Alibi von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1926 unter dem Titel The Murder of Roger Ackroyd, deutsche Ausgabe erstmals 1927 bei Drei Masken Verlag.

  • London: Colllins, 1926 unter dem Titel The Murder of Roger Ackroyd. 312 Seiten.
  • München: Drei Masken Verlag, 1927 Roger Ackroyd und sein Mörder. Übersetzt von Irene Kafka. 294 Seiten.
  • Bern; Leipzig; Wien: Goldmann, 1937 Alibi. Roger Ackroyd und sein Mörder. Übersetzt von Friedrich Pütsch. 231 Seiten.
  • München: Magazin-Verlag, 1949. Übersetzt von Friedrich Pütsch. 197 Seiten.
  • München: Goldmann, 1952. Übersetzt von Friedrich Pütsch. 216 Seiten.
  • Berlin; Weimar: Aufbau, 1968. Übersetzt von Friedrich Pütsch. Ausgabe für die DDR. 221 Seiten.
  • München: Goldmann, 1971. Übersetzt von Friedrich Pütsch. ISBN: 3-442-00012-2. 174 Seiten.
  • München: Goldmann, 1984. Übersetzt von Friedrich Pütsch. ISBN: 3-442-06202-0. 174 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1990. Übersetzt von Friedrich Pütsch. ISBN: 3-502-19965-5. 252 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1991. Übersetzt von Friedrich Pütsch. ISBN: 3-502-51291-4. 196 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Friedrich Pütsch. ISBN: 3-442-43950-7. 217 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005. Übersetzt von Friedrich Pütsch. ISBN: 3-596-17257-8. 196 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2003. Gesprochen von Lambert Hamel. gekürzte Fassung von Neville Teller; aus dem Englischen von Tanja Handels. ISBN: 3899403401. 3 CDs.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2006. Gesprochen von Lambert Hamel. gekürzte Fassung von Neville Teller; aus dem Englischen von Tanja Handels. ISBN: 3899407849. 3 CDs.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2006. Gesprochen von Martin Maria Schwarz. ungekürzt. ISBN: 3896143573. 6 CDs.

'Alibi' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Zweifellos wusste Roger Ackroyd zuviel. Zum Beispiel, dass die Frau, die er liebte, ihren ersten Mann vergiftet hatte. Und dass da jemand war, der sie zu erpressen versuchte. Und dass sie sich womöglich deshalb das Leben genommen hat. Doch als Roger einen weiteren entscheidenden Hinweis erhält, fällt er einem Anschlag zum Opfer. Ein Mordfall, der Hercule Poirot um seinen wohlverdienten Urlaub bringt.

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Alibi«

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almargo zu »Agatha Christie: Alibi« 17.01.2012
Bei diesem Buch AC handelt es sich um eine raffnierte Sicht Agatha Christies auf ihre handelnden Personen .Das ganze wird aus Sicht fast nur einer Peson erzählt die im Laufe der Geschichte je ein neues Glied in der Kette hinzufügt , der rund x Personen die in dem Fall verwickelt sind , viel Freude damit .
Jana zu »Agatha Christie: Alibi« 20.04.2011
Ich bin ein grosser Fan der Schrieftstellerin."Agatha Christie.Habe an Büchern von ihr,Der DienstagabendClub,Das krumme Haus.Dreizehn bei Tisch,Alibi,Bertrams Hotel,Rolltreppe ins Grab,Die Mördermaschen,Zeugin der anklage(Wovon es ein Film gibt.),Der Prügelknabe,Der Todeswirbel,Alle nur sehr zuempfehlen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Miranda Habicht zu »Agatha Christie: Alibi« 11.03.2011
Ich habe schon 35 Krimis von Agatha Christie gelesen und dieser hat mir am besten gefallen! (Auch sehr gut fand ich Der Tod auf dem Nil, Das Böse unter der Sonne, Mord im Orient Express, Ein unerwarteter Gast, das unvollendete Bildnis und das fehlende Glied in der Kette)
Normalerweise bin ich recht gut im "Mörder erraten" (in 13 von 35 Büchern hab ich auf den Richtigen getippt), aber diesmal war ich auf einer ganz falschen Fährte. Einen Satz bevor der Name des Mörders/der Mörderin/der Mörder genannt wurde wusste ich es immer noch nicht! Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte musste ich es gleich nochmal lesen, um dieses Mal genau auf alles zu achten was mir beim ersten Mal entgangen war. Normalerweise lese ich die Bücher nicht nochmal, weil ich es langweilig finde, den Mörder schon zu kennen, aber bei diesem Buch musste ich es einfach tun :)
Eric zu »Agatha Christie: Alibi« 30.11.2010
Hallo,"Alibi" ist bestimmt eines der besten Bücher von Agatha Christie. Er ist ein typischer Landhauskrimi, was mir besonders gut gefällt. Alle Orte und Charaktere wirken so genretypisch, dass man nicht mit der Überraschung zum Schluss rechnet. Krimi-Couch.de sollte eine Rezension zu diesem Buch schreiben. Ich kann es nur empfehlen, muss an den früheren Meinungen jedoch bemängeln, dass man aufgrund der Tatsache, dass immer wieder betont wird, wie unverdächtig der Täter ist, sich die Lösung bereits denken kann. Auf so was solltert ihr nächstes Mal achten, um den anderen den Spaß nicht zu nehmen.Auch zu empfehlen sind: Der Tod auf dem Nil, Blausäure, Mord im Orientexpress, Und dann gabs keines mehr, Das unvollendte Bildnis (nicht zu verwechseln mit das unvollendete Portrait!) und eigentlich alle anderen Bücher von und über Agatha Christie.
Ich kann das beurteilen, da ich bereits (fast) alle ihre Bücher gelesen habe.Von mir gibts 100 Grad!
Stefan83 zu »Agatha Christie: Alibi« 05.07.2010
Sie ist eines, wenn nicht gar DAS beliebteste Stilmittel eines jeden Kriminalautoren: Die überraschende Wendung am Schluss. Fast alle Detektivromane des „Goldenen Zeitalters“, die sogenannte Epoche von den 20er bis 40er Jahren des 20. Jahrhunderts, weisen sie auf, um ihre Leser zu verblüffen und den vorhergehenden Handlungsablauf auf den Kopf zu stellen. Dennoch sorgte aber kein anderes Werk für so viel Aufsehen wie Agatha Christies dritter Hercule Poirot-Roman (die Kurzgeschichtensammlung „Poirot rechnet ab“ außen vor gelassen) „Alibi“. Dieses Buch ist eines ihrer Meisterstücke und begründet ihren Weltruf, übertrumpft es doch alle vorhergehenden Kriminalromane, indem es in der verblüffenden Auflösung mit einigen bis dahin festgelegten Grundregeln des Genres bricht. Und es ist dieses Ende, welches „Alibi“ zu einem ihrer bekanntesten, aber auch umstrittensten Werke macht. Kurz zur Geschichte:

Das kleine verschlafene Nest King's Abbot in England ist in Aufruhr. Der Tod der reichen Witwe Mrs. Ferrars lässt die Gerüchteküche hochkochen, zumal im Dorf seit langer Zeit das Gerücht die Runde macht, sie hätte einst ihren Mann umgebracht. Anfänglich hält deshalb auch jeder ihr Ableben für einen Selbstmord. Zumindest solange, bis der noch begüterte Roger Ackroyd, ein Witwer, welcher sich mit der Absicht trug Mrs. Ferrars zu ehelichen und Zweifel an der Suizid-Theorie äußerte, brutal erstochen wird. Verdächtige gibt es nun genug. Da ist zum einen Mrs. Cecil Ackroyd, die neurotische und hypochondrische Schwägerin Rogers, welche seit Jahren durch ihren extravaganten Lebensstil große Schulden angehäuft hat und finanziell arg in der Klemme steckt. Aber auch ihre Tochter Flora, Ackroyds Sekretär Geoffrey Raymond, Ackroyds Stiefsohn Ralph Paton und der Großwildjäger Major Blunt scheinen etwas zu verbergen und eine ungewisse, dunkle Vergangenheit zu haben. Da man bei den Ermittlungen nicht weiterkommt, zieht man Monsieur Hercule Poirot hinzu, der sich vor einem Jahr aus seinem Berufsleben zurückgezogen hat und seitdem inkognito im Dorf lebt um Kürbisse züchten. Da sein treuer Freund Captain Hastings derzeit in Argentinien weilt, nimmt der belgische Meisterdetektiv diesmal die Hilfe des Landarztes Dr. Sheppard in Anspruch, aus dessen Perspektive dieser Fall auch erzählt wird.

„Alibi“ spielt einige Monate nach dem Roman „Die großen Vier“ (Nicht wie von mir in der Rezension zu „Die großen Vier“ fälschlicherweise behauptet, davor. Vielen Dank an Rezensent Emilio Largo für die Richtigstellung und Mea culpa) und präsentiert sich im gesamten Verlauf als typischer Vertreter des „Cozy“-Genres. Verschrobene Dorfbewohner, ein herrlicher Landsitz und ein ganzer Haufen düsterer Geheimnisse. Interessant ist diesmal jedoch der Aufbau. Hercule Poirots erster Auftritt lässt lange auf sich warten, was Christie damit erklärt, dass der belgische Meisterdetektiv schließlich in den Ruhestand gegangen ist. Stattdessen tut Ich-Erzähler Dr. Sheppard sein Bestes, um dem Leser alle relevanten Fakten der vergangenen Ereignisse zu präsentieren. Das dieser, wie in den meisten Christie-Krimis, sich letztendlich doch ratlos am Kopf kratzt, ist einmal mehr Beweis vom meisterhaften Können der „Queen of Crime“. Geschickt wird unsere Aufmerksamkeit abgelenkt, während direkt vor unserer Name ein Indiz nach dem anderen verschoben wird. Der geschickteste Jahrmarktspieler könnte es nicht besser machen.

Ohne Zweifel gibt es sicherlich Whodunits mit mehr Spannung und einer größeren Portin Kurzweil in der Handlung. Aber kaum einer wurde wohl je mit einer solchen analytischen Eleganz präsentiert. Geschickt legt Christie eine Reihe von Spuren zum wirklichen Mörder, wobei in diesem Fall dessen Identität allein durch die Auswahl seiner Rolle in der Geschichte hervorragend getarnt ist. Der ein oder andere Krimi-Kenner wird die Person vielleicht immer mal wieder im Blick haben, dank der vielen Zusammenhänge zwischen den Figuren aber genauso häufig am eigenen Instinkt zu zweifeln beginnen. Diese Figuren sorgen auch einmal mehr für großes Amüsement. Hier ist insbesondere die herrlich schrullige und äußerst neugierige Caroline Sheppard, die Schwester des Doktors, zu nennen, deren Liebe zum Klatsch stets aufs Neue ein Lächeln aufs Gesicht des Lesers zaubert und die zugleich auch Christie als Vorstufe für die spätere Entwicklung der Miss Marple diente.

Obwohl „Alibi“ letztlich bedeutend langsamer in Gang kommt als seine Vorgänger, macht das schlichtweg grandiose Ende dies mehr als wett. Dies bricht, wie bereits oben erwähnt, mit allen Regeln des klassischen Detektivromans und sorgte bei der Veröffentlichung des Buches im Jahre 1926 mancherorts für einen Sturm der Entrüstung. Aus heutiger Sicht kann man nur fassungslos staunen und ehrfürchtig diesen Geniestreich bewundern. Und dieser erfindungsreiche Tabubruch ist es dann auch, der „Alibi“ weit über die Masse vieler anderer Krimis hebt und einzigartig macht. Er reißt das gesamte Konzept der Kriminalerzählung aus der Verankerung und gibt ihr eine völlig neue Form. Die Idee hatten vorher sicher chon viele andere. Aber nur eine konnte sie wohl derart perfekt umsetzen: Agathe Christie – die „Queen of Crime“.

Insgesamt gehört „Alibi“ mit Abstand zu den besten und nachhaltigsten Büchern aus Agatha Christies riesigem Gesamtwerk. Ein herrlicher, klassischer Lesegenuss, an dem kein Freund des guten, alten Whodunits vorbeikommt. Schade, dass solche Romane heute nicht mehr geschrieben werden.
puschel zu »Agatha Christie: Alibi« 31.03.2010
An und für sich bin ich generell ein Krimifan und speziell auch von Agatha-Christie-Kriminalromanen, doch gerade dieser Roman hat mich nicht so sehr begeistert wie all die anderen zuvor. Die Handlung empfand ich als langatmig, mir fehlte - wie man heute so schön sagt - Action. Sicherlich, die Auflösung war überraschend, aber es bereitete mir nicht das wahre Lesevergnügen, es bis dahin zu "schaffen". Ich finde Hercule Poirot in Kombination mit Hastings sympathischer, deren Gespräche machen die Gedankengänge des Detektivduos durchschaubarer für den Leser. Der langen Rede kurzer Sinn: mein Lieblingsbuch ist es nicht.
Zimt zu »Agatha Christie: Alibi« 30.03.2010
Meiner Meinung nach ist "Alibi" ein außerordentlich lesenswertes Buch und obwohl ich erst zwölf Jahre alt bin und dies erst mein zweiter Kriminalroman von AC (der nächste wartet schon...) ist merke ich schon jetzt, dass ich ein Fan ihrer Krimis werde.

Um zu "Alibi" selbst zu kommen: Teilweise, gerade am Anfang, als Poirot noch nicht mit von der Partie war, zieht sich das Buch etwas und verlangt einfach ein kleinen Hauch an Durchhaltevermögen bis zum nächsten Höhepunkt. Allerdings setzt die Auflösung dem Ganzen eine derart brillante Krone auf, sie war zumindest für mich so überraschend und doch beeindruckend logisch, dass ich über diese kleinen Phasen gerne hinwegschaue.

Meine Wertung: 95°!
Kasia zu »Agatha Christie: Alibi« 11.02.2010
"Alibi" ist einer meiner Lieblingsromane von Agatha Christie, auch wenn ich immer weiß, wer der Mörder ist (was bei den anderen Geschichten nicht so ist, wenn ich sie länger nicht gelesen habe...)
Dieses Buch habe ich schon 3 oder 4 mal gelesen und ich finde es genial. Vielleicht ist die Geschichte etwas angestaubt und für viele Leser der modernen Krimiliteratur etwas langsam und wenig actionreich, aber für Liebhaber von Sherlock Holmes, Hercule Poirot etc. genau das Richtige.
Wo gibt es noch Detektive (heute ja Ermittler), die nicht ihre DNA-Untersuchungen durchführen, sondern ihre Lupe zur Hilfe nehmen, um Fussspuren zu untersuchen???
Klar, bei Agatha Christie!
Ich möchte nicht zu viel von der Geschichte erzählen, sondern hoffentlich meine Begeisterung für sie kundtun und dieses tolle Buch einfach nur weiterempfehlen. Der Leser, der einen Unterhaltungsanspruch hat, wird wahrscheinlich genauso begeistert sein, wie ich es bin.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bell zu »Agatha Christie: Alibi« 05.01.2010
Den Fall fand ich nicht besonders interessant und nach meinem Geschmack geschieht auch zu wenig im weiteren Verlauf, es wird fast nur geredet und spekuliert, ab und zu gibt es ein paar Enthüllungen, die den Fall aber auch nicht vorantreiben, sondern lediglich in Poirots Kopf das Puzzle weiter zusammen setzen, wobei er uns wie immer im Dunkeln tappen lässt.

Insgesamt war es durchaus eine unterhaltsame Lektüre, aber gerade, weil ich letztens wieder "Tod auf dem Nil" gelesen hatte, der beste Poirot-Roman, den ich bisher gelesen habe, kam mir dieser Teil etwas schwach vor.
70°
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
>Vergissmeinnicht zu »Agatha Christie: Alibi« 01.10.2009
Perfektes Werk von Agatha Christie!

Es ist bis zum Ende spannend und Hercule Poirot enthüllt am Ende das -für mich- total unerwartete Ende! Dieses Mal hilft ihm sein Nachbar, ein Arzt, beim Auflösen des Rätsels um den Mord an Roger Ackroyd!

Dieser Krimi ist mein absolutes Lieblingsbuch!!! Ich empfehle es allen Agatha Christie-Fans und denen, die es noch werden wollen, weiter :)

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