Im Sturm von Tom Clancy

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel Red storm rising, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Blanvalet.

  • New York: G.P. Putnam’s Sons, 1986 unter dem Titel Red storm rising. 652 Seiten.
  • München: Blanvalet, 1994. Übersetzt von Hardo Wichmann. ISBN: 3-7645-0681-4. 734 Seiten.
  • München: Goldmann, 1996. Übersetzt von Hardo Wichmann. ISBN: 3-442-09824-6. 734 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Hardo Wichmann. ISBN: 3-442-44467-5. 734 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Hardo Wichmann. ISBN: 3-442-45750-5. 734 Seiten.

'Im Sturm' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Das Attentat arabischer Fundamentalisten auf eines der wichtigsten Ölfelder Sibiriens bringt die GUS in einen fatalen Zugzwang. Um den Zusammenbruch ihrer maroden Wirtschaft zu verhindern, erzwingt Moskau sich Zugang zum Persischen Golf und schreckt auch vor einem Schlag gegen die NATO nicht zurück …

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Eglfinger zu »Tom Clancy: Im Sturm« 25.10.2013
Inhalt:

Auf ein sibirisches Ölfeld wird ein Attentat von arabischen Fundamentalisten verübt. Die Sowjetunion steht vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Um diesen Zusammenbruch zu vermeiden will Moskau an das Öl im Persischen Golf. Doch bevor sie in den Persischen Golf eindringen, in dem bereits die Amerikaner Fuß gefasst haben, will die Sowjetunion erst die Nato versuchen zu spalten. Mit einem fingierten Bombenattentat im Kreml beginnt die Sowjetunion einen Krieg in Europa. Der in der Schublade liegende Angriffsplan "Roter Sturm" läuft an...

Meine Meinung:

Clancy zeigt zu Beginn auf, wie schlecht die Sowjetunion Ende der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts wirtschaftlich da steht. Dies trifft im Nachhinein auch im Großen und Ganzen zu. Clancy veranschaulicht in seinem Roman, wie der Zusammenbruch der Sowjetunion auch hätte laufen können und sich der Kalte Krieg in einen heißen Krieg verwandeln hätte können. Es beginnt ein mörderischer und materialverschlingender Panzerkrieg auf deutschem Boden. Schnell stellt sich heraus, dass die Nato auf Nachschub aus den USA angewiesen ist, um die sowjetische Offensive zu stoppen. Hierfür bleibt nur der Seeweg über den Atlantik, doch dieser birgt allerlei Gefahren, da die Sowjetunion bei ihrem Überraschungsangriff Island besetzt hat und somit ist der Weg für sowjetische U-Boote über die Barentssee frei. Die Nato kann den Vorstoß des Gegners nur stoppen, wenn sie genügend Material über den Atlantik nach Europa bringt und hierzu muss sie wieder die Oberhand auf dem Ozean bekommen. Während sie mit Seestreitkräften versucht, die isländische Insel wieder zurückzuerobern, kommt die sowjetische Offensive ins Stocken, weil ihnen die Reserven schneller ausgehen und der Widerstand der Nato größer ist als erwartet. Dies alles fand ich sehr interessant, weil es mir auch sehr realistisch vorkam. Das einzige was mich bis dahin gestört hat, war, dass Clancy die Politik fast vollständig außen vor gelassen hat. Auch wurde nie der Einsatz von Atomwaffen in Betracht gezogen. Doch dies klärte Clancy kurz vor Schluss auf. Als die Sowjetunion sieht, dass der Krieg so nicht zu gewinnen ist, wird der Einsatz von taktischen Atomwaffen in Betracht gezogen. Hierbei sagt der sowjetische General, der für die Offensive zuständig ist, zum Generalsekretär, dass Kernwaffen vor allem politische Waffen sind, die von der politischen Führung auf beiden Seiten kontrolliert werden. Damit klärt Clancy meiner Meinung nach ausreichend auf, warum er in diesem Roman diese Option außen vorlässt. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass Clancy auch die Politik in seinen Roman einbezieht.

Mein Fazit:

Ein erschreckend realistischer Thriller, der aufzeigt, wie der Kalte Krieg auch hätte enden können. Für militärische Technikfreaks ist auf jeden Fall genug vorhanden. Schade ist nur, dass der politische Inhalt fehlt. Daher vergebe ich nur 72 Grad.
Chris aus Mainz zu »Tom Clancy: Im Sturm« 06.11.2012
Dem kann ich mich nur anschließen, ebenfalls in ein paar Tagen ausgelesen.Super spannend und erschreckend aktuell, auch wenn es nicht mehr um den direkten Konflikt zwischen USA und Russland / UDSSR geht, sondern heute auch um China, die arabischen Staaten.
Die Frage dennoch, was wäre wenn gewesen, interessiert mich als Kind der 80er doch ungemein, habe mich oft genug auf der Autobahn gefragt, wie die Panzer wohl durch die "Fulda Gap" gestoßen wären.Gottseidank ist uns das alles erspart geblieben.
oldbiker zu »Tom Clancy: Im Sturm« 14.12.2011
Die Spannung ist, dass ich das Buch in 3 Tagen ausgelesen habe.
Einfach Super, wie die Beschreibung der einzelnen Abschnitte der Truppen beschrieben wurde. Wer ein wenig Geographische Kenntnisse besitzt kann sich sehr schnell in die Örtlichkeiten hineinversetzen.
Das ist das ERSTE Buch das ich gelesen habe. Ich habe es auf einen Flughafenshop (2007) erstanden. Seid deiser Zeit iat TOM CLANCY mein Lieblingsschriftsteller.
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