Mörderische Tage von Andreas Franz

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt/Main, 1990 - 2009.
Folge 10 der Julia-Durant-Serie.

  • München: Knaur, 2009. ISBN: 978-3-426-63942-9. 496 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2009. 456 Seiten.
  • München: Knaur, 2011. ISBN: 978-3-426-50970-8. 456 Seiten.
  • [Hörbuch] Berg: AME, 2009. Gesprochen von Sonngard Dressler. ISBN: 393804621X. 6 CDs.

'Mörderische Tage' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Innerhalb kurzer Zeit verschwinden mehrere Frauen spurlos. Es gibt keine Lösegeldforderung, es werden keine Leichen gefunden, die Polizei tappt im Dunklen. Trotzdem beschließt Julia Durant, ihren lange geplanten und wohlverdienten Urlaub in Südfrankreich anzutreten. Doch kurz bevor sie zum Flughafen fährt, wird sie von einem Unbekannten brutal überfallen und entführt. Er hält sie in einem dunklen und feuchten Kellergewölbe gefangen, in dem sich offenbar noch andere Frauen befinden. Verzweifelt versucht Julia herauszufinden, was der Entführer von ihr will. Inzwischen haben ihre Kollegen im Frankfurter Kommissariat von ihrem Verschwinden erfahren. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, denn Julia hat nicht mehr viel Zeit …

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein Franz, wie seine Fans ihn lieben« 78°

Krimi-Rezension von Ines Dietzsch

Von vielen Lesern mit Spannung erwartet, erschien ein neuer Roman mit Andreas Franz’ Vorzeige-Ermittlerin Julia Durant. Mörderische Tage ist der zehnte Fall für die beliebte Frankfurter Kommissarin, der elfte, will man die gemeinschaftlichen Ermittlungen mit dem Offenbacher Peter Brandt in Das Todeskreuz mitzählen.

Julia fühlt sich ausgebrannt. Die Koffer sind gepackt, die Tage bis zur Abreise nach Südfrankreich gezählt. Der dringend nötige Urlaub bei ihrer Freundin Susanne Tomlin liegt in unmittelbarer Reichweite. Die Kommissarin sieht den Ferien mit gemischten Gefühlen entgegen. Auf der einen Seite muss sie unbedingt ausspannen, auf der anderen Seite steht der aktuelle Fall, bei dem die Ermittler auf der Stelle treten. Seit Wochen werden Frauen gekidnappt und tauchen weder tot noch lebendig wieder auf. Die Polizei findet keine verwertbaren Spuren. Neue Hoffnung keimt auf, als die seit 6 Monaten vermisste Jacqueline Schweigert plötzlich auf der A66 Frank Hellmer beinahe vor den Porsche läuft. Obwohl äußerlich unversehrt, verstirbt die junge Frau in der Klinik ohne erkennbare Ursache und bevor sie den Beamten etwas mitteilen kann. Wieder stehen die Polizisten ganz am Anfang und ermitteln im privaten und beruflichen Umfeld der Opfer. Und dann passiert es: Am Abend vor ihrem geplanten Abflug gerät Julia selbst in die Hände des Entführers. Nun ist es an Hauptkommissar Frank Hellmer, seine Freundin und Kollegin aus den Fängen eines gefährlichen Verbrechers zu befreien.

Wie immer bei Andreas Franz bekommen wir es mit einem extrem brutalen Täter zu tun. Er hält seine Opfer eingekerkert und setzt sie so genannter »Weißer Folter« aus, bei der die Psyche der Betroffenen schweren Schaden nimmt oder völlig zerstört wird, ohne äußerlich Spuren zu hinterlassen. Der Autor hält sich bei der Schilderung der unmenschlichen Qualen wenig zurück, was den Roman für sensible Leser/innen ungeeignet macht.

Bei Andreas Franz fällt mir eine deutliche Steigerung von Roman zu Roman auf. Im Anfangsstadium seiner Durant-Bücher füllte er ganze Seiten mit einer badenden, Gauloises rauchenden, Bier trinkenden und telefonierenden Julia. Im aktuellen Buch verzichtet er fast gänzlich auf die Schilderungen dieser kleinen Rituale und die Lieblingsspeise der Protagonistin, Tomatensuppe mit Salamibrot, kommt gerade einmal auf den Abendbrottisch. Ganz darauf verzichten mag er eben nicht, der Andreas Franz. Auch nicht auf den kleinen Seitenhieb gegen manche Verlagspolitik und auf ein paar Weisheiten für ein besseres Leben.

Der Untertitel von Mörderische Tage verkündet Julia Durants schwersten Fall. Wird es womöglich auch ihr letzter sein? Wir wollen hoffen, dass Andreas Franz seiner beliebten Serienheldin nicht überdrüssig geworden ist. Denn nach dem Ende des Buches stellt sich die bange Frage: Wird es Julia Durant wirklich schaffen, das Erlebte zu verarbeiten und den eigenen sowie den Polizeialltag weiter zu meistern? Durants große Fangemeinde wünscht der sympathischen Kommissarin baldige und vollständige Genesung, lieber Herr Franz!

Ines Dietzsch, April 2009

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amina zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 19.07.2011
das buch ist total klasse!..echt super spannend..am liebsten würde man den ganzen tag lesen...echt zum empfelen...diese story nimmt einen echt mit und man kann es sich bildlich echt super vorstellen...ist eines der besten julia durant krimis...bin riesiger adreas franz fan und lese jetzt das 8 Julia Durant Krimi.echt top :)...es lohnt sich leute..kauft euch dieses buch!!!...ihr werdet begeistert sein und das geld ist wirklich nicht aus dem fenster geworfen
Klaus zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 05.05.2011
Mein erster Franz (glaub ich)...und mein erster Fall mit Julia Durant (weiss ich).
Ich trau mich ja kaum was Negatives zu schreiben...aber so ganz kann ich mich meinen Vorschreibern nicht anschliessen.
Es stimmt, es ist spannend bis zum Schluss, die Story fesseld einen so, daß man das Buch kaum aus der Hand legen kann.Das spricht für den Autor.
Aber irgendwie ist es doch nichts wirklich Besonderes.Alles schon hundertmal dagewesen und recht brutal dazu.
Nichdestotrotz lässt sich das Ganze wirklich gut lesen und spannend ist es auch.Aber mich würde es jetzt nicht unbdingt reizen weitere Fälle von Julia Durant zu lesen.Für Fans sicherlich ein Muss, die "Mörderischen Tage".
wuppercop zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 26.01.2011
Wie immer ein "echter" FRANZ-Roman!!! Ich habe alle 20 bisher erschienenen Bücher von ihm. Der Schreibstil ist erstklassig, auch wenn ich schon eine richtige Ahnung von Anfang an hatte, wer der Täter ist. Die Ermittler sind sehr gut dargestellt, was auch für die der anderen "Reihen" gilt.
Da kann ich nur eins sagen: mir wird die Zeit zu lang bis zum nächsten FRANZ-Roman :-)
John67 zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 13.01.2011
Nach den ersten 10 Seiten war ich skeptisch, ob ich mich längere Zeit mit diesem Krimi beschäftigen oder lieber andere noch herumliegende Klassiker zunächst verkosten soll. Dann hat mich allerdings nicht so sehr der Schreibstil sondern die Story selbst zum Weiterlesen animiert.
Der Autor gönnt seinem Leser keine Pause und leistet sich auch keinen Hänger. Ständig hat man das Bedürfnis weiterzulesen, nicht so sehr um der Lösung näher zu kommen, sondern zu erfahren wie es weitergeht.
In letzter Zeit ging es mir nur bei J.C. Grange ähnlich. Die Story besticht und hält den Leser bei der Stange, der Schreibstil ist eher Durchschnitt.
Das Buch ist für Leser, die es etwas blutiger mögen, empfehlenswert, zärter Beseitete sollten die Finger davon lassen.
Ich werde nun auch eine zweiten Schwarz Krimi lesen und hoffe, dass ich nicht enttäuscht werde.
Bubu zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 07.12.2010
Nach jung, blond, tot habe ich bisher alle Durant TB gelesen und muss sagen, Mörderische Tage ist mit der Beste Durant - Krimi. Die Rolle der „neuen“ Ermittlerin hat einen super Einstand erhalten, zwar etwas weit am Schluss aber dennoch. Ich bin mal gespannt was sich A. Franz alles so einfallen lässt mit zwei „Taften“, meiner Meinung nach super Ermittlerinnen. Die Dialoge der Kaufmann waren so richtig nach meinem Geschmack. Ich hoffe Franz schreibt die Durant Reihe in dem Tempo und Spannung weiter.
Esther P. zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 04.10.2010
ein Durant Roman wie er nicht besser hätte sein können. die Geschichte liest sich in einem durch, die verschiedenen Figuren werden glaubhaft dargestellt etc. eins der besten Durant Romane überhaupt.
winzige Kritik: das Ende !
die Motive des Täters! warum, wieso und überhaupt er solch bestialischen Taten begeht und ob seine Berufswahl damit zusammen hängt. ob er an dem Unfall seiner Frau schuldig ist die mir das ganze Buch hindurch einfach nur leid tat habe ich mich auch gefragt aber es wurde mir in dem Buch nicht beantwortet.
ansonsten:top !
aber vielleicht werden all dies Fragen ja absichtlich nicht beantwortet damit sich der Leser selber etwas zusammen reimt warum und wieso jemand zu solchen Taten in der Lage ist.
rolandreis zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 24.09.2010
Ein weiterer Band aus der von mir beliebten Durant-Reihe, der mich total fesselte. Das Thema war absolut spannend und ich fieberte richtig mit Helmer mit, als er alles versuchte seine Kollegin so schnell wie möglich zu finden. Bin jetzt auch absolut neugierig wie es mit Julia Durant weitergeht nach den traumatischen Erlebnissen in diesem Band. In "Eisige Nähe" hatte sie ja einen Kurzauftritt. Aber lt. Franz wird erst im Herbst 2011 der neueste Band um Durant erscheinen. Leider eine lange Wartezeit, ich würde jetzt am liebsten gleich weiterlesen. Das Buch war für mich mal wieder ein glatter 100 Prozenter.
Maria-luise zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 20.06.2010
Das war bis jetzt das spannendste Buch, dass ich von Herrn Franz gelesen habe.
Er baut durch seine detaillierten Beschreibungen eine Spannung auf, die sehr an den Nerven zerrt. Ich konnte das Buch am späten Abend nicht lesen. Sonst hätte ich mich zu sehr gegruselt.
Die Handlung ist auch recht schlüssig aufgebaut. ein gelungenes Buch.
lea zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 17.06.2010
also ich fand das buch im allgemeinen sehr spannend. ich hab es in 3 tagen fertig gelesen.
einzig das ende hat mich enttäuscht, für mich war am schluss alles vorhersehbar. mir fehlte auch am schluss ein statement des täters, ich meine, sein wahres motiv bleibt ungeklärt.
das buch ist aber trotzdem sehr empfehlenswert!!
Mandy zu »Andreas Franz: Mörderische Tage« 26.05.2010
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und es war mein erstes Buch von Andreas Franz. Der Anfang ist sehr gut und spannend gestaltet, was auf mehr hoffen läßt. Die Geschichte ist gut durchdacht und man erkennt schon früh, dass Julia ihren Urlaub nicht antreten wird.
Allein der Schluss hat mich enttäuscht. Zu wenig Spannung, zu wenig Widerstand des Verdächtigten und viel zu kurz.
Während gefühlte 4 Stunden eine sehr gute Story erzählt wird, erscheint dass Ende in 10 Minuten angehandelt, dass ist wirklich sehr schade.
Eigentlich ist es einem Bestseller würdig.

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