Der blaue Express von Agatha Christie

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1928 unter dem Titel The Mystery of the Blue Train, deutsche Ausgabe erstmals 1930 bei Amonesta; Carl Krug.
Ort & Zeit der Handlung: London, Nizza, 1910 - 1929.
Folge 6 der Hercule-Poirot-Serie.

  • London: Collins, 1928 unter dem Titel The Mystery of the Blue Train. 295 Seiten.
  • Wien; Leipzig: Amonesta; Carl Krug, 1930. Übersetzt von Ernst Simon. 270 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1957. Übersetzt von Ernst Simon. 191 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1977. Übersetzt von ?. ISBN: 3-502-50593-4. 189 Seiten.
  • Genf: Edito-Service, 1983. Übersetzt von ?. 206 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1993. Übersetzt von ?. überarbeitete Fassung. ISBN: 3-502-51387-2. 197 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2000. Übersetzt von Gisbert Haefs. ISBN: 3-502-11124-3. 288 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2001. Übersetzt von Gisbert Haefs. ISBN: 3-502-51806-8. 288 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004. Übersetzt von Gisbert Haefs. ISBN: 3-596-50779-0. 288 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004. Übersetzt von Gisbert Haefs. ISBN: 3-596-50747-2. 288 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005. Übersetzt von Gisbert Haefs. ISBN: 3-596-16543-1. 288 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2009. Übersetzt von Gisbert Haefs. ISBN: 978-3-596-51119-8. 396 Seiten.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2003. Gesprochen von Martin Maria Schwarz. ungekürzt. ISBN: 3896142968. 7 CDs.

'Der blaue Express' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Rufus von Aldin hat Charakter und Millionen. Seine einzige Tochter Ruth wird seine Millionen erben, den Charakter hat sie schon: Was sie einmal besitzt, gibt sie nicht wieder her. Poirot muss herausfinden, ob es diese Eigenschaft ist, die über das Leben des Vaters entscheidet – und über den Tod der Tochter …

Das meint Krimi-Couch.de: »Agatha Christie lässt zum ersten mal im Zug morden« 60°

Krimi-Rezension von Thomas Kürten

Der amerikanische Millionär Rufus van Arden hat sein Herz verschenkt. Und das dann auch gleich in doppelter Ausführung (in Form seiner Liebe und in Form des sagenhaften Rubins »Feuerherz«)  an seine Tochter Ruth, die selbst unsagbar unglücklich verheiratet ist mit Derek Kettering. Dieser ist ein kurz von dem Bankrott stehender Sohn eines alten englischen Landadelsgeschlechts, der sich lieber mit der Tänzerin Mirelle als mit seiner Gattin vergnügt. Ruth will auf Ansinnen ihres Vaters die Scheidung von Derek einreichen. Doch was ihr Vater nicht ahnt, Ruth ist immer noch hoffnungslos vernarrt in einen französischen Hochstapler, den Comte de la Roche. Sie begibt sich zusammen mit ihrer Zofe auf eine Reise von London über Paris mit dem »Blauen Express« nach Nizza.

Ebenfalls im Zug sitzt Katherine Grey, erst jüngst durch eine Erbschaft von der Hausbediensteten zur vermögenden jungen Dame aufgestiegen, die nun ihre entfernte Verwandtschaft besuchen will. Sie lernt Ruth Kettering kennen, die sie ins Vertrauen zieht und ihren Rat sucht. In der Nacht sieht sie, wie ein Mann in das Abteil von Ruth verschwindet. Am nächsten Morgen erfährt sie bei Ankunft in Nizza, dass die Millionärstochter ermordet und offenbar der unsagbar wertvolle Rubin »Feuerherz« aus ihrem Abteil gestohlen wurde. Ist es in diesem Zusammenhang nicht eine sonderbare Fügung des Schicksals, dass auch der Meisterdetektiv Hercule Poirot zufällig mit dem Blauen Express gereist ist?

Von der Presse seinerzeit als Comeback gefeiert

Der Roman datiert auf das Jahr 1928 und ist somit – obwohl es bereits ihr sechster Poirot-Roman war – als ein frühes Werk der Großmeisterin zu bezeichnen. Mit diesem Roman bewältigte Christie eine Reihe von persönlichen Schicksalen (Tod der Mutter, Scheidung, Verlust von Freunden) die an ihrer Schaffenskraft genagt hatten. Die wenigen Freunde, die ihr geblieben waren, würdigte sie mit ihrer Widmung zu diesem Roman: ihre Verlegerin und ihren Rauhaardackel Peter. Sie befand sich außerdem auch in finanziellen Nöten, weswegen sie einen gewissen Druck verspürt haben mag, ihrem Verlag ein neues Werk zu präsentieren. Den »Blauen Express« hat sie selbst im Nachhinein nicht wirklich gemocht, die Presse jedoch feierte ihr Comeback mit überschwänglichen Lobeshymnen.

Christie steigt in die Handlung ein mit dem geheimen Erwerb des kostbaren Juwels durch den amerikanischen Millionär. Allein durch die detaillierte Schilderung bleibt beim Leser der Eindruck hängen, dass es sich bei dem Mord nicht um eine schlichte Beziehungstat handeln kann. Der so offensichtlich zum Schuldigen gestempelte Derek Kettering ist also nichts weiter als eine falsche Fährte, die hier gelegt wird. Und in der Tat, Christie konnte ihre Leser schon besser in die Irre führen. Oder war es hinterher dann doch ihre Absicht, dass die Leser diese Variante als zu banal verwerfen und nicht weiter verfolgen sollten, bis Poirot in einem fulminanten Finale den unwiderlegbaren Beweis findet? Viele Alternativen bietet die Story nämlich nicht. Der Rahmen der handelnden Personen ist relativ eng und viel zu viele scheinen eindeutig der »guten« Seite zuzurechnen zu sein.

Für sich ein unterhaltsamer Roman, der mit den Meisterwerken Christies jedoch nicht mithalten kann.

Nach und nach wird der aufmerksame Leser einige Details bemerken, die zusammen genommen ziemlich bald nur noch eine Person für das Verbrechen in Frage kommen lassen. Verglichen zu ihren wahren Meisterwerken legt Christie die Spuren jedoch sehr offensichtlich. Auch hier fällt der Blaue Express gegenüber anderen Werken deutlich zurück. Meisterhaft einzig, wie Poirot die fehlenden Details kombinieren kann und die wahre Identität einiger Akteure ans Licht kommt. Geschickt auch, wie Christie dann kurz vor der Auflösung doch noch mal durch ein kleines Ablenkungsmanöver dem Leser die Einschätzung des Falls erschwert. So sichert sie sich den Triumph, ihren Lesern auch bei diesem Fall doch noch eine kleine Überraschung zu servieren.

Weiterhin muss dieser Roman zu einem Vergleich heran gezogen werden: der Vergleich mit dem »Mord im Orient-Express«. Viele Parallelen sind hier zu sehen, jedoch kann Agatha Christie in diesem späteren Werk (»Murder on the Orient Express« erschien 1934) einige »Probleme« eleganter lösen. So präsentiert sie im Orient Express zunächst eigentlich niemanden, der ein unmittelbares Motiv für den Mord an einem recht harmlos wirkenden Geschäftsmann im Ruhestand haben könnte. Immerhin bietet sie einen großen Kreis von handelnden Figuren auf, die jede auf seine Art interessant sind und das ein oder andere Geheimnis verbergen. Wiederum kann auch hier keine einzelne Spur auf den oder die Täter weisen, jedoch fällt es hier auch noch einmal schwerer überhaupt einen Zusammenhang zu finden. Und während Poirots etatmäßiger Begleiter Captain Hastings im Orient-Express von charismatischen Monsieur Bouc vertreten wird, kann die doch eher blasse Miss Grey (selten war ein Name so passend gewählt) im blauen Express nicht so recht als Poirots Verbündete brillieren. Kurzum, das wesentliche Element in Christies Romanen, die detaillierte Charakterskizzierung, ist ihr im Orient-Express wesentlich besser geglückt als im Blauen Express.

Und noch etwas sei angemerkt: Katherine Grey wird eingeführt als Zofe einer alten Dame aus dem Dörfchen St. Mary Mead. Freunden der Kriminalliteratur ist dieses Kaff Musik in den Ohren. Im Jahr nach der Veröffentlichung des »Blauen Express« begann Christie mit ihrer Arbeit an »Mord im Pfarrhaus«, was Auftakt ihrer zweiten Erfolgsserie werden sollte: Die Fälle der Miss Jane Marple. Schauplatz St. Mary Mead, wo offenbar mehrere wohlhabende und alleinstehende alte Dame wohnten. Übrigens, Jahre später fährt auch Miss Marple einmal mit einem Zug »16 Uhr 50 ab Paddington« und wird Zeugin eines Mordes (wenngleich dieser in einem überholenden Zug geschieht). 

Genug der Vergleiche mit dem absoluten Highlights in der Schaffenskraft der Großmeisterin. Die Qualitäten des »Blauen Express« sollen hier auch nicht grundsätzlich bestritten werden. Auch hier handelt es sich um einen souverän und interessant geschriebenen Krimi, der für einige unterhaltsame Stunden sorgen kann. Von gesteigertem Interesse dürfte er allerdings nur für absolute Fans von Agatha Christie sein, da sie ihr Zugmotiv später wesentlich besser zu einer Story verarbeiten konnte.

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Der blaue Express«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Hercule zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 15.12.2012
Ich liebe alle Krimis die Agatha Christie mit Poirot verfasst hat. Der Krimi ist etwas komisch den es gibt so viele zufälle was ich jedoch nicht als schlecht empfinde.
Ein wirklich toller Krimi von der "Queen of Crime".
Auf einer Scala von 1-10 ist der blaue Express mir 9,5 Punkte wert.
Ich kann ihn, ihnen nur sehr ans Herz legen!
Krimi-Tina zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 01.06.2009
Nach den ersten paar Seiten habe ich nochmal verwundert auf den Einband geschaut: ist das wirklich ein Christie? Der Anfang mit all seinen zwielichtige Gestalten war so ganz anders als man es von ihr gewöhnt ist. Aber doch, es ist ein Christie und spätestens mit dem Auftritt von Rufus van Aldin und seinem Anhang entwickelt sich die Geschichte so, wie wir es gewohnt sind.
Da Poirot diesmal ohne Hastings ermittelt, bekommen wir das Geschehene nicht von ihm erzählt, sondern sehen es aus verschiedenen Perspektiven. Auch das ein bisschen ungewohnt.
Dennoch entwickelt sich allmählich das übliche Verwirrspiel um versteckte Motive, falsche Aussagen und ebenso falsche Identitäten. Allerdings ist hier, wie schon von anderen angemerkt, die Auswahl der Verdächtigen eher klein und im Ausschlussverfahren kommt man ziemlich schnell auf den Täter. Danach bleibt nur noch Poirot bei der Überführung zuzusehen.
Letzterer ist in diesem Buch ungewöhnlich sanftmütig, und teilt kaum Seitenhiebe gegen die normale Polizeiarbeit aus. Katherine Grey, die Hastings vertreten darf, bleibt leider recht blass und ihre Rolle ist eher verschwommen.
Insgesamt ein selbst für Christies Verhältnisse etwas zu gemächlich dahinplätscherndes Buch.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Emilio Largo zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 14.03.2009
Ich muss zugeben den Roman in seinen ganzen Zügen genossen zu haben. Es ist auch in diesem Roman nicht leicht als Leser auf den Mörder zu kommen, wenn man sich auf einen Verdächtigen beschränkt. Mir schien der bzw. die Mörder schon länger verdächtig, allerdings ist mir dabei die Inhaltsangabe der Kurzgeschichtenvorlage zu hilfe gekommen, dafür werden sich lesende Detektive wohl auch an diesen Roman erfreuen, da es neben Poirot keine herausgehobene Hauptfigur gibt, die dann letztendlich auch der Mörder ist, was man an manchen Romanen wie z.B. Dreizehn bei Tisch oder DAs Haus auf der Düne leider bemängeln muss.
der Roman ist das totale Gegenstück zu seinem Vorgänger Die großen Vier, sehr amüsant und klassisch, aber aufgrund des GRANDIOSEN und einwandfrei BESSTEN Buch Christie Die großen Vier leider oft kritisch beäugt.
Stefan83 zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 19.11.2008
Im Februar des Jahres 1927 reist Agatha Christie mit ihrer siebenjährigen Tochter Rosalind auf die Kanarischen Inseln. Sie war zu dieser Zeit in schlechter Verfassung, denn die Scheidung von ihrem ersten Ehemann, Archibald Christie, stand bevor, „Freunde“ hatten sich von ihr abgewandt und ihr fehlte schlichtweg die Lust zum Schreiben. Nur widerwillig und aufgrund von arger Geldnot begann sie mit dem Roman „The Mystery of the Blue Train“ (auf Dt. „Der blaue Express“).

Für Agatha Christie war es der Schritt vom Amateur zum Profi, vom Hobby- zum Berufsschreiber, der auch dann ein Werk vollenden und abliefern muss, wenn ihm nicht danach zumute ist. Als „Der blaue Express“ im März 1928 bei Collins in London herauskam, war er nicht nur ein großer finanzieller Erfolg, auch die Kritiker waren voll des Lobes ob des Romans, den die Autorin selbst bis zu letzt nie richtig mochte.

All diese, auch im Nachwort der Fischer-Ausgabe zu findenden Informationen, sollte der Leser vielleicht im Hinterkopf haben, wenn er die Lektüre dieses Buches beendet hat. Denn sie sind wohl eine Erklärung für den etwas verkrampften, starren Stil, der sich für Christie untypisch durch das ganze Buch zieht. Die sonst von ihr bekannte Leichtigkeit fehlt, wenngleich „Der blaue Express“ eine erhebliche Steigerung zum so schwachen Vorgänger „Die großen Vier“ darstellt.

Der Inhalt ist eigentlich schnell erzählt: Multi-Millionär Rufus van Aldin hat genug von seinem verschwenderischen und untreuen Schwiegersohn Derek Kettering und überredet seine Tochter Ruth zur Scheidung. Als brave Tochter beugt sich Ruth dem Willen ihres Vaters und reist kurz darauf mit dem „Blauen Express“ gen Riviera. Lebend ankommen soll sie jedoch nie. Ihre Leiche findet man erdrosselt und mit bis zur Unkenntlichkeit entstelltem Gesicht im Abteil. Die Geschenke ihres Vaters, eine Sammlung wertvoller Rubine unter denen sich unter anderem das sagenumwobene „Feuerherz“ befindet, sind verschwunden und die Polizei glaubt an Raubmord. Ein kleiner, belgischer Fahrgast mit grünen Augen ist sich aber da nicht so sicher und stürzt sich, obwohl eigentlich im Ruhestand, in die Ermittlungen.

Zum ersten Mal finden wir hier bei Christie das Motiv des Mordes im Zug vor, dessen sie sich Jahre später in „Mord im Orient-Express“ erneut bedienen wird und dort auch wesentlich ausgereifter ausarbeitet. So krankt „Der blaue Express“ unter anderem an der Tatsache, dass er schlichtweg mit zu wenigen wirklichen Verdächtigen aufwartet und somit ein möglicher Täter relativ schnell auszumachen ist. (Mir selbst ging es auch so, wenngleich ich auch nur die Hälfte richtig gedeutet hatte.) Auch Poirots etatmäßiger Begleiter Captain Hastings fehlt und kann hier durch die eher blasse Miss Katherine Grey als Poirots Verbündeter nicht gleichwertig vertreten werden. Interessant ist jedoch, zumindest für den eingefleischten Krimi-Kenner, dass die gute Miss Grey ihre Heimat im beschaulichen St. Mary Mead hat. Dem Dörfchen in dem die gute Miss Marple (Christie arbeitete nach der Veröffentlichung dieses Buches bereits am Auftakt der Marple-Reihe „Mord im Pfarrhaus“) ihre Fälle löst.

Trotz der genannten kleinen Unstimmigkeiten, bleibt das Buch durchweg kurzweilig, was in erster Linie am charmanten, und, trotz der mangelnden Bescheidenheit, zutiefst sympathischen Hercule Poirot liegt. Sonst bietet er die Christie-übliche dichte Atmosphäre mit verzwickten Verwicklungen und geschickten Wendungen, die zwar keine packende Spannung versprüht, aber einfach gut unterhält.

Insgesamt ist „Der blaue Express“ ein lesenswerter Krimi aus der Feder der Queen of Crime, an dem Fans der Autorin sowie Liebhaber des klassischen Kriminalromans gleichermaßen ihre Freude finden werden. Also zurücklehnen, miträtseln und sich verblüffen lassen.
6 von 7 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ati zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 15.07.2008
Wie schon von einigen erwähnt, bin auch ich der Meinung, dass es schon bessere und spannerende Auflösungen gab. Zudem ist es bisher eines der wenigen Bücher, bei dem ich den Täter herausgefunden habe (natürlich nicht mit in allen Einzelheiten wie dies Poirot geschafft hat, aber immerhin). Bin aber grundsätzlich der Meinung dass es keine schlechten Christie-Krimis gibt. Dieses Buch ist sicher empfehlenswert, auch wenn es nicht zu den ganz grossen Meisterwerken gehört.
CharlyDD zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 13.07.2008
"Der Blaue Express" ist wieder ein Fall, den Hercule Poirot ohne seinen Gefährten Hastings lösen wird.

Die teilweise schlechten Kritiken hier kann ich nicht nachvollziehen, weil es sich um einen unterhaltsamen und logisch aufgebauten Krimi handelt, wo auch die Auflösung am Schluss verständlich und nicht zu weit hergeholt ist wie bei anderen.

Und welche(r) Autor(in) hat bei der Fülle von Werken schon immer eine Glanzleistung abgegeben?
Michael zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 26.04.2008
Etwas langatmig,aber dennoch (wie immer!) spannend geschrieben.Des Rätsels Lösung ist diesmal allerdings zwar auch verblüffend,aber nicht so überraschend wie in ihren anderen Romanen.Lag es an ihrer damals nicht so guten persönlichen Verfassung?Drücken wir ein Auge zu - als Fan trotzdem ein "Muss"!
Rebecca zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 04.01.2008
Ich habe das Buch auch gelesen, und fand es gar nicht schlecht. In ihren Büchern werden die Personen immer sehr gut beschrieben, so dass man sie sich leicht vorstellen kann. Den Mörder habe ich leider nicht rausgefunden, es war aber auch eines der ersten Bücher, die ich von Agatha Cjristie gelesen habe. Ich hoffe, das ich einmal den Mörder/ die Mörderin herausfinde...
Auch ich kann dieses Buch allen weiter empfehlen.
:)
Josipa zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 25.11.2007
Habe das Buch zwar nicht gelesen aber die Verfilmung angeschaut. Der Film ist sehr spannend bis zum Ende. Ist sehr empfehlenswert. Man weiß bei fast allen Poirot Filmen bzw Büchern nie wer der Täter war. Es sind meistens die Personen die am unschuldigsten erscheinenen.
Imanuel zu »Agatha Christie: Der blaue Express« 23.11.2007
"Der blaue Express" von Agatha Christie finde ich ausgezeichnet.Vieleicht eins ihrer besten.
Der Aufbau der Geschichte ist hervorragend. Jede einzelne Spur die am Anfang gelegt wird, wird später sorgfältig aufgelöst, auch wenn es kaum im zusammenhang mit dem Verbrechen steht.
Die Personen und ihre Charaktäre sind wundervoll ins detail ausgearbeitet.
Der Schluss ist Spannend, aber, wie ich finde, nicht so sehr überraschend wie bei vielen anderen.Man kann jedoch sehr gut mitdenken, und wenn man alles beachtet hat man am Schluss auch eine gute Chance vor der Auflösung auf den Täter-in zu kommen.
Ein hervorragend geschriebenes Buch, mit, wie ich sagen würde, garantiertem Lesevergtnügen!
Viel Spaß dabei!!!

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 19.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Der blaue Express

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: