Kein Reihenhaus für Robin Hood von -ky

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1979 bei Rowohlt.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1979. ISBN: 3-498-03431-6. 188 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1981. ISBN: 3-499-42575-0. 188 Seiten.

'Kein Reihenhaus für Robin Hood' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

»In einer Art Mulde, den rechten Kotflügel in den Stamm einer Birke verkeilt, stand ein signalroter Passat, beide Türen geöffnet. Auf der Beifahrerseite, für uns zunächst verdeckt gewesen, lag eine junge Frau, etwa Mitte Zwanzig. Sie war auffalend elegant gekleidet. Halstuch, Kostümjacke, Rock und Stiefel – alles in den Farben Zimt und Nougat, vollendet aufeinander abgestimmt, erste Boutique am Platze. Chefsekretärinnen sehen so aus, Fernsehmoderatorinnen, Empfangsdamen erstklassiger Hotels. Ich hätte das sicherlich nicht so intensiv wahrgenommen, wenn nicht zweierlei in krassem Gegensatz zu diesem Bild gestanden hätten: ihr blutüberströmtes Gesicht und der großkalibrige Revolver, der vor dem Fahrersitz lag.«

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Kurt-Bernd Jakob zu »-ky: Kein Reihenhaus für Robin Hood« 30.01.2010
Lesenswert auf jeden Fall ! Wie eigentlich alles ( 98 % ) von H. Bosetzky ! Als Film gefällt mir " Einer von uns beiden " besser auch wegen eines überragenden K. Schwarzkopf ! Aber das " Reihenhaus " hätte schon eine Wiederholung verdient ! Vielleicht liegt es an den Rechten ? Und hier noch die fehlenden 23 Zeichen ! Warum eigentlich mindestens 300 ?
Dr.Dieter Rohnfelder zu »-ky: Kein Reihenhaus für Robin Hood« 25.07.2009
Natürlich, lieber Torsten, ist das massivste Gesellschaftskritik - und auch nach 30 Jahren noch hochaktuell, werden doch noch immer (und immer öfter) Fabriken in Billiglohnländer "ausgelagert". Es ist -kys bekanntester und vielleicht bester Krimi, und viel mehr als ein Krimi: eine Adaption des Robin-Hood-Mythos in das Deutschland der RAF-Zeit. Eine Terroristengruppe entführt in Bramme den Unternehmer Greskämper und wollen das Lösegeld an dessen von der Werkschließung betroffene Arbeiter verteilen. Der gescheiterte Politologiestudent Benno Drobsch und seine hart gesottene Freundin Britta finden die (von einem Serienmörder tödlich verletzte) Terroristin, die das Lösegeld verteilen wollte, und übernehmen die Verteilung nun selbst. Da zumindest Benno aber der geborene Loser zu sein scheint, geht das erwartungsgemäß schief - was am Wenigsten das Verdienst des notorisch überforderten Oberkommissars Kämena ist. Benno Drobsch kriegt später übrigens doch noch die Kurve und taucht in allen späteren Bramme-Krimis glücklich und zufrieden auf; Britta aber scheitert endgültig...
Ein hervorragender Krimi, der eine Neuauflage verdient hätte!
Torsten Janssen zu »-ky: Kein Reihenhaus für Robin Hood« 23.09.2004
Ich revidiere meine Meinung vom 5.8.2003, nicht leise sondern massivste Gesellschaftskritik in diesem Roman von Horst Bosettky - ky, siehe der Fall Vorbusch. Immer wieder klasse und lesenswert, allerdings merkt man dem Roman an das er in den 70er Jahren, also einer etwas besseren Zeit ( für West-Deutsche) geschreiben wurde.
Torsten Janssen zu »-ky: Kein Reihenhaus für Robin Hood« 05.08.2003
Sehr lesenswert, spannend, mit einer leisen Gesellschaftskritik. 1979 als Fernsehfilm mit Jutta Speidel (Britta), Brigitte Mira und Hermann Lause als Benno Drobsch. Wann gibt es den endlich mal wieder?????????
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