Friesische Todessinfonie von Theodor J. Reisdorf

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 bei Bastei Lübbe.

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006. ISBN: 978-3-404-15492-0. 381 Seiten.

'Friesische Todessinfonie' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Garrelt von Fichtkamp stammt aus einer angesehenen Norderneyer Familie. Doch schon früh wird er mit dem Tod eines Menschen in Zusammenhang gebracht. Er ist erst zwei Jahre alt, als er seinen Großvater erschrecken will, nach dessen Fuß greift und dieser infolge des Sturzes stirbt. Vor seinem Studium macht Garrelt dann eine Motorradtour durch Andalusien. Dort ist er der letzte Zeuge, der die junge Studentin Simone lebend sieht. Während seines Studiums in Hamburg verschwindet die Kommilitonin seiner Freundin, und die Polizei vermutet auch hier sofort ein Verbrechen. Schließlich hat Garrelt in Norddeich einen Streit mit einem Chinesen, der am nächsten Morgen erstochen aufgefunden wird. Ist Garrelt nur ein Pechvogel, der immer zur falschen Zeit am falschen Ort ist? Oder steckt etwa mehr dahinter …

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Fritz Krämer zu »Theodor J. Reisdorf: Friesische Todessinfonie« 24.09.2014
Derzeit lese ich gerade die "Todessymphonie". Es ist erschüternd, wie der Autor mit Textwiederholungen Zeilen schindet, nur um die Seiten voll zu bekommen.
Das Buch ist voller Fehler, sowohl orthographischer als auch rein sachlicher Art.
Auf Seite 175 schreibt er: "Der Wind ... wehte ... von See her über die Insel." Ist ihm noch nicht aufgefallen, dass eine Insel rundrum von See umgeben ist?
Auf Seite 200 schreibt er von einem Asylbewerber, der nach Norddeich von den Behörden einquartiert wird. "... falls er in Hamburg zu Besuch war ..." Ist dieser Lichtgestalt von Autor bei seinen Recherchen nicht aufgefallen, dass Asylanten Residenzpflicht haben und somit den Ort, in den die Behörden sie verweisen, gar nicht verlassen dürfen.
Und so geht es weiter und weiter und weiter. Ich habe selten ein SO SCHLECHTES BUCH gelesen. Es ist wohl die schlimmste Art von Waldfrevel, wenn Bastei-Lübbe so etwas druckt. Aber ... dort ist man ja eh nicht wählerisch mit der Auswahl von Autoren, spärsamen bis nicht zu bemerkendem Einsatz von Lektorat und Korrektorat.
Hannelore zu »Theodor J. Reisdorf: Friesische Todessinfonie« 26.12.2007
Mir gefallen als absoluter Ostfrieslandfan
die Krimis,von Reisdorf.
Bin enttäuscht, dass es 2007 keinen neuen Krimi von ihm gibt.
Können wir uns auf einen neuen Roman im Jahre 2008 freuen?
Martin zu »Theodor J. Reisdorf: Friesische Todessinfonie« 26.09.2006
Man muss Th. J. Reisdorf schon mögen. Ich habe bisher alle Bücher von ihm gelesen.
Ich halte seine Krimis für leicht verdauliche Lektüre, die man nicht allzu sehr hinterfragen sollte.
Besonderen Reiz haben für mich die geografischen Gegebenheiten an der norddeutschen Küste, ver-bunden mit einer Kriminalhandlung.
Und nun zum Buch:
Ob junge Leute heute noch von "Bedienungsfräulein" oder "Fräulein Salzmann" reden, ist mehr als unwahrscheinlich; allerdings "Ey Alter, voll krass ey" würde erst recht nicht zu Reisdorf passen.
Lasst ihm seine Art zu schreiben, denn die hat irgendwie auch etwas.
"Friesische Todessinfonie" ist stellenweise etwas langatmig im Detail geschrieben.
Ich frage mich, warum in aller Breite die Vorfahren der handelnden Personen beschrieben werden.
Auch, wenn eine angeblich wahre Handlung erzählt wird, wirkt manches sehr konstruiert und die zufällige persönliche Verflechtung der meisten Pesonen etwas an den Haaren herbeigezogen.
Zudem können Beweismittel, die rechtswidrig beschafft wurden, m. E. nicht zu einer Verhaftung führen (Ich lass mich gerne belehren).

Die letzten 2- 3 Seiten hatten dann noch eine eher kurz und knapp abgehandelte Überraschung parat.
Allerdings schien es mir, als müsse das Buch jetzt auch unbedingt enden.
Und noch etwas an alle Raucher: auf den Zigarettenpackungen sollte zukünftig auch noch stehen:
„Rauchen kann zu Mordverdacht führen“.
2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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