Die Nacht des einsamen Träumers von
Buchvorstellung
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1999
unter dem Titel Gli arancini di Montalbano,
deutsche Ausgabe erstmals 2002
bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Sizilien, 1990 - 2009.
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Mailand: Mondadori, 1999 unter dem Titel Gli arancini di Montalbano.
ISBN:
8804469722. 343 Seiten.
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Bergisch Gladbach: Lübbe, 2002.
Übersetzt von Christiane v. Bechtolsheim.
ISBN:
3-7857-1529-3. 379 Seiten. -
Bergisch Gladbach: BLT, 2003.
Übersetzt von Christiane v. Bechtolsheim.
ISBN:
3-404-92129-1. 381 Seiten.
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ISBN 3-404-92129-1, 249Seiten. Copyright © Verlagsgruppe Lübbe
Leseprobe
Aus dem Italienischen von Christiane v. Bechtolsheim
Diese Nacht Ende April war eine Nacht, wie sie einst Giacomo Leopardi als wohltuend empfunden hatte: lieblich und klar …kein Windhauch regt sich. Commissario Montalbano fuhr sehr langsam und genoss die angenehme Kühle auf dem Heimweg nach Marinella. Er hüllte sich in seine Müdigkeit wie in ein schmutziges, verschwitztes Gewand, von dem man weiß, dass man es bald, nach der Dusche, gegen ein frisches, duftendes auswechseln kann. Seit dem Morgen, noch vor acht Uhr, war er im Büro gewesen, und jetzt zeigte seine Uhr Punkt Mitternacht.
Den ganzen Tag hatte er mit dem Versuch zugebracht, einen alten Dreckskerl zu einem Geständnis zu bringen, der ein neunjähriges Mädchen missbraucht und dann versucht hatte, ihm mit einem Stein den Kopf einzuschlagen. Das Mädchen lag im Krankenhaus in Montelusa im Koma und war deshalb nicht in der Lage, den Vergewaltiger zu identifizieren. Nachdem er ihn mehrere Stunden lang vernommen hatte, beschlichen den Commissario leise Zweifel, ob der Mann, den sie festgenommen hatten, wirklich der Schuldige war. Aber der hatte sich in einen undurchdringlichen Panzer der Verweigerung zurückgezogen. Montalbano hatte es mit List und Tücke, Bluffs und hinterhältigen Fragen versucht: Da kam nichts, immer nur dieselbe Leier:
»Ich war’s nicht, ihr habt keine Beweise.«
Die Beweise würde es nach der DNA-Analyse des Spermas natürlich geben. Stroh und Zeit machen die Vogelbeeren reif, wie die Bauern sagten, nur würde das zu lange dauern.
Um fünf Uhr nachmittags, als Montalbano sein komplettes Bullenrepertoire ausgeschöpft hatte, fühlte er sich allmählich wie eine wandelnde Leiche.
Er ließ sich von Fazio vertreten, ging ins Bad, zog sich nackt aus, wusch sich von Kopf bis Fuß und zog sich wieder an. Er ging ins Zimmer zurück, um mit der Vernehmung fortzufahren, als er den Alten sagen hörte:
»Ich far’f nich, ihr habf keine Beweife.«
Warum redete er so komisch? Montalbano sah den Festgenommenen an: Aus seinem Mund rann Blut, ein Auge war geschwollen und zu.
»Was ist passiert?«
»Nichts, Dottore«, sagte Fazio mit engelsgleicher Miene, nur der Heiligenschein fehlte. »Er muss ohnmächtig geworden sein. Er ist mit dem Kopf auf die Tischkante geknallt. Vielleicht hat er sich einen Zahn ausgebrochen, ist nicht schlimm.«
Der Alte entgegnete nichts, und der Commissario bearbeitete ihn von neuem mit den gleichen Fragen. Um zehn Uhr abends, als er noch nicht mal zu einem panino gekommen war, erschien, frisch wie eine Rose, Mimì Augello im Kommissariat. Montalbano ließ sich auf der Stelle von ihm vertreten und rannte in die Trattoria San Calogero. Sein Hunger war so lang hingehalten worden, dass der Commissario bei jedem Schritt glaubte, er müsse in die Knie gehen wie ein erschöpftes Pferd. Er bestellte einen antipasto di mare, und das Wasser lief ihm schon im Mund zusammen, als Gallo hereinstürmte.
»Dottore, kommen Sie, der Alte will reden. Er hat plötzlich alles zugegeben, er sagt, dass er dem Mädchen den Kopf eingeschlagen hat, nachdem er es vergewaltigt hat.«
»Wie ist das möglich?!«
»Keine Ahnung, Dottore, Dottor Augello hat ihn dazu gebracht.«
Montalbano war sauer, und gewiss nicht wegen des antipasto di mare, den er nun nicht mehr essen konnte. Wie bitte?! Er war den ganzen Tag mit diesem alten Schwein zugange und redete sich den Mund fusselig, und Mimì Augello hatte es im Handumdrehen geschafft?
Bevor er zu dem Alten ging, nahm er im Kommissariat seinen Vice beiseite.
»Wie hast du das gemacht?«
»Glaub mir, Salvo, es war Zufall. Du weißt doch, dass ich mich nass rasiere. Mit dem Rasierapparat kann ich das einfach nicht. Vielleicht liegt es an meiner Haut, was weiß ich.«
»Mimì, ich weiß es auch nicht, und deine Haut ist mir scheißegal. Ich will wissen, wie du ihn zu dem Geständnis gebracht hast.«
»Ich hatte mir heute erst ein neues Rasiermesser gekauft. Ich hatte es in der Tasche. Gut, ich hatte angefangen, den Alten zu vernehmen, als er sagte, er müsste pinkeln. Ich bin mit ins Klo.«
»Wieso?«
»Ach, der konnte sich kaum mehr auf den Beinen halten. Jedenfalls habe ich, als er sein Ding rausgeholt hat, sofort das Rasiermesser aufgeklappt und ihn leicht geschnitten.«
Montalbano sah ihn irritiert an.
»Wo hast du ihn geschnitten?«
»Wo wohl? Aber es ist nicht der Rede wert. Na ja, geblutet hat es schon ein bisschen, aber es war wirklich ...«
»Mimì, bist du verrückt geworden?«
Augello bedachte ihn mit einem überlegenen Lächeln.
»Salvo, du hast eines nicht begriffen. Entweder der Alte hätte geredet, oder unsere Leute hätten ihn nicht lebend hier rausgelassen. So habe ich das Problem gelöst. Der dachte, ich würde ihn ihm glatt abschneiden, und hat geredet.«
Montalbano nahm sich vor, am folgenden Morgen mit Mimì und allen Kollegen aus dem Kommissariat zu sprechen, es behagte ihm gar nicht, wie sie den Alten behandelt hatten. Er überließ den Mörder und Vergewaltiger Augello, der ja jetzt kein Rasiermesser mehr brauchte, und kehrte in die Trattoria zurück. Sein antipasto erwartete ihn und trug die Hälfte seiner Gedanken fort. Die triglie al sughetto ließen die andere Hälfte verschwinden.
Als er die Trattoria verließ, lag die Straße im Dunkeln. Entweder hatte jemand die Lampen kaputtgemacht, oder sie waren durchgebrannt. Nach ein paar Schritten hatten sich seine Augen daran gewöhnt. Neben einer Haustür stand einer und urinierte, nicht gegen die Mauer, sondern auf einen großen Karton. Kurz bevor Montalbano bei dem Mann ankam, bemerkte er, dass der seine Blase auf einen armen Kerl entleerte, der in dem Karton lag und nicht reagieren und nicht reden konnte, weil er sturzbetrunken war.
»Na?«, fragte Montalbano und blieb stehen.
»Ist was?«, sagte der andere und machte seinen Reißverschluss zu.
»Findest du das in Ordnung, auf einen Menschen zu pissen?«
»Mensch? Der ist ein Stück Scheiße. Und wenn du nicht abhaust, piss ich dich auch an.«
»Entschuldigung und gute Nacht«, sagte der Commissario.
Er wandte ihm den Rücken zu, tat einen halben Schritt, drehte sich wieder um und verpasste ihm einen kräftigen Tritt in die Eier. Dem anderen blieb die Luft weg, und er sackte auf dem armen Kerl in dem Karton zusammen. Würdiger Abschluss eines harten Tages.
Jetzt war er fast angekommen. Er hielt sich links, bog ab, schlug den Weg ein, der zu seinem Haus führte, erreichte den Vorplatz, hielt an, stieg aus, öffnete die Haustür, schloss sie hinter sich und suchte den Lichtschalter, aber seine Hand blieb auf halber Höhe stehen.
Was hatte ihn gelähmt? Eine Art Blitzlicht, das schlagartige Bild einer Szene, die er kurz zuvor flüchtig gesehen hatte, zu rasch, als dass sein Hirn die gesammelten Daten rechtzeitig hätte weiterleiten können. Er schaltete das Licht nicht an, die Dunkelheit half ihm, sich zu konzentrieren, zu rekonstruieren, was ihm unterschwellig zugesetzt hatte.
Ja, es war gewesen, als er das Lenkrad gedreht hatte, um in den Weg einzubiegen, das Fernlicht hatte einen Augenblick lang eine Szene beleuchtet. Vor ihm stand, in derselben Fahrtrichtung, ein Nissan-Geländewagen. Auf der anderen Straßenseite drei Silhouetten in Bewegung. Sie schienen zu tanzen, mal verschmolzen sie zu einem einzigen Körper, mal lösten sie sich voneinander.
Er schloss die Augen, er machte sie ganz fest zu. Sogar der Schein der Lampe störte ihn, die auf der Veranda angeblieben war und die tiefe Dunkelheit befleckte, in die er eintauchen wollte.
Zwei Männer und eine Frau, jetzt war er sicher. Sie tanzten, und manchmal umarmten sie sich. Nein, das war, was er zu sehen geglaubt hatte, aber da war etwas im Verhalten der drei, das eine andere Situation vermuten lassen konnte.
Stell das schärfer ein, Salvo, der Blick eines Bullen ist immer noch der Blick eines Bullen.
Plötzlich hatte er keinen Zweifel mehr. Wie mit einem geistigen Zoom filterte er eine Hand heraus, die sich brutal und grausam in den Haaren der Frau verkrallte. Die Szene bekam ihre wahre Bedeutung. Eine Entführung, von wegen eine Spielerei! Zwei Männer, die das Mädchen in den Nissan zu zerren versuchten.
Er dachte keine Sekunde nach, öffnete die Tür, ging hinaus, setzte sich ins Auto und fuhr los. Wie viel Zeit war vergangen? Er schätzte, gute zehn Minuten. Zwei Stunden lang fuhr er herum, verbissen, die Lippen zusammengepresst, mit starrem Blick, hin und her, über Straßen, Sträßchen, Feld- und Karrenwege.
Als er die Hoffnung schon aufgegeben hatte, sah er den Nissan vor einem Haus auf dem Hügel stehen, einem Haus, das er die seltenen Male, die er zufällig dort vorbeigekommen war, immer für unbewohnt gehalten hatte. In den Fenstern an der Vorderseite schien kein Licht. Er schaltete den Motor aus, doch er fürchtete, dass man das Motorengeräusch schon gehört hatte. Regungslos wartete er ein paar Minuten. Dann stieg er aus dem Wagen, die Tür ließ er offen, und ging, gebückt, vorsichtig um das Haus herum. Auf der Rückseite drang aus zwei Zimmern Licht durch die geschlossenen Fensterläden, aus einem im Erdgeschoss und einem im ersten Stock.
Er ging wieder vor das Haus und drückte langsam die angelehnte Tür auf, wobei er darauf achtete, dass sie nicht knarrte. Er schwitzte. Er befand sich in einer dunklen Diele, er ging weiter, da war ein Wohnzimmer und neben dem Wohnzimmer eine Küche. Dort standen zwei junge Männer in Jeans, unrasiert, mit Ohrring. Ihre Oberkörper waren nackt. Sie kochten etwas auf zwei Campingkochern und prüften, ob es gar war. Einer kümmerte sich um ein Pfännchen, der andere hatte den Deckel von einem Topf abgenommen, in dem er mit einem hölzernen Kochlöffel rührte. Es roch nach Gebratenem und nach Tomatensauce.
Aber wo war das Mädchen? War es ihr gelungen, ihren Angreifern zu entkommen, oder hatten diese sie freigelassen? Oder hatte er sich getäuscht? Bedeutete die Szene, wie er sie im Stillen rekonstruiert hatte, etwas ganz anderes?
Doch irgendetwas tief in seinem Instinkt veranlasste ihn, dem, was er sah, nicht zu trauen: Zwei junge Männer, die das Abendessen zubereiteten. Eben die scheinbare Normalität war es, die ihn beunruhigte.
Vorsichtig wie eine Katze begann Montalbano die gemauerte Treppe hinaufzugehen, die in den ersten Stock führte. Auf halber Höhe wäre er beinahe auf den mit losen Fliesen belegten Stufen ausgerutscht. Etwas Dickflüssiges, Dunkles hatte die Treppe verschmiert. Er bückte sich, berührte es mit der Spitze des Zeigefingers und roch daran: Er war zu erfahren, um nicht zu wissen, dass es Blut war. Sicherlich war es zu spät, das Mädchen noch lebend vorzufinden.
Die beiden letzten Stufen fielen ihm fast schwer, schon jetzt lastete auf ihm, was zu sehen er sich vorstellte und was er dann tatsächlich sah.
In dem einzigen erhellten Zimmer des oberen Stockwerks lag das Mädchen oder wenigstens das, was von ihm übrig war, auf dem Boden, vollkommen nackt. Immer noch vorsichtig, aber teils auch beruhigt, weil die Stimmen der beiden im Erdgeschoss weiterhin zu hören waren, trat er zu dem Leichnam. Sie hatten Feinarbeit mit dem Messer geleistet, nachdem sie sie vergewaltigt hatten, auch mit einem Besenstil, der blutverschmiert neben ihr lag. Sie hatten ihr die Augen herausgenommen, vom linken Bein die ganze Wade abgeschnitten, die rechte Hand amputiert. Sie hatten sogar angefangen, ihr den Bauch zu öffnen, hatten dann aber aufgehört.
Um alles besser sehen zu können, hatte er sich hingehockt, und jetzt fiel es ihm schwer, wieder aufzustehen. Nicht weil er weiche Knie gehabt hätte, sondern aus dem entgegengesetzten Grund: Er spürte, wenn er sich aufrichtete, würde das Nervenbündel, zu dem er geworden war, ihn wie ein Stehaufmännchen bis an die Decke schnellen lassen. Er blieb so lange hocken, bis er sich beruhigt hatte, bis die blinde Wut, die ihn gepackt hatte, gebändigt war. Er durfte keinen Fehler machen, sie waren zwei gegen einen und hätten leichtes Spiel gehabt.
Er schlich die Treppe hinunter und hörte wieder deutlich die Stimmen der beiden.
»Die Augen sind fertig gebraten. Magst du eins?«
»Ja, aber du musst auch ein Stück Wade probieren.«
Der Commissario verließ das Haus, bis zum Auto schaffte er es nicht, er musste stehen bleiben, um sich zu übergeben, wobei er versuchte, kein Geräusch zu machen und den Brechreiz zu unterdrücken, was ihm heftige Bauchschmerzen verursachte. Am Auto angekommen, öffnete er den Kofferraum, holte einen Benzinkanister heraus, den er immer dabei hatte, ging zum Haus zurück und schüttete ihn direkt hinter der Tür aus. Er war sicher, dass die beiden den Geruch des Benzins nicht wahrnehmen würden, da er von dem viel stärkeren Geruch eines gebratenen Augenpaares und einer gekochten oder vielleicht auch mit Sugo zubereiteten Wade überlagert wurde. Sein Plan war simpel: das Benzin anzünden und die Mörder zwingen, aus dem Küchenfenster an der Rückseite des Hauses zu springen. Dort würde er sie erwarten.
Er kehrte zum Auto zurück, öffnete das Handschuhfach, nahm die Pistole heraus, lud durch. Und dabei blieb es.
Er legte die Pistole in das Handschuhfach zurück, langte in die Tasche und zog seine Brieftasche hervor: Ja, da war eine Telefonkarte. Auf dem Weg hierher hatte er etwa hundert Meter vor dem Haus eine Telefonzelle gesehen. Er ließ das Auto, wo es stand, steckte sich eine Zigarette an und ging zu Fuß hin. Wie durch ein Wunder funktionierte das Telefon. Er schob die Karte ein und wählte.
Der siebzigjährige Mann, der in der römischen Nacht an der Schreibmaschine saß, sprang auf und ging besorgt ans Telefon. Wer konnte das so spät sein?
»Pronto! Wer ist da?«
»Hier ist Montalbano. Was machst du?«
»Du weißt doch, was ich mache. Ich schreibe die Erzählung, deren Protagonist du bist. Ich bin an der Stelle, an der du im Auto sitzt und durchgeladen hast. Von wo rufst du an?«
»Aus einer Telefonzelle.«
»Und wie bist du da hingekommen?«
»Sage ich dir nicht.«
»Warum wolltest du mich sprechen?«
»Weil mir diese Erzählung nicht gefällt. Ich will nicht darin vorkommen, das ist nichts für mich. Und die Geschichte mit den gebratenen Augen und der Schmorwade ist absolut lächerlich, echter Schwachsinn, entschuldige, wenn ich das sage.«
»Salvo, ich bin ganz deiner Meinung.«
»Warum schreibst du sie dann?«
»Mein Sohn, versuch mich zu verstehen. Manche Leute schreiben, ich sei ein Schönfärber, ich würde nette, harmlose Geschichten erzählen; andere dagegen sagen, dass mir der Erfolg, den ich dank dir habe, nicht gut getan hat, dass ich mich wiederhole und nur mein Autorenhonorar im Auge habe …Sie behaupten, ich sei ein leicht lesbarer Schriftsteller, auch wenn sie dann Mühe haben, zu verstehen, wie ich schreibe. Ich versuche mich anzupassen, Salvo. Ein bisschen Blut auf dem Papier schadet niemandem. Was ist, spielst du jetzt den Saubermann? Und dann frage ich dich als echten Gourmet: Hast du jemals gebratene Menschenaugen, etwa auf gerösteten Zwiebeln, probiert?«
»Sehr witzig. Hör zu, ich sage dir jetzt etwas, und ich sage es nur einmal. Für mich, Salvo Montalbano, ist so eine Geschichte nichts. Meinetwegen kannst du weiter solche Geschichten schreiben, aber dann musst du einen neuen Protagonisten erfinden. Ist das klar?«
»Vollkommen. Aber wie soll diese Geschichte jetzt aufhören?«
»So«, sagte der Commissario.
Und hängte ein.
