Felidae von Akif Pirinçci

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

deutsche Ausgabe erstmals 1989 .

  • : Goldmann, 1989. 287 Seiten.

'Felidae' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Francis, der samtpfotige Klugscheißer, ist neu im Revier. Mit seinem Besitzer Gustav ist er in ein Haus gezogen, dessen merkwürdige Geschichte und atmosphärische Absonderlichkeiten ihn sogleich ahnen lassen, dass hier etwas nicht stimmt. Und als er kurze Zeit später bei seinem ersten Erkundungsspaziergang auf einen grausam zugerichteten toten Artgenossen stößt, ist ihm klar, dass hier sein Intelligenzquotient gefordert ist. So rollt sich vor dem Leser mit katzenartiger Geschwindigkeit eine Geschichte von atemberaubender Spannung auf: eine Geschichte von serienmäßigen Morden und religiösen Sekten, von rolligen Katzen und Computern, von Wahnideen und Omnipotenzphantasien . . . Eine Tierfabel, die in einem spannenden und furiosen Finale menschliche Abgründe enthüllt.

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iwtumn zu »Akif Pirinçci: Felidae« 15.08.2010
Ich bin das erste Mal in den Genuss dieses Buches gekommen als ich etwa 12 war.
Während ich mich damals noch etwas mit der Sprache des Autors plagte, das Buch aber trotzdem genoß ist es heute, einige wahre später eines meiner Lieblingsbücher, gerade wegen der vielen Schachtelsätze die mir das Lesen "damals" so schwer machten, und gerade wegen der blumigen Sprache.

Ich kann nur sagen, ein geniales Buch!
mase zu »Akif Pirinçci: Felidae« 11.11.2008
Wenn man von der Art der Protagonisten absieht, dann war Felidae eine wunderbar erzählte Serienmörderjagd.

Zu Beginn tat ich mich mit Pirinccis "geschwollener" Erzählweise schwer, denn ich fand sie arg gekünstelt, aber mit der Zeit waren die Schachtelsätze und die blumige Ausdrucksweise ein Genuss.

Der Plot war sehr ausgetüfftelt und der Autor gibt dem Leser genügend Hinweise, immer einen Schritt weiter als der "Ermittler" zu sein, der lieber seiner Logik folgt, als das Offensichtliche anzunehmen.

Eigentlich ist das Buch sehr grausam, aber dadurch, dass der Leser ständig unterbewusst schnurrende Samtpfoten vor Augen hat, kommen diese Grausamkeiten nicht so rüber.

Etwas gestört haben mich die menschlichen Fähigkeiten der Katzen. Es mag wohl sehr schwierig sein, ein Buch ohne diese Fähigkeiten so umzusetzen, aber dass Katzen einen Computer benutzen können, fand ich doch sehr übertrieben. Das sind dann die Momente, in denen man sich vor Augen halten sollte, dass Felidae eine Fabel ist und dann kommt auch Grauen deutlicher beim Leser an.

Ein kleines bisschen ärgere ich mich über mich selbst, weil ich mich diesem tollen Buch so lange Zeit verweigert habe. Die Befürchtungen, ein Katzenkrimi kann nur albern sein, haben sich überhaupt nicht bestätigt und man muss auch nicht ein Liebhaber dieser Tiere sein, um Gefallen an diesem Buch zu finden.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Lotti zu »Akif Pirinçci: Felidae« 07.11.2008
Felidae ist mein absolutes Lieblingsbuch. Seit ich es das erste Mal in Händen hielt (ist schon ein paar Jahre her), hat die Story mich nicht mehr losgelassen. Ich finde die Darstellung und die Weltanschauung des Katers Francis klasse beschrieben. Man kann sich seine Welt während der ganzen Bücherreihe bildlich vorstellen.

Ganz besonders gefallen hat mir die präzise Darstellung der verschiedenen Charaktere und das Verwirrspiel um den "Täter". Akif Pirincci hat eine einzigartige Fähigkeit zum schreiben. Bisher der beste Autor, den ich je gelesen habe!

Seine Art zu Schreiben hat meine Aufmerksamkeit von der Felidae-Reihe nun auch auf seine anderen Bücher gelenkt.
Shadowrunner zu »Akif Pirinçci: Felidae« 11.07.2008
Felidae ist eindeutig ein Klassiker. Teils komisch, teils düster, aber immer herrlich zynisch, auch wenn das im ersten Band noch nicht so ausgeprägt ist wie in den folgenden. Die meisten Bücher der Reihe überzeuen durch ihre realitätsnähe. Wenn man einmal von der Tatsache absieht, dass Katzen selten so tiefsinnig wie unser lieber Francis handeln. Manche Bände jedoch entfernen sich ziemlich von der alltäglichen Realität und sogar der Teufel höchstpersönlich stamft schwarz auf weiß durch die Seiten. Die beiden Bänder dieser Sorte tragen nicht zur eigendlichen Handlung bei. Wer sich mit Kampf gegen Teufel & Co. nicht anfreunden kann, kann diese beiden Bände also auslassen. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt kann beruhigt zugreifen und sich auf einen herrlichen Felidae-Spaß voller Zynismus, tiefgründigkeit und allem anderen was man an der Reihe kennt und liebt freuen.
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SarahC. zu »Akif Pirinçci: Felidae« 10.07.2008
Felidae ist eines der besten Bücher, die ich mir vorstellen kann. Francis erzählt seine Geschichte so glaubhaft, dass man Katzen sofort in einem anderen Licht sieht. Die Felidae-Reihe zeigt auf eine bewundernswerte Art, dass Menschen die schrecklichsten Wesen der Erde sind und die "Tiere" uns unter normalen Umständen haushoch überlegen wären. Das Buch ist für alle Altersklassen (bin selber 14) und ich kenne viele in meinem Alter, die genau wie ich über diesen Roman denken
Kitty zu »Akif Pirinçci: Felidae« 04.07.2008
Ja - Die Geschichte ist zwar lustig erzählt, hat aber einen ernsten Hintergrund. Der Autor möchte uns die Botschaft übermitteln, dass Tiere unschuldige Wesen sind, weil sie niemals ihre Mitgeschöpfe aus Berechnung, Spaß oder Machtgier töten oder quälen würden.
Heike zu »Akif Pirinçci: Felidae« 03.07.2008
Felidae ist das beste Buch, das ich bisher gelesen habe. Wenn man die Geschichte aufmerksam liest und versteht, bemerkt man schnell, dass es darin weniger um Katzen sondern eher um uns Menschen geht. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Der Autor hat es geschafft, die Geschichte glaubhaft und autentisch darzustellen, obwohl sie so nie passiert sein könnte, da die Katzen in diesem Buch menschliche Eigenschaften und Fähigkeiten haben. Die Geschichte ist unheimlich spannend und die Auflösung war für mich sehr überraschend. UNBEDINGT LESENSWERT !!!
Claudia23 zu »Akif Pirinçci: Felidae« 23.06.2008
Felidae ist für mich persönlich schlichtweg ein Meisterwerk.
Der Sarkasmus, Zynismus und auch generell der Ausdruck von A. Pirincci ist einzigartig und genial zugleich.
Es ist nahezu eine Bildungslücke, wenn man niemals Felidae gelesen hat. Es steckt so viel mehr in dem Buch, als eine Geschichte. Es geht um so viel mehr, als Pirincci beschreibt, wenn man auch zwischen den Zeilen liest und lernt, zu verstehen...
Ich besitze alle Bücher von Pirincci. Natürlich hat mir das eine besser gefallen, als das andere. Doch Pirincci hat mich jedes Mal von neuem davon überzeugt, dass er einer der wenigen, meisterhaften Schriftsteller unserer Zeit ist. Ich hoffe, dass Schnadtat nicht der letzte Felidae Roman ist und freue mich auf jede Veröffentlichung!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ines Nette zu »Akif Pirinçci: Felidae« 20.06.2008
Es ist eine wirklich bezaubernde Welt. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Ich seh jetzt die Welt der Katzen ganz anders obwohl mich diese Tiere schon immer in den Bann gezogen haben
Christiane34 zu »Akif Pirinçci: Felidae« 16.06.2008
Nicht nur fuer Katzenliebhaber.
Auch wenn ich persoehnlich nun meine Katze etwas besser verstehe, wie ja auch schon andere sagten.
Ein Buch voller Humor, Spannung und das alles mitten in Deutschland. Haerz, was willst du mehr.

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