Die Hyäne von Andreas Franz & Daniel Holbe

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt am Main, 1990 - 2009.
Folge 15 der Julia-Durant-Serie.

  • München: Droemer Knaur, 2014. ISBN: 978-3-426-51375-0. 460 Seiten.

'Die Hyäne' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seit ihrem ersten Fall zählt die Frankfurter Kommissarin Julia Durant zu den beliebtesten Ermittlerinnen in Deutschland. Ihre Leser lieben ihre manchmal spröde, kompromisslose, immer aber von großer Empathie geprägte Art. In ihrem 15. Fall bekommt es Julia mit einem Mörder zu tun, der sich selbst »Die Hyäne« nennt: Er mordet scheinbar ohne Plan und schickt die Eingeweide seiner Opfer an die Polizei.

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Manfred Rathunde zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 08.08.2015
ANDREAS FRANZ / DANIEL HOLBE „Die Hyäne“ ,Knaur‘

Andreas Franz war ein engagierter Schreiber, ohne Frage. Schön ist, dass er, mit Daniel Holbe, einen würdigen Erben hat, der sein Werk weiterführt und seine Romanfiguren am Leben erhält. Julia Durant ist ja mittlerweile Kult in der deutschen Krimiliteratur. Als unermüdliche Ermittlerin in der Mordkommission Frankfurt/Main, hat sie so manchen Verbrecherkarrieren ein Ende bereitet. Mit ihrem Kollegen Frank Hellmer ist sie auch diesmal wieder recht perfiden Naturen auf der Spur. Mehrere Fälle erschüttern das Bewusstsein der Polizisten, ein Mord an einem Jugendlichen, der entfernt an einen älteren Fall erinnert und die Entführung eines fünfzehnjährigen Mädchens. Das Autoren-Duo ist brillant. Überall tauchen Ungereimtheiten auf, ist schon eine wahre Pracht sich dort durch zu arbeiten, Polizeiarbeit ist nun mal kein Kindergeburtstag und der Verbrecher schläft eher weniger, im Gegenteil, er wird immer aktiver, nur ohne wirklich eine Spur zu hinterlassen und er ist nicht allein auf der Piste. Mehrere Pappnasen sind unterwegs, und so einige ungeklärte Fälle tangieren hier die aktuellen. Neue Delikte kommen dazu. Franz und Holbe lassen hier nichts unversucht, die Verwirrung auf den Gipfel zu treiben. Dazu kommt erschwerend hinzu, dass Durants Vater einen Schlaganfall erleidet, allerdings in München im Krankenhaus liegt und Hellmers Tochter Steffi Opfer von Internetmobbing wird. So ist für Extraspannung gesorgt, müssen sich doch die Polizisten, die engagiert und unterbezahlt, sich mit „unserem?“ Demokratieverständnis herumschlagen dürfen, auch noch persönlichen Dingen widmen müssen, nur, wie bekommt man diesen Drahtseilakt hin, was hat Priorität? Die Bösen Buben machen keine Ferien, sondern basteln immer noch einen drauf. Der Untertitel „Julia Durants neuer Fall“, Singular! ist komplette Untertreibung. Sie hat viele am Hals. Und es werden täglich, eher stündlich, mehr. Und Abgründe des menschlichen Wesens tauchen auf, so will doch nicht wirklich einer denken. Kann man so denken? Nur passiert das tagtäglich und es baut sich ein Teufelskreis auf. Es werden viele Verbrechen aufgeklärt, nur wie viele bleiben im Dunklen. Hier geben sich die Autoren, der Erbe, zumindest Mühe ein paar Sachen ans Licht zu bringen. Nur wie viele, von uns, gucken weg und schweigen. (MRD)

ISBN 978-3-426-51375-0 410 Seiten 9,99€ (D) 10,30€(A)

www.derweissedrache.de

Daniel Holbe – Giftspur – April 2014 - Archiv
Axel zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 30.05.2015
Wollen wir es mal so sagen: Andreas Franz Schreibstil war schon besonders und auch die kompletten Inhalte waren ja stets Wiederholungen unter Verwendung der immer gleichen Klischees. Arm - reich, Intelligent - Dumm. Verwendung von Stereotypen, Alkohol und Sex. A.F. hätte niemals einen Purlitzerpreis bekommen, muss man ja aber auch nicht. Es hat Spaß gemacht, die Romane zu lesen (oder zu hören), man fühlte sich unterhalten und insgeheim nahm man das alles gar nicht so ernst.
Was Daniel Holbe da allerdings treibt kann ich kein bisschen verstehen. Nach wie vor der gleiche Schreibstil, die gleichen Klischees. Aber dermaßen übertrieben und so platt und dumm, dass es nur noch langweilt und letzten Endes alles nur Lächerlich wird. Wenn dann der überführte Täter sich kopfüber in einen Eimer Blut stürzt - gehts noch?
Wie schon Schreiber vor mir gesagt haben, auch sowas von sexistisch. Ok, gab es bei AF auch, aber in Maßen. Daniel Holbe scheint da wirklich seine sexuellen Phantasien auszutoben. Wenn selbst von vollkommen unwichtigen Nebenfiguren die Brüste beschrieben werden. Was soll das?

Sorry, Herr Holbe, lassen sie es einfach sein. Machen sie ihre eigenen Bücher, vielleicht findet sich ja eine kleine Fangemeinde. aber benutzen sie nicht den Namen eines Verstorbenen. Sie beschmutzen nur sein Schaffen.
rolandreis zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 26.05.2015
Daniel Holbe schreibt nach dem Tod von Andreas Franz unter dessen Namen diese Reihe weiter. Und ich bin der Meinung das gelingt ihm gut. Die Reihe hat mir persönlich immer sehr gefallen und ich freue mich dass sie fortgesetzt wird. Dabei gefällt mir eben auch, dass es in den Büchern nicht nur um die Kriminalfälle geht, sondern man auch viel am Leben der Protagonisten teilnimmt. Gerade dies war etwas warum ich die Serie immer weiter gelesen habe. Sicherlich wartet das Buch nicht mit absolut andauernder Höchstspannung auf - was auch aufgrund der Kapitel, die im privaten Umfeld der Kommissare spielen, sicher schlecht umsetzbar wäre. Das erwarte ich aber auch nicht, den mir gefällt die Mischung.
michi_52 zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 09.05.2015
Wenn ich mir die ganzen (negativen) Kommentare durchlese dann frage ich mich: wie kommt dieses Buch bei der Bewertung auf 80°?? Der ganze Schreibstil ist platt, die Kommissare haben mehr mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen (einige "Tatorte" lassen da wohl grüssen), die Story mit den ganzen Nebenschauplätzen ist völlig konfus. Aber zumindest habe ich ein neues (altes) Wort kennenlernen dürfen: "konzise"... äh - geht´s noch?
Aber gute deutsche Autoren sind wirklich dünn gesät. Schade eigentlich.
ein enttäuschter Leser zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 06.02.2015
Ein Serienmörder schickt Eingeweide seiner Opfer. Ein Wallnuss großes stück Leber!!! Unglaublich das war die letzte Chance die ich Herr Holbe gab. Die Beschreibung auf dem Buchdeckel war toll und dann das Buch. Das einzigste was mich interessiert hat ist: Wie geht das Leben von Julia & Co weiter. Den Rest konnte man vergessen. Die Julia Durant Reihe hätte mit Herrn Franz sterben sollen.
Norbert zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 29.01.2015
Ich kann mich den negativen Äußerungen nur anschließen. Dieser Krimi ist unterm Strich
einfach nur schlecht. Schade das dies unter dem Namen von Andreas Franz vermarktet wird. Franz steht für Qualität - diese Buch nicht. Der detailierten Kritik der anderen Kommentatoren/Innen kann ich mich ohne Ausnahme teilen. Irrwitzige Handlungstränge werden verwoben und ein Sammelsurium von Personen trägt zusätzlich zur Verwirrung bei.
Welches Mädchen ist tot ? Oder wird sie gestalkt? Oder doch nur gemobt ?

Tzzz ?

Den Kauf hätte ich mir sparen können. Diese Reihe ist auf meinem Merkzettel gestrichen.
Knost Ulrike zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 17.12.2014
Kann mich den kritischen Stimmen nur anschließen. War ein Fan von Andreas Franz. Die Hyäne ist das zweite Buch von Daniel Holbe das ich gelesen habe.(Habe es geschenkt bekommen, ich selber würde mir keins mehr kaufen) Bei seinem ersten Versuch (Todesmelodie) waren auch Ungereimtheiten und Sprünge in der Handlung die nicht nachvollziehbar waren.Besonders zum Ende der Geschichte läßt Daniel Holbe extrem nach.Man hat das Gefühl er möchte schnell zum Ende kommen.Julia Durant wird Montag 13:40 zum Bahnhof gefahren, ist aber gegen 14:07 bei der Verhaftung dabei.Wieso??Wie kam sie dahin???Wieso wird schon50 Seiten vor dem Ende alles aufgelöst, ohne Spannung nur einfache Erzählweise?
Wieso werden Peter Brandt und Sören Henning simpel hereingeworfen???
Peter Brandt der sich vor Arbeit drückt??? Geht gar nicht!!
Und dann Epilog 1: man erwartet doch noch den Kick, das was Anreas Franz ausgemacht hat und was ist?:Sören Henning erscheint als "Botschafter".Ganz schlecht gemacht.Auch die Figur von Julia bekommt von Daniel Holbe einen anderen Charakter, wirkt teilweise jämmerlich. Schade!
Einige Pasagen gefallen mir sehr gut, inhaltlich und vom Schreibstil, die auch sicherlich nicht aus der Feder Daniel Holbes stammen, sondern von Andreas Franz.
Alles in Allem, schade das Anreas Franz nicht mehr unter uns ist, aber Daniel Holbe sollte so seine Romane nicht vollenden und seinen (A.F.) Namen gebrauchen. Ich selber w.o.schon erwähnt, kaufe mir bestimmt kein Buch von ihm, lese lieber die alten Bände noch 2,3...Mal.
Kevin Lutter zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 25.10.2014
Der Klappentext soll einen Appetizer geben, allerdings verrät dieser schon die meiste Handlung bis 2/3 des Buches. Ich war ganz geschockt als Julia Durant in den 50ern sein sollte. Sie kam mir mindestens 20 Jahre jünger vor von ihren Problemen und Tätigkeiten.
Streckenweise zieht sich der Roman und ist teilweise sehr realitätsfern bzw. unwirklich mit den rolligen Eltern der Jugendlichen.

Es war mein erstes Buch dieser Reihe und teilweise habe ich mich nach der Existenzberechtigung der unzähligen Ermittler gefragt, da hätte man entschlacken können. Zumal mir manchmal das Drama zu draufgedrückt vorkam und die ewige Beruf-vor-Privatleben-Moral auf den Keks ging.

Vom Schreiben her sicher nicht die beste Leistung, allerdings habe ich mich trotz mancher Augenroller gut unterhalten gefühlt und das Ende war überraschend.
Claudio zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 15.10.2014
Tatsächlich muss ich den kritischen Stimmen hier recht geben. Schaffte es nicht über 200 Seiten: Zu langatmig, verwirrend viele Figuren bei denen ich je länger desto weniger ihre Rolle verstand.
Welch ein Unterschied zum grossartigen Krimi-Autoren Jakob Arjouni, der leider viel zu früh verstarb und mit der Hälfte der Seiten auskam für eine überzeugende und zugleich humoristische Handlung mit scharf gezeichneten Charakteren.
"Die Hyäne" war mein erstes und wohl auch letztes Buch von Andreas Franz.
Renata Wustinger zu »Andreas Franz & Daniel Holbe: Die Hyäne« 08.10.2014
Das Buch war das erste von Andreas Franz - auch wenn es gar nicht von ihm ist- und wird garantiert das letzte sein. Es fertig zu lesen habe ich nicht geschafft. Groschenromanstil, das Hauptthema sind die Schwierigkeiten von total gestörten Erwachsenen mit ihren dummen, mürrischen Halbwüchsigen. Ach ja, einen Mord gab es auch. Die Männer werden als brutal beschrieben, die Frauen schnurren wie "rollige Katzen" oder wedeln mit dem Hinterteil wie eine "läufige Gazelle"... Einen Bezug zu auch nur einer Person herzustellen gelingt nicht. Die beinharte Ermittlerin, an die fünfzig Jahre alt, jammert wie ein Kleinkind, weil der sehr alte Vater sterben könnte und sie braucht ihn ja doch noch... Die Nachnamen in dem Buch sind zweisilbige Allerweltsnamen, die Vornamen ebenfalls, (damit der Leser sie sich leicht merken kann ), nur der Mörder heißt anders! Die Plattitüden sind kaum zu überbieten. Ich habe Geld für Schund ausgegeben!

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