Das unvollendete Bildnis von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1942 unter dem Titel Five little Pigs, deutsche Ausgabe erstmals 1957 bei Scherz.
Folge 23 der Hercule-Poirot-Serie.

  • New York: Dodd, Mead & Company, 1942 unter dem Titel Five little Pigs. 234 Seiten.
  • London: Collins, 1942. 192 Seiten.
  • Bern; Stuttgart; Wien: Scherz, 1957. Übersetzt von Carl Bach. 190 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1975. Übersetzt von Carl Bach. ISBN: 3-502-50524-1. 158 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1990. Übersetzt von Carl Bach. ISBN: 3-502-51259-0. 177 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1993. Übersetzt von Carl Bach. ISBN: 3-502-55990-2. 177 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2002. Übersetzt von Carl Bach. überarbeitete Fassung. ISBN: 3-502-51826-2. 220 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2007. Übersetzt von Carl Bach. überarbeitete Fassung. ISBN: 978-3-596-17584-0. 220 Seiten.

'Das unvollendete Bildnis' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Um jeden Preis will Amyas Crale das Porträt seiner Geliebten, der schönen Elsa Greer, zu Ende malen. Das kostet ihn das Leben. Und um jeden Preis will seine Frau ihre Ehe schützen. Das bezahlt auch sie mit dem Leben. Sechzehn Jahre später will die Tochter endlich die ganze Wahrheit wissen …

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis«

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Ham zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 11.12.2016
Der Roman unterteilt sich in drei Abschnitte. Im ersten Teil interviewt Poirot fünf Personen, die bei einem Mord zugegen waren. Im zweiten Abschnitt bekommt der Leser die schriftlichen Zusammenfassungen dieser fünf Menschen zu lesen und im letzten Akt kommt es zur Poirotschen Auflösung. Nun ja, einige der vorangegangen Kritiken haben schon die Langatmigkeit und gewisse Logiklöcher erwähnt. Da kann ich mich schon anschließen. Noch merh stört mich, dass Poirot aber wenig ermittelt und sich die Hnadlung so gar nicht entwickelt. Insofern betrachte ich den Roman als einen Versuch Christies, mal etwas anderes auszuprobieren. Hat aus meiner Sicht nicht so gut funktioniert ... 72°
Rainer Möller zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 25.12.2015
Es ist vor allem auch ein psychologisch interessantes Buch: Hier sind fünf völlig verschiedene Zeugen, die ein und denselben Mord und das Beziehungsgeflecht dahinter aus ihrer Sicht beschreiben. Und noch einige weitere Beteiligte, die den Angeklagten/den Mörder und andere Personen aus ihrer Sicht beschreiben. Das kann man immer wieder lesen, auch wenn man weiß, wer's war.
Hercule Poirot zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 20.06.2012
Die Langatmigkeit, die hier so oft kritisiert wird, ist nur ein Trick. Denn so wird der Hinweis zur Lösung wunderbar verschleiert. Und dieser Hinweis resultiert aus Dame Agathas grandioser psychologischer Fähigkeit, die Aufmerksamkeit des Lesers zu manipulieren. Die Manipulation besteht darin, dass letztlich der Leser eine Äußerung einer beteiligten Person aufgrund der Umstände der Handlung völlig anders interpretiert als sie eigentlich gemeint ist. Nur der Mörder interpretiert diese Äußerung richtig…. Viel Spaß beim Herausfinden.
Interessant ist ferner, dass in nachfolgenden Kommentaren einmal kritisiert wird, dass die Beteiligten sich so gut an Geschehnisse erinnern können, die 16 Jahre lang zurück liegen. Das ist im Falle Agatha Christies insofern interessant, als sie in einem anderen Roman eine Dame vorstellt, die denselben Mann innerhalb von 15 Jahren zweimal heiratet, ohne es zu merken! Gut, das wird insofern untermauert, als dieser Ehemann noch am Tag der Ehe vom Militär zu einem Kriegseinsatz herangezogen wird und dann dort vorgeblich umkommt. Dennoch scheint es mir an den Haaren herbeigezogen zu sein, dass die Frau ihn nach 15 Jahren nicht erkennen sollte, während im „Unvollendeten Bildnis“ perfekte Gedächtnisleistungen demonstriert werden. Wie man’s halt braucht…
Eric zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 06.11.2010
Mir hat dieser Roman SEHR GUT!!! gefallen. Es war sehr spannend und auch die Psychologie wurde nicht vernachlässigt. Hercule Poirot war wie immer.

Dieses Buch ist nicht "langweilig" oder "langatmig" oder gar das "schlechteste Buch von Agatha Christie" etc. wie in anderen Rezensionen steht. Das Buch ist lediglich etwas anspruchsvoller und kein blutrünstiger Action-Thriller. Wer so etwas lesen will, sollte zu anderen Autoren greifen. Agatha Christie zeigt, dass es auch anders geht. Die Tatsache, dass sie es schafft auch, ohne Blut, Horror, Spezial-Agenten und sinnloses Gemetzel die Spannung aufrecht zu erhalten, zeigt, dass sie den Titel Queen of Crime verdiehnt hat und wesentlich besser war als manch moderner Autor heute.

100 Grad!!!

PS: Man sollte wirklich ALL ihre Bücher gelesen haben!
Tommy zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 27.10.2009
Ich habe bisher um die 30 Bücher von Agatha Christie gelesen und muß leider sagen, das mir "Das unvollendete Bildnis" sehr enttäuscht hat. Bisher fand ich fast jedes ihrer Bücher äußerst spannend, nur dieses hier sehr langweilig.

Alle 5 Hauptverdächtigen erzählen ein und dieselbe Geschichte, nur in 5 verschiedenen Versionen, so das ich das Gefühl hatte, ein und dieselbe Geschichte 5x zu lesen. Jeder erzählte mehr oder weniger das selbe und das langweilte mich sehr.
Eine Geschichte, die man in 50 Seiten hätte abarbeiten können, wurde hier auf 230 Seiten ausgewälzt.

Die Auflösung war dann auch nicht so überraschend, wie ich es erhofft hatte.

Wer einen guten Agatha Christie lesen möchte, der sollte ein anderes Buch zur Hand nehmen. Dieses hier ist leider ein Griff ins Klo.
CharlyDD zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 15.03.2009
Poirot ermittelt diesmal in einem so genannten "Cold Case" und das wie immer ohne jegliche Hilfsmittel und nur durch den Einsatz seiner brillianten, kleinen grauen Zellen.
Der Leser begibt sich mit ihm auf eine ausführliche Zeugenbefragung und wird sicher nicht müde seinen eigenen Verdächtigungen nachzugehen.
Streckenweise wirkt die Berichterstattung allerdings etwas trocken und verwirrend.

Fazit: Ein lesenswerter Christie der mich auf die falsche Fährte gelockt hat.
Ritha Silver zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 21.02.2009
Ich bin ein ausgeprochener Agatha Christie Fan und freue mich über jede Verfilmung besonders mit Miss Marple-
Margaret Rutherford und Hercule Poirot-Sir Peter Ustinov. Ich hoffe, noch viele Verfilmungen sehen zu dürfen und auch die restlichen, nicht ganz so bekannten,
aber genauso guten, Bücher zu lesen.
Ich finde sie super, einsame Spitze, da die Spannung, teilweise mit Humor der Miss Marple, nicht darunter leidet.
Atiii zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 24.06.2008
Ich fand das Buch sehr spannend, wie eingentlich alle Christie Romane. Bei dem Buch kann man sehr gut selber Theorien aufstellen und man wird auch immer wieder auf eine (falsche) Fährte gelockt. Ich denke man kann es herausfinden, da man wirklich viele Infos kriegt, aber ich muss zugeben dass ich es (einmal mehr) nicht geschafft habe. :)
Die Auflösung am Schluss finde ich super.
Conny zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 25.07.2007
Ich habe das Buch äußerst spannend und empfehlenswert gefunden! Es ist so geschrieben, dass es zu denken anregt, wer es den sein könnte! :)
Wirklich eines der besten Bücher von ihr!
Medellin zu »Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis« 09.10.2006
Mir hat das Buch insgesamt SEHR gut gefallen! Was mir an diesem Buch gefallen hat ist, dass man diesmal auf die Lösung hätte kommen können...ich tappte zwar, wie fast immer eigentlich, mal wieder völlig im Dunkeln, aber man hätte drauf kommen können, denke ich! :)
Das Einzige was ich ein bisschen unrealistisch fand und was mich ein bisschen gestört hat, ist, dass die Leute sich nach 16 Jahren (!) noch so detailliert am alles erinnern können!
Naja, andererseits erlebt man einen Mord ja auch nicht alle Tage, das relativiert die Kritik...

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