A. J. Quinnell

A. J. Quinnell ist das Pseudonym des englischen Autors Philip Nicholson.
Quinnell wurde am 25. Juni 1940 während eines Luftangriffs in Nuneaton/Warwickshire geboren. Obwohl er schon als Heranwachsender Schriftsteller werden wollte, arbeitete er nach der Schulzeit zunächst eine Zeitlang für eine Schifffahrtsgesellschaft, bevor er im Alter von 20 Textilwaren-Händler in Hongkong wurde. Auf seinen vielen Geschäftsreisen über den ganzen Globus traf er viele der Personen, die er später in seinen Büchern charakterisierte.
Kurz vor dem Erscheinen seines ersten Krimis 1980 entschied der Autor sich dafür, ein Pseudonym zu benutzen. Er wählte den Nachnamen eines walisischen Rugby-Spielers und kombinierte ihn mit den Initialen des Sohnes des Barmanns in seinem Stammlokal.
»Man on Fire« wurde sofort nach seinem Erscheinen zu einem internationalen Bestseller. Insbesondere in Japan entwickelte sich die Hauptfigur des amerikanischen Ex-Fremdenlegionärs Marcus Creasy mit seinem Samurai-Habitus rasch zum Kult. Das Buch wurde zweimal verfilmt, 1987 und zuletzt 2004 mit Denzel Washington in der Hauptrolle.
A.J. Quinnell war dreimal verheiratet, seine dritte Frau war die dänischen Krimi-Autorin Elsebeth Egholm. Er starb nach langer Krankheit am 10. Juli 2005 auf Gozo, wo er seit vielen Jahren gelebt hatte.

Krimis von A. J. Quinnell:

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