Mörderische Gier von Alex Winter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Books on Demand.
Ort & Zeit der Handlung: Australien, 2010 - heute.
Folge 4 der Daryl-Simmons-Serie.

  • Norderstedt: Books on Demand, 2012. ISBN: 978-3848202454. 280 Seiten.

'Mörderische Gier' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

»Er hätte nicht sagen können, welcher Eindruck seine Sinne als Erster erreichte – der Knall der berstenden Windschutzscheibe, das stechende Gefühl der in sein Gesicht fliegenden Glassplitter oder der glühende Schmerz, als sein Körper für den Bruchteil einer Sekunde von einer unbekannten Kraft in den Fahrersitz gepresst wurde ...«Jack Langfords Geländewagen ist in eine tiefe Schlucht gestürzt. Blut und Einschusslöcher im Wagen lassen darauf schliessen, dass der Farmer Opfer eines Verbrechens wurde. Doch von Langfords Leiche fehlt jede Spur. Die Polizei von Südaustralien steht vor einem Rätsel und bittet Detective Daryl Simmons um Hilfe. Dieser reist getarnt als Wanderarbeitet auf Langfords Farm – und stösst schon bald auf eineerste interessante Spur.

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tassieteufel zu »Alex Winter: Mörderische Gier« 15.03.2015
Detective Daryl Simmons ist nach einer schweren Verletzung bei seinem letzten Fall immer noch nicht richtig genesen. Als ihn sein Chef von der westaustralischen Polizei an die Kollegen in Südaustralien ausborgt, um dort in den Flinders Ranges einen besonders verzwickten Fall aufzuklären, kommt das Daryl nur gelegen, ist doch der Innendienst so gar nicht seine Sache. Auf einer Farm in den Flinders ist der Farmer Jack Langford verschwunden. Sein in eine Schlucht gestürzter Jeep weist Einschußlöcher und Blutspuren auf, daher vermutet die örtliche Polizei eine Mord, doch von der Leiche fehlt jede Spur. Schon seit Jahren lag Langford mit seinem Nachbarn Ted Gradick in Streit und auch mit einer benachbarten Rinderfarm, die einem großen Fleischkonzern gehört, gab es Ärger, da der Konzern unbedingt Langfords Farm aufkaufen wollte. Als Wanderarbeiter getarnt schleust sich Daryl Simmons auf die Farm ein und beginnt mit seinen Nachforschungen, die ihn bald selbst in größte Gefahr bringen.

Lange mußten Fans von Alex Winter auf einen neuen Fall für Daryl Simmons warten, doch die lange Wartezeit hat sich gelohnt, denn auch in seinem 4. Fall begeistert der Autor nicht nur mit einem spannenden und sehr kniffligen Fall, sondern wieder mit viel Outbackflair und einer gelungenen Schilderung von Land und Leuten und dem teilweise sehr schwierigen Leben im australischen Busch. Wer selbst schon mal im australischen Outback war, hat hier sofort die grandiosen, aber auch teilweise lebensfeindlichen Landschaften vor Augen, die der Autor sehr kenntnisreich, detailiert und in farbigen Bildern schildert.
Der Krimifall ist sehr knifflig und es gibt eine ganze Reihe von Verdächtigen, so dass man hier lange Zeit im Dunklen tappt. Mit geschickten Wendungen und einigen unerwarteten Ereignissen hält der Autor die Spannung hoch und entlarvt seinen Täter erst ganz am Schluß. Die Auflösung ist logisch und plausibel und wird von Daryl Simmons auf seine ganz eigene Weise herbeigeführt. Mit seiner Hautfigur hat der Autor einen ganz besonderen Ermittler geschaffen, der durch seine Herkunft ein besonderes Verhältnis zu den Ureinwohnern hat und deren Gedanken und Gefühlswelt versteht. Obwohl selbst ein Kind weißer Eltern wuchs er beim Stamm der Pintubi auf und durchlebte deren Initiationsriten. Daher kann er bei seinen Ermittlungen unter den Aborigines mit einem besonderen Einfühlungsvermögen vorgehen und erhält so Auskünfte und Hinweise, die anderen Polizisten verschlossen geblieben wären. Hier gelingt es dem Autor sehr gut, die komplexe Welt der Ureinwohner ein wenig anzureissen und dem Leser näher zu bringen und Verständnis für einen Kulturkreis zu wecken, der so gänzlich anders ist als unserer.

Fazit: wieder ein äußert spannender Fall für einen ungewöhnlichen Ermittler, der von Anfang bis Ende an die Seiten fesselt!! Zudem gelingt es dem Autor Land, Leute, Flora und Fauna so plastisch zu schildern, dass man förmlich in das Outbackflair eintauchen kann.
tassieteufel zu »Alex Winter: Mörderische Gier« 15.03.2015
Detective Daryl Simmons ist nach einer schweren Verletzung bei seinem letzten Fall immer noch nicht richtig genesen. Als ihn sein Chef von der westaustralischen Polizei an die Kollegen in Südaustralien ausborgt, um dort in den Flinders Ranges einen besonders verzwickten Fall aufzuklären, kommt das Daryl nur gelegen, ist doch der Innendienst so gar nicht seine Sache. Auf einer Farm in den Flinders ist der Farmer Jack Langford verschwunden. Sein in eine Schlucht gestürzter Jeep weist Einschußlöcher und Blutspuren auf, daher vermutet die örtliche Polizei eine Mord, doch von der Leiche fehlt jede Spur. Schon seit Jahren lag Langford mit seinem Nachbarn Ted Gradick in Streit und auch mit einer benachbarten Rinderfarm, die einem großen Fleischkonzern gehört, gab es Ärger, da der Konzern unbedingt Langfords Farm aufkaufen wollte. Als Wanderarbeiter getarnt schleust sich Daryl Simmons auf die Farm ein und beginnt mit seinen Nachforschungen, die ihn bald selbst in größte Gefahr bringen.

Lange mußten Fans von Alex Winter auf einen neuen Fall für Daryl Simmons warten, doch die lange Wartezeit hat sich gelohnt, denn auch in seinem 4. Fall begeistert der Autor nicht nur mit einem spannenden und sehr kniffligen Fall, sondern wieder mit viel Outbackflair und einer gelungenen Schilderung von Land und Leuten und dem teilweise sehr schwierigen Leben im australischen Busch. Wer selbst schon mal im australischen Outback war, hat hier sofort die grandiosen, aber auch teilweise lebensfeindlichen Landschaften vor Augen, die der Autor sehr kenntnisreich, detailiert und in farbigen Bildern schildert.
Der Krimifall ist sehr knifflig und es gibt eine ganze Reihe von Verdächtigen, so dass man hier lange Zeit im Dunklen tappt. Mit geschickten Wendungen und einigen unerwarteten Ereignissen hält der Autor die Spannung hoch und entlarvt seinen Täter erst ganz am Schluß. Die Auflösung ist logisch und plausibel und wird von Daryl Simmons auf seine ganz eigene Weise herbeigeführt. Mit seiner Hautfigur hat der Autor einen ganz besonderen Ermittler geschaffen, der durch seine Herkunft ein besonderes Verhältnis zu den Ureinwohnern hat und deren Gedanken und Gefühlswelt versteht. Obwohl selbst ein Kind weißer Eltern wuchs er beim Stamm der Pintubi auf und durchlebte deren Initiationsriten. Daher kann er bei seinen Ermittlungen unter den Aborigines mit einem besonderen Einfühlungsvermögen vorgehen und erhält so Auskünfte und Hinweise, die anderen Polizisten verschlossen geblieben wären. Hier gelingt es dem Autor sehr gut, die komplexe Welt der Ureinwohner ein wenig anzureissen und dem Leser näher zu bringen und Verständnis für einen Kulturkreis zu wecken, der so gänzlich anders ist als unserer.

Fazit: wieder ein äußert spannender Fall für einen ungewöhnlichen Ermittler, der von Anfang bis Ende an die Seiten fesselt!! Zudem gelingt es dem Autor Land, Leute, Flora und Fauna so plastisch zu schildern, dass man förmlich in das Outbackflair eintauchen kann.
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