Die Morde des Herrn ABC von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1936 unter dem Titel The ABC Murders, deutsche Ausgabe erstmals 1962 bei Scherz.
Folge 12 der Hercule-Poirot-Serie.

  • London: Collins, 1936 unter dem Titel The ABC Murders. 252 Seiten.
  • Wien; Leipzig: Tal, 1937. 219 Seiten.
  • Bern; Stuttgart; Wien: Scherz, 1962. Übersetzt von Gertrud Müller. 191 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1980. Übersetzt von Gertud Müller. 191 Seiten.
  • Genf: Edito-Service, 1983. Übersetzt von ?. 215 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1997. Übersetzt von Gertrud Müller. 192 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2007. Übersetzt von Gertrud Müller. 223 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2003. Gesprochen von Rainer Bock. gekürzte Fassung von Angela Thomae; aus dem Englischen von Renate Weitbrecht. 3 CDs.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2006. Gesprochen von Rainer Bock. gekürzte Fassung von Angela Thomae; aus dem Englischen von Renate Weitbrecht. 3 CDs.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2006. Gesprochen von Martin Maria Schwarz. ungekürzt. 6 CDs.

'Die Morde des Herrn ABC' ist erschienen als Hörbuch

In Kürze:

Die Lösung des ABC-Falles ist die kniffligste Aufgabe, die Hercule Poirot in seiner langen, erfolgreichen Laufbahn je lösen mußte. Ein gefährlicher Psychopath mordet in alphabetischer Reihenfolge. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Uhr …

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC«

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margana zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 14.12.2012
Morde geschehen nach dem Alphabet , was sich heraustellt das der wahnsinnige weitere Morde vorhat immer mit einem fahrplan zur Hand am Tatort . Der Mörder spielt sein Spiel mit allen u schickt vermeintliche post was aber das perfekte verbrechen noch mehr stabil macht . Denn jeder kann diese Briefe schreibe u der Mörder hat ein perfektes Alibi mehr verrat ich nicht .
Daniel zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 12.04.2012
Wie kann man nur so unglaublich dumm sein hier relevante Details bezüglich der Aufklärung des Falles zu verraten?!!! Jeder,der sich hier eine Anregung holen wollte,kann das Buch nun von seiner Liste streichen. Stattdessen würde es Sinn machen die speziellen Vorzüge des Buches (z.B.: Schreibstil, Spannungsgrad etc.) zu schildern.
Günter Gösche zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 07.02.2011
"Die Morde des Herrn ABC"? Großartig! Wenn man das Buch zum ersten Mal liest, tappt man wie mit dem Stock im Nebel. Erst beim zweiten Mal liest man das Buch mit Genuss, weil man erst jetzt die vielen amüsanten Anspielungen verstehen kann - zum Beispiel den scheinbaren Ernst, mit dem sich der Mörder an der Aufklärung des Falles beteiligt - und auch die Tragik, des armen Mannes, dem man die Schuld in die Schuhe schiebt, und der selbst von seiner Schuld überzeugt ist.
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almargo zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 06.08.2010
Eines meiner Lieblinsbüchern sehr spannen auch als film übrigens wenn sie bereits das buch gelesen haben ode als hörspiel wenn sie mit erkältung im bett liegen. Alle morden folgen dem alphapet ist das wirklich so ? der mörder wird immer gerissener . schaftt er es doch dir polizeit im dunkeln zu lassen und was hat der mann zu tun der immer vor ort war wo der mord war. Und die frage mit wem sollte man spiele spielen . lg margana
Nina zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 03.03.2010
Das war mein erster Fall mit Poirot, in dem ihm Hastings zur Seite stand. Die Kritik, die hier aufkommt, kann ich teilweise nachvollziehen, ändert aber nichts daran, dass es alles in allem ein sehr gelungener Krimi ist. Die Charaktäre sind toll beschrieben und obwohl es alles so klar schein, kommt es am Ende doch ganz anders. Ich fand es kurzweilig und unvorhersehbar. Lesen!
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annun_ zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 20.09.2009
Hercule Poirot wird in diesem Fall persönlich herausgefordert. Von einem, so scheint es, psychopathischen Mörder, der wohl vorhat, insgesamt 26 Menschen zu töten. Der Mörder geht nach dem Alphabet vor und sucht sich seine Opfer scheinbar zufällig aus. Gleichzeitig verspottet er Poirot, indem er Briefe an ihn sendet und die Morde ankündigt.

Wo man auf den ersten Blick vielleicht glaubt, den Mörder zu erkennen, schadet der zweite Blick nicht. Denn man wird sehr schnell feststellen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Doch genau das ist auch der Grund, warum dieses Buch mir nicht so gut gefallen hat, wie andere der großen Dame. Mir sind hier die Erklärungen und auch die Zufälle manches Mal zu viel des Guten.
Schön ist, dass Hastings hier wieder mit von der Partie ist und auch wie so oft, verschiedene Zusammenhänge mal wieder nicht zu fasssen bekommt. Er ist immer noch der Alte, der sich von einem hübschen Mädchen allzu schnell um den Finger wickeln lässt. Armer Mann möchte man da fast sagen. Wie kommt er nur manches Mal ohne Poirot zurecht, der ihn immer wieder auf so manche Dinge aufmerksam machen muss.

So ganz kann man allerdings auch selber nicht dem kleinen belgischen Detektiv folgen, denn so einiges bleibt auch für uns undurchsichtig. Wieder typisch Christie schafft sie es einmal mehr, den Leser bei der Stange zu halten und präsentiert so viele Fakten, dass man immer wieder hin- und hergerissen ist und nicht so recht weiß, wen man denn nun verdächtigen soll und wer denn hier nun das Unschuldslamm ist. Meiner Meinung nach eines der besseren, aber nicht eines der besten Bücher von Agatha Christie und deshalb 80° von meiner Seite.
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Stefan83 zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 22.07.2009
In ihrer langen Karriere ist es Agatha Christie erstaunlicherweise immer wieder gelungen, sich selbst neu zu erfinden und gleichzeitig dem Genre neues Leben und frische Ideen einzuhauchen. Ein Beispiel dafür ist auch ihr zwölfter Roman aus der Reihe um den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot.

Nicht nur, dass sie hier den Leser mit einem völlig ungewohnten Handlungsaufbau überrascht, sie setzt gleichzeitig den Grundstein für alle später folgenden Titel des Serienmörderromans, wie sie dem heutigen Publikum aus Literatur und Film überaus geläufig sind. "Die Morde des Herrn ABC" ist somit ein Prototyp des Genres und gehört zu den ersten Werken der Kriminalliteratur, die das Katz und Maus Spiel zwischen Mörder und Ermittler in den Mittelpunkt ihrer Geschichte gestellt haben. Was heute bei vielen Autoren (Jeffery Deaver, James Patterson usw.) überaus häufig genutzt wird, stellte zur damaligen Zeit also eine Novität da. Und wen könnte man sich da nun auch besser als Vertreter des Rechts vorstellen, als den Detektiv mit den kleinen, grauen Zellen.

Das denkt sich wohl auch ein gewisser ABC, der unter diesem Pseudonym einen Brief an Hercule Poirot schreibt und ihn darin auffordert, eine schwierige Nuss zu knacken: Ein Verbrechen, dass am 21. Juli in Andover begangen werden soll, gilt es zu lösen. Was von Captain Hastings, der zu dieser Zeit aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage mal wieder in London weilt, sofort als Scherz eines Irren abgetan wird, weckt bei Poirot selbst böse Vorahnungen ... die sich auch allzu bald bestätigen sollen. Alice Ascher, Verkäuferin in Andover wird ermordet. Ein aufgeschlagener ABC-Fahrplan am Schauplatz des Verbrechens zurückgelassen. Will der unbekannte Täter in alphabetischer Reihenfolge sich weiter durch England morden? Der Tod von Betty Barnard aus Bexhill-on-the-Sea gibt die bittere Antwort und ist gleichzeitig der Startschuss zu einer landesweiten Fahndungsaktion. Im Verbund mit Scotland Yard und dessen überheblichen Inspector Crome (Japp ist ein Waisenknabe gegen ihn) sowie den Angehörigen der ersten Opfer macht sich Hercule Poirot auf die Jagd nach dem Mörder...

Natürlich sollte "Jagd" nicht allzu wörtlich genommen werden, denn Poirot hält selbst nichts von anstrengender Fußarbeit und zieht das schlichte Überdenken der Fakten vor. Captain Hastings muss auch hier wieder staunend dessen Untätigkeit beobachten und dient einmal mehr als Verbindungsmittel zum Leser. Er kommentiert die Indizien und stellt vor allem die notwendigen Fragen. Spott seitens des Meisterdetektivs muss er dabei er immer wieder ertragen, da der Belgier seinen Freund auf den ersten Blick nur als leere Wand zu schätzen scheint, an welcher er die Bälle diverser deduktiver Gedankenspiele abprallen lassen kann.

Auch wenn der Täter bereits nach den ersten Seiten offensichtlich ist, wird auch dem Gelegenheitskrimileser bald klar, dass Agatha Christie noch ein Ass im Ärmel hat. Denn wie so oft ist auch hier nicht alles so wie es scheint und die "Queen of Crime" macht ihrem Titel wieder mal alle Ehre. Die durchaus langwierige Suche nach dem Täter wird äußerst spannend auf Papier gebracht, die vermeintliche Offenheit sorgt für Misstrauen und Verwirrung. Auch wenn man anfangs die Zusammenhänge nicht deuten kann, sind zwischen den Zeilen doch stets Hinweise, um die Identität des Täters zu entschlüsseln. Allerdings sind diese derart genial versteckt, dass man sie natürlich prompt übersieht. Die Auflösung selbst ist zugegebenermaßen etwas plump geraten, stellt rückblickend aber einen tollen Wurf da und wird natürlich wieder von Poirot Höchstselbst in beschaulicher Runde vorgetragen.

Insgesamt gehört "Die Morde des Herrn ABC" zu den besten Titeln aus der Reihe um den belgischen Meisterdetektiv. Erstaunlich modern, packend, nicht ohne trockenen Humor, liest sich dieses Buch und ist damit allen Freunden von klassischen Whodunit-Krimis nur zu empfehlen.
12 von 15 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Imanuel zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 29.12.2008
Auch bei wiederholtem Lesen habe ich noch viel Freude an diesem Werk. Auch hier sind die Charaktäre,wie fast immer bei Agatha Christie, wieder bis ins kleinste Detail ausgefeilt!Ein hervorragendes Werk!!!
Für jeden Krimiliebhaber auf jedenfall zu empfehlen!!!
Die Art der Psychologischen Analysen ist in diesem Buch besonders faszinierent und überraschend.
Viel Spaß beim Lesen!!!
E. Toriop zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 19.03.2008
Die grundlegende Idee zu diesem Buch ist zwar sowohl kreativ, als auch intelligent. Allerdings ist dieser Krimi kein "klassischer Poirot". Was fehlt, ist das gewohnte "Miträtseln" anhand von Fakten, Indizien und offenen Fragen. Erst auf den letzten Seiten bewegt Christie sich hier auf gewohnten Bahnen. Der Großteil des Buches erscheint als ein Bericht von Zufälligkeiten, die leider auch nicht die nötige Spannung aufbauen, um diesen Aufbau zu rechtfertigen.
Daniello zu »Agatha Christie: Die Morde des Herrn ABC« 09.12.2007
Ich kann mich den bevorstehenden Meinungen nur anschließen, denn ich finde den Roman einmalig. Kein Krimi hat mich soo fasziniert wie dieser.
A. Christie auf Hochtouren, immer wieder empfehlenswert!

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