Teufelsbande von Andreas Franz & Daniel Holbe

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt am Main, 2010 - heute.
Folge 13 der Julia-Durant-Serie.

  • München: Droemer Knaur, 2013. ISBN: 978-3-426-51357-6. 448 Seiten.

'Teufelsbande' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Tatort Frankfurt am Main. Auf einer Autobahnbrücke bietet sich Kommissarin Julia Durant ein entsetzlicher Anblick: ein verbranntes Motorrad, darauf die Überreste eines versengten Körpers. Das Opfer eines Bandenkrieges im Biker-Milieu? Die Ermittler stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Höchste Zeit, den Kollegen Brandt aus dem benachbarten Revier zu Rate zu ziehen.

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Manfred Rathunde zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 08.08.2015
ANDREAS FRANZ / DANIEL HOLBE „Teufelsbande“ ,Knaur‘

Ein Biker wird, gefesselt auf seiner Harley-Davidson, abgefackelt. Eine Hinrichtung wie auf einem mittelalterlichen Scheiterhaufen, in aller Öffentlichkeit. Und das an der Grenze von Frankfurt/M zu Offenbach. Das gibt Nahrung zu Spekulationen. Und könnte zu Kompetenzstreitigkeiten zwischen den genannten Städten, deren Polizeirevieren und ganz anderen Institutionen, wie BKA und LKA führen. Immerhin ist das ein Tötungsdelikt in einer Szene, die sehr oft mit kriminellen Fakten, wie Drogen, Prostitution, Waffen, Erpressung und Mord, in Verbindung gebracht wird. Die Herren Franz und Holbe lassen ja nichts unversucht, um die Leserschaft auf Formation zu bekommen. Und das ist von Erfolg gekrönt. Diesen Roman wird man erst wieder aus der Hand legen, wenn er zu Ende gelesen wurde, mit der Option, dass man ihn gleich noch mal lesen wird. Außer Martin „Matty“ Kohlberger, das designierte Oberhaupt der „Mogin Outlaw“. Er wird das nicht mehr lesen können, immerhin ist er das erste Opfer. Und er wird nicht das einzige bleiben. Andreas und Daniel beschwören den Geist eines Bandenkrieges herauf. Und das mitten in Deutschland, aber ist ja auch nichts neues mehr. Die Gewalt greift um sich und für Verwirrung ist auch gesorgt. Man kann zwar die Chopper identifizieren, anhand der Fahrgestellnummer, nur das Kennzeichen passt nicht. Inzwischen segnen noch andere Biker das Zeitliche. Ein Plan ist nicht zu erkennen und das Team um Kommissarin Durant aus Frankfurt und dem Kollegen Brandt aus Offenbach steht vor Rätseln. Andreas Franz ist als Schriftsteller eh schon eine Klasse für sich. Dass Daniel Holbe so einige Werke und Pläne zu Ende führt und nahtlos umsetzt, ist doch mehr als löblich. Und die Rivalität zwischen den obengenannten Städten wird genüsslich ausgewälzt, ob das die Polizeiinstanzen sind oder die Fußballklubs, oder auch andere Kleinigkeiten, für den Leser ist hier der Tisch gedeckt, an den er sich nur noch setzen und zugreifen muss. (MRD)


ISBN 978-3-426-51357-6 507 Seiten 9,99€ (D) 10,30€ (A)
Toyota zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 03.07.2014
Anfänglich spannend durchgestartet und dann ziemlich in der Spannung nachgelassen. Durch die Kombi von den Frankfurter und Offenbacher Kommissaren und deren Privatleben und dem ganzen drumherum, war viel Geplänkel eingebaut, was das Buch etwas abwertet und langweilig werden lässt. Was auch nicht so schön ist, sind die milimetergenauen Angaben wie z. B. ob ein Glas nun von rechts nach links geschoben wird oder sonst was, was den Leser nicht wirklich interessieren dürfte. Der Schluß war nochmal ganz spannend und wie so oft ist der Täter nicht wirklich der, den man vermutet hat. Auch wenn meine Wertung nicht wirklich gut ausgefallen ist, lese ich die Bücher trotzdem gerne, da ich mich sehr gut in die Frankfurter Orte und teilweise auch nach Offenbach hineinversetzen kann.
Loni zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 25.06.2014
Ich bin ein großer Fan von Andreas Franz und habe alle seine Bücher gelesen und das nicht nur Einmal. Als ich von seinem Tot erfuhr war ich geschockt und traurig. Was lese ich jetzt? Dann kam Herr Holbe ins Spiel und ich hatte Hoffnung das es mit den immer sehr spannenden Krimis weiter geht. Noch dazu, da ich gelesen habe das auch er die Bücher von Herrn Franz wegen der spannenden Handlungen und Schreibweise so toll fand. Und nun?. Das Buch das er fertig schrieb ließ hoffen das er das Zeug dazu hat des Erbe von Herrn Franz an zu treten. Von den Zwei weiteren Büchern, auf die ich mich so gefreut habe war ich sehr enttäuscht. Leider! Sie sind langweilig, es passiert kaum was, keine Spannung und nur langatmige Ermittlung. Es wäre traurig wenn sich das nicht ändert. Der Ansatz war doch da und er weiß worauf es ankommt sonst wäre er nicht auch so von den Büchern begeistert gewesen . Ich hoffe weiter das er den Weg finden.
rolandreis zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 10.03.2014
Mit Teufelsbande erschien der 14. Fall um Julia Durant, der diesmal im Bikermillieu angesiedelt ist. Der Klappentext versprach Spannung, aber Daniel Holbe schafft es meiner Meinung nach nicht, die Spannung der früheren Fälle aufzubauen. Teilweise füllen langatmige Dialoge die Seiten, auch die häufigen Rückblicke auf die Beziehungsgeflechte der Ermittler stören mehr als sie helfen. Selbst Peter Brandt (der Ermittler einer zweiten Serie von Franz) bringt nicht mehr Spannung in die Geschichte. "Teufelsbande" ist natürlich in erster Linie ein Krimi für Fans der Serie, letztendlich aber als einzelstehender Krimi nur Durchschnittskost.
susanne k. aus frankfurt zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 08.03.2014
ich habe vor 2 jahren angefangen, alle A.F. bücher in sehr kurzer zeit zu lesen und fand sie alle sehr spannend. hatte dann die nachfolgebücher (von herrn holbe geschrieben) auch gelesen und war auf das buch teufelsbande gespannt.
leider leider quäle ich mich seit wochen mit dem buch, denn es ist unglaublich langatmig und unspannend. ich weiß gar nicht, ob ich es zu ende lesen bzw. die nächsten julia d. folgen lesen möchte.
ich ziehe den hut vor herrn holbe, der versucht, die j.d.-reihe fortzusetzen, aber ich denke, es sollte so bleiben, wie es ist (also keine fortsetzung von A.F.).
warum muss auf gedeih und verderb etwas fortgeführt werden, was durch den viel zu frühen tod von A.F. beendet wurde?
Jana zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 28.10.2013
Gerade heute habe ich es geschafft und muss sagen: es ist einfach ein klasse Werk!
Bitte mehr davon!
Spannend bis zur letzten Seite, überraschende Wendungen, Personen mit Tiefgang und Geschichte sowie Julia Durant - so mag ich das!
Freue mich auf weitere Fortsetzungen von Frau Durant, an der immer wieder neue Facette hinzu kommen.
Lohmueller zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 09.10.2013
Ich war ein großer A.F. Fan. Habe alle Bücher.Dies war das letzte. Teufelsbande ist mit Abstand das schlechteste. Das ganze Buch wird bestimmt durch Nebensächlichkeiten. Wenn einer ein
Brötchen schmiert, wird eine ganze Seite darüber
geschrieben. Früher musste man jede Seite lesen weil immer was los war. Jetzt brauch man öfter 10 Seiten nicht lesen, man verpasst nichts. Es sei denn Leser finden Nebensächlichkeiten und langweilige Gespräche gut. Mit Überwindung habe ich es zu Ende gelesen.
PMelittaM zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 03.10.2013
Auf einer Autobahnbrücke wird ein brennender Mann, angekettet auf einem Motorrad gefunden. Schnell kann der Tote identifiziert werden, er war ein hochrangiges Mitglied einer Bikergang. Ist er einem Bandenkrieg zum Opfer gefallen oder hatte der Mord ein anderes Motiv? Julia Durant nimmt die Ermittlungen auf, muss sich aber, da der Tote an der Zuständigkeitsgrenze gefunden wurde, mit ihrem Offenbacher Kollegen Peter Brandt arrangieren, was die Aufklärung der Tat nicht eben leichter macht.Der Roman ist Teil einer Serie, die von Andreas Franz begonnen und nach dessen Tod von Daniel Holbe weitergeführt wurde. Auch wenn man bisher noch keinen Band aus der Reihe gelesen hat, wie ich, kann man dem Buch problemlos folgen. Es fließt zwar auch viel Privates der Ermittler in die Geschichte mit ein, das führt aber nicht zum Unverständnis der Handlung, wird aber den Lesespaß der Leser erhöhen, die die Charaktere schon kennen.Mir persönlich sind die Charaktere des Buches emotional leider nicht nahe gekommen, Täter, Opfer und Ermittler werden in meinen Augen eher oberflächlich dargestellt, einige habe ich bis zum Schluss nicht wirklich einordnen können, so sind auch manche Handlungen nicht nachvollziehbar, z. B. Marion, die Schwester des Opfers, die tatsächlich Schlimmes erlebt hat und mit vielen Problemen zu kämpfen hat, hätte bei mir viel mehr Mitleid erregen müssen, als es tatsächlich der Fall ist, sie ist mir – wie eigentlich fast alle Charaktere relativ egal geblieben. Handlung und Figuren berühren mich kaum. Am besten gelungen ist noch die Thematisierung der Privatleben der Ermittler, ausgereicht, um sie mir wirklich nahe zu bringen, hat es aber nicht. Für mich ist es jedoch sehr wichtig, dass ich eine Beziehung zu den Figuren aufbaue, das ist mir hier leider nicht gelungen.Die Rettung hätte eine spannende Geschichte gewesen sein können, leider fehlt es dem Buch auch daran, wahrscheinlich, weil es doch die eine oder andere Länge gibt, z. B. ziemlich viele Gespräche der Ermittler untereinander, die nicht unbedingt die Handlung bzw. die Ermittlung vorantreiben, ich habe auch mit niemandem mitfiebern können. Die Thematisierung der Rivalität zwischen Frankfurt und Offenbach wird zudem etwas überstrapaziert und nervt daher zunehmend. Teilweise sind manche Dinge auch nicht deutlich genug gemacht worden, ich habe mehrfach überlegt, ob ich etwas richtig verstanden habe, wurde aber auch nach nochmaligem Lesen nicht schlauer. Bei anderen Dingen wiederum hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht. Warum z. B. hat der Gynäkologe seine Frau geheiratet, eine Heirat, die äußerst ungewöhnlich war? Da an solchen Stellen Erklärungen fehlen, wirkt das dann sehr konstruiert. So hat mich auch die Handlung mich nicht abholen können.Die Auflösung finde ich sehr enttäuschend (wenn auch nicht unlogisch). Da wurde im Laufe des Romans eine bestimmte Erwartung aufgebaut und dann nicht erfüllt, zudem der Fall dann noch nicht einmal zu Ende ermittelt wurde. Gut gefallen hat mir der Ausklang des Buches, ich mag es, noch einen Blick in die Zukunft zu werfenAlles in allem für mich sehr enttäuschend, leider kann ich hier keine Leseempfehlung aussprechen. Fans von Julia Durant werden wahrscheinlich trotzdem Freude an dem Buch haben. Von mir leider nur 2,5 Sterne.
Marina Weber zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 02.10.2013
Ich habe alle Bücher von Andreas Franz gelesen ohne mich je zu langweilen.
Sprachlich ist mir Teufelsbande zu ungeschliffen und ich habe mich das este Mal so gelangweilt, dass ich nach der Hälfte des Buches abgebrochen habe.
Schade - die Figuren um Julia Durant fand ich immer sehr ansprechend und interessant.
Angelika zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Teufelsbande« 12.09.2013
Das Thema hat mich jetzt nicht unbedingt vom Hocker gerissen - ungeachtet dessen :
Wenn es so weitergeht - bitte lasst JD sterben oder sich nach München versetzen lassen... oder oder oder.

Das - für mich - einzig Positive an dem Buch: Peter Brandt war mal wieder mit dabei.

Ansonsten ist mir in diesem Buch sehr viel unklar geblieben.

Das (für mich) schwächste Buch der Reihe.

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