Ahmet Ümit

Ahmet Ümit, 1960 in Gaziantep im Südosten der Türkei geboren, schloss 1983 das Studium der Verwaltungslehre in Istanbul ab und schrieb im gleichen Jahr seine erste Erzählung. Von 1974 bis 1989 beteiligte er sich an Untergrundaktionen. Von 1989 bis 1998 arbeitete er in einer Werbeagentur. Er gilt als der Autor, der für die Türkei den Kriminalroman literaturfähig gemacht hat. Viele seiner Erzählungen wurden verfilmt. Neben Romanen, Gedichten, zahlreichen Kurzgeschichten und einem Märchen schrieb er auch Essays über u. a. Kafka, Dostojewski, Highsmith und Poe.

Ahmet Ümit über seine Krimis:

»Wenn ich von Schuld erzähle, dann auch von den psychologischen und gesellschaftlichen Deformationen, die zur Schuld führen. Mich beschäftigen die psychologische Struktur des Täters und der Beteiligten, das Panorama der Straftat, die tieferen Ursachen. Ich versuche, einen spannenden Handlungsaufbau mit einer universellen Hinterfragung des Menschen zu verbinden. Ich versuche, philosophischen Fragen nachzugehen, ohne den Spannungsbogen der Erzählung zu beschädigen. Darum schreibe ich auch keine \'leichten Romane\'.«

Krimis von Ahmet Ümit:

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