Nikotin von Agatha Christie

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1934 unter dem Titel Murder in three acts, deutsche Ausgabe erstmals 1935 bei Goldmann.
Folge 10 der Hercule-Poirot-Serie.

  • New York: Dodd, Mead & Company, 1934 unter dem Titel Murder in three acts. 279 Seiten.
  • London: Collins, 1935. 252 Seiten.
  • Berlin; Leipzig; Wien: Goldmann, 1935. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. 213 Seiten.
  • München: Goldmann, 1951. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. 215 Seiten.
  • München: Goldmann, 1955. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. 187 Seiten.
  • München: Goldmann, 1971. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. ISBN: 3-442-00064-5. 157 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1990. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. ISBN: 3-502-55951-1. 192 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1991. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. ISBN: 3-502-51301-5. 192 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. ISBN: 3-442-43952-3. 157 Seiten.
  • München: Scherz, 2003. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. ISBN: 3-502-51958-7. 222 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2007. Übersetzt von Otto Albrecht van Bebber. ISBN: 978-3-596-16655-8. 222 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2012. Übersetzt von Henning Ahrens. ISBN: 978-3-596-51197-6. 272 Seiten.

'Nikotin' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In einem alten englischen Landhaus finden sich dreizehn Gäste zum Dinner ein. Eine Unglückszahl – vor allem für den gutmütigen Pater Babbington. Kaum hat er von seinem Aperetif genickt, sinkt er tot vom Stuhl. Bei der chemischen Analyse des Martinis finden sich keine Spuren von Gift – genau wie Poirot vermutet hat. Noch vertrackter aber ist, dass es auch nicht den geringsten Hinweis auf ein Motiv gibt.

Das meint Krimi-Couch.de: »Das Leben imitiert mörderisch die Kunst« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

In Loomouth, einer Hafenstädtchen an der Küste der englischen Grafschaft Cornwall, lädt Sir Charles Cartwright zu einer seiner beliebten Gesellschaften ein. Der ehemalige Theaterstar hat sich vor zwei Jahren von der Bühne zurückgezogen, ist aber keineswegs in Vergessenheit geraten. Kommen werden nicht nur Cartwrights alter Freund, der Nervenarzt Sir Bartholomew Strange, die Schauspielerin Angela Sutcliffe, die Autorin Muriel Wills, das Ehepaar Dacres und der Journalist Oliver Manders, sondern auch einige Honoratioren aus Loomouth: Mr. Satterthwaite, Lady Mary Lytton Gore, ihre Tochter Hermoine – genannt »Egg« – sowie Pfarrer Stephen Babbington und seine Gattin. Hinzu stößt noch ein Feriengast: der Privatdetektiv im (angeblichen) Ruhestand Hercule Poirot.

Damit nicht 13 Personen zusammenkommen, setzt sich Cartwrights Hausdame Miss Milray mit an die Tafel. Die Vorsichtsmaßnahme bleibt nutzlos, denn nachdem der Pfarrer an einem Cocktail genippt hat, fällt er tot um. Sir Charles vermutet ein Verbrechen und wird in dieser Vermutung von Egg Gore bestärkt, doch selbst Poirot winkt ab: Ein Mordmotiv lässt sich beim besten Willen nicht finden.

Einige Zeit später stirbt Dr. Strange in seinem Landhaus in Yorkshire auf ähnlich abrupte Weise. Dieses Mal wird der Körper untersucht und als Todesursache eine Dosis Nikotin offenbart. Dringend der Tat verdächtig ist Butler John Ellis, der nach der polizeilichen Vernehmung zu Inspektor Crossfields großem Ärger verschwindet. Sir Charles sieht sich in seinem Verdacht bestätigt, zumal diverse Gäste, die in seinem Haus Zeugen von Babbingtons Ende geworden waren, sich auch unter Stranges Dach getroffen hatten. Mit dem ähnlich beunruhigten Mr. Satterthwaite sowie Egg Gore im Schlepptau macht sich Sir Charles nach Yorkshire auf, wo sich die drei als Privatdetektive versuchen. Viel Erfolg haben sie nicht, bis ein illustrer Vierter zu ihnen stößt: Hercule Poirot, der es nicht ertragen kann, sich getäuscht zu haben bzw. getäuscht worden zu sein …

Zwischen Beginn und Routine

1934 konnte Agatha Christie bereits auf eine mehr als zehnjährige Laufbahn als professionelle Schriftstellerin zurückblicken. Sie war erfolgreich und berühmt, und sie hatte ihr Handwerk inzwischen so gut gelernt, dass sie nicht nur ihre Ideen umzusetzen wusste, sondern dabei experimentieren konnte.

Das Spiel mit dem Leser ist ein generelles Merkmal des Rätselkrimis, der den ermittelnden Detektiv angeblich im Wettstreit mit dem Leser zeigt. Einige Autoren haben die Kunst, entsprechende Hinweise zu streuen und dabei unauffällig im Textzusammenhang verschwinden zu lassen, um der Konkurrenz die Sache so schwer wie möglich zu machen, bis zur Vollendung gebracht. Christie gehörte bekanntlich zu dieser Elite, auch wenn das lesende Publikum des 21. Jahrhunderts Christies Zeitgenossen einige Jahrzehnte des trickreichen Täuschens und getäuscht Werdens voraus und deshalb nicht mehr so leicht zu leimen ist.

Trotzdem soll denen, die Nikotin noch nicht gelesen haben, das Lektüre-Vergnügen keinesfalls geraubt werden, was eine Besprechung freilich zum Drahtseilakt werden lässt. Allzu gern würde der Rezensent die Kniffe enthüllen, mit denen Christie arbeitet. So muss er sich auf das nüchterne Urteil beschränken, dass der Autorin in ihrem 16. Kriminalroman um und mit Hercule Poirot bis ins Detail bewusst war, was zu tun war, um das Publikum auf die Folter zu spannen. Die zeitgenössische Presse war denn auch voll des Staunens und der Bewunderung über Christies Auflösung, die – man kann es heute kaum glauben – damals tatsächlich neu (oder wenigstens nicht allgemein bekannt) war.

Spiel mit dem Schicksal

Christie gestaltet Nikotin als Drama in drei Akten. Das Theater-Milieu war ihr vertraut; Christie schrieb selbst Stücke für die Bühne. Für eine Kriminalgeschichte eignen sich Schauspieler besonders gut; sie sind es gewohnt Figuren zu verkörpern und können deshalb ebenso überzeugend lügen wie in andere Rollen schlüpfen; Sir Charles beginnt als Privatdetektiv sogar unbewusst zu hinken, weil er einen derart behinderten Detektiv auf der Bühne gespielt hatte.

Dem Spiel mit dem Leser unterwirft Christie sogar die ´Realität´, die sich sonst kaum in die genannten drei Akte gegliedert hätte. Als Autorin kann Christie nicht nur Indizien und Hinweise, sondern auch die Handlung insgesamt manipulieren. Also werden die Ereignisse in Sir Charles´ Ruhesitz »Krähennest« inklusive des Mordes an Pfarrer Babbington zur Exposition, in der die Weichen für den zweiten Akt, die Entwicklung, gestellt werden. Nachdem die Handlungselemente durchgespielt sind, spitzen die Ereignisse sich auf das dramatische Finale zu, das hier wiederum theaterklassisch in einer Tragödie gipfelt: Schließlich wird eine der Figuren als Mehrfach-Mörder entlarvt, was im England des Jahres 1934 nur am Strang des Henkers enden konnte.

Die Handlung wird von Christie nicht nur in drei Großkapitel geteilt. Jeder Teil ist tatsächlich ein Akt, d. h. steht für sich allein. Wenn sich der Vorhang wieder hebt, wird die Handlung an anderer Stelle fortgesetzt. Ungeachtet dessen ergibt erst der Zusammenhang die ganze Geschichte.

Verdacht ist schnell gesät

Nach dem ersten Mord sieht sich der Leser 14 Verdächtigen gegenüber, deren Schar nach Mord Nr. 2 auf sieben schrumpft – scheinbar, denn natürlich legt uns Christie abermals herein. Dies wird uns jedoch bis zum Finale nie bewusst, da uns die Verfasserin einem Trommelfeuer möglicher Motive aussetzt. Entsprechend verwirren und auf falsche Fährten locken lassen sich auch Sir Charles, Mr. Satterthwaite und Egg Lytton Gore, die zwar eifrige aber unerfahrene Ermittler sind.

Hercule Poirot lässt sich dagegen nicht aufs Glatteis führen. Ein Detektiv seines Kalibers würde diesen Fall ziemlich rasch aufklären. Christie bedient sich deshalb eines dramaturgischen Kunstgriffs: Poirot tritt zwar bereits in Akt 1 auf, ist aber meist handlungsabwesend und zeitweise nicht einmal in England, sondern macht Ferien in Monte Carlo.

Als er nach England zurückkehrt, beharrt er darauf, dass die drei Amateure ihre Ermittlungen fortsetzen. Er selbst behält sich die Rolle der grauen Eminenz im Hintergrund vor. Die Gründe kommen dem Leser recht fadenscheinig vor. Tatsächlich hat uns Christie längst auf neues Glatteis gelockt. Poirot hat selbstverständlich seine Gründe.

Blick in des Detektivs Karten

Obwohl Hercule Poirot als Figur seine Unnahbarkeit unter Agatha Christie nie verloren hat und nie verlieren durfte, weil er sonst den Status des Besonderen eingebüßt hätte, wurde er im Laufe der Jahre menschlicher. Die ´Denkmaschine´ der frühen Jahre, der allein der Eierkopf, der Schnurbart sowie eine Reihe kurioser Manierismen Profil gaben, zeigte sich zugänglicher und beantwortete sogar manchmal Fragen, die sich die Leser ebenfalls stellten.

Wieso lebt ein Mann, der sich so belgisch oder: ausländisch gibt wie Hercule Poirot, praktisch ständig in England? In Nikotin nimmt Poirot die Frage nach seiner erstaunlich wechselhaften Beherrschung der englischen Sprache als Anlass, sich und sein bizarres Auftreten als Maske zu erklären: Wer sich als Fremder quasi outet, wird von den gesetzten Angelsachsen nicht ernstgenommen. Poirot darf auch indiskrete Fragen stellen; man nimmt es ihm nicht übel, er weiß es ja nicht besser.

Ebenfalls thematisiert wird abermals Poirots Jagdtrieb. Als reicher und berühmter Mann hat er sich zur Ruhe gesetzt, wie er es sich immer wünschte – und ist kreuzunglücklich, was Christie in einem ´Zwischenakt´, der in Monte Carlo spielt, ungewöhnlich symbolträchtig verdeutlicht. Später rät Poirot einem Gesprächspartner, sich Herzenswünsche niemals zu erfüllen, weil sich das Ziel womöglich als trügerischer Gipfel erweist. Poirot hat in Nikotin seine Lektion gelernt. Bis zu seinem Tod wird er von nun an Kriminalfälle lösen, was seine eigentliche Passion ist.

Nikotin im Film

Obwohl bereits 1934 veröffentlicht, wurde Nikotin erst spät verfilmt. Immerhin schlüpfte 1986 Peter Ustinov in die Rolle des Hercule Poirot, die er 1978 in Deat On The Nile (dt. Tod auf dem Nil) erstmals mit großem Erfolg gespielt hatte und die er bis 1988 fünfmal aufgriff. An seiner Seite sah man leicht verwelkte Film-Prominenz; so gab Tony Curtis den Schauspieler und Lebemann Charles Cartwright, Diana Muldaur die Schauspielerin Angela Stafford. Poirot als Stichwortgeber und Fragensteller stand nicht Mr. Satterthwaite, sondern der aus anderen Christie-Romanen bekanntere Poirot-Chronist Hastings zur Seite. Die Geschichte wurde ins mondänere Acapulco verlegt.

Gänzlich gestrichen wurde die Rolle des Chronisten, als Poirot, nun verkörpert von David Suchet in der Rolle seines Lebens und in der zweiten Folge der 12. Staffel von »Agatha Christie’s Poirot«, 2010 die Morde an Pfarrer Babbington und Bartholomew Strange untersuchte.

Michael Drewniok, November 2012

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Metal_Miles zu »Agatha Christie: Nikotin« 05.11.2011
Mein erstes Buch von Agatha Christie. Ein sehr gutes Buch, man rätselt beim Lesen die ganze Zeit mit, wer denn der Mörder ist. Leider finde ich das Ende inkl. Motiv dann doch etwas eigenartig und unlogisch, weil es einem selber durchs lesen nie auffallen konnte. Poirot scheint Hellseher zu sein. Daher ein paar Punkte Abstrich.
Stefan83 zu »Agatha Christie: Nikotin« 06.05.2009
Jeder Schriftsteller hat mal einen schwarzen Tag. Und nach der Lektüre von "Nikotin", dem zehnten Fall aus der Reihe um den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot, kann man wohl behaupten, dass auch Agatha Christie in ihrer Karriere nicht davor gefeit gewesen ist. Im selben Jahr wie ihr Meisterwerk "Mord im Orientexpress" (1934) erschienen, kann dieser Kriminalroman in keinster Weise an den Erfolg und die Qualität des Vorgängers anknüpfen. Dabei klingt der Inhalt der Story zunächst mehr als viel versprechend:

Im "Krähennest", dem Anwesen des berühmten Schauspielers Sir Charles Cartwright, wird eine große Party gegeben. Unter den Gästen befindet sich auch Hercule Poirot, der den Ruhestand nur wenig zu genießen scheint und insgeheim nach neuen Aufgaben lechzt, welche sein detektivisches Gehirn anregen könnten. Sein unausgesprochener Wunsch wird schnell erfüllt, als einer der Gäste, der allseits beliebte Dorfpfarrer Babbington, nach dem Genuss seines Cocktails das Zeitliche segnet. Die ärztliche Untersuchung ergibt eine natürliche Ursache und der Fall wird als Herzanfall zu den Akten gelegt. Doch Hercule Poirot ist misstrauisch - und nicht nur er. Als sich einige Zeit später derselbe Vorfall wiederholt und der angesehene Arzt Bartholomew Strange, der auch im "Krähennest" zu Gast war, stirbt, macht sich Sir Charles höchstpersönlich daran, den Fall aufzuklären. Gemeinsam mit seiner geheimen Verehrerin Miss Egg und dem guten Beobachter Mr. Satterthwaite sucht er nach Motiven und Verbindungen zwischen den Todesfällen, und findet bald heraus, dass es sich wohl doch um Mord gehandelt hat. Beide Opfer wurden mit reinem Nikotin vergiftet. Als ihre Ermittlungen hinsichtlich der Identität des Mörders immer mehr ins Stocken geraten, tritt schließlich Poirot selbst auf den Plan...

Eine scheinbar spannende Ausgangssituation, die Agatha Christie hier für den Leser aufgebaut hat. Zwei Morde, ein unbekannter Zusammenhang, keine Motive, keine Verdachtsmomente. Ein perfektes Spielfeld für Hercule Poirots kleine grauen Zellen und die unnachahmliche Raffinesse der Queen of Crime. Dieses Potenzial wird jedoch leichtfertig verschenkt, was insbesondere daran liegt, dass der belgische Meisterdetektiv erst ganz gegen Ende des Buchs seinen glanzvollen Auftritt hat und bis dahin, die Story sehr zäh und erstaunlich oberflächlich daherkommt. Christies Schreibe wirkt äußerst uninspiriert, zu sehr gewollt und gequält.

Endlose Passagen der Diskussion, Befragung und persönlicher Beziehungsspielchen bremsen den Aufbau der Geschichte. Zudem wird dem Leser fast nichts an die Hand gegeben, wodurch er selbst in der Lage wäre zu kombinieren bzw. mögliche Hinweise zu entwirren. Wenn Poirot den Fall schließlich nachvollziehbar und für den Leser durchaus überraschend löst, bleibt ein Gefühl der Unbefriedigung. Alles wirkt ziemlich schnell dahin geschrieben, der Vorhang fällt sofort und es scheint beinahe, als hätte es Christie selbst nicht erwarten können, endlich zum Ende zu kommen.

Insgesamt ist "Nikotin" eins der eindeutig schwächeren Werke der Autorin, bei dem das Miträtseln mangels Informationen keinen Spaß macht und das allenfalls für diejenigen von Interesse sein wird, die ihre Sammlung vervollständigt haben wollen. Schnell gelesen, schnell vergessen.
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
CharlyDD zu »Agatha Christie: Nikotin« 22.08.2008
Bei "Nikotin" hatte ich am Anfang große Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen.

Dem Leser werden eine Menge Verdächtige präsentiert und ein Ermittler-Trio der anderen Art übernimmt die Jagd nach dem Mörder.
Erst gegen Mitte des Buches wird Hercule Poirot wirklich aktiv und nimmt verdeckt die Fäden in die Hand.

Das Ende wirkte auf mich sehr konstruiert, auch wenn das Motiv plausibel erscheint.

Zusammenfassend gesehen ist "Nikotin" ein eher durchschnittlicher Krimi.
izabel zu »Agatha Christie: Nikotin« 11.02.2008
Das Ende dieses Romanes ist wirklich sehr überraschend... ein Motiv das Mörders das mich total verblüfft hat! Ja, und der letzte Satz ist wirklich amüsant...
.sehr empfehlenswert !!!
Imanuel zu »Agatha Christie: Nikotin« 23.11.2007
Nun habe ich "Nikotin" von Agatha Christie schon zweimal gelesen, und trotzdem ich nun weiß, wer der Täter-in ist, hatte ich trotzdem, dank der tollen erzählweise von Agatha Christie, und den so gut geschilderten Charaktären, hatte ich noch einmal sehr viel freude daran.
Viel Spaß beim Lesen!!!
Charlie1965 zu »Agatha Christie: Nikotin« 22.08.2007
Weiter geht's in meinem Agatha-Christie-Lesemarathon, Roman Nr. 5 in Folge, und dieser war wirklich brillant. Warum nur musste der arme Landpfarrer sterben? Kein Motiv in Sicht weit und breit. Ein Trio von Amateurdetektiven macht Hercule Poirot Konkurrenz, der aber - trotz zeitweilig vorgetäuschtem Desinteresse - alle Fäden in der Hand hält. Und am Schluss erbarmungslos aufdeckt. Ein sehr spannender und empfehlenswerter Roman.
Imanuel zu »Agatha Christie: Nikotin« 10.06.2007
Ein gutes Buch wenn auch wohl sicher nicht das Beste von Agatha Christie.
Das Ende finde ich recht überraschent und abweichend von ihrem sonstigen Schreibstil.
Den Englischen Original Titel "Three Act Tragedy"finde ich um einiges passender als einfach "Nikotin".
Zwischendurch verliert man, wie ich finde, oft mal etwas den Durchblick, da sehr viele verschiedene Spuren gelegt werden, und es sehr viele Personen gibt die man sich erstmal alle einprägen muss.
Ein lesenswertes Buch.
Viel Spaß
Imanuel zu »Agatha Christie: Nikotin« 09.06.2007
Sehr interesant zu Lesen und die pointe am Schluss mach auch leichte anfängliche Leseschwierigkeiten absolut Wett!
Ich finde den ursprünglichen englischen Original titel"Three Act Tragedy"Jedoch um einiges passender auf die Geschichte bezogen als einfach "Nikotin".
Die Charaktäre wärden, wie fast immer bei Christie Büchern, gut beschrieben und es wersen viele Fährten gelegt die es einem recht schwer machen den ganz klaren Durchblick durch alles zu behalten.
Ein lesenswerter Roman wenn wohl auch nicht der aller Beste von Agatha Christie.
Viel Spaß beim Lesen!!!
Tobi zu »Agatha Christie: Nikotin« 06.06.2007
Also mich hat dieser Roman auch wieder gefesselt. Tatsächlich hat man am Anfang ein paar kleine Lese-Schwierigkeiten, aber das legt sich wieder und man verfolgt ein - wie immer - gut durchdachtes Zenario mit Interessantem Ausgang und den letzte Satz von Poirot find ich Klasse . Wenn man bedenkt wan die Bücher geschrieben wurden, sind sie doch Klasse und "Nikotin" sollte man ruhig einmal lesen!!!

LG
Tobi
Luzie zu »Agatha Christie: Nikotin« 23.05.2006
Von den vielen Christie-Romanen, die ich bis jetzt gelesen habe, der ALLERBESTE!!!!Nach anfänglichen Leseschwierigkeiten (den Schreibstil betreffend, der ist nämlich erst mal ein wenig gewöhnungsbedürftig) offenbarte sich eine sehr clevere und absolut unvorhersehbare Geschichte. Wer einmal wirklich überrascht sein möchte, sollte diesen Krimi unbedingt lesen. 100 Punkte!
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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