Caruso singt nicht mehr von Anne Chaplet

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 bei Kunstmann.
Folge 1 der Paul-Bremer-Serie.

  • München: Kunstmann, 1997. ISBN: 3888971926. 296 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. ISBN: 3-442-44327-X. 316 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. ISBN: 978-3-442-05541-8. 317 Seiten.
  • Berlin: List, 2008. ISBN: 978-3-548-60876-1. 326 Seiten.

'Caruso singt nicht mehr' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Mit vielem hätte Paul Bremer gerechnet, nachdem er sich aus Frankfurt in ein kleines hessisches Dorf zurückgezogen hat, nur nicht mit der Liebe: der wachsenden Liebe zu dem kleinen hessischen Nest und zu der spröden Landfrau Anne Burau. Schnell genug aber zerbricht die dörfliche Idylle: Einbruch, Tierquälerei, Brandstiftung und schließlich Mord schrecken die Dorfbewohner. Die Ermittlungsspuren führen in die deutsche Vergangenheit, in eine Zeit, als die Berliner Mauer noch existierte, und die Welt sich in Gut und Böse aufteilte.

Ihre Meinung zu »Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr«

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Krimivorleser zu »Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr« 18.06.2014
Schade um die Zeit, die ich für das Vorlesen dieses Krimis verbraucht habe. Ein Aussteiger geht aufs Land, eine Staatsanwältin verliebt sich in einen potentiellen Tatbeteiligten und der die Taten ermittelnde Kommissar wird wie ein Nebendarsteller geführt. Es werden 3 Verbrechenskomplexe (Tiermörder, Brandstifter, Mörder) gesucht, von denen 2 völlig zufällig wie beiläufig geklärt werden und die mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun haben. Der eigentliche Hauptstrang über die Arbeit des MfS der alten DDR und die in die "BRD" reichenden Schatten kommen eher sachbuchorientiert daher, ohne den Leser zu faszinieren. Darüber hinaus wunderte es mich, dass das Lektorat nicht mindestens 100 Seiten und mehr gekürzt hat. Wozu die wohl als Hauptfigur gedachte Figur Bremer dient, kommt im ganzen Krimi nicht heraus. Dieser Krimi überzeugt nicht und wenn wir ihn nicht als Team gelesen hätten, wäre ich wohl spätestens nach 100 Seiten ausgestiegen. Das ist für einen Krimianfang schon zu viel. Sorry, aber von diesem Krimi kann ich nur abraten.
Susanne B zu »Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr« 13.03.2014
Tiefgang sowohl bei den Protagonisten als auch beim Plot- ein überzeugender Krimi! Kein spannungsberstender Adrenalinschocker, was aber durch plastische Charaktere und ein ebenso plastisch dargebotenes, verdrängtes Stück Geschichte mehr als wett gemacht wird. Wer nicht nur Leichen zählen will oder sich alleinig in düster-blutrünstiger Mitternachtssonne zu Hause fühlt, ist hier richtig.
ABaum71 zu »Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr« 28.05.2009
Anne Chaplet verarbeitet hier ein sicherlich dunkles Kapitel der gesamtdeutschen Geschichte : Die Machenschaften der ehemaligen Stasi und ihrer IM´s zu Zeiten der DDR.
Der Tote, Leo Matern, war ein solcher Spitzel der Stasi und hatte den Auftrag seine spätere Frau Anne Burau zu überwachen. Ein scheinbar gutes Mordmotiv für seine Frau, solte man meinen, wenn diese Tat nicht schon 1991 aufgeflogen wäre und man sich nicht im hessischen Klein-Roda des Jahres 1998 befinden würde. Zudem passieren noch andere greuslige Dinge; Pferde werden regelrecht aufgeschlitzt, Scheunen niedergbrannt, und dann findet sich noch ein toter junger Mann im Pferdestall von Anne Burau. Handelt es sich wirklich nur um einen Täter, oder sind die Rumänen oder vielleicht die "Bösen" aus Frankfurt die Täter ???
Anne Chaplet fügt diese Handlungsstränge zwar alle nach und nach zusammen , aber leider meiner Meinung nach mit zu vielen Zufällen.
Außerdem versucht die Autorin die Gemütsverfassungen der einzelnen Protagonisten enDetail dem Leser nahezubringen, was einen Großteil der Seiten des Buches in Anspruch nimmt. Das dieses der Spannung nicht gerade zuträglich ist, kann man/frau sich wahrscheinlich vorstellen.
Alles in allem würde ich das Buch schon als lesenswert bezeichnen , wenn es auch nicht zu den Highlights in meinem Bücherregal zählt. Empfehlenswert für alle, die auf Krimis mit viel Drumherum und weniger Blutvergiessen stehen, dabei aber über eine gute Allgemeinbildung verfügen sollten.
Anna Schwarzlmüller zu »Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr« 21.09.2005
Bis ans Ende spannend erzählt; ein Roman, der sehr zu empfehlen ist. Eine Detektivgeschichte und ein Krimiroman zugleich. Es steckt sehr viel Psylogie darin. Nicht besonders dick aber durchaus anspruchsvoll!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Anja S. zu »Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr« 20.02.2004
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Viele verschiedene Handlungsstraenge, die sich in einander verknuepften. Leider manchmal etwas kitschig.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Annette zu »Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr« 17.01.2004
Stimmige Story, hervorragender Stil, kurz: es lohnt sich, das Buch zu lesen! Die übrigen Bände von Ann Chaplet übrigens auch.
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jana zu »Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr« 13.01.2004
Nach der Hälfte habe ich aufgehört, da das Buch mich nicht wirklich gefesselt hat...
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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