Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein von Agatha Christie

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1939 unter dem Titel Ten little Niggers or the Last Weekend, deutsche Ausgabe erstmals 1944 bei Scherz.

  • London: Collins, 1939 unter dem Titel Ten little Niggers or the Last Weekend. 252 Seiten.
  • New York: Dodd, Mead & Company, 1940. 264 Seiten.
  • New York, Los Angeles: Samuel French, 1946. 248 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1944 Letztes Weekend. Übersetzt von Anna Katharina Rehmann. 248 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Ullstein, 1958 Letztes Weekend. Übersetzt von F. Frank. 190 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1985 Zehn kleine Negerlein. Übersetzt von Ursula Gail. 193 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1990 Zehn kleine Negerlein. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 3-502-19965-5. 252 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1997 Zehn kleine Negerlein. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 3-502-79100-7. 193 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1999 Zehn kleine Negerlein. Übersetzt von Sabine Deitmer. ISBN: 3-502-51004-0. 193 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2001 Zehn kleine Negerlein. Übersetzt von Sabine Deitmer. ISBN: 3-502-51767-3. 222 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Scherz, 2003 Und dann gabs keines mehr. Übersetzt von Sabine Deitmer. ISBN: 3-502-51937-4. 223 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004 Und dann gabs keines mehr. Übersetzt von Sabine Deitmer. ISBN: 3-502-79371-9. 223 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2006 Und dann gabs keines mehr. Übersetzt von Sabine Deitmer. ISBN: 978-3-596-17404-1. 223 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2009 Und dann gabs keines mehr. Übersetzt von Sabine Deitmer. ISBN: 978-3-596-51114-3. 319 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2003 Da waren es nur noch neun. Gesprochen von Christian Hoening. gekürzte Fassung von Kati Nicholl; aus dem Englischen von Anja Hansen-Schmidt. ISBN: 389940338X. 3 CDs.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2006 Und dann gabs keines mehr. Gesprochen von Christian Hoening. Regie: Caroline Neven Du Mont. ISBN: 978-3899407792. 3 CDs.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2007 Und dann gabs keines mehr. Gesprochen von Manfred Fenner. ungekürzt. ISBN: 3896143794. 5 CDs.

'Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Zehn Männer und Frauen unterschiedlicher Herkunft erhalten eine Einladung, die sie auf eine abgeschiedene Insel lockt. Dort beschuldigt sie ihr unsichtbarer Gastgeber diverser gut vertuschter Kapitalverbrechen und kündigt ihren Tod an. Einen Gast nach dem anderen ereilt dieses Schicksal, während die schrumpfende Schar der Überlebenden verzweifelt versucht, den Mörder zu finden und auszuschalten …

Das meint Krimi-Couch.de: »Tödliche Rätselraten in bizarrer Kulisse – ein Hochkaräter« 90°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Wer ist Mr. Ulick Norman Owen? Diese Frage stellt sich nicht nur die Presse, die verzweifelt versucht, den sagenhaft reichen, aber chronisch unsichtbaren Mann zu fassen. Auch zehn Männer und Frauen, die von Herkunft und Lebensart verschiedener nicht sein könnten, möchten gern mehr wissen. Besagter Mr. Owen hat sie auf ein Wochenende am Meer eingeladen. Vor einiger Zeit erwarb er »Nigger Island«, eine Insel vor der Küste der englischen Grafschaft Devon, die von einem feudalen Landsitz gekrönt wird.

Sehr schön und luxuriös ist es hier, aber leider auch recht abgeschieden. Es gibt keine regelmäßige Fährverbindung zum Festland. Das wird fatal für unsere zehn Gäste, die eben doch eine Gemeinsamkeit aufweisen: Sie alle hüten ein düsteres Geheimnis. In ihrer Vergangenheit haben sie sich diverser Verfehlungen und Verbrechen schuldig gemacht, die indessen unentdeckt und folglich unbestraft blieben.

Kein Entrinnen möglich

Der mysteriöse Mr. Owen hat irgendwie davon erfahren. Er, der weiterhin unsichtbar bleibt, kündigt Gerechtigkeit an. Ohne die Möglichkeit der Flucht sollen die Zehn ihre Strafe erwarten, die stets mit dem Tod identisch ist. Auf Nachsicht können die »Gäste« nicht zählen. Einen nach dem anderen ereilt das Ende, das perfiderweise vom alten Kinderreim »Zehn kleine Negerlein« inspiriert ist, der gut sichtbar in jedem Zimmer ausgehängt ist.

Verzweifelt suchen die Verfolgten nach einer Fluchtmöglichkeit. Doch es gibt kein Boot, das Fährschiff lässt sich nicht mehr blicken. Also ergreift man die Flucht nach vorn und durchsucht die Insel nach dem Versteck, in dem Owen sich zwischen seinen Untaten verborgen halten muss. Als dies ohne Ergebnis bleibt, dämmert der Gruppe die schreckliche Wahrheit: »Owen« muss einer der ihren sein! Als potenzielles Opfer hat er die beste Tarnung. Fortan belauert und verdächtigt man einander, während die Zahl der "Negerlein” weiter drastisch abnimmt …

Am Gängelband der Madam Christie

Seit jeher wird gegen den »Whodunit«, jene Variante des Kriminalromans, der sich dem »Wettkampf« zwischen Autor und Leser auf der Suche nach dem Täter verschrieben hat, der Vorwurf erhoben, er vernachlässige die schlüssige psychologische Zeichnung seiner Figuren und ihrer Motive zugunsten einer ausgetüftelt konstruierten, aber letztlich mechanischen Handlung, die nur den »Fall« und dessen Lösung in den Vordergrund stelle.

Dem kann grundsätzlich zugestimmt werden, bloß: Was ist eigentlich dagegen einzuwenden? Gar nichts, wie uns Agatha Christie allein mit dem hier vorliegenden Werk belegt. Sie gibt niemals vor, eine »realistische« Geschichte zu erzählen, sondern füllt ein reizvolles Gedankenspiel mit literarischem Leben.

Ein isolierter Ort, eine überschaubare Gruppe, keine Möglichkeit zur Flucht oder zum heimlichen Eindringen der Außenwelt. Trotzdem ereignen sich diverse Morde. Wie kann das angehen? Die Zahl der Möglichkeiten ist begrenzt, sie werden von der Autorin konsequent durchgespielt.

Ihre Kunst besteht nun darin, dem Leser diese Möglichkeiten schlüssig vor Augen zu führen. Sieh genau hin, keine Tricks, du kannst meine Hände sehen – und trotzdem werde ich dich täuschen! So gelingt es auch Agatha Christie: Sie überzeugt uns, dass »Nigger Island« ein Ort ohne geheime Kammern und Verstecke ist. Trotzdem sterben die Besucher.

Morden nach Reimen

Wie kann das geschehen? Christie versteckt eben doch ein As im Ärmel. Sie beherzigt die höchste Pflicht des Whodunit-Meisters: Verkaufe dein Publikum niemals für dumm, aber sei stets schlauer als es! Folgerichtig gibt es noch eine Lösung, an die möglichst niemand gedacht hat. Sie ist gelinde gesagt kompliziert und verrückt, aber sie ist gleichzeitig absolut logisch (und soll hier selbstverständlich nicht verraten werden).

Um sich die Aufgabe noch zu erschweren, aber auch um den Unterhaltungswert zu steigern, lässt Christie ihren Mr. U. N. Owen (= »Mr. Unknown«, »Mr. Unbekannt« also) nach Vorgabe eines alten Kinderreim morden. Zehn Gäste = »Zehn kleine Negerlein« – und wer besagten Reim kennt, der weiß um die reichlich morbiden Todesarten, die hier fröhlich besungen werden!

Und wieder will’s keine/r gewesen sein …

Wer ist’s gewesen? Diese Frage beschäftigt den Leser, dessen Neugier sich steigert, je mehr »Gäste” ins Gras beißen müssen. Die Mechanik der Handlung führt dazu, dass die Figuren als Individuen weniger wichtig sind denn als Gruppe von Verdächtigen. Christie zeichnet sie deshalb mit deutlichen, aber flüchtigen Strichen: Die Männer und Frauen auf «Nigger Island” bleiben uns fremd. Wir müssen und sollen sie auch gar nicht näher kennen lernen. So verharren wir in derselben Unsicherheit wie sie selbst: Jede/r ist verdächtig!

Obwohl Agatha Christie in ihrer langen Karriere vielleicht zu viele »Whodunits” schrieb oder sogar «produzierte”, ist sie auch dafür berühmt geworden, mehrfach mit den Regeln dieses Genres »gespielt” und sie mehrfach in ihr Gegenteil verkehrt zu haben. «Mord im Orient-Express” (»Murder on the Orient Express”, 1934) und «Tod in den Wolken” (»Death in the Clouds”/”Death in the Air”, 1935) zählen zu den bekannten Beispielen, aber auch der vorliegende Roman gehört dazu.

Hier steckt nicht eine Gruppe Unschuldiger in Schwierigkeiten. Die Zehn sind in der Tat Mörder oder haben durch Leichtsinn oder Pflichtvergessenheit den Tod anderer Menschen verursacht. Sie alle leugnen es zunächst, gestehen es später aber ein. Diese Offenheit geht einher mit dem allmählichen, dann immer rascher ablaufenden Verfall gesellschaftlicher Etikette. Was zunächst eine zugeknöpfte Schar fremder Menschen war, zerfällt archaisch in ums Überleben ringende, einander misstrauende, Bündnisse knüpfende und wieder verwerfende, zunehmend jede Maske fallen lassende Einzelkämpfer. Dieser Prozess wird von Christie überzeugend und nie zimperlich inszeniert und macht denn auch den Reiz aus, den «Und dann gabs keines mehr” nicht nur auf Generationen von Krimilesern, sondern auch auf Theater- und Filmschaffende ausübt: Hier bieten sich einem Schauspielerensemble reizvolle Herausforderungen!

Ein Bestseller für die Ewigkeit

So wurde aus dem Roman bereits 1943 ein Bühnenstück – Agatha Christie hat es selbst verfasst – und 1945 ein Kinofilm. Regisseur René Clair schuf mit »And Then There Were None” (dt. «Das letzte Wochenende”) die erste und wohl auch beste Fassung. Mindestens viermal (1965, 1975, 1989) wurde der Roman seitdem verfilmt. Weitaus größer ist die Zahl der Filme, die sich der Storykonstellation mehr oder weniger deutlich bedienen; zuletzt deklinierte Renny Harlin es mit seinem Thriller »Mindhunters” (2004) durch.

Nachspiel: Lady Agathas zweifelhafter Nachruhm als «Rassistin”

»Und dann gabs keines mehr” gehört zu den Klassikern des Kriminalromans und wird auch in Deutschland seit sechs Jahrzehnten ständig neu aufgelegt. Auch außerhalb des Genres wurde dieses Buch vor einigen Jahren aufgrund seines Titels bekannt. «Ten Little Niggers” hatte Christie ihr Werk 1939 betitelt. So hatte Frank Green 1869 seinen unsterblich gewordenen Kinderreim genannt, welcher der Verfasserin als Grundlage für ihr streng konstruiertes Mordrätsel diente.

1869 durfte man das Wort »Nigger” noch verwenden. 1939 war das schon nicht mehr so selbstverständlich. Christie wurde das bewusst, als sie ihren Roman in die USA verkaufen wollte. Dort wären die schwarzen Leser – zwar politisch und gesellschaftlich diskriminiert, aber als zahlende Kunden durchaus gern gesehen – verärgert worden. Also titelte man das Werk um in «Ten Little Indians” – und stieß damit eine weitere ethnische Minderheit vor den Kopf. Kein Wunder, dass man bei der nächsten Umtitelung auf Nummer Sicher ging: »And Then There Where None”.

In Deutschland gab es kurioserweise lange keinen Grund zu solchem Tun: Hier hieß der Roman seit jeher neutral «Letztes Weekend”. Erst 1985 wurde er neu übersetzt und erhielt den Titel »Zehn kleine Negerlein”: korrekt, aber auch eine tickende Zeitbombe, die 2002 als deutsches Lehrstück explodierte.

In diesem Jahr sollten die «Zehn kleinen Negerlein” in Hannover als Theaterstück aufgeführt werden. Ein Verein namens »African Action” monierte den Titel, was zunächst höchstens die immer dankbaren Medien interessiert hätte. Aber genannter Verein alarmierte die «Antidiskriminierungsstelle”, die es in der niedersächsischen Landeshauptstadt gibt.

Mit deutscher Gründlichkeit nahm sie ihre Arbeit auf, informierte die erstaunten Christie-Erben in London (wo sich bisher offenbar kein Protest erhoben hatte) und ließ nicht eher locker, bis diese einem Neutitel für Deutschland zustimmten. Weil man schon einmal dabei war, erweiterte man diese Zustimmung auf die Neuauflage des Buches, das seither ebenfalls »Und dann gabs keines mehr” heißt. Leider konnte man handlungsintegrale Elemente wie «Nigger Island”, den Ort des Geschehens, nicht politisch korrigieren. Auch das alte Kinderlied »Zehn kleine Negerlein” muss mehrfach Erwähnung finden. Deshalb gibt’s einleitend vorsorglich eine weitschweifige Entschuldigung an möglicherweise weiterhin erregte Zeitgenossen. Und so ist diese Welt wieder ein besserer Ort geworden …

«Und dann gabs keines mehr» ist ein hochkarätiger Thriller der «Queen of Crime”, dessen Handlung streng konstruiert einem alten Kinderreim folgt. Das tödliche Rätselraten in bizarrer Kulisse ist dank dieses Thrillers zum tausendfach kopierten Klassiker geworden. Die Lektüre beweist, dass das Werk seinen Rang verdient.

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Lawrence Wargrave zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 20.06.2017
Richter L. Wargrave ist der mörder
Richter L. Wargrave ist der mörder
Richter L. Wargrave ist der mörder
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margana zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 22.09.2016
Nicht nur das der Titel einer alten Epoche angehört , ist es ja umstritten das Wort Negerlein zu benutzen.( was damals der häufige gebrauch was aber keinesfalls bös gemeint war um das noch uzu erwähnen u wurde umgenannt auf dann waren es keine mehr . Dieses Buch samt seinen Kinderrein nicht aus Der Reihe der A.C wegzudenken .
Eine Einladung . Eine Insel . 10 Leute . Gefangen mit ihrer Vergangenheit u jeder muss sich ihr davon stellen. Verschiedene Charaktere Alter u Nationen kommen zusammen und am Ende heißt es egal wer du bist , nur wer schuld hat ist am ende der geschmierte.
TanteGerda zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 02.09.2016
Ich finde die Geschichte auf Englisch viel besser mit den Ten little Niggers , das Orginale
heisst sogar Ten little Niggerboys . Der Titel aus einer Alten vergangenen zeit denkt man , aber in Indien hat 1994 eine Junge Ingerin in einer Kindersendung eine eigene Liedversion gesungen TEN LITTLE NIGGERBOYS ... In Ländern wie Indien und Arabischeländer wie auch Asien werden Schwarze heute noch Nigger gennant und selbst noch als Niggersklaven verklauft und zu Hausdienern
margana zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 31.07.2016
Nicht nur das der Titel einer alten Epoche angehört , ist es ja umstritten das Wort Negerlein zu benutzen.( was damals der häufige gebrauch was aber keinesfalls bös gemeint war um das noch uzu erwähnen u wurde umgenannt auf dann waren es keine mehr . Dieses Buch samt seinen Kinderrein nicht aus Der Reihe der A.C wegzudenken .
Eine Einladung . Eine Insel . 10 Leute . Gefangen mit ihrer Vergangenheit u jeder muss sich ihr davon stellen. Verschiedene Charaktere Alter u Nationen kommen zusammen und am Ende heißt es egal wer du bist , nur wer schuld hat ist am ende der geschmierte.
margana zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 31.07.2016
Nicht nur das der Titel einer alten Epoche angehört , ist es ja umstritten das Wort Negerlein zu benutzen.

( was damals der häufige gebrauch was aber keinesfalls bös gemeint war um das noch uzu erwähnen u wurde umgenannt auf dann waren es keine mehr . Dieses Buch samt seinen Kinderrein nicht aus Der Reihe der A.C wegzudenken .
Eine Einladung . Eine Insel . 10 Leute . Gefangen mit ihrer Vergangenheit u jeder muss sich ihr davon stellen. Verschiedene Charaktere Alter u Nationen kommen zusammen und am Ende heißt es egal wer du bist , nur wer schuld hat ist am ende der geschmierte.
margana zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 17.07.2016
Die Letzte Meinung hat meiner Meinung nach nichts mit dem Buch zu tun u sollte zensiert werden ist das hier dafür da seine Meinung oder gar Kritik im Rahmen abzugeben...

So zum Buch , ich finde es keinesfalls einfallslos das es keiner gemerkt hat der Richter nicht tot war , gibt es doch wenn man sich ein bisschen in medizin auskennt oder sherlock holmes gesehen hat was vobei man wie scheintot ist u man gar keinen puls mehr hat sie film mit robert junior in sherlock holmes da wurde dies auch benutzt. Jedes ihrer Bücher ist auf ihre Art u Weise einzigartig Sie hat ihren unverwechselbaren Schreibstil der zum grübeln lässt u einen selbst Detektiv werden lässt.
Tommi aus Randbrand zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 14.10.2015
Schon bemerkenswert, wenn irgendwelche Anti-"Diskriminierungs"-Behördensesselfurzer meinen, ethnische Gruppen vor Romanlesern beschützen zu müssen.
Noch bemerkenswerter ist es, dass dann von Verlag usw. auch noch brav eingeknickt wird. Was ist eigentlich die konkrete Befürchtung? Dass der Leser durch den Originaltitel zum Rassisten mutiert und anfängt Schwarze umzubringen? Wenn die "tolerante" Gesellschaft auf dermaßen schwachen Füßen zu stehen meint, ist sie wohl auch nichts wert.
Da solche Maßnahmen mittlerweile Schule machen und Bücher mit "bedenklichen" Inhalten und Formulierungen aus den Bibliotheken entfernt werden (moderne Form der Bücherverbrennung) fragt man sich, wann denn endlich auch das Gender-Diktat der Weltliteratur nachdrücklich aufgedrückt wird. Dass Romeo und Julia unbedingt heterosexuell sein müssen ist ja auch schon irgendwie ziemlich nazi.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
kritikaster zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 13.05.2015
so schlüssig und spannend der roman beginnt und auch lange zeit bleibt, so dürftig finde ich das ende.
gerade so, als ob die meisterin nicht gewusst hätte, wie sie die geschichte auflösen soll. ab dem zeitpunkt, als der doktor angeblich verschwindet - was auf einer einzigen aussage beruht - wirds unglaubwürdig. niemand kommt offenbar auf die idee, ins zimmer des arztes einzudringen und nachzusehen, ob er nicht dort ist, ebenfalls tot.
dass mehrere leute einen höchst lebendigen richter in sein zimmer tragen, ohne zu bemerken, dass er eben nicht tot ist - noch unglaubwürdiger und der epilog ist einfach nur fade. ich hätts gar nicht aufgelöst! die claythorne hängt sich auf und der leser bleibt ihm unklaren. das wärs gewesen!
Bücherwurmchen zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 08.03.2015
Drei Frauen und sieben Männer werden auf eine abgeschiedene Insel vor der Küste Devons gelockt. Die Gesellschaft ist merkwürdig zusammen gewürfelt worden, sie kennen sich nicht und gehören verschiedenen Kreisen an. Der Gastgeber, ein gewisser U. N. Owen zeigt sich seinen Gästen nicht. Stattdessen beschuldigt er sie durch einen Grammophon diverser Verbrechen, die sie im Laufe ihres Lebens begangen haben.

Nach und nach sterben die Gäste. Der Mörder lehnt seine Taten an den Kinderreim "Zehn kleine Negerlein" an, wo in jeder Strophe jeweils ein Negerlein verschwindet oder stirbt. Wenn jemand gestorben ist, weiß die Gesellschaft es durch das Fehlen einer Porzellanfigur auf dem Esstisch.

Je mehr die Zahl der Personen schrumpft, desto schlimmer wird es. Es gibt kein Entrinnen, da stürmisches Wetter herrscht und der Bootsmann Narracott nicht auftaucht. Also sind die verbliebenen Gäste auf sich allein gestellt.

"Und dann gabs keines mehr" ist das mit Abstand beste Buch, welches ich jemals lesen durfte! Agatha Christie hat wie üblich alles genau durchdacht und geschickt eingefädelt. Die Hauptfiguren haben interessante Vorgeschichten und auch um den unbekannten Mr. Owen schwirren Mythen und Spekulationen. Während des Lesens hatte ich stetig Gänsehaut und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! In zwei Tagen war ich mit dem Buch durch. Ich wünschte nur, es hätte mehr Seiten.

Ein sehr lesenswertes Buch, kein Cent war verschwendet!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
margana zu »Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr / Zehn kleine Negerlein« 28.09.2014
Eine Insel 10 Menschen. Mit jeder seiner eigenen Geschichte. Natürlich darf da kein Mord fehlen dieses Buch fesselt einen mit jeder Seite das man einfach weiterleben muss, weil soviele Sachen passieren das man einfach gerne wissen möchte was weiterpassiert. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen besonders weil man genug Möglichkeiten hat selber zu kombinieren und den Mörder selber enttarnen kann

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