Das fehlende Glied in der Kette von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1920 unter dem Titel The Mysterious Affair at Styles, deutsche Ausgabe erstmals 1929 bei Georg Müllner.
Folge 1 der Hercule-Poirot-Serie.

  • London: John Lane, 1920 unter dem Titel The Mysterious Affair at Styles. 183 Seiten.
  • München: Georg Müllner, 1929 Das geheimnisvolle Verbrechen in Styles. Übersetzt von Anna Drawe. 183 Seiten.
  • Berlin: Aufwärts-Verlag, 1937 Das geheimnisvolle Verbrechen in Styles. Übersetzt von Anna Drawe. Der Dreißig-Pfennig-Roman; Bd. 37. 96 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1959. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. Die schwarzen Kriminalromane; Bd. 125. 191 Seiten.
  • Bern, München, Wien: Scherz, 1975. Übersetzt von Anna Drawe. Scherz-Classic-Krimi; Bd. 485. ISBN: 3-502-50485-7. 183 Seiten.
  • Bern, München, Wien: Scherz, 2001. Übersetzt von Nina Schindler. ISBN: 3-502-51783-5. 222 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 2003. Übersetzt von Nina Schindler. ISBN: 3-596-50685-9. 222 Seiten.

'Das fehlende Glied in der Kette' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Hercule Poirot und sein Freund Captain Hastings treffen sich auf dem Landgut der Cavendish in Sussex. Dort wurde die unglückliche Mrs. Inglethorpe ermordet, und sofort richten sich alle Hinweise gegen ihren Gatten Alfred. Poirot entdeckt jedoch, dass Alfred Inglethorpe das fragliche Strychnin nicht gekauft haben kann. Das Karussell der Verdächtigen dreht sich weiter, bis Hercule Poirot die Gerissenheit des wahren Täters erkennt.

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Steffen zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 06.11.2009
Einer der besten Krimis die ich je gelesen habe. Die Spannung wird durchweg aufrecht erhalten und es gibt interessante Wendungen. Ich bin auch bis zum Schluss nicht auf den Mörder gekommen, obwohl man ihn die ganze Zeit vor der Nase hat und es nicht irgendeine unbedeutende Nebenperson ist. Es klingt auch alles recht plausibel und logisch, worauf ich sehr viel Wert lege. Außerdem gibt es nicht zuviel "Liebesgedöns", was für Christie ja nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Einziger Kritikpunkt: die Gedankengänge und Handlungen von Hastings lockern das Buch zwar ganz gut auf, sind mir aber teilweise zu albern.

Daher nur 98° statt 100°
Antje zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 04.10.2009
Alles was mir dazu einfällt ist TOLL, TOLL, TOLL. Die Erzählweise aus Sicht von Hastings macht das Buch wirklich amüsant und leicht zu lesen. Man kann die Gedankengänge von den Personen gut nachvollziehen und Poirot übertrifft sich mit seinen Überlegungen selbst. Bis zum Schluss war ich mir über den Mörder nicht sicher!!! Ein absolutes Muss für jeden Christie-Fan. Dies ist ein Buch, das man nicht nur einmal liest!
Bell zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 14.04.2009
"Das fehlende Glied in der Kette" hat mich gut unterhalten. Poirot ist noch viel aufgekratzter als später, ich habe mich einige Male gut über ihn amüsieren können. Auch Hastings Überlegungen und felsenfesten Überzeugungen hinsichtlich des Falls und der beteiligten Personen an sich ließen mich hin und wieder schmunzeln.

Poirots Einfälle, die sich ja fast immer als richtig erweisen, waren mir manchmal zu weit hergeholt, obwohl er sie immer erklären konnte. Auch redete Poirot mir etwas zuviel, in späteren Romanen ist das Verhältnis zwischen Handlung und seinen Schlussfolgerungen ausgewogener, es passiert einfach mehr.

Trotz dieser kleinen "Mängel" hat das Lesen auch dieses Christie-Romans Spaß gemacht und ich freue mich immer wieder auf den nächsten Poirot-Roman.

70 Grad
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Daniello zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 06.04.2009
Ich habe sowohl den Krimi gelesen als auch mir die Verfilmung angeschaut und ich muss sagen, dass beide unausgesprochen spannend sind.
Das erste Buch von Agatha Christie ist demnach ein Pflicht- und Musterwerk für alle Krimifreunde mit dem Giftmotiv im Vorder- und der Liebe im Hintergrund.
Jedesmal lesenswert!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Emilio Largo zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 08.02.2009
Besonders interessant ist wohl das letzte Wort Mrs Inglethorps ("Alfred"). Dies ist zwar das erste Mal, dass Agatha Christie die letzten Worte eines STerbenden erwähnt, aber auch nicht das letzte. In DAS EULENHAUS sind die letzten Worte des sterbenden John Christow "Henrietta". Während Hercule Poirot sich hier ausführlich mit diesem Wort beschäftigt, scheint er bei DAS FEHLENDE GLIED IN DER KETTE dies nicht zu beachten. Und beide Male hat der genannte Name eine andere Bedeutung.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
CharlyDD zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 13.03.2008
Das war jetzt mein dritter Krimi von Christie und ich muss sagen, das ich ihre Art den Leser durch das Buch zu führen mag. Besonders angetan hat es mir die Erzählweise aus der Sicht von Hercule`s Freund Hasting.
Zusammenfassend ist nur zu sagen:
Gute Unterhaltung auf hohem Niveau mit vielen Schmunzelattacken zwischen durch.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefan83 zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 24.02.2008
Wir schreiben das Jahr 1916. In Zentraleuropa tobt ein heftiger Weltkrieg, dessen Folgen unter anderem auch in England immer spürbarer werden. Nahrung wird knapp, allgemeine Güter rationalisiert und Scharen von Flüchtlingen kommen ins Land. Unter ihnen sind auch viele belgische Staatsbürger, was wiederum eine junge Frau und Aushilfe in einer Apotheke auf die Idee bringt, den Detektiv ihres „Giftmord“-Romans in einen Belgier zu verwandeln. Hercule Poirot ist geboren. Der Name der jungen Frau: Agathe Christie. „Das fehlende Glied in der Kette“ wird zwar erst vier Jahre später veröffentlicht, legt aber den Grundstein für eine Autorenkarriere, die wohl im Krimi-Genre bis in alle Zeit seinesgleichen suchen wird. Und obwohl mehr als neunzig Jahre vergangen sind, seit das Buch fertig gestellt wurde, vermag es noch heute zu fesseln. Aus der Sicht des Kriegsheimkehrers Colonel Hastings erzählt, der auch in späteren Fällen Poirot immer wieder bei seinen Ermittlungen zur Seite stehen wird, taucht der Leser in das ländliche England der Kriegsjahre ein. Auf dem Gut Styles herrscht Missstimmung und Aufregung nachdem die reiche Hausherrin Mrs. Inglethorp einen 20 Jahre jüngeren Mann geheiratet hat, dem allem Anschein nach nur an ihrem Geld gelegen ist. Als sie dann auch noch mit Strychnin vergiftet aufgefunden wird, scheint der Täter klar zu sein. Nur Hercule Poirot, von Hastings hinzugezogen, hat seine Zweifel. In seiner ihm eigenen Art (Der Stand der Ermittlungen wird nicht bekannt gegeben, solange nicht alle Indizien überprüft wurden) stürzt er sich auf den Fall und stößt schon bald auf Widersprüche, die nahe legen, dass durchaus auch anderen am Tod von Mrs. Inglethorp gelegen haben könnte. Das es sich bei „Das fehlende Glied in der Kette“ um Christies Erstlingswerk handelt, liest man zwar zwischen den Zeilen immer mal wieder heraus, dennoch zeigt der Roman schon alle Elemente welche die nachfolgenden Bände so bekannt gemacht haben. Mehr als einmal wird der Leser in die Irre geführt, von der höchst verwirrenden Indizienlage in seiner festen Annahme, um wen es sich bei dem Mörder handelt, erschüttert. Die bildreiche Sprache lässt einen direkt in das Geschehen eintauchen, wobei die hier enthaltenen Zeichnungen den Zugang zum Plot noch erleichtern. Schon nach wenigen Seiten ist man im Bann der Geschichte und wird bis zum Ende, das mit seiner komplexen Auflösung für Staunen sorgt, nicht losgelassen. Lediglich Christie-Vielleser werden wohl das bekannte Muster entdeckt und den Täter früher entschlüsselt haben. Insgesamt ist „Das fehlende Glied in der Kette“ ein kurzweiliger, sehr unterhaltsamer Detektiv-Krimi, der auch mitunter zum Schmunzeln verführt und sich mit seiner ruhigen Erzählart erfrischend vom blutigen Thriller & Krimi-Einheitsbrei der Jetztzeit abhebt. Ein Klassiker, der Christies Klasse bereits andeutet und an dem keiner ihrer Fans vorbeikommt!
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ABaum71 zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 29.01.2008
Der erste Krimi von Agatha Christie, und dann gleich mit einer Persönlichleit wie Hercule Poirot. Einfach genial, auch wenn in den späteren Büchern Monsieur Poirot erst zu seiner vollen Grösse heranwächst ( obwohl er ja nur ein kleiner Belgier ist).
Was mir auch an den Poirot Büchern bisher immer gut gefallen hat ist das die Story aus Sicht von Hastings erzählt wird, was den Leser ermöglicht, immer mitzurätseln wer der Täter denn nun ist.
Auch in diesem Buch gelingt es AC , den Leser vielfach zu verwirren und den Verdacht immer wieder auf andere zu lenken. Durch die im Buch enthaltenen Zeichnungen wird das Mitraten noch erleichtert weil man es sich alles einfacher vorstellen kann.
Agatha Christie hat es auch mit diesem Buch wieder geschafft mich in Ihren Bann zu ziehen. Den Mörder hätte man zwar erraten können wenn man schon einige Bücher von Ihr gelesen hat, aber die Auflösung, wie und warum nun Miss Inglethorp sterben mußte ist einfach genial.
Ein Muss für alle Agatha Christie Fans !!
Rosa zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 15.08.2007
Sehr spannend!
Leider war mir zu schnell klar wer der Mörder ist,da dieser Krimi nicht der erste war den ich gelesen habe..
Aber dafür das es das erste Buch von Frau Christie ist,ist es sehr gut geschrieben,und ist doch sehr unvorhersehbar,wenn man zb nur an den grünen Stoff denkt der an der Tür von Cyntias Zimmer gefunden wird...
Charlie1965 zu »Agatha Christie: Das fehlende Glied in der Kette« 23.07.2007
Dies war nun nach "Das Haus an der Düne" der zweite Agatha-Christie-Krimi, den ich gelesen habe. Und der war gleich so spannend, dass ich ihn innerhalb von zwei Tagen, wann immer es mir möglich war, "auf einen Rutsch" durchgelesen habe. Genial! Kein Wunder, dass Agatha Christie nach diesem fulminanten Debut eine große Karriere als Kriminalautorin bevorstand. Für Freunde des klassischen (und logisch durchdachten) Krimis ist dieser Roman sicher Pflichtprogramm!

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