Mit offenen Karten von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1936 unter dem Titel Cards on the Table, deutsche Ausgabe erstmals 1938 bei Tal.
Folge 13 der Hercule-Poirot-Serie.

  • London: Collins, 1936 unter dem Titel Cards on the Table. 286 Seiten.
  • Wien; Leipzig: Tal, 1938 Karten auf den Tisch!. Übersetzt von Marie Rieger. 221 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1954. Übersetzt von Hedwig von Wurzian. 190 Seiten.
  • Bern; Stuttgart; Wien: Scherz, 1960. Übersetzt von Hedwig von Wurzian. 190 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1977. Übersetzt von Hedwig von Wurzian. ISBN: 3-502-50613-2. 187 Seiten.
  • Genf: Edito-Service, 1983. Übersetzt von ?. 198 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1992. Übersetzt von Hedwig von Wurzian. ISBN: 3-502-51353-8. 187 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008. Übersetzt von Hedwig von Wurzian. ISBN: 978-3-596-17773-8. 222 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2003. Gesprochen von Klaus Dittmann. gekürzte Fassung von Michelene Wandor; aus dem Englischen von Renate Weitbrecht. ISBN: 3899402499. 3 CDs.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2009. Gesprochen von Klaus Dittmann. gekürzte Fassung von Michelene Wandor; aus dem Englischen von Renate Weitbrecht. ISBN: 3899407857. 3 CDs.

'Mit offenen Karten' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Mr. Shaitana ist ein Lebemann mit schwarzem Humor und grenzenloser Sammelleidenschaft. Er lädt zu einer Partie Bridge ein, bei der mit offenen Karten gespielt werden soll. Das gewagte Spiel nimmt einen tödlichen Ausgang. Doch Hercule Poirot zieht immer die letzte Karte.

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Stephanie zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 03.04.2013
Ein recht interessanter Hercule-Poirot-Krimi, dem es zu keiner Zeit an Spannung fehlt. Das Buch ist -wie eigentlich immer bei Agatha Christie- geprägt durch besonders charakteristisch dargestellte Figuren (Mr Shaitana, Ariadne Oliver, alle vier Verdächtigen, Rhoda...) und Poirots ausgezeichneten kleinen grauen Zellen.Meine Unkenntnis bzgl. des Bridgespiels hat meiner Lesefreude keinen Abbruch getan.
Menschliche Nöte, Emotionen und Motive kommen zahlreich zum Vorschein, z.B. Angst, Gier, Mitleid und Liebe. Gegen Ende bin ich relativ intuitiv auf den Täter bzw. die Täterin gekommen, was aber aufgrund der geringen Verdächtigenzahl nicht verwunderlich ist.
Allerdings bleiben meiner Meinung nach ein, zwei Dinge ungeklärt, was ich ein bisschen schade finde, aber die Qualität des Krimis nicht mindert.
almargo zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 06.08.2010
Diesen krimi liebe ich habe ihn oft als cd angehört jetzt haben wir ja das verregnete wetter um ein gutes buch zu lesen . ein wirklich gutes Buch! Mr shaitana sammelt und das auf seinen eigene weise an dem abend sammelt er auch hercule poirot. Und macht einen auf chief inspektor und droht etwas zu wissen: einen mord . Der mörder fühlt sich gespitzt und so kommt es beim billiard wird er ermordet. das buch ist wie die katze im taubenschlag verwirrend und meist aber druchschaubar neben vielen schauplätzen und romanzen läst man selbst die grauen zellen denken .die nicht ins wasser plumpsen wie manch andere . ein gut gelungener krimi besser als jedes gehirntraining lg margana
Tobias zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 04.02.2010
Sehr gutes Buch. Man kann lange nicht erahnen wer der vier es war.Ich finde auch die Idee im David-Suchet-Film nicht schlecht, dass dort ein zusätzlicher Verdächtiger mit eingebunden wird.
Man hätte eigentlich ahnen können, dass die Zeichnung einen Hinweis gibt...
Sehr gut, obwohl ich finde, dass Shaitana ein echtes Ekel ist.
88°
>Vergissmeinnicht zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 05.01.2010
Sehr gutes Werk von Agatha Christie. (Wie sehr viele von ihr) Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, aber trotzdem finde ich, dass ein bisschen zu viele Leute versuchen den Mord an Mr. Shaitana aufzuklären, nämlich 4. Natürlich ist es Hercule Poirot der das Rätsel löst ;)

Es wird in dem Buch auch viel über das Bridge spielen geredet, deshalb sollte man etwas Ahnung davon haben. Wenn man aber keine hat (so wie ich) versteht man das Ende trotzdem!

Ich lese alle Agatha Christie Krimis mit großer Begeisterung und auch "Mit offenen Karten" finde ich sehr gut, wegen der Spannung und auch dem, für mich, unerwarteten und überraschenden Ende!

Auf alle Fälle empfehlens- und lesenswert!
Stefan83 zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 04.09.2009
Bei einer Aufzählung der besten Hercule-Poirot-Titel würde "Mit offenen Karten" wohl wahrscheinlich nicht genannt werden, was allerdings nicht unbedingt an der Qualität des Buches, sondern eher an der sehr starken Konkurrenz liegt. Dennoch fehlt dem dreizehnten Whodunit mit dem kleinen belgischen Meisterdetektiv das gewisse Etwas, schleicht sich in der Story ein bisschen zu viel Routine ein. Dabei hat sich Agatha Christie bei ihrem Plotaufbau und der Konstruktion der Ausgangssituation wahrlich alle Mühe gegeben:

Einem Kammerspiel gleich führt uns die Queen of Crime auf das Anwesen des mysteriösen Mr. Shaitana, der (sein Name lässt dies schon vermuten) einen gewissen Hang zur Theatralik hat und sich besonders in der Rolle des Mephisto gefällt. Für einen ganz besonderen Abend hat sich der Exzentriker acht illustre Gäste eingeladen, darunter natürlich auch Hercule Poirot (Captain Hastings ist nicht mit von der Partie), der als einziger weiß, was der wahre Grund dieser Abendveranstaltung ist. Mr. Shaitana frönt nämlich einem sehr ungewöhnlichen Hobby: Er sammelt Mörder, die nie gefasst und verurteilt wurden. Eine Sammelleidenschaft, die Poirot für ziemlich dumm und gefährlich hält, was ihn trotzdem nicht davon abbringt, die Einladung anzunehmen. Neben den vier Gästen, mutmaßlichen Mördern, treffen nun auch nach und nach die Vertreter der Schnüffler-Fraktion ein. Neben Oberinspektor Battle vom Scotland Yard sind dies noch der tollkühne Colonel Race und die schrullige Krimiautorin Ariadne Oliver. Nach einer kurzen Begrüßung geht man zum Bridgespiel über, das nach einiger Zeit ein jähes Ende findet ... Mr. Shaitana liegt erstochen in seinem Stuhl. Nur einer der vier Gäste kann es gewesen sein. Bloß welcher?

Nach diesem zugegebenermaßen grandiosen Beginn bauen sich schnell Erwartungen beim Leser auf, die die Geschichte im weiteren Verlauf leider nur teilweise erfüllen kann. Für ein Buch von grade mal 222 Seiten Länge scheinen die vier Ermittler beinahe zuviel zu sein, die nun jeder auf seine Art und Weise, Untersuchungen anstellen und dabei zuallererst in der Vergangenheit der vier Gäste wühlen. Die Spannung geht während dieser Informationssammlerei etwas verloren, was noch dadurch verstärkt wird, dass Agatha Christie ziemlich genau auf die Einzelheiten des Bridge-Spiels eingeht. Natürlich nicht ohne Grund, aber Leser, die die Regeln nicht kennen (z.B. ich selbst) werden durch diese Detailversessenheit etwas ermüdet. Zudem bleibt die Queen of Crime in der Aufarbeitung der Tathergänge erstaunlich oberflächlich, was unter anderem auch daran liegt, dass Poirot immer wieder nur kurze Auftritte hat.

Für eine erfrischende Auflockerung sorgen da einmal mehr die schrulligen Figuren. Allen voran die liebenswerte Ariadne Oliver, die nicht nur auf selbstironische Weise die Beziehung zwischen der harten Realität und der Scheinwelt des Kriminalromans persifliert, sondern auch so manches Geschlechter und Rollenklischee auf die Schüppe nimmt. (Hier fühlt man sich unwillkürlich an den Film "Eine Leiche zum Dessert" erinnert) An der Möglichkeit zum Miträtseln hapert es dann aber, da dem Leser leider sehr wenige Indizien zur Verfügung gestellt werden, anhand derer er den Fall hätte selbst lösen können. Die Auflösung Poirots ist schließlich inhaltlich stimmig, wirkt jedoch etwas überstürzt und hat mich persönlich nicht wirklich überraschen können.

Insgesamt ist "Mit offenen Karten" ein durchaus amüsantes Katz-und-Maus-Spiel, das den Freund von klassischen Krimis gut unterhält, in Sachen Spannung und Überraschungsmoment aber nur wenig Punkte einfahren kann.
11 von 14 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Paula Herold zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 24.11.2008
Christie verlangt immer Hintergrundwissen: Wortspiele wie Mr.Shaitana (sicher der Name, um auf seine zur Hybris veranlagte Natur anzuspielen- eben ein MöchteGernMephisto) bis hin zu Kenntnissen beim Bridge-Spiel, die man sich anderswoher als Zusatzinformation erschließen kann (Sollte), hat man sie nicht, machen den Detetivroman ( detectum lat. : aufgedeckt) eben auch zu einen tatsächlichen für den Rezipienten! Ein einfaches Konsumieren eines Buches kann angenehm sein, aber der Spaß der Leküre Christies besteht gerade darin, selbst dazutun zu müssen. Deshalb halteich den 1936er Text gerade für besonders geeignet, die eigenen "grauen Zellen" in Schwung zu halten, zumal ja nicht nur ein "verteufelter" Mord aufgeklärt wird, sondern 4 Geschehnisse aus verschieden zurückliegenden Zeitpunkten der Vergangenheit. Damit ist nicht nur Mr. Shaitana, sondern auch seine Sammlung entseelt - zum Schaitan mit der herrlich belzebübischen Agatha Christie!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
CharlyDD zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 18.09.2008
4 Verdächtige gegen 4 "Schnüffler"- eine gute Idee.

Leider hatte ich Probleme mich auf die Geschichte einzulassen, da ich nicht im Geringsten Ahnung von dem Kartenspiel Bridge habe. Hätte Christie sich weniger daran festgehalten, wäre es für "Nicht-Kenner" einfacher gewesen.

Das erschwerte auch bestimmte Ermittlungsfragen von Poirot nachzuvollziehen und hat mir den Spaß am Lesen genommen.
Medellin zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 06.02.2008
Ich stimme mit Charlie1965 überein, ich fand das Buch auch sehr gut und spannend, wie eigentlich fast alle Christie-Bücher! Bin jedesmal wieder aufs Neue erstaunt, wieviel Phantasie und Logik zugleich in ihren vielen Büchern stecken... ich finde Sie trägt den Titel "Queen of Crime" völlig zurecht!!!
Charlie1965 zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 24.08.2007
Top! Nur vier Verdächtige, aber umso kniffliger die Beantwortung der Frage, wer es denn nun wirklich war. Das Ganze ist spannend umgesetzt und Poirot kommt - trotz Beteiligung anderer Ermittler - wirklich gut zur Geltung in diesem Krimi. Ich habe das Buch förmlich "verschlungen" und die von jemand anderem hier mitgeteilte Bewertung "leider sehr langweilig und sehr leicht zu durchschauen" kann ich nun wirklich nicht teilen. Das Gegenteil ist der Fall! Die Puzzlesteinchen waren wieder einmal raffiniert versteckt und erst am Ende zeigte es sich, wie sie richtig zusammenzusetzen waren. Ein Spitzen-Krimi!
Rosa zu »Agatha Christie: Mit offenen Karten« 15.08.2007
Leider sehr langweilig,und sehr leicht zu druchschaun...
Also und eigendlich wurde der fall von 4 Leuten gelöst...
Also wer mit Christies denkweise vertraut ist,dem sollte dieses Buch nicht viel neues bieten..
Als erster Krimi eignet sich dieses buch sehr gut!

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 16.
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