Alibi von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1926 unter dem Titel The Murder of Roger Ackroyd, deutsche Ausgabe erstmals 1937 . 196 Seiten. ISBN-10: 3-502-51291-4, ISBN-13: 978-3-502-51291-2.

'Alibi' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Zweifellos wusste Roger Ackroyd zuviel. Zum Beispiel, dass die Frau, die er liebte, ihren ersten Mann vergiftet hatte. Und dass da jemand war, der sie zu erpressen versuchte. Und dass sie sich womöglich deshalb das Leben genommen hat. Doch als Roger einen weiteren entscheidenden Hinweis erhält, fällt er einem Anschlag zum Opfer. Ein Mordfall, der Hercule Poirot um seinen wohlverdienten Urlaub bringt.

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Kasia zu »Agatha Christie: Alibi« 11.02.2010
"Alibi" ist einer meiner Lieblingsromane von Agatha Christie, auch wenn ich immer weiß, wer der Mörder ist (was bei den anderen Geschichten nicht so ist, wenn ich sie länger nicht gelesen habe...)
Dieses Buch habe ich schon 3 oder 4 mal gelesen und ich finde es genial. Vielleicht ist die Geschichte etwas angestaubt und für viele Leser der modernen Krimiliteratur etwas langsam und wenig actionreich, aber für Liebhaber von Sherlock Holmes, Hercule Poirot etc. genau das Richtige.
Wo gibt es noch Detektive (heute ja Ermittler), die nicht ihre DNA-Untersuchungen durchführen, sondern ihre Lupe zur Hilfe nehmen, um Fussspuren zu untersuchen???
Klar, bei Agatha Christie!
Ich möchte nicht zu viel von der Geschichte erzählen, sondern hoffentlich meine Begeisterung für sie kundtun und dieses tolle Buch einfach nur weiterempfehlen. Der Leser, der einen Unterhaltungsanspruch hat, wird wahrscheinlich genauso begeistert sein, wie ich es bin.
Bell zu »Agatha Christie: Alibi« 05.01.2010
Den Fall fand ich nicht besonders interessant und nach meinem Geschmack geschieht auch zu wenig im weiteren Verlauf, es wird fast nur geredet und spekuliert, ab und zu gibt es ein paar Enthüllungen, die den Fall aber auch nicht vorantreiben, sondern lediglich in Poirots Kopf das Puzzle weiter zusammen setzen, wobei er uns wie immer im Dunkeln tappen lässt.

Insgesamt war es durchaus eine unterhaltsame Lektüre, aber gerade, weil ich letztens wieder "Tod auf dem Nil" gelesen hatte, der beste Poirot-Roman, den ich bisher gelesen habe, kam mir dieser Teil etwas schwach vor.
70°
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
>Vergissmeinnicht zu »Agatha Christie: Alibi« 01.10.2009
Perfektes Werk von Agatha Christie!

Es ist bis zum Ende spannend und Hercule Poirot enthüllt am Ende das -für mich- total unerwartete Ende! Dieses Mal hilft ihm sein Nachbar, ein Arzt, beim Auflösen des Rätsels um den Mord an Roger Ackroyd!

Dieser Krimi ist mein absolutes Lieblingsbuch!!! Ich empfehle es allen Agatha Christie-Fans und denen, die es noch werden wollen, weiter :)
krimifan24 zu »Agatha Christie: Alibi« 18.04.2009
"Alibi" bildet für mich die absolute Krönung der vielfach strapazierten Gattung "Landhauskrimi". Genial konstruiert, spannend erzählt, und stimmungsvoll. Hercule Poirot ist in diesem Milieu voll in seinem Element und agiert in Hochform. Am Ende präsentiert ereine überaus originelle Lösung, die in der Entstehungszeit des Romans wohl "der" Hammer gewesen sein muß, auch wenn sich heutige Leser vielleicht nicht mehr so leicht beeindrucken lassen.
Die frühen Christie-Romane zählen für mich überhaupt zu den innovativsten Beispielen des Genres, in welchen sich die "Queen of Crime" jedes Mal neue, überraschende Plots ausdenkt und man ihr schadenfrohes Grinsen regelrecht vor sich sieht, nachdem man wieder mal an der Nase herumgeführt wurde.
Später hat Christie dann sehr auf Quantität gesetzt und sich selbst oftmals "plagiert", indem sie einige wenige Handlungsmuster immer wieder verwendete. Da wäre weniger wohl mehr gewesen. Dieser Roman jedoch zählt für mich zu den Top 3 der Kriminalliteratur überhaupt.
annun_ zu »Agatha Christie: Alibi« 06.01.2009
Was für ein interessantes Buch. So ganz anders, und doch ein echter Christie.

Zuerst eine kurze Zusammenfassung: Roger Ackroyd, ein sehr wohlhabender Mann, ist völlig aufgelöst und bittet Dr. Sheppard, einen guten Bekannten, um seine Hilfe. Scheinbar wurde seine Angebetete das Opfer einer Erpressung und hat sich das Leben genommen. In einem Brief, den sie vorher noch an Mr. Ackroyd schickte, will sie den Namen des Erpressers / der Erpresserin enthüllen. Doch noch bevor der Schuldige genannt werden kann, ist Mr. Ackroyd tot und der Brief verschwunden. Die Nichte des Ermordeten weiß jedoch, wie die Wahrheit ans Licht kommen kann: Nur mit Hilfe des Meisterdetektivs Poirot, der sich in ihrem kleinen Dorf zur Ruhe gesetzt hat. Dieser schlägt die Bitte natürlich nicht aus und zusammen mit Dr. Sheppard stürzt er sich in seinen nächsten, sehr verworrenen und interessanten Fall.

Also an Verdächtigen mangelt es mal wieder nicht in diesem Roman, zumal einer davon plötzlich spurlos verschwunden ist und nicht einmal seine Verlobte eine Ahnung hat, wo er sich aufhält. Ein grandioses Verwirrspiel tischt uns Frau Christie hier auf. Irgendwann schwirrte mir selbst der Kopf bei so vielen Verdächtigen, die mal ein bombensicheres und mal gar kein Alibi zu haben scheinen. Viele, viele lose Enden gilt es hier zu verknüpfen, wobei schon einiges auch vorherzusehen ist, aber das Ende doch für die meisten Leser absolut überraschend ist und DER Knaller sein dürfte.
Sehr witzig war übrigens Mrs. Ackroyd, die von einem Mord an ihrem Schwager nichts hören wollte. Sie sah einen unglücklichen Unfall darin, dass plötzlich ein Dolch im Rücken ihres Schwagers steckte. Hier musste ich ja wirklich mehr als Schmunzeln und gerade das ist es, was eine Christie ausmacht. Dieser Witz, der ganz nebenbei immer wieder an die Oberfläche kommt – genial!

Es gibt da allerdings eine Kleinigkeit zu bemängeln, die ich hier jedoch leider nicht erwähnen kann, da ich sonst schon einen Hinweis auf den Täter / die Täterin geben würde. Diese eine Sache machte mich die ganze Zeit skeptisch und deshalb war das Ende zwar überraschend, aber nicht mehr so ein WOW-Erlebnis wie es hätte sein können. Das hat zwar nichts mit der Altmeisterin Christie zu tun – dafür kann sie nichts, ist aber doch ein klein wenig schade.
Macht aber weiter nichts - ich vergebe trotzdem 86°!
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Daniel zu »Agatha Christie: Alibi« 21.08.2008
Obwohl das deutsche Titel auf den angeblichen Tater hätte leichter hinweisen können, glaube ich, dass dadurch nur wenige den Mörder im Voraus entdecken konnten...
AC hat einen weiteren Krimi geschaffen, von dem sich einer nicht gern losreißen möchte.
Ausserdem tritt hier meiner Meinung nach einer der verdecktesten Mörder auf, den man eher übergeht als überführt.
Auf jeden Fall lesenswert
CharlyDD zu »Agatha Christie: Alibi« 31.05.2008
Super Werk von Christie.

Mein schrulliger Lieblingsermittler wird diesmal nicht von seinem Freund Hastings durch das Buch geleitet, sondern bekommt Unterstützung von seinem nicht weniger unterhaltsamen Nachbarn, dem Arzt James...

Das Komplettpaket hat hier gestimmt, leider wurde es dem Leser sehr einfach gemacht den Mörder sehr schnell zu entlarven. Die Lesefreude wurde dadurch aber nicht getrübt.
Ina zu »Agatha Christie: Alibi« 10.01.2008
Hallo, ich habe mal eine Frage..Wir müssen jetzt bald in der Schule dieses Buch lesen..überall im Internet finde ich auf deutsch aber nur "Alibi", deshalb:
Ist "Alibi" das gleiche Buch wie "The Murder of Roger Ackroyed??

Bitte um Antwort..

liebe grüße
- zu »Agatha Christie: Alibi« 07.01.2008
Es ist ein fantasischer Krimi! Ich habe ihn in drei spachen gelesen und er ist immer wieder spannend! Agatha Chistie war eine klassische und zeitlose autorin!!
Medellin zu »Agatha Christie: Alibi« 10.11.2007
Mir hat das Buch auch SEHR gut gefallen!!!"Und dann gabs keines mehr" ist und bleibt zwar mein absolutes Lieblingswerk von Agatha Christie, Alibi kann aber echt gut mithalten (ist meine TOP 2!)
Poirot finde ich, wie in jedem Buch eigentlich, einfach genial!!!

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