Der tote Liebhaber von Ann-Christin Hensher

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Skulden till Daniel, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei btb.

  • Stockholm: Wahlström & Widstrand, 2000 unter dem Titel Skulden till Daniel. 262 Seiten.
  • München: btb, 2002. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 3-442-72823-1. 350 Seiten.

'Der tote Liebhaber' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein angesehener Kunsthändler wird tot in seinem Bett aufgefunden, brutal ermordet. Dann sterben drei weitere Männer aus seinem Umkreis auf mysteriöse Weise. Hat es die Polizei mit einem gerissenen Serienmörder zu tun? Ulrika Stål, erfolgreiche Anwältin mit Mann und zwei Kindern, ermittelt auf eigene Faust – denn der Hauptverdächtige ist seit Jahren ein besonderer Schützling von ihr. Dass sie sich gleichzeitig in den ermittelnden Hauptkommissar verliebt, war allerdings nicht geplant und behindert ihre Nachforschungen auf ungeahnte Weise …

Ihre Meinung zu »Ann-Christin Hensher: Der tote Liebhaber«

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Summerherekid zu »Ann-Christin Hensher: Der tote Liebhaber« 31.08.2008
"Spannend, überraschend - man mag gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen" - so steht es auf der Rückseite des Buches.

Nichts davon trifft zu.

Spannung kommt zu keiner Sekunde auf, denn weder treibt einen die Frage besonders um, wer denn nun der Täter ist noch gibt es Suspense-Momente, etwa dadurch, dass die Protagonisten in Gefahr geraten. Mehr noch: Die einzige Stelle, bei der dies möglich wäre - eine Art "Showdown" am Schluss des Buches - wird von der Autorin so gründlich versaut, dass es fast schon ins Lächerliche abgleitet. Ansonsten regiert die pure Langeweile. Ständig hat man das Gefühl, die Handlung werde künstlich gestreckt, damit der Roman nicht allzu dünn daherkommt.

Überraschung wiederum ist nicht möglich, gibt es doch genau einen Charakter, der von Anfang an etwas verdächtig wirkt und der sich dann am Ende - oh Wunder - auch als Täter herausstellt.

Man mag am Anfang tatsächlich nicht aufhören mit dem Lesen, hofft man ja, dass sich das Ganze noch entwickelt. Leider wird man da aber bitter enttäuscht. Das Buch wird von Seite zu Seite schlechter.

Eine unterirdische Übersetzung und schlampige Lektoratsarbeit runden das ganze Bild ab. So kann man manche Sätze beim besten Willen nicht verstehen - selbst nachdem man sich an die ungeschickten inhaltlichen Sprünge innerhalb eines Absatzes gewöhnt hat. Dazu kommen zahlreiche Schreibfehler.

Richtig in ihrem Element scheint Hensher nur bei den schwülstigen Liebesszenen. Vielleicht sollte sie sich lieber an Groschenromanen versuchen.

Für Krimi-Couch-Leser lautet meine Empfehlung auf jeden Fall: Hände weg!
Summerherekid zu »Ann-Christin Hensher: Der tote Liebhaber« 31.08.2008
"Spannend, überraschend - man mag gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen" - so steht es auf der Rückseite des Buches.

Nichts davon trifft zu.

Spannung kommt zu keiner Sekunde auf, denn weder treibt einen die Frage besonders um, wer denn nun der Täter ist noch gibt es Suspense-Momente, etwa dadurch, dass die Protagonisten in Gefahr geraten. Mehr noch: Die einzige Stelle, bei der dies möglich wäre - eine Art "Showdown" am Schluss des Buches - wird von der Autorin so gründlich versaut, dass es fast schon ins Lächerliche abgleitet. Ansonsten regiert die pure Langeweile. Ständig hat man das Gefühl, die Handlung werde künstlich gestreckt, damit der Roman nicht allzu dünn daherkommt.

Überraschung wiederum ist nicht möglich, gibt es doch genau einen Charakter, der von Anfang an etwas verdächtig wirkt und der sich dann am Ende - oh Wunder - auch als Täter herausstellt.

Man mag am Anfang tatsächlich nicht aufhören mit dem Lesen, hofft man ja, dass sich das Ganze noch entwickelt. Leider wird man da aber bitter enttäuscht. Das Buch wird von Seite zu Seite schlechter.

Eine unterirdische Übersetzung und schlampige Lektoratsarbeit runden das ganze Bild ab. So kann man manche Sätze beim besten Willen nicht verstehen - selbst nachdem man sich an die ungeschickten inhaltlichen Sprünge innerhalb eines Absatzes gewöhnt hat. Dazu kommen zahlreiche Schreibfehler.

Richtig in ihrem Element scheint Hensher nur bei den schwülstigen Liebesszenen. Vielleicht sollte sie sich lieber an Groschenromanen versuchen.

Für Krimi-Couch-Leser lautet meine Empfehlung auf jeden Fall: Hände weg!
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