Blumen für Polt von Alfred Komarek

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 bei Haymon.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 2 der Polt-Serie.

  • Innsbruck: Haymon, 2000. 190 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2001. ISBN: 3-257-23295-0. 185 Seiten.
  • [Hörbuch] Wien: Preiser, 2003. Gesprochen von Ernst Grissemann. ISBN: 370850030X. 3 CDs.

'Blumen für Polt' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Eben noch hat Willi – ein geistig Behinderter und damit kaum beachteter Außenseiter im Weinbauerndorf – seinem Freund Simon Polt einen Strauß Frühlingsblumen gepflückt, da wird er unter einem steilen Lößabsturz tot aufgefunden. Gendarmerie-Inspektor Polt glaubt nicht an die Version eines Unfalls. Auch ein tödlicher Verkehrsunfall wirft Fragen auf, die nicht so ohne weiteres zu beantworten sind. In beiden Fällen folgt Polt bedächtig und unbeirrbar den wenigen Spuren, auch als seine Recherchen zum Streit mit der verehrten Lehrerin Karin Walter führen. Denn vier ihrer Schulkinder scheinen etwas zu wissen …

Ihre Meinung zu »Alfred Komarek: Blumen für Polt«

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trafik zu »Alfred Komarek: Blumen für Polt« 21.12.2016
Es ist das zweite Buch der Serie um den Dorfpolizisten Polt. Ich fand das erste Buch ein wenig besser. Trotzdem ist auch dieses Buch sehr gut lesbar. Die Beschreibung vom Weinviertel und deren Personen gelint Alfred Komarek immer wieder sehr gut. Ein Regio oder Landkrimi mit vielen sehr guten Landschaftsbeschreibungen.
Darix zu »Alfred Komarek: Blumen für Polt« 29.06.2013
Der mit dem Glauser Preis ausgezeichnete Komarek ist mit dem Krimi: Blumen für Polt, ein kleines Meisterwerk gelungen.
Komarek beginnt bedächtig mt seinen Schilderungen, er baut den Schauplatz seines Geschehens plastisch,atmosphärisch dicht. Er nimmt seinen Leser mit in den Mikrokosmos seines kleinen Weindorfs.
Ein sehr lesenswerter Kriminalroman.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Carina zu »Alfred Komarek: Blumen für Polt« 09.07.2010
Das Buch ist ein wahres Leseerlebnis!
Es war von Anfang an leicht verständlich und flüssig zu lesen. Ich machte mir während des Lesens ein Bild von Simon und den anderen Leuten. Die direkten Reden verleihten dem Ganzen mehr Spannung und ich fühlte mich mehr im Geschehen.
Erklärungen und Ortskarten waren originell und gut dargestellt.
Die kurzen KApitel machten es noch feiner zum Lesen und der Inhalt war so aufgebaut, dass ich nie aufhören konnte zu Lesen, da ich immer das Gefühl hatte, es geht weiter.
Auch sehr gut fand ich, dass auf Seite 131 eine kurze Inhaltsangabe aus Polts Sicht gegeben wird. Nun kann man sich wieder besser an alles erinnern.

Was mich verwirrt hat waren einersetis die vielen Namen die gliech am Angang alle genannt wurden. Später wusste ich dann schon wer wer ist. Andereseits war es das Schlussespräch zwischen Polt und Breitwieser, wo sich herausstellt, dass Horst B. der VAter und Mörder Willi´s ist.
Der Schluss ist ein offener Schluss, was mir persönlich zwar nicht so recht ist, hier aber gut gelöst wurde.
Patrick Zündel zu »Alfred Komarek: Blumen für Polt« 26.01.2008
Das Buch ist geradlinig geschrieben und man verliert keineswegs das Interesse daran. Die Spannung wird gekonnt beibehalten. Wieder zieht es Polt in die Presshäuser, wo er mehr erfährt als sonst irgendwo. Seien es die prüden Weinbauern oder die geschwätzigen Dorfweiber oder sonst irgendwer, die ihn weiterbringen - er lässt sich auch in diesem Fall nicht abbringen. Diesmal ermittelt er mehr oder weniger privat, da niemand den Tod eines geistig zurückgebliebenen untersuchen möchte. Da Polt aber ein freundschaftliches Verhältnis mit dem behinderten Mann verbunden hat, kann er nicht locker lassen und gibt nicht eher Ruhe, bis er die wahren Hintergründe des Todesfalles kennt.
Mit seinem zweiten Buch hat Alfred Komarek eine Problematik aufgegriffen, die man in nicht wenigen österreichischen Dörfern hat. Das Umgehen und die Schwierigkeiten der Dorfbewohner mit Behinderten aller Art undumgekehrt. Es wird viel geredet, und meist viel schlechtes. Die Leute schauen dich schief an, wenn du nicht so bist wie du. Ich kenne das, da ich und mein Bruder blind sind und unsere Familie anfangs selbst unter schiefen Blicken der Dorfbevölkerung zu leiden hatte. Aber das hat sich Gott sei Dank gelegt und aus uns ist schließlich ja was geworden. Aber das Problem ist unumgänglich, und Komarek schildert die Problematik auf eine gekonnt österreichische Art und Weise.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ines zu »Alfred Komarek: Blumen für Polt« 16.05.2004
ich fand das buch sehr gut, da Komarek es versteht, auf meisterhafte weise die spannug beizubehalten und eine nicht vorhersehbare Lösung des Falls zustande bringt!
4 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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