Rachesommer von Andreas Gruber

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Goldmann.
Folge 1 der Kommissar-Walter-Pulaski-Serie.

  • München: Goldmann, 2011. ISBN: 978-3-442-47382-3. 418 Seiten.

'Rachesommer' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall ...
Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt …

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trafik zu »Andreas Gruber: Rachesommer« 26.09.2017
Es war mein zweites Buch von Andreas Gruber und ich bin ein riesengroßer Fan von diesem Autor geworden.
Seine Geschichten sind wirklich spannend und es gibt fast keine Stelle im Buch wo es langweilig wird. Auch die Personen kommen sehr echt rüber.
Ich hoffe wirklich, daß es noch sehr viele weitere Bücher von Andreas Gruber in der Zukunft geben wird.
Hochachtung von diesem traumhaften Schreibstil
Weiter so!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
walli007 zu »Andreas Gruber: Rachesommer« 29.11.2015
Mit dem Kopf durch die Wand

Kommissar Walter Pulaski hat sich vom LKA an die normale Polizeidienststelle in Leipzig versetzen lassen. Sein Asthma verhindert eine Karriere. Als Ermittler wird er dadurch nicht dümmer. Ein Todesfalls in einer psychiatrischen Einrichtung gibt ihm Rätsel auf. Ein traumatisiertes junges Mädchen soll sich umgebracht haben. Bereits seit zehn Jahren ist sie in Behandlung und eine Heilung war nicht in Sicht. Der jungen Anwältin Evelyn Meyers in Wien geht es ähnlich. Mehrere ältere Männer sind bei eigenartigen Unfällen gestorben und Evelyn ist die einzige, die nicht an simple Unfälle glauben kann.

Verschiedene Ermittler - verschiedene Fälle, so scheint es zunächst. Wo könnte schon eine Verbindung zwischen so unterschiedlichen Toten bestehen. Unabhängig voneinander ermitteln Pulaski und Meyers. Jeder eckt auf seine eigene Art an, da sind sie sich wohl durchaus ähnlich, obwohl sie sich nicht kennen. Doch beide bestehen hartnäckig auf ihrem Misstrauen und versuchen ihren Sachen auf den Grund zu gehen. Nach und nach ergeben sich dabei für den Zuhörer dieser Lesung Hinweise, dass die Begebenheiten tatsächlich in einem Zusammenhang stehen. Doch bis auch die Ermittler von diesem Zusammenhang erfahren und sich auch begegnen, vergeht eine ganze Weile.

Eine Weile, die sich für den Zuhörer dieser intensiv vorgetragenen Lesung sehr kurzweilig gestaltet. Man folgt Pulaski und Meyers auf ihrem Weg, der sie auf unterschiedlichen Pfaden zu ihrem Treffpunkt führt. Kleine Informationsteilchen, die immer mehr Neugier wecken, aber irgendwann auch eine gewisse Sorge vor dem, was geschah und auch um die inzwischen sympathisch gewordenen Ermittler, die sich nicht von ihrem Weg abbringen lassen. Sowohl Evelyn Meyers als auch Walter Pulaski setzen sich gegen alle Wiederstände durch. Da nimmt man schon mal Urlaub, um inoffiziellen Spuren nachgehen zu können. Und man gräbt auch mal dort, wo man eigentlich nichts zu suchen hat, um des Rätsels Lösung zu finden. Mit ihrem unkonventionellen Verhalten, ihrer Gewieftheit und Intelligenz machen Meyers und Pulaski Freude in einem Fall, der wirklich etwas bitter ist.
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Fuerstin zu »Andreas Gruber: Rachesommer« 28.08.2014
Mein erster Kontakt mit Herrn Gruber und diesen kann ich nur als überaus positiv bewerten.
Die Geschichte basiert auf gräulichen Schandtaten der Schuldigen, es geht um Kindesmissbrauch in aller schlimmster Form. Anfänglich wird die Story von unterschiedlichen Stellen aufgerollt, bis sich die Fäden dann gelungen treffen. Da gibt es den deutschen Kommissar, dessen Figur sehr gelungen ist. Vom Typ abgehalftert und doch mit dem richtigen Riecher. Dann ist da noch eine Wiener Anwältin die ihren Einstieg in die Geschichte über einen Versicherungsfall erfährt. Nach und nach treten die verstörten Opfer die Bühne, zunächst erscheint es zusammenhanglos doch nach und nach findet es sich. Von meiner Warte ein hoch empfehlenswertes Buch mit der Lust auf mehr 90 von 100 P.
rolandreis zu »Andreas Gruber: Rachesommer« 04.02.2013
Auch das zweite Buch das ich bisher von diesem Autor gelesen habe gefällt mir sehr gut. Fragt man sich anfangs noch was die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu tun haben, wird dies im Laufe des Buches immer deutlicher. Der Thriller beinhaltet ein erschütterndes und schwer verdauliches Thema, die Handlungsstränge führen erst im letzten Drittel des Buches zusammen. Zwar ist mir die junge Wiener Anwältin ein wenig zu überzeichnet, aber die Geschichte in Summe ist spannend erzählt. Daher bin ich schon gespannt auf weitere Thriller von Andreas Gruber. In Summe erhält das Buch von mir 90 von 100 Punkte.
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Vielleser99 zu »Andreas Gruber: Rachesommer« 27.09.2010
Ein ausnehmend spannendes Buch!Schon zu Beginn der Geschichte, beim ersten Todesfall in einer psychiatrischen Klinik, merkt man, hier hat man einiges zu erwarten!
Ein von den Kollegen unterschätzter, älterer und erfahrener Kommissar geht rigoros und mutig seinen Ermittlungen nach und trifft dabei auf eine unerschrockene Anwältin. Beide merken, dass verschiedene Morde an älteren Männern und in psychiatrischen Kliniken in Zusammenhang stehen.
Unerschrocken gehen die beiden ihren Nachforschungen nach, was natürlich nicht ganz ungefährlich ist!
Ein toller Krimi, sehr unterhaltsam zu lesen, eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe!
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