine "ordinäre Straßendirne" ins Bett seiner Mutter gelassen hätte, oder sich ein einfaches Hausmädchen hätte vorstellen lassen. Bei aller "Freiheit" eines Romans, ist mir sowas einfach ZU SEHR an den Haaren herbei gezogen.

Leider hat Anne Perry, meiner Meinung nach, in ihren letzten Büchern gezeigt, dass QUANTITÄT sehr oft auf Kosten von QUALITÄT geht.
Norbert Franzen zu »Anne Perry: Die Tote von Buckingham Palace« 13.09.2007
Nachdem man sich durch diesen Perry-Krimi geackert hat, kann man es kaum bedauern, dass die Reihe zu Ende geht. Auch, wenn man eigentlich ein großer Fan von Inspektor Pitt und seinen Mitstreitern/-innen ist und bisher alle Pitt-Bücher gelesen hat: Verquaster Plot, kaum Handlung, endlose Beschreibungen von Gedankengängen und ständig Sätze wie: "Dann aber merkte sie, dass ihre Augen zu Julius wanderten, wobei ein Schatten von Verärgerung auf ihre Züge fiel, der sich mit dem Ausdruck von Schmerz vermischte, als habe er ihr etwas abgeschlagen." (S. 182) - Gruselig! Leider scheint Anne Perry für Inspektor Pitt nichts Gescheites mehr einzufallen. Und so ist es vielleicht besser, ihn so in Erinnerung zu behalten, wie wir ihn in früheren Bänden kennengelernt haben.
Ulrike Hemmann zu »Anne Perry: Die Tote von Buckingham Palace« 04.07.2007
Schade , daß es vorerst das letzte Buch der Pitt - Reihe ist ! Da ich alle Bücher von Anfang an mit großer Begeisterung gelesen habe .Mir ist Ober -Inspektor Pitt so vertraut , als kenne ich ihn , ach was weiß ich wie lange schon .! Pitt war in seinen früheren Fällen ,immer der aktive Mensch ,der sich von anderen ,(egal auch Vorgesetzte )nicht beirren ließ , der seinem Verstand und seinem Bauchgefühl zugleich Rechnung getragen hat. Er war unermüdlich tätig ,wenn er an die Unschuld eines Menschen glaubte ,und es galt , dieses zu beweisen . Aber in diesem Buckingham-Fall , sitzt Pitt entweder hilflos , und untätig in seinem Zimmer , oder er befragt (übervorsichtig ) und halbherzig die Bewohner und seine Gäste , er verlässt sich auf sein Dienstmädchen Cracie ,aber von selber ,kommt er auf nichts . Das ist nicht der T. Pitt den ich kenne ! Was ist bloß los mit ihm ? Hatt er so viel Angst und Muffe vor einer Krone ? Anne Perry muß unbedingt ,schnell die Pitt-Serie weiter- fortsetzen , damit Pitt wieder als der "Alte" , unerschrockene T.Pitt in Aktion treten kann .Ich freue mich schon darauf ! U.Hemmann
Sandra Jakob zu »Anne Perry: Die Tote von Buckingham Palace« 02.02.2007
ZUnächst mal bin ich etwas verwirrt über die Reihenfolge hier,weil dass doch ihr neuestes Buch ist...aber naja;
mir hat es sehr gut gefallen,weil es all das bietet was ich von einem historischen Krimi erwarte...man taucht wunderbar ein in die damalige Zeit´und es mangelt auch nicht an potentiellen Verdächtigen...ich kann es jedem Anne Perry Leser nur empfehlen!!!!
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