Mord auf dem Golfplatz von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1923 unter dem Titel The Murder on the Links, deutsche Ausgabe erstmals 1927 . 251 Seiten. ISBN-10: 3-502-51778-9, ISBN-13: 978-3-502-51778-8.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1910 - 1929.

'Mord auf dem Golfplatz' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der Meisterdetektiv Hercule Poirot wird nach Frankreich gerufen. Der Multimillionär Renauld wünscht dringend seine Hilfe. Renauld aber kann ihm nichts mehr mitteilen, denn noch vor der Ankunft Poirots findet man ihn – mit dem Gesicht nach unten – in einem offenen Grab …

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Vergissmeinnicht zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 31.01.2010
Meiner Meinung nach ist dies ein sehr lesenswerter Krimi, nicht nur wegen dem unerwartetem Ende.

Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, wobei das Ende zuerst etwas verwirrend erscheint, dann aber doch zu verstehen ist. Was ich auch gut finde, ist dass Hastings dieses Mal auch eine wichtige Rolle (neben Hercule Poirot) spielt!

Amüsant sind immer wieder die "Duelle" zwischen Poirot und einem anderen Detektiv ;)

Für mich: Auf jeden Fall lesenswerter Krimi von Agatha Christie :)
Lylith zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 29.12.2009
5 Frauen, 3 Leichen, 2 Morde und ein paar Detektive zuviel spielen in diesem Fall die Hauptrolle. Dies ist ein weiterer Poirot-Roman, in dem Captain Hastings die Rolle des Watson übernimmt und somit nicht nur die Geschichte erzählt, sondern auch stellvertretend für den Leser die "dummen" Fragen stellt.
Ermittelt wird in Frankreich und neben Poirot sind somit die örtliche Polizei, der Untersuchungsrichter und ein äußerst ehrgeiziger junger Ermittler names Giraud mit von der Partie und auch der gute Hastings greift aktiv und sogar aggressiv ins Geschehen ein.
Die Geschichte ist voller Irrungen und Wirrungen nicht nur kriminalistischer, sondern auch emotinoaler Art. Die Schuld wandert wie der berühmte "Schwarze Peter" von einer Person zur nächsten und es bleibt bis zuletzt turbulent.
Der Fall ist sehr vielschichtig und geschickt aufgebaut. Der Leser wird etappenweise an die Lösung heran geführt und kann durchaus selbst die korrekten Schlußfolgerungen ziehen.
Einer der besten Poirot-Romane und auch wenn Captain Hastings nicht immer daran glaubt: Papa Poirot weiß, was das Beste für ihn ist.
marry zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 06.09.2009
Ein toller Hercule-Poirot Krimi! Mord auf dem Golfplatz gehört definitiv zu meinen Favoriten, unter anderem weil Hastings diesmal nicht nur planlos daneben steht ;). Poirot hat in der Tat gewisse Ähnlichkeiten mit Monk, aber genau das sind die ja seine Markenzeichen. Die Handlung ist wiedereinmal irreführend für den Leser. Ich frag mich immer wieder wie sich Christie, das alle ausgedacht hat. Die Auflösung hätte auch nicht besser sein können, vorallem weil das der Teil ist auf den ich mich bei Agatha Christies Krimis am meisten freue.
Ein weiters Plus ist die Konkurrenz zwischen dem anderen Detektiv, das ich bisher in keiner anderen Hercule Geschichte gelesen habe.
Eddy zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 30.05.2009
Ich stimme meiner Vorrednerin zu. Poiret kombiniert ja besser noch als Sherlock Holmes! Äußerst unwahrscheinlich. Es gibt da einige wichtige logische Widersprüche und Ungereimtheiten. Aber das Wichtigste: die Art der Auflösung ist m.E. unfair gegenüber dem Leser; er hat keine Chance. Also maximal 70°.
Bell zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 14.04.2009
Auch dieser Poirot-Roman war wieder unterhaltsam, allerdings haben mir andere schon besser gefallen. Der Fall ist genial ausgedacht, aber so verzwickt, dass es unglaubwürdig erscheint, wenn Poirot immer alles allein mit seinen grauen Zellen herausfindet.

Richtig witzig fand ich den Konkurrenzkampf zwischen Poirot und dem anderen Detektiv vor Ort, Giraud. Die beiden bedenken sich die ganze Zeit gegenseitig mit spitzen Bemerkungen und machen sich über den anderen lustig, die ganze Zeit über in der Angst, der andere könnte den Fall zuerst lösen :-D

Hastings war wieder unterhaltsam naiv, außerdem erlebt er in diesem Fall heftige Gefühlsregungen, aber darüber will ich nichts verraten...

Weil manche Überlegung Poirots mir wieder zu unwahrscheinlich schien und sich die Auflösung ab einem gewissen Punkt zu sehr hinzog und immer mehr verwirrte, gebe ich

70 Grad
Krimi-Tina zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 10.10.2008
ich gebe zu, ich hatte erhebliche Anlaufschwierigkeiten mit diesem Buch. Ich habe seit sehr vielen Jahren kein Buch von Christie mehr gelesen und hatte Probleme mit dem Stil. Und mit den Personen um ehrlich zu sein. Ist Hastings tatsächlich so ein Trottel? Ist Poirot wirklich so ein pingeliger, überheblicher Geheimniskrämer?
Aber mit der Zeit zog mich die Geschichte dann doch in den Bann. Ein großartiges Verwirrspiel, dass Frau Christie uns da bietet. Alle haben etwas zu verbergen, jeder war eigentlich ganz woanders als er behauptet gewesen zu sein, jeder hat was zu verbergen und ist womöglich auch noch eine ganz andere Person als angenommen. Hastings gibt sich größtmögliche Mühe die Ermittlungen durch Tölpelhaftigkeit zu torpedieren und ein zugezogener Detektiv fällt in erster Linie dadurch auf, das Offensichtliche nicht wahrzunehmen.
Vergnüglich zu lesen und empfehlenswert für alle die an Deduktion und am Entwirren komplizierter Stränge ihren Spaß haben. Wer auf Spannung pur steht lässt die Finger davon.
Sonny zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 10.09.2008
Auch für mich war dies der erste Christie. Und wie viele Andere bin ich gefangen davon. Zum Inhalt braucht, dank meiner Vorschreiber, kaum mehr was gesagt werden. Ich empfand dieses Buch als absolut entspannend. Keine, bis in´s Kleinste, detaillierte Bluttaten. Ermittlungen, die mit Herz und Verstand, statt mit Computer und Waffenarsenal geführt werden. Gekrönt mit feinem englischen Humor und unglaublich sympathischen Charakteren.
Genau die richtige Lektüre, für die bevorstehenden, tristen Regentage.
Stefan83 zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 11.05.2008
Erst drei Jahre nach ihrem Debütroman „Das fehlende Glied in der Kette“ hat Agatha Christie diesen zweiten Krimi um Hercule Poirot und seinen Freund Captain Hastings folgen lassen. Wartezeit, die sich für ihre damaligen Leser wohl gelohnt haben dürfte, denn „Mord auf dem Golfplatz“ ist ohne Zweifel einer der spannendsten Fälle mit dem belgischen Meisterdetektiv geworden. Der Inhalt ist schnell erzählt: Poirot und Hastings, die sich mittlerweile in London eine Wohnung teilen, erreicht ein Brief aus dem Norden Frankreichs. Monsieur Renauld, der sein Leben in Gefahr glaubt, bittet in diesem dringend um die Unterstützung des Detektivs. Poirot, gelangweilt von den unspektakulären Fällen der letzten Zeit, sucht gemeinsam mit seinem Freund sofort Renaulds französischen Landsitz, die Villa Geneviève, auf. Die Eile erweist sich allzu bald als berechtigt, denn noch bevor er mit seinem Mandanten ein Wort wechseln kann, wird dieser tot in einer ausgehobenen Grube auf dem nahe liegenden Golfplatz gefunden, während seine Ehefrau gefesselt und geknebelt im Schlafzimmer liegt. Eigentlich scheinen die Indizien klar auf einen Einbruch hinzudeuten. Und auch für den arroganten Ermittler der Sûreté, Monsieur Giraud, scheint der Fall gelöst. Niemand anderes als der Sohn, Jack Renauld, der für den Abend kein Alibi hat, kann die Tat begangen haben. Doch Poirot kommen Zweifel, die sich auch schon nach kurzer Zeit als berechtigt erweisen sollen. Inhaltlich hört sich das alles nach einem typischen Agatha-Christie-Roman an, aber „Mord auf dem Golfplatz“ birgt durchaus einige Besonderheiten, denn die „Queen of Crime“ läuft hier nicht nur was die Spannung angeht zu herausragender Form auf, sondern weiß auch mit dem geschickt inszenierten Konkurrenzkampf zwischen Girauld und Poirot zu überzeugen. Die Art und Weise wie sich die beiden Ermittler ein geistiges und verbales Kräftemessen liefern, macht einfach nur Spaß. Christie geizt hier weder mit Situationskomik noch mit einer gewaltigen Portion britischen Humors, so dass man nicht nur gebannt und atemlos der Aufklärung des äußerst komplexen Falls folgt, sondern sich auch das ein oder andere Mal beim Schmunzeln ertappt. Hinzu kommt, dass sich die Autorin auch noch die Zeit genommen hat, die Figuren weiterzuentwickeln. So verliebt sich Hastings diesmal in eine mit dem Mordfall verwickelte Frau, was wiederum im weiteren Verlauf die Freundschaft zwischen ihm und Poirot auf eine schwere Probe stellt. Frönt Agathe Christie in ihren Krimis zumeist eher einer beschaulichen Gangart, wird dieser Roman gegen Ende zum fesselnden Pageturner, den man auch für alle guten Worte nicht mehr aus der Hand legen möchte. Insgesamt ist „Mord auf dem Golfplatz“ ein herrliches Krimivergnügen von der ersten bis zur letzten Seite, das viele Haken schlägt und den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen lässt. Ein absolutes Must-Read für Fans der Queen of Crime und eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Liebhaber des klassischen britischen Krimis. Allein die Tatsache, dass mir einige Elemente des Falls in Hinblick auf Doyles „Das Tal der Furcht“ bekannt vorkamen, sorgt hier für einen geringen Punktabzug. Von dem nichts sagenden und irreführenden Titel (der Plot hat so gut wie nix mit dem Golfplatz zu tun) sollte man sich übrigens nicht täuschen lassen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Andrea zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 02.04.2008
Ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen. Ich habe schon sehr viele Poirot-Krimis gelesen, nicht zuletzt, da ich zu diesem Thema vor ca. 1 Jahr meine Examensprüfung hatte. Seit daher komme ich nicht mehr davon los und kann nur sagen, dass dieser Roman besonders für jene Leser/innen interessant ist, die Hastings als Gehilfen ins Herz geschlossen haben und ihm auch mal Liebe gönnen :-P Mir ist vorallem dadurch das Herz geschmolzen. Und Poirots Umgang mit der gesamten Situation wird sicherlich viele noch erstaunen...
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
CharlyDD zu »Agatha Christie: Mord auf dem Golfplatz« 07.03.2008
„Mord auf dem Golfplatz“ war mein erster Hercule Poirot Roman.
Je länger ich das Buch gelesen habe umso mehr beschlich mich das Gefühl das ich es hier mit dem „Monk“ der 20er Jahre zu tun habe.
Geprägt durch einen sehr genialen Charakter und einer leichten schrulligen Ader hat mich Poirot von Anfang an begeistert.
Die Duelle zwischen ihm und dem französischen Ermittler sorgten für genügend Erheiterung,
ebenso Poirots liebeskranker Freund.
Alles in allem ein spannender Krimi, der mich dazu angeregt Hercule auch durch seine anderen Bücher zu begleiten.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 33.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Mord auf dem Golfplatz

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: