Unsichtbare Spuren von Andreas Franz

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Kiel, 1990 - 2009.
Folge 1 der Sören-Henning-und-Lisa-Santos-Serie.

  • München: Droemer Knaur, 2006. 471 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2007. 461 Seiten.
  • München: Knaur, 2007. ISBN: 978-3-426-63507-0. 461 Seiten.
  • München: Knaur, 2010. ISBN: 978-3-426-50744-5. 464 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe, 2006. Gesprochen von Stephan Benson. gekürzt. ISBN: 3-7857-3149-3. 6 CDs.

'Unsichtbare Spuren' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

1999 – tiefster Winter in Norddeutschland. Am Straßenrand steht die siebzehnjährige Sabine, die darauf wartet, als Anhalterin mitgenommen zu werden. Ein Wagen hält an. Kurz darauf ist das Mädchen tot …5 Jahre später. Wieder wird ein junges Mädchen brutal ermordet aufgefunden. Und es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Täter noch für weitere grausame Morde verantwortlich ist. Sören Henning, Hauptkommissar bei der Kripo Kiel, wird zum Leiter einer Sonderkommission ernannt. Im Mordfall Sabine hatte er einen Verdächtigen verhaftet, der jedoch unschuldig war und sich in seiner Zelle umgebracht hat. Seitdem quält sich Henning mit Schuldgefühlen und hofft, seinen Fehler wieder gutmachen zu können. Im Zuge seiner Ermittlungen macht er eine beklemmende Entdeckung: Offenbar greift sich der Mörder wahllos seine Opfer heraus und kann jederzeit wieder zuschlagen. Ein Täter, der nach dem Zufallsprinzip mordet? Da passiert ein neuer Mord – und Henning erhält ein Gedicht und einen kurzen Brief, die offenbar vom Täter stammen. Dem Kommissar wird klar, dass er selbst ins Visier des Serienkillers geraten ist …

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Manfred Rathunde zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 08.08.2015
ANDREAS FRANZ „Unsichtbare Spuren“ ,Knaur‘

Dass Franz mehr drauf hat, als nur Zahnbelag, steht außer Frage. Mit „Unsichtbare Spuren“ geht er jedoch einen ganz neuen Weg, er erschafft einen „unsichtbaren“ Serienkiller. Und der mordet scheinbar planlos, durch Zufall? Esoterik im Dienste des Unmenschlichen? Über Jahre hinweg, verschwinden Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, beiderlei Geschlechts, nur mit einem Unterschied. Das weibliche Geschlecht wird häufig vergewaltigt und postmortal der Augen beraubt. Eins ist allen Opfern gemeinsam, der Täter zelebriert sie in eine fötale Lage. Kein Mensch sieht Zusammenhänge. Andreas Franz treibt einen auf den Gipfel, in dem er alles über Bord wirft, was man an „Erkenntnissen“ über Serienmörder hat. Und dafür muss ein Unschuldiger leiden. Erst als, nach einem Mord an einer Anhalterin, Georg Nissen wegen Mordes verhaftet wird und der vermeintliche Verbrecher, auf dem sich viele Indizien vereinigen, trotz einiger Ungereimtheiten, die dann doch noch auftreten, verurteilt wird und sich die Staatsanwaltschaft Kiel sich strahlend die Hände reibt, wird Sören Henning wach. Der gestandene Polizist muss erkennen, dass er den falschen ans Messer der blinden Justitia geliefert hat. Dessen Freitod und sein Abschiedsbrief stürzen Sören in die Krise seines Lebens. Er verliert fast alles, was sein Leben ausmacht. Seine Ehe geht daran kaputt und er versinkt in Selbstmitleid. Nur ein kleiner Teil von ihm gibt nicht auf. Bei Andreas Franz bleiben die Darsteller menschlich, erstaunliche Erkenntnis. Manchmal haut zwar jemand auf den Tisch, aber Rambo oder Machete sucht man bei ihm vergeblich, solche Charaktere sind nicht sein Fall. Im Gegenteil, Sören Henning arbeitet im Stillen an einer Theorie, die so absurd ist, dass sie keiner, am wenigsten er selbst, glauben kann oder/und wird. Der Profiler der K1 in Kiel kippt fast aus den Latschen und Teamchef Harms ist völlig von der Rolle. Ein „Unsichtbarer“ wird zwar nicht sichtbar und auch nicht greifbar, aber zumindest hat man einen Punkt, wo man angreifen kann und sollte. Manchmal hat Andreas Franz ja auch lichte Momente, wenn er nicht gerade wieder perfide Naturen reflektiert und seine Ermittler in Lebenskrisen stürzt. Vier Jahre braucht Sören, um wieder am Leben teilnehmen zu können. Er kann ja schon froh sein, das er nicht in den Mühlen der „Demokratie“ und Bürokratie zugrunde geht. Seine Ex-Frau macht ihm das Leben auch noch unerträglich. Von seinen eigenen Selbstvorwürfen ganz zu schweigen. Der Mann ist Polizist, sollte in unserer Gesellschaft mehr Akzeptanz haben, immerhin soll er unser Leben auch sicherer machen, nur das „Grüne“ und demokratieverständnislose, aller Art, dem Täter mehr Rechte einräumen als den Opfern. Logisch, der Täter lebt ja noch. Während die Toten den Weg allen Irdischen schon angetreten haben. Andreas Franz dreht den Spieß einfach mal um und macht sich für die Opfer stark. Er lässt Sören ein Experiment durchführen, mit erschreckendem Ergebnis. (MRD)

ISBN 978-3-426-63507-0 562 Seiten 8,95€ (D) 9,20€(A)
Rosi zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 17.04.2015
Eigentlich mag ich den Autor, aber gerade in diesem Buch wird mal wieder unnötigerweise strapaziert, dass der Krimi viel besser ist als die Krimis und Krimis nie die Realität widerspiegeln, aber genau HIER würde es sich um die Realität handeln.

Mannomann - das ist sowas von ÖDE!

Warum können Krimiautoren nicht einfach dazu stehen, dass sie einen Roman schreiben und warum müssen sie ständig drauf beharren, dass ausgerechnet IHR Krimi nicht mit dem Fernsehen vergleichbar ist sondern nichts ist als die Wahrheit.

Wobei genau DIESER Roman ja wohl offensichtlich mit der Realität eher weniger zu tun hat.

Wer sich mal einlesen möchte, wie die Realität aussieht, der könnte mal nach Toni Koschuh googlen.

Die dortige Schilderung zieht einem ganz schnell den Zahn, wenn man meint, eine Handyortung wäre eine Bagatelle.
Conway56 zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 10.04.2015
Gottseidank sind die Lese Geschmäcker verschieden.
Absoluter Bestseller diese Buch sehr realistich und authentisch geschrieben, man kann sich gut in dei Rolle des Sören .rein denken und mann will schon auf Seite 200 das der Täter so schnell wie möglich gefaßt wird, aber hier dauert es noch 260 Seiten die voller Spannung sind, ich konnte es nicht weglegen und habe es in einen Rutsch zu Ende gelesen.
Trotz Tag und Nacht
Lesenswert.
Renate Geers zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 23.02.2015
Ich habe selten so einen fesselnden Krimi gelesen und kann Andreas Franz sowie seinen Nachfolger nur empfehlen. Allerdings treten in diesem Buch zu viele Leichen innerhalb sehr kurzer Zeit auf, was an einen unrealistischen Thriller erinnert und man verliert den Überblick. Es gibt zwar Serienmörder, aber so viel innerhalb so kurzer Zeit mordet mit Sicherheit niemand.
Gabriele Wolf zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 11.05.2014
Also ich kann nur sagen es war das erste Buch das ich von Andreas Franz gelesen habe und ich fand es so fesselnd das ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Mittlerweile habe ich bis auf drei Stück alle Bücher von ihm, und ich kann nur sagen das jedes aber auch wirklich jedes Werk von ihm phantastisch geschrieben ist!!!
Zwar schreiben einige hier das es das schlechteste ist was sie je gelesen haben, aber Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden und jeder hat halt seine eigenen Buch Vorlieben!!!
Ich finde die Bücher deshalb gut weil da nichts beschönigt wird, und die ganzen Charaktere die in dem Buch vorkommen gut dargestellt werden.
Man bekommt die Seite des Mörders genauso realistisch vermittelt wie auch die Seite der Polizeiermittlungen sowie die Seite der Opfer!!!
Zur Zeit lese ich ,,Das Todeskreuz,, das ich auch sehr emfehlen kann!!!
Schnippi zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 30.09.2011
Erschreckend, dass das Buch auf einer wahren Geschichte basiert.
Furchtbar, was in manchen Menschen vor sich geht und sie zu solch brutalen Handlungen treibt.
Unvorstellbar, dass solche Taten oft unentdeckt bleiben, weil nicht die richtigen Schlüsse gezogen werden können ... oder die herkömmlichen Muster nicht greifen.
Spannend erzählt ... flüssig zu lesen ... trotzdem unbegreiflich und unvorstellbar.
Ein Buch das Wahrheiten aufzeigt, auch wenn man sie nicht sehen will.
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Fan zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 17.09.2011
Achja und zu psst55 was verstehen Sie unter :" ...Psychologisch gänzlich unnachvollziehbar handelnde Figuren..." ? Die Täter die Herr Franz beschreibt sind Bestien und entbehren jeder Vernunft und Logik , anders kann man es garnicht beschreiben und wenn man ein Kind ermodert vor einem sieht, möchte ich gerne einen Ermittler kennen lernen der Psychologisch nachvollziehbar handelt !
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Fan zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 17.09.2011
Ich weiß garnicht warum sich hier soviele Leute gegen das Buch beschweren. Dieses Buch basiert auf einer WAHREN GESCHICHTE ! Was sollte Herr Franz da also beschönigen? Und wenn die Sprache dann nun mal etwas derb ist, dann ist das nunmal so. Wenn einer jemanden umbringt stehen die meisten Polizisten bestimnmt nicht vor einer Leiche und achten auf ihre Wortwahl und sagen : "Nein wie furchtbar, was mag in diesem Geschöpf nur vorgegangen sein ... " Dann sagt man nunmal schei*e oder Ar*loch. Ich würde mich erstmal mit dem Buch richtig auseinander setzten und mich dann beschweren , denn nicht jeder Autor besitzt kontakte zum BKA und LKA und bearbeitet wahre Geschichten in seinen Krimis.
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psst55 zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 11.09.2011
Das war mein erstes und mit absoluter Sicherheit mein letzes Buch von Andreas Franz. Angelockt von dem Spiegel-Bestsellerlisten-Aufkleber habe ich einfach zugegriffen, zumal ich selbst in der Gegend der Romanhandlung lebe und ein wenig Lokalkolorit kann ja nicht schaden.
Dass mir aber dann so etwas durchweg Unterdurchschnittliches und teilweise sogar recht peinlich Anmutendes zugemutet werden würde, hätte ich nie und nimmer erwartet. Zuweilen beschlich mich das Gefühl, dieses Machwerk sei noch nicht einmal von einem Lektor übergelesen worden. Sprachlich haben wir es wirklich mit unterstem Groschenromanniveau zu tun, so dass mir absolut schleierhaft ist, wie ein so unausgegorenes Schundheftchen so viel positive Resonanz bekommt. War hier der Verlag tätig?
Psychologisch gänzlich unnachvollziehbar handelnde Figuren, eine scheinbar gar nicht vorhandene Detektion, obwohl hunderte (?!?!) Menschen von ein und dem selben Täter ermordet wurden - hier befinden wir uns auf RTL-Niveau. Wobei eine Verfilmung dieses Stoffes wohl noch erbärmlicher werden dürfte als "Hai-Alarm auf Mallorca". Also, für so etwas habe ich wirklich nicht das geringste Verständnis. Das schlechteste Buch, das ich jemals gelesen habe.
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Lexi1001 zu »Andreas Franz: Unsichtbare Spuren« 05.08.2011
Ich weiss wirklich nicht ob ich den Autoren Andreas Franz gut oder schlecht finden soll. Ich mag nämlich seinen Schreibstil nicht besonders. Ich weiss nicht woran das liegt, vielleicht, weil so viele Dialoge sind. Keine Ahnung.

Die Bücher sind nicht schlecht, er ist aber ein Autor, und davon gibt es mehrere, dessen Bücher man nicht unbedingt hinter einander weglesen kann. Ich glaube so erkläre ich es am Besten. 1-2 Bücher kann man lesen und dann brauch man erstmal eine Pause von ihm.

Ich habe noch weitere Bücher von ihm aber die lese ich erst später.

Ich möchte Andreas Franz aber auch nicht schlecht machen. Irgendwie sind die Plots gut-aber eben nicht alle auf einmal.
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