Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1941 unter dem Titel Evil under the Sun, deutsche Ausgabe erstmals 1945 bei Scherz.
Folge 22 der Hercule-Poirot-Serie.

  • London: Collins, 1941 unter dem Titel Evil under the Sun. 252 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1945 Rätsel um Arlena. Übersetzt von Ursula von Wiese. 223 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1968 Rätsel um Arlena. Übersetzt von ?. 166 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1975 Rätsel um Arlena. Übersetzt von Ursula von Wiese. ISBN: 3-502-50480-6. 142 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1982. Übersetzt von Ursula Gail. 250 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1982. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 3-502-19125-5. 251 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1986. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 3-502-51049-0. 196 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1990. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 3-502-55959-7. 196 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2006 Das Böse unter der Sonne. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 978-3-596-17143-9. 222 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2003. Gesprochen von Stefan Wilkening. gekürzte Fassung von Neville Teller; aus dem Englischen von Anja Hansen-Schmidt. ISBN: 3899403320. 3 CDs.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2006. Gesprochen von Martin Maria Schwarz. ungekürzt. ISBN: 3896143751. 6 CDs.

'Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

War dunkle Magie schuld an Arlenas Tod? Hercule Poirot ahnt: Es war etwas anderes und es beginnt ebenfalls mit »M« …Schon ganz andere Leute als Linda haben an Magie geglaubt. Da sie ihre Stiefmutter Arlena auf den Tod hasst, versucht sie’s mit einem Wachspüppchen, in das sie eine Nadel sticht …Als Arlena am gleichen Tag erwürgt aufgefunden wird, erleidet Linda einen Schock.

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena«

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margana zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 17.07.2016
Schließlich ist es auch keine Serie wo der Mord innerhalb 45 Min auf Pro sieben geklärt wird sondern Krimikunst alter Schule .

Mann nehme eine Insel straue bisschen romantik hass liebe personen zusammen u garniere es mit der dazu benötigen essenz nämlich mord .

Wer kann es verübeln dass eine Schauspielern in ermordet wurde war sie doch eine überhebliche alternde zicke die für nichts als sich was übrig hatte . Oder war doch hokus pokis im Spiel ? Hercule spricht den wichtigstn spruch .

Unter einem Bikini aus oben u unten u einen sonnenhut sehen alle leute gleich aus in der Sonne .
Hercule Poirot 2002 zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 01.07.2016
Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena gehört wohl zu den bekanntesten Büchern Christie's. Das Urlaubsvergnügen Hercule Poirot's wird gestört durch den Mord an Arlena Marshall, besser bekannt als Arlena Stuart. Hercule Poirot nimmt sofort die Ermittlungen auf. Kann er das Rätsel lösen? Ein gutes Buch von Agatha Christie, allerdings ziehen sich hier die Ermittlungen wieder ein bisschen in die Länge.
Stefan83 zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 10.11.2014
Es ist höchstwahrscheinlich vor allem Sir Peter Ustinovs einzigartiger Darstellung des Hercule Poirot in der gleichnamigen Verfilmung zu verdanken, dass „Das Böse unter der Sonne“ hierzulande auch heute noch zu den bekanntesten Kriminalromanen der großen Agatha Christie gehört. Und das obwohl die mit Stars gespickte Leinwandumsetzung (u.a. auch Diana Rigg und Maggie Smith), einundvierzig Jahre später in die Kinos gebracht, gleich in vielerlei Elementen von den literarischen Vorlage abweicht. So ist der Ort des Geschehens hier ein einsames Resort an der Adria (die Dreharbeiten fanden auf Mallorca statt) und auch hinsichtlich der Figurenbesetzung behält sich der Film einige Änderungen vor. Manche Personen wie Reverend Lane oder Major Barry wurden gar ganz gestrichen. Das dürfte für den ein oder anderen Poirot-Freund durchaus von Interesse sein. Vor allem für diejenigen, die, wie ich, mit Ustinovs zweitem Auftritt („Tod auf dem Nil“ war brillant) eher weniger anfangen konnten und den typisch englischen Charme von Christies Geschichten schmerzlich vermisst haben. Ein Grund mehr, ihr Werk aus dem Regal zu holen, in dem die „Queen of Crime“ zwar nicht zur Höchstform aufläuft, in Punkto Atmosphäre und Rätselvergnügen aber einmal mehr aufs Beste unterhält. Der Inhalt sei kurz angerissen:

Selbst ein Hercule Poirot braucht mal Urlaub, weswegen der belgische Meisterdetektiv im „Jolly Roger“ eingecheckt hat – ein exklusives Hotel auf einer malerischen englischen Insel, das vor allem für seine abgelegenen Buchten und den schönen Sandstrand landesweit bekannt ist. Die Sonnenstrahlen des warmen Augusts genießend (natürlich bekleidet, da ein Poirot der üblichen Körperschaukultur so gar nichts abgewinnen kann), verbringt er hier seine Tage in der Gesellschaft einiger berühmter und reicher Personen. Unter ihnen ist auch die schöne Schauspielerin Arlena, deren Anblick vor allem männliche Urlaubsgäste in den Bann zieht und die, trotz ihrer Ehe mit Kenneth Marshall, keinem Flirt widerstehen kann. Ohne Frage, sie hat das gewisse Etwas. Doch die Art und Weise, wie sie es zur Schau stellt, sorgt nicht nur unter den Reihen der Frauen für Unmut. Auch Hercule Poirot hat so seine Bedenken, was die junge Frau und ihre Umtriebe angeht. Unterstützt wird er in dieser Meinung durch den Vikar Stephen Lane, der gar meint den „Pesthauch des Bösen“ an ihr zu vernehmen. So abstrus die Meinung des Geistlichen Poirot erscheint – er kommt nicht umhin zuzugeben, dass sich da eine Menge Hass und Wut auf die Person Arlena konzentrieren.

Es kommt schließlich, wie es kommen muss. Einen Tag später wird Arlenas Leiche am Strand der Feenbucht von ihrem aktuellen Bewunderer Patrick Redfern entdeckt – mit bloßen Händen erwürgt. Auf der kleinen Insel scheint nun plötzlich jeder verdächtig. Doch gerade die vermeintlich passendsten Kandidaten haben alle ein wasserdichtes Alibi. Aber was steckt wirklich hinter dem Mord? Eifersucht? Rache? Oder hat gar Drogenschmuggel mit diesem Verbrechen zu tun?

Hercule Poirot macht Urlaub vom Urlaub und seine kleinen, grauen Zellen einmal mehr Überstunden, um die Antworten auf alle diese Fragen zu finden …

Eine Leiche auf einer Insel? Wem diese Ausgangssituation im Zusammenhang mit Agatha Christie bekannt vorkommt, kennt ihr umfangreiches Gesamtwerk schon sehr gut, hat doch die englische Autorin immer wieder auf diese Konstellation zurückgegriffen, um den so genannten „locked-room“-Mord in einem größeren Rahmen darzustellen. Neben dem vielleicht bekanntesten (und auch weltweit am meisten verkauften) Christie-Titel, „Und dann gab es keines mehr“ (auch als „Zehn kleine Negerlein“ veröffentlicht), dürften Poirot-Kenner in diesem Fall auch an die vorliegenden Kurzgeschichten „Urlaub auf Rhodos“ und „Der rote Badeanzug“ erinnert werden, die vom Handlungsaufbau her frappante Ähnlichkeit mit diesem Roman haben. Insbesondere letztere, veröffentlicht in der Anthologie „Der Dienstagabend-Klub“, weist einige Parallelen auf: Ein Badeort an der Küste. Ein Täter mit ähnlichem Profil. Eine abgelegene Bucht samt Höhle als Tatort. Diese Gemeinsamkeiten sind nicht auf Agatha Christies Ideenarmut zurückzuführen, sondern auf die Tatsache, dass sich die Autorin bei ihren Geschichten oft von ihrer eigenen Biographie inspirieren ließ. So hat auch hier der Ort des Geschehens mit der Gezeiteninsel Burgh Island ein real existierendes Vorbild.

Vor der Südküste Devons und in unmittelbarer Nähe zum Dartmoor gelegen (welches in „Das Böse unter der Sonne“ für die Lösung des Falls eine wichtige Rolle spielt), bietet sie bis heute vielen Vogelkolonien Schutz und lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an, die vor allem im „Burgh Island Hotel“ absteigen. Das im Art-deco-Stil entworfene Gebäude, dessen Erbauer eng mit Agatha Christie befreundet war, diente zuletzt der Neuverfilmung mit David Suchet in der Rolle des Poirot als Setting, nachdem man bereits 1987 für die britische Fernsehserie „Mrs Marple“, mit Joan Hickson als Titelheldin, „Das Schicksal in Person“ in den Räumen des Hotels gedreht hatte. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass die Autorin eng mit dieser Insel verbunden ist. Etwas, dass man auch dem Roman anmerkt, der in jeder Zeile den Zeitgeist und das Flair von Südengland atmet, die Strandkulisse vor den Augen des Lesers lebendig macht. In diesem Fall ist das hohe Maß an Atmosphäre auch ein rettendes Element des doch irgendwie überfrachtet und manchmal auch etwas verkrampft konstruiert wirkenden Krimis, der zwar wie üblich nicht mit Wendungen und falschen Fährten geizt, in seinem künstlichen Aufbau aber alle Vorurteile über den Whodunit bestätigt. Besonders der von Raymond Chandler angeprangerte Mangel an Realismus tritt hier teilweise doch recht deutlich zutage.

Was jedoch andere klassische Autoren für heutige Generationen unlesbar gemacht hat, daraus klöppelt eine Agatha Christie dennoch wieder einen Roman, dessen Witz und Esprit sich auch ins 21. Jahrhundert herüberrettet und dabei unsere eigenen grauen Zellen wieder mal vor eine Herausforderung stellt. Vom Motiv des Mordes bis hin zum Täter selbst – nichts ist hier wie es zu Beginn den Anschein hat. Und auch die rätselhaften Details (z.B. zu Boden fallende Flasche, Puppe aus Wachs, Stück einer Tabakspfeife) haben nicht immer nur ablenkenden Charakter, sondern versetzen den gewitzten Leser durchaus in die Lage, die Lösung des Falls vor Hercule Poirot zu finden. Das ich dazu mal wieder selbst nicht imstande gewesen bin, liegt weniger an meiner mangelnden Deduktionsfähigkeit, als vielmehr an der Tatsache, dass ich mich gern unterhalten und noch lieber überraschen lasse. Und für beides hat dieser Poirot-Roman trefflich gesorgt.

„Das Böse unter der Sonne“ - das ist perfekte Strandlektüre und ein Klassiker des Kriminalromans zugleich. Wer kann, darf und sollte zugreifen.
e-Fufutos zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 20.09.2014
Ich musste bis zum Ende der Kommentarliste herunterscrollen, um sicherzustellen, dass ich nict der einzige Bösewicht bin.
Also, die Schwäche, die Torsten Janssen schon 11 Jahre zuvor bemerkte, finde ich unübersehbar, besonders was den Film betrifft. Als ich mit 16 Jahre den Film gesehen hatte, hatte mir dieses Problem in dem Mörderpln Teil des Vergnügens genommen.
mrs junior christie zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 23.11.2013
Eigentlich will sich Hercule Poirot auf seinen wohlverdienten Urlaub freuen .Doch selbst auf einer beschaulichen Insel passieren Morde . Vodoo u Intrigen bringen das ganze in ein anderes Licht u H.Poirot ist es daran den wahren Mörder zu finden u ihn zu überführen .Ein Agatha christie Klassiker- der wieder ihre Unterschrift trägt .
fin zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 26.03.2013
Ein tolles Buch ! Mein erster Christie und es war eine richtiges Lesevergnügen. Die Konstruktion des Falles, die Atmosphäre, die Charaktere und das Grande Finale - Alles wirklich einwandfrei! Einer der besten Christies (meiner Meinung nach). Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, der eine grandiose Urlaubslektüre sucht.
margana zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 01.01.2013
Mann sieht nur 2 nackte beine u 2 nackte arme bekleidet von ein bisschen stoff...

Wie Hercule Poirot die Menschen beschreibt gehört auch Arlena ein alter shootingstar . Denn keiner mehr mag . Eines tages liegt sie tot im Sand .
ihre stieftochter probierte es mit vodoo ob das klappte zeigte sich .
Aber wer ist wirklich schuld am mord von arlena .
Die Teilnehmer sind alles andere als klar zu betiteln , wen glaubt hercule poirot oder kommt er einen alten spiel auf die schliche
Stephanie zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 10.09.2011
Ein interessantes Buch mit einem überraschenden Ende. Obwohl viele Indizien ausgelegt werden, ist es selbst für den aufmerksamen Leser sehr schwierig, auf die korrekte Lösung des Rätsels zu kommen.Erzählen wirklich alle die Wahrheit? Und haben vielleicht magische Kräfte etwas mit dem Tod von Arlena zu tun? Geht es etwa um Liebe oder Hass, Rache, Neid, Eifersucht oder Habgier?Ein etwas umfangreicherer Krimi mit einer verstrickten Handlung und gut charakterisierten Personen. Nicht unbedingt das actionsreichste Buch von Agatha Christie, aber dafür mit einem raffinierten Ende, das garantiert für Überraschung sorgt.Die perfekte Urlaubslektüre und ein Muss für jeden Christie Fan, auch wenn die Queen of Crime mit noch besseren Büchern überzeugen kann.
Zwörli zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 15.06.2011
Dieses Buch ist langweilig und das Ende ist total an den Haaren herbeigezogen! Man kommt nicht auf die Lösung des Teils, da das Ende ziemlich unsinnig ist. Wer also einen guten Krimi lesen will sollte lieber ein anderes Buch lesen, das nich erst auf Seite 150 beginnt und die Personen vorher nur auf dem Balkon sitzen und sich unterhalten. Andere Bücher von Agatha Christie sind eindeutig besser und empfehlenswert aber Evil under the sun ist einfach nur langweilig!
almargo zu »Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena« 06.08.2010
diesen ort gibt es übrigens wirklich. eine schauspielerin die sich viele feinde macht eine graue maus 2verliebte männer und ein kleiner belgier mischen diese Idylle auf . magie war nicht schuld an ihrem tod das ist fakt . aber es gibt viele täter und viele motive . glaubt man es waren es alle . mann sollte nicht vergessen das alle die einen badeanzug und einen sonnen hut aufhaben gleich aussehen so poirot . auch der freund von ihr ein alter bekannter konnte er es nicht sein um sie zu ermorden oder die kleine na ja an di e grauen zellen und los...

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