Mord in Mesopotamien von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1936 unter dem Titel Murder in Mesopotamia, deutsche Ausgabe erstmals 1939 bei Ibach.
Folge 14 der Hercule-Poirot-Serie.

  • London: Collins, 1936 unter dem Titel Murder in Mesopotamia. 284 Seiten.
  • Wien; Leipzig: Ibach, 1939 Eine Frau in Gefahr. Übersetzt von Auguste Flesch-Brunningen. 222 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1954. Übersetzt von Lola Humm-Sernau. 191 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1975. Übersetzt von Lola Humm. ISBN: 3-502-50516-0. 173 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1990. Übersetzt von Lola Humm. ISBN: 3-502-51251-5. 174 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005. Übersetzt von Lola Humm. ISBN: 3-596-17070-2. 206 Seiten.
  • München: Der Hörverlag, 2006. Übersetzt von Céline Fontanges. gekürzte Fassung von Neville Teller; aus dem Englischen von Barbara Christ. 3 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2003. Gesprochen von Céline Fontanges. gekürzte Fassung von Neville Teller; aus dem Englischen von Barbara Christ. ISBN: 3899402464. 3 CDs.

'Mord in Mesopotamien' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Aus dem Tod von Miss Johnson ergeben sich Fragen, vor denen selbst die kleinen grauen Zellen des Hercule Poirot scheinbar kapitulieren. Vielleicht musste sie sterben, damit ein Mörder ungeschoren bleibt? Poirot hat zwar eine Menge Theorien, aber nicht einen handfesten Beweis. Bis er beinahe über ein Motiv stolpert …

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien«

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margana zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 07.01.2017
Zuerst nimmt man partei mit der erzahlerstimme ,hab auch das hörbuch dazu... da einem das erzahlerbild immer klarer vor augen kommt je mehr man sich mit den personEn und der geschichte ausseinabdersetzt .ich habe das hörspiel sehr gEnossen da ich den ort der geschichte sehr mag . Die verbindungen i das konstrukt der geschichte ist wie Eine pyramide zu der spitzE man am Ende des ronans ankommt u alles klarEr sieht .ei gelungesen buch sehr zu empfehlen
Ham zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 19.11.2016
... ich kann mich im wesenetlichen dem Kommentar von Ati anschließen ... der Plot ist gut, alles ist atmosphärisch stimmig ... allerdings sind die Durchführung und das Motiv arg, nein, sehr arg konstruiert und in in einigen Dingen unglaubwürdig ... aber das betrifft lediglich die letzten Kapitel, sonst ein kurzweiliger Lesegenuss eines zugegebenermaßen antiquierten Krimis ... aber das weiß man ja vorher ... 81°
margana zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 22.03.2013
Diese Buch aus der sicht einer schwester , ist ausgenommen raffiniert u fesselnd geschrieben , eine schwester wird ausschließlich gebraucht um kranken menschen zu helfen oder wie es in diesen fall ist um jemanden zu ruhig zu stellen der fest davon ausgeht das er in gefahr ist . Schrieb sie sich die briefe selber oder ist ein irrer unterwegs der ihr wirklich nach dem leben trachtet . Bis sie wirklich ermodert wird u hercule poirot zur hilfe gezogen wird .
Hercule Poirot zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 16.04.2012
Einer der merkwürdigsten Agatha-Christie-Romane, die ich je gelesen habe. Einerseits hochspannend, mit genialen Verwirrspuren für den Leser und einer Lösung, auf die nicht einmal der geübteste AC-Leser gekommen wäre. Auf der anderen Seite unglaubwürdig ohne Ende. Vielleicht ist man in den 30er Jahren schneller gealtert als heute. Doch dass eine Frau nicht merkt, dass sie innerhalb von nicht einmal zwanzig Jahren zweimal den selben Mann heiratet, dass muss doch selbst Dame Agatha, die doch wirklich Erfahrung auf diesem Gebiet hatte, sauer aufgestoßen sein. Ich habe das Gefühl, sie hat sich in das Motiv der anonymen Drohbriefe verbissen, musste dann erkennen, dass dieses Motiv eigentlich nicht trägt, war aber mit dem Roman möglicherweise viel zu weit fortgeschritten, um jetzt noch eine Vollbremsung einlegen zu können und hat dann versucht, die Lösung mit dieser geradezu absurden „doppelte Eheschließung“ zu stützen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die im Grunde geniale Dame Agatha mit diesem „Mord in Mesopotamien“ sehr glücklich war. In ihrer Selbstbiografie nennt sie einige Romane, die sie ausdrücklich als schlecht bezeichnet. Weiß jemand, ob „Mesopotamien“ dazu gehört? Ich habe den Roman nur deshalb gelesen, weil ich mir die Verfilmung mit David Suchet gekauft habe und die Lösung wissen wollte, bevor ich die DVD angesehen hatte. Bis jetzt habe ich den Film noch nicht gesehen, doch habe ich im Begleitbuch gelesen, dass das Drehbuch einiges an der Romanvorlage geändert hat - - - vielleicht auch dieses irrsinnige Motiv der zweifachen Ehe mit dem gleichen Mann?
Harry zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 18.08.2010
Dieses Buch hat mir naja gefallen, denn
1. Poirot taucht erst später auf
2. Dialoge sind um einiges langatmig und
3. Hastings spielt nicht mit.
Traurig, aber wahr, aber dieses Buch hat mir gefallen, hab mich überrascht, wer der Mörder war und sogar die Auflösung wäre mir nicht draufgekommen.
Wenn Hastings mitgespielt hätte, wäre dieses Buch um einiges besser als die anderen, die(glaube ich) noch nicht bewertet hatte, aber trotzdem gelesen habe.
Zurzeit lese ich Morphium, mal sehen, ob dieses Buch keine Enttäuschung reingezogen wird.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
almargo zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 06.08.2010
Die menschliche psyche und andere menschliche verhaltensweisen werden oft in ihren büchern vertieft . alles in dem buch von einer schwester erzählt ermittelt poirot mit ihr . ein nervliches zickiges frack diese frau so scheint es . aber ein augeglückeltes spiel das nur so von rache schäumt . Die erzählungen ac machen es wert das buchzu lesen da alle handlungen bis heute so sind wie sie sind auch wenn ihr buch in den 20 igern spielt stellt man sich die frage wenn vertraue ich . auch wieder die nebenschauplätzt di e weiteren personen sind mehr als geschrieben sie sind fast echt man findet sich in der zeit und in ihre geschichte wieder . und froh das hp nicht über was gestolpert ist
Stefan83 zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 04.11.2009
Um sich von den Strapazen der vergangenen Jahre (Scheidung ihrer Ehe, Nervenzusammenbruch, zehntägiger Gedächtnisverlust) zu erholen, unternahm Agatha Christie im Herbst des Jahres 1928 eine ausgedehnte Reise in den Nahen Osten und fuhr mit dem Orient-Express bis nach Bagdad. Diese Spontanentscheidung sollte das Leben der späteren "Queen of Crime" maßgeblich verändern und großen Einfluss auf ihr schriftstellerisches Werk ausüben.

Ihrer Besichtigung der Hauptstadt des Irak folgte nämlich ein Besuch der Ausgrabungsstätte bei Ur, wo der Archäologe Leonard Woolley mit seinen Entdeckungen seit einiger Zeit für Aufsehen sorgte. Christie wurde freundlich von ihm und dessen Frau Katharine empfangen, und blieb längere Zeit beim Grabungsteam. Aus Freundschaft widmete sie ihnen nicht nur die Kurzgeschichtensammlung "The thirteen Problems", sondern nahm das Ehepaar auch als Modell für die Hauptfiguren des Kriminalromans "Mord in Mesopotamien", dem vierzehnten Band aus der Reihe um den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot. Die Story sei schnell angerissen:

Über der Ausgrabungsstätte Hassanieh liegt ein drohender Schatten. Die einstmals so ausgelassene und fröhliche Stimmung unter den Mitgliedern der Expedition ist getrübt, seit Louise Leidner, die Frau des leitenden Archäologen Dr. Leidner, zu dem Team gestoßen ist. Von unverhohlener Feindseligkeit bis zur abgöttischen Bewunderung - niemand vermag sie ich ihr zu entziehen. Gleichfalls scheint sich die Frau aber auch vor etwas konkretem zu fürchten und ihre sich stetig steigernde Furchtsamkeit bewegt ihren Mann schließlich, mit der jungen Amy Leatheran eine Krankenschwester hinzuziehen. Diese ist grade erst wenige Tage da, als eine Tragödie dem ohnehin ramponierten Frieden im Lager endgültig ein Ende bereitet. In ihrem eigenen Zimmer wird Louise Leidner tot aufgefunden. Niedergeschlagen von einem dumpfen Gegenstand. Auf Anraten der Polizei bittet man Hercule Poirot zur Hilfe, der Passenderweise gerade in Bagdad weilt und den Fall sogleich in die Hand nimmt. Gemeinsam mit Amy Leatheran, welche die ganze Zeit Aufzeichnungen über jegliche Vorfälle gemacht hat, stürzt er sich in die Ermittlungen...

"Stürzen" darf man dabei natürlich nicht allzu wörtlich nehmen, denn unser lieb gewonnener belgischer Detektiv, der hiernach einen Mord im Orientexpress aufklären muss, lässt es auch dieses Mal wieder sehr ruhig angehen. Nach und nach werden die einzelnen Personen im Umkreis der Toten unter die Lupe genommen und dem grübelnden Leser damit gleichzeitig ein möglicher Täter nach dem anderen serviert. Besonders zu Anfang muss man sich da in Geduld üben, da die Ereignisse, die Rückblickend von Amy Leatheran erzählt werden, nur sehr langsam in Gang kommen und Christie sich Zeit nimmt, um die beteiligten Charaktere vorzustellen. Gekonnt streut sie an dieser Stelle wieder einige Hinweise ein, die wohl nur dem geübtesten Betrachter auffallen werden und ihm ermöglichen, der Lösung des Ganzen etwas näher zu kommen. Langeweile kommt trotz dieser Längen nicht auf, da allein das gewählte Ambiente des exotischen Orients zu faszinieren vermag und welches die Geschichte, die sonst vielleicht in die Kategorie "wie gehabt" fallen würde, aus der Masse der anderen Christie-Werke hervorzuheben weiß. An der Auflösung selbst werden sich die Geister scheiden. Vielleser klassischer Kriminalromane (und damit auch mich) vermag diese sicher nicht zu überraschen und auch die letztlich von Poirot zu Tage geförderten Motive und Hintergründe sind doch etwas weit hergeholt.

Insgesamt ist "Mord in Mesopotamien" allerdings einmal mehr ein amüsanter, etwas kurz geratener Whodunit, der trotz seines Schlusses aufs Beste unterhält und Freunden des klassischen Rätselspiels nur ans Herz gelegt werden kann.
8 von 10 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lilalu zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 19.07.2009
Man darf das Buch nicht gar zu ernst nehmen, dann kann man sich köstlich amüsieren. Es ist halt ein antiquierter Roman aus einer längst vergangenen Zeit, in der ein Dienstmädchen eben wusste, dass sie nie "nach oben" kommen und ein Lord ahnte, dass er nie ein Dienstmädchen oder eine Krankenschwester wird heiraten können. Typisch englisches Klassendenken mit der typischen Christie-Hysterie vor allem "Ausländischen", das einem heute eher ein bisschen viktorianisch und verschroben erscheint, nichtsdestotrotz amüsant ist. Die Story selber ist flach, das Motiv hanebüchen, die Art des Mordes unsäglich. Aber wem würde man das alles lieber verzeihen, als der großen Dame Agatha?
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
EdgarAllan zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 31.03.2009
Welch ein verschlungenes Geflecht an Beziehungen und mutmaßlichen Mördern!?
Schon allein die verzwickte und beinahe unmögliche Rekunstruktion des Tathergangs hat mich an dieser Geschichte fasziniert. Das unser Meisterdetektiv hier von einer attraktiven jungen Dame tatkräftig unterstützt wird, ist ein weiterer Pluspunkt und einer der wenigen Unterbrechungen in der Poirot/Hastings Kette.
Wer ist also der Mörder der schönen Mrs Leidner? Und warum litt sie an Angstzuständen und Wahnvorstellungen?
Kam der Täter von außerhalb oder ist er Mitglied der Expedition?
Poirot kommt dem Täter erst auf die Spur als es ein weiteres Opfer gibt...
CharlyDD zu »Agatha Christie: Mord in Mesopotamien« 09.10.2008
"Mord in Mesopotamien" wird uns von der Krankenschwester Amy Leatheran erzählt- eine äußerst sympathische Protagonistin die an der Seite von Poirot ermitteln wird. Dem Christie Kenner wird auffallen das es bereits in "Alibi" eine ähnliche Ausgangssituation gab.

Die Geschichte ist stimmig, flüssig zu lesen und die Anzahl der Verdächtigen überschaubar und gut auseinander zu halten.

Das von Christie gewählte Ende hat schon ein wenig überrascht. Jedoch die Ermittlungen an der Seite von Poirot waren wieder ein wahrer Krimigenuss.

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