Stella Rimington

Die Engländerin Stella Rimington fing als Sekretärin beim Secret Service, dem Geheimdienst in Indien an, wohin sie ihrem Mann gefolgt war und wo sie das Hausfrauendasein furchtbar langweilte. Der Beginn einer großen Karriere: Rimington arbeitete in allen Bereichen des Geheimdienstes: Staatsgefährdung, Spionage, Terrorismus. 1992 wurde sie Chefin des MI 5, des Inlandsgeheimdienstes – sie war die erste Frau, die diese Position innehatte. Rimington diente bereits kurz nach Übernahme der Leitung des MI5 als Vorlage für die Geheimdienstchefin »M«; eine Filmfigur in den James Bond-Kinofilmen, die ab 1995 als Frau dargestellt wurde und als fiktive Leiterin des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 fungierte. 2001 erschien ihre Biographie OPEN SECRET, die in ihrer Heimat ein Bestseller wurde. Über ihre Beziehung zum Schreiben sagte Stella Rimington in einem BBC-Interview: »Persönliche Erfahrung ist das Rohmaterial der Fantasie. Obwohl ich einen Thriller geschrieben habe, der vollkommen frei erfunden ist, habe ich als Basis dafür in gewisser Weise mein Leben benutzt, nicht nur meinen Job im Geheimdienst, sondern auch andere Aspekte meines Lebens.«

Krimis von Stella Rimington(in chronologischer Reihenfolge):

Stille Gefahr
At risk (2004)
Leiser Verrat
Secret asset (2006)
Beutezug
Illegal action (2007)
Angstpartie
Dead line (2008)
Present danger (2009)
Rip tide (2011)
The Geneva trap (2013)
Close call (2014)
Breaking Cover (2016)

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