Wer sich in Gefahr begibt von Ann Granger

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel A Rare Interest in Corpses, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Lübbe.
Folge 1 der Lizzie-Martin-Serie.

  • London: Headline, 2006 unter dem Titel A Rare Interest in Corpses. 310 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2007. Übersetzt von Axel Merz. 364 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2009. Übersetzt von Axel Merz. ISBN: 978-3-404-15945-1. 364 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007. Gesprochen von Katharina Thalbach. ISBN: 978-3-7857-3304-2. 5 CDs.

'Wer sich in Gefahr begibt' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

London, 1864: Die junge Lizzie Martin tritt die Stelle der Gesellschafterin einer reichen Witwe an, die zugleich Elendsquartiere in einem der ärmsten Viertel der Stadt vermietet. Lizzie findet heraus, dass ihre Vorgängerin von einem Tag auf den anderen verschwunden ist. Angeblich sei sie mit einem unbekannten Mann durchgebrannt. Doch als der Leichnam des Mädchens in einem der kürzlich abgerissenen Slums rings um die neue Eisenbahnstation St. Pancras gefunden wird, beginnt Lizzie zu zweifeln. Sie erneuert ihre Bekanntschaft mit einem Freund aus Kindertagen: Benjamin Ross, inzwischen Inspector bei der Polizei. Mit seiner Hilfe stellt sie Nachforschungen an …und riskiert schon bald ihr Leben auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod eines Mädchens, dessen Schicksal mit ihrem eigenen eng verbunden zu sein scheint – viel enger, als ihr lieb ist!

Ihre Meinung zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt«

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Meerforelle1948 zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 17.07.2012
Nachdem ich alle Bücher der Reihe Mitchell/Markby und auch eins mit Jessica Campbell gelesen habe, habe ich mich jetzt an den ersten Roman mit Lizzie Martin und Benjamin Ross (Wer sich in Gefahr begibt) getraut.
Diese sind jeweils in ich-Form geschrieben, das gefällt mir, paßt zu der Zeit.
Allerdings ist mit eine Ungereimtheit aufgefallen: Beim ersten Treffen der Kinder Ross und Martin hat Lizzie nur die Satin-Hausschühchen an, weil sie sich heimlich angezogen und in die Kutsche geschlichen hat. Benjamin Ross jedoch erinnert sich deutlich an die gut geputzten Stiefel. Da stimmt was nicht.
Ansonsten gefällt mir das Buch sehr, sehr gut, wie all die anderen Romane von Ann Granger.
budenwum zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 23.06.2011
Wer von Ann Granger noch nichts gelesen hat, der hat einfach etwas verpasst in dieser Welt. Den Literaturnobelpreis wird sie wahrscheinlich für ihre Schreibe nicht erhalten, aber bis jetzt war für mich jedes neue Buch so schön, dass ich es "gefressen" habe. Da kann man den TV ruhig auslassen. "Wer sich in Gefahr begibt", man begibt sich wirklich in Gefahr, von diesen Romanen süchtig zu werden.
tassieteufel zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 28.12.2010
Als Lizzie Martin nach dem Tod ihres Vaters 1864 nach London kommt um dort bei einer entfernten Verwandten eine Stelle als Gesellschafterin anzutreten, ahnt sie nicht, das sie schon bald in die Suche nach einem Mörder verwickelt wird. Schon ihre Ankunft scheint unter keinem guten
Stern zu stehen, denn ihre Kutsche kreuzt den Weg eines Leichenwagens, der eine tote Frau abtransportiert. Wie sich später herausstellt, handelt es sich bei der Toten um Lizzies Vorgängerin Madlein Hexham, die unter seltsamen Umständen verschwand und nun im Abrißviertel der
ehemaligen Slums von Agar Town gefunden wurde. Lizzies Neugier ist geweckt und als sie in dem
ermittelnden Inspektor einen Freund aus Kindertagen erkennt, stellt sie schon bald eigene Nachforschungen an.
Atemlose Spannung sucht man hier vergebens, aber die Figuren sind nett und vor allem glaubwürdig gezeichnet und spiegeln gut die Doppelmoral der gehobenen Schichten wieder. Besonders
gelungen ist in dieser Hinsicht Dr. Tibbett, ein wahrer Scheinheiliger, der alle mit seinen moralischen Ansichten tracktiert und selbst ein rechter Wüstling ist oder Tante Parry, die nur an ihren Ruf denkt, anstatt auch nur mal einen Gedanken an die arme Madleine zu verschwenden.
Die beiden Hauptfiguren, Lizzie Martin und Benjamin Ross, sind recht nette Charaktere und die sich leicht anbahnende Liebesgeschichte zwischen beiden überlagert zum Glück nicht das Geschehen, wie das leider oft der Fall ist. Wie es mit den Beiden weiter geht, darauf darf man in den folgenden Bänden gespannt sein!
Der Krimiplot ist sicher nicht sonderlich orginell, aber auf jeden Fall glaubhaft und wird am Ende zwar mit Hilfe von diversen Zufällen, aber immerhin logisch aufgelöst. Durch den lockeren, eingänigen Schreibstil und die wechselnde Sichtweise der beiden Hauptprotagonisten. Läßt sich das Buch flott lesen und wenn es auch mit der Spannung ein wenig hapert, so will man doch immer wissen, wie es weiter geht.

Fazit: kein Überflieger an Spannung, aber die Figuren sind recht nett gezeichnet und der historische Hintergrund und die Doppelmoral der viktoriansichen Gesellschaft sind gelungen dargestellt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sarah_Ch zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 27.09.2010
Ich bin nicht so begeistert von dem Buch. Ich war super traurig, als die Allan-Markby-und-Meredith-Mitchell-Reihe zuende ging, dass ich mich an "Wer sich in Gefahr begibt" versucht habe.

Ich hatte ziemlich Schwierigkeiten in das Buch "rein zu kommen"...bei den anderen Büchern von Ann Granger war ich meist sofort mitten im Geschehen und wenn ich das erste mal vom Buch aufgesehen habe plötzlich schon in der Mitte des Buches.

Das hatte ich leider bei diesem Buch nicht. Es gibt sonst überhaupt nichts auszusetzen an dem Buch - es hat mich nur nicht umgehauen...
Malu zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 08.08.2009
Ich lese die Bücher von Ann Granger sehr gerne. Wenn man ein Buch von Ihr gelesen hat- mit Ihrem ganz persöhnlichen Schreinstil, dann kann man ungesehen alle Bücher von Ihr kaufen und lesen.
Das die beiden Hauptpersonen Lizzi Martin und Benjamin Ross in der Ich - Form geschrieben ist find ich ansprechend. Mir hat das Buch gefallen.
Malu zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 08.08.2009
Ich lese die Bücher von Ann Granger sehr gerne. Wenn man ein Buch von Ihr gelesen hat- mit Ihrem ganz persöhnlichen Schreinstil, dann kann man ungesehen alle Bücher von Ihr kaufen und lesen.
Das die beiden Hauptpersonen Lizzi Martin und Benjamin Ross in der Ich - Form geschrieben ist find ich ansprechend. Mir hat das Buch gefellen.
Knightsbridge zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 23.02.2009
Nicht so gut wie Anne Perry (zumal die Romane um Monk/Latterly), aber die Charaktere und der historische Hintergrund sind gut getroffen.
Zwar nicht übermässig spannend, aber trotz einiger arg strapazierter Zufälle und Unwahrscheinlichkeiten im Plot eine angenehme, leichte Unterhaltung.
Bin gespannt, ob und wie sich die Protagonisten Elizabeth Martin und Benjamin Ross weiter entwickeln werden.
Bei Lizzie gibt es unverkennbare Parallelen zum Charakter ihrer Namensvetterin aus 'Pride and Prejudice'.
Knightsbridge zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 12.02.2009
Nicht so gut wie Anne Perry (zumal die Romane um Monk/Latterly), aber die Charaktere und der historische Hintergrund sind gut getroffen.
Zwar nicht übermässig spannend, aber trotz einiger arg strapazierter Zufälle und Unwahrscheinlichkeiten im Plot eine angenehme, leichte Unterhaltung.
Bin gespannt, ob und wie sich die Protagonisten Elizabeth Martin und Benjamin Ross weiter entwickeln werden.
Bei Lizzie gibt es unverkennbare Parallelen zum Charakter ihrer Namensvetterin aus 'Pride and Prjudice'.
SaDi zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 10.02.2009
Ein Buch mit "Suchteffekt" ziemlich bis zum Schluss. Interessant die Sicht der beiden Hauptprotagonisten Lizzi und Ben jeweils als "Ich"-Erzähler. Sehr gut auch die Schilderung der Vielschichtigkeit der explosiv wachsenden Stadt London in der Mitte des 19. Jahrhunderts und seiner Bewohner und ihrer Lebensumstände und Ansichten. Kein Krimi der einem Alpträume bereitet, keine Phychopaten - nur Menschen mit ihren Vorurteilen, die den Schein wahren wollen und so Verbrechen bedingen und begünstigen.
Mondschatten zu »Ann Granger: Wer sich in Gefahr begibt« 18.10.2008
Mein erstes Buch von Ann Granger und ich bin wirklich begeistert! Mir gefällt diese Mischung aus Krimi und Historischem Roman wirklich gut, vor allem weil beide Genres parallel und gleichzeitig sich vermischend dargestellt werden. Das passiert auf so eine sympatische Art und Weise, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen! Den größten Pluspunkt bekommt aber Lizzie. Eine wirklich sympatische Frau, in die man sich auch mal hineiversetzen kann (auch wenn sie nicht ganz in diese Zeit passt, aber perfekt ist niemand auch keine Autorin)!

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