Der Menschenräuber von Sabine Thiesler

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel Der Menschenräuber, bei Heyne.

  • München: Heyne, 2010 unter dem Titel Der Menschenräuber. ISBN: 978-3-453-26631-5. 463 Seiten.
  • München: Heyne, 2011. ISBN: 978-3-453-43525-4. 450 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2010. Gesprochen von Sabine Thiesler. ISBN: 3837102939. 6 CDs.

'Der Menschenräuber' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Jonathan lebt als erfolgreicher Fotograf und Eventmanager in Berlin. Mit seiner Frau Jana, die als ehemalige Primaballerina der Deutschen Oper eine Ballettschule betreibt, und ihrer künstlerisch hochbegabten Tochter Giselle führt er ein arbeitsreiches aber erfülltes Leben. Doch dann bricht das Grauen in Jonathans Wohlstandsleben ein: Seine von ihm vergötterte Tochter Giselle wird bei einem tragischen Verkehrsunfall tödlich verletzt. Jonathans Welt bricht zusammen und er verliert jeden Halt. Während Jana nach Monaten der Trauer langsam wieder in den Alltag zurückkehrt, zieht sich Jonathan immer weiter zurück, ertränkt sein Unglück in Alkohol und rutscht ab in Depression und Verwahrlosung. Als schließlich auch seine Ehe zerbricht, flüchtet Jonathan ziellos aus Berlin und landet zufällig in einer abgelegenen, heruntergekommenen Pension in der Toskana. Dort trifft er auf die blinde Sofia, die ein Ebenbild seiner toten Tochter ist. Mit ihr beginnt Jonathan ein neues Leben – bis die Vergangenheit ihn wieder einholt und sein lang aufgestauter Hass und Rachegefühle ihn zum Mörder werden lassen.

Das meint Krimi-Couch.de: »Mehr göttliche Fügung geht nicht« 30°

Krimi-Rezension von Andreas Kurth

Ein durchaus dramatisches Buch hat Sabine Thiesler geschrieben. Über Liebe, Leidenschaft, Verzweiflung, Endzeitstimmung und Neubeginn. Und über die schöne Toskana. Eigentlich soll es ein Kriminal-Roman sein. Aber da habe ich so meine Probleme. Es wird eine dramatische und ziemlich verwickelte Familiengeschichte geschildert, aber das erste Verbrechen passiert erst nach rund 300 Seiten – wenn man vom Prolog mal absieht. Der wird im Buch übrigens wortgleich wiederholt – dieses Stilmittel kannte ich bisher auch noch nicht. Wer sich bis dahin verzweifelt durch die Seiten gekämpft hat, stets auf der Suche nach Spannung und einem glaubwürdigen roten Faden, der muss viel Langmut aufbringen.

Jana ist Primabellarina an der Deutschen Oper in Berlin, ihr Mann Jonathan erfolgreicher Fotograf. Als Jana plötzlich schwanger ist, bricht für sie die Welt zusammen. Jonathan bittet sie auf Knien, das Kind nicht abzutreiben. Giselle entwickelt früh ein großes Talent zum Zeichnen und Malen, ihr Vater vergöttert sie, die Mutter ist dagegen verzweifelt, weil ihre Karriere beendet ist. Zur begabten Kunststudentin heran gereift wird Giselle eines Tages von einem betrunkenen Autofahrer überfahren und tödlich verletzt. Durch Kumpanei zwischen dem Richter und dem Vater des Todesfahrers kommt dieser nahezu ungeschoren davon. Jonathan kommt über Giselles Tod nicht hinweg – er rutscht ab in Alkoholismus und Verwahrlosung. Daran zerbricht auch seine Ehe.

In einer Novembernacht verlässt Jonathan das Haus und fährt davon – ziellos, mittellos und hoffnungslos. Er landet nach einer langen Irrfahrt – Thiesler-Kenner wird das wenig wundern – in der maroden Ferienwohnung einer Bauernfamilie in der Toskana. Als er die Tochter des Hauses erblickt, die blinde Sophia, ist er bis in die Haarspitzen erschüttert. Die junge Frau gleich seiner toten Tochter auf unheimliche Weise. Jonathan bleibt in der Toskana, lässt sich von seiner Frau bei der Scheidung auszahlen und heiratet schließlich Sophia. Mit seinem Geld wird aus dem abgewirtschafteten Gehöft ein geradezu luxuriöses Feriendomizil. Eines Tages verbringen der Richter aus dem Prozess gegen den Todesfahrer und dessen Frau als Gäste dort ihren Urlaub, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Jonathan übt tödliche Vergeltung, und im blutigen Showdown gibt es weitere Tote.

Vielleicht sollte das Buch große Literatur werden, vielleicht ist die Fabulierlust mit der Autorin durchgegangen. Auf jeden Fall wirkt die Geschichte derart unglaubwürdig, dass es schon fast wieder originell ist. Da wird eine Primaballerina schwanger, und gibt ihre Karriere auf, weil ihr Mann sie auf Knien anfleht. Er erstickt später das Kind mit seiner Affenliebe, sie ist die böse und verzweifelte Mama. Rührseliger geht es eigentlich nicht mehr, und als Vorgeschichte zu einem Verbrechen ist die Story nicht nur zu lang, sondern auch einfach zu vorhersehbar. Der überlange Exkurs nach Friesland in die ach so piefige Provinz soll die Kumpanei zwischen Richter und Vater des Todesfahrers erklären, ist aber viel zu ausführlich geraten und mit Klischees über die norddeutsche Provinz gespickt, dass es einem den Magen umdreht.

Der Gipfel ist die ziellose Flucht von Jonathan aus Berlin nach Italien. Er hat kein Ziel, steigt in diesen und jenen Zug, und an einem Bahnhof mitten in der Toskana steigt er aus. Und weil niemand eine Unterkunft für den armen Deutschen hat, nimmt ihn Riccardo mit in die Hügel – und ausgerechnet Riccardos Tochter ist der toten Giselle wie aus dem Gesicht geschnitten. Wow, mehr göttliche Fügung geht nicht. Der Flüchtling bleibt, das Rührstück nimmt seinen Lauf, nur unterbrochen von Rückblicken auf die glückliche Zeit in der heilen Welt der deutschen Kleinfamilie. In Menschenräuber werden derart viele Klischees bedient, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Wer einen Familienroman mit kitschigem Ausgang lesen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Wer spannende Kriminalliteratur mit überraschenden Wendungen und nachhaltiger Ermittlungsarbeit – und vielleicht sogar ein wenig Action – sucht, sollte das Buch lieber im Regal stehen lassen.

Andreas Kurth, September 2010

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Annette Traks zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 25.06.2018
Jana, die gefeierte Primaballerina der Deutschen Oper in Berlin, und der erfolgreiche Fotograf und Medienmanager Jonathan führen eine glückliche Ehe. Als Jana ungewollt schwanger wird, ist es für sie keine leichte Entscheidung, Beruf und Karriere zugunsten des Kindes aufzugeben.

Doch Jonathan ist überglücklich! Vom ersten Tag an vergöttert er die kleine Giselle, die der Mittelpunkt seines Lebens wird.

Schon als Kind zeichnet das Mädchen leidenschaftlich gerne und studiert nach dem Abitur Kunst - Fachleute sagen ihr eine große Karriere voraus.

Doch als Giselle 20 Jahre alt ist, wird sie an einer Fußgängerampel von einem heranrasenden Auto erfasst und erliegt ihren schweren Verletzungen. Der junge Fahrer des Wagens war stark betrunken, kommt aber in einem Prozess mit einer minimalen Strafe davon.

Für Jonathan ist mit dem Tod seiner Tochter eine Welt zusammengebrochen, sein Leben hat jeglichen Sinn verloren. Er wird zum Alkoholiker, verwahrlost völlig und verliert dadurch Beruf und Frau.

Total am Ende, steigt er eines Tages einfach wahllos in einen Zug und landet irgendwann in der Toskana - in der heruntergekommenen Pension von Riccardo und Amanda Valentini.

Schon beim ersten Anblick verliebt er sich in deren blinde Tochter Sofia, die das Ebenbild von Giselle ist. Beide heiraten, bauen das Anwesen der Valentinis zu einem ansprechenden Feriendomizil aus und beginnen ein neues, zufriedenes Leben.

Doch dann holt Jonathan eines Tages die Vergangenheit ein ...

Resümee:
Der Roman spielt während der Jahre 1977, 2001 und 2007 in Berlin, der Toskana und Buchholz in der Nordheide; im Mittelpunkt stehen nacheinander verschiedene Protagonisten. Sämtliche Ebenen sind durch bestimmte Ereignisse und Personen miteinander verbunden.

Dabei passt alles absolut zusammen und greift schlüssig ineinander, denn alle Protagonisten handeln ihrem Charakter entsprechend ausnahmslos folgerichtig und psychologisch nachvollziehbar.

Einige erleben eine Achterbahnfahrt der Gefühle, und auch der Leser ist einem Wechselbad der Emotionen ausgesetzt: Einerseits hat man viel Verständnis für bestimmte Einstellungen und Entscheidungen, versteht menschlich die Motivation, die hinter gewissen Handlungen steckt. Andererseits erschrecken oder verstören diese einen jedoch rational.

Besonders drastisch ist dies in Bezug auf Jonathan, den der Tod seiner Tochter psychisch extrem mitgenommen hat: Besonders seit er in der Toskana lebt, ist er auf der einen Seite liebe- und verständnisvoll, fürsorglich und liebenswürdig, im nächsten Moment aber kann er hemmungslos brutal und unberechenbar sein. Seine innere Zerrissenheit - der Wunsch nach Ruhe und Geborgenheit gegenüber dem Getriebensein von Rachegedanken - hat die Autorin hervorragend herausgearbeitet.

Dass das Buch "nur" als Roman vermarktet wird, ist ein Understatement - es dem Genre "Thriller" zuzuordnen, wäre diesem Pageturner voller Dramatik und Spannung durchaus angemessen gewesen. Aber vielleicht hat man sich dagegen entschieden, weil der Schwerpunkt auf der Entwicklung der psychologischen Dimension liegt und auch, weil Commissario Donato Neri zwar seine Auftritte bekommt, aber nicht ermitteln möchte - obwohl Ehefrau und Kollege ihm dringendst dazu raten.

Fazit: Dies ist für mich das bislang spannendste Buch von Sabine Thiesler.
Hupfdidue zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 06.03.2014
Ich war schon von dem Kindersammler begeistert und Der Menschensammler hat mich auch nicht enttäuscht.

Ok. Es war alles vorhersehbar, aber das war der Kindersammler auch und darum ging es mir nicht. Es geht doch um das Zusammenfügen der Puzzlestückchen. Und ich brauche nicht auf den ersten 10 Seiten einen Mord. Ich brauche einen roten Faden, möglichst wenig Nebencharaktere und viel Dramatik mit psychopatischem Touch. Und das gibt es hier genug.

Es wurde genau beschrieben, wie ein einziger Fehler das Leben so vieler Menschen verändern kann. Welche Auswirkungen ein einziges Ereignis haben kann. Und zu was ein Mensch fähig ist, wenn es um das geliebte Kind geht.

Ich habe mich auch daran gestört, dass er Sofia geheiratet hat und somit alles inzestösen Charakter bekommt. Aber die Tatsache, dass er sich sexuell verweigert, schmälerte diesen Schock. Für diese Tatsache gibt es Punktabzug. Da ich aber die "göttlichen Fügungen" als dramatische Schicksalswendung ansah und mich keinesfalls daran störte, traue ich mich, diesem (Hör-)buch, welches ich an 2 Tagen durchgehört habe, glatte 85° zu geben. Denn ich fand es wirklich super. Würde sogar noch mehr geben, aber das traue ich mich nicht...
Rubi zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 30.04.2013
Oh weia, was ist denn hier passiert? Ich habe mir dieses Hörbuch gekauft, weil ich "Den Kindersammler" richtig gut fand und eigentlich etwas ähnliches erwartet habe. Aber leider tarnt sich "Der Menschenräuber" als Krimi, ist aber gar keiner. Es handelt sich viel mehr um eine Familientragödie mit minimalen Krimi-Elementen, die man jedoch mit der Lupe suchen muss.

Die reine Wiedergabe der Handlung klingt eigentlich gar nicht so schlecht, aber die Details sind dann doch haarsträubend. Die Zufälle in diesem Werk sind einfach übermäßig, sicher hilft "Kommissar Zufall" in vielen Erzählungen, aber was hier gemacht wird, grenzt schon an Verdummung des Lesers. Ob es nun die frappierende Ähnlichkeit zwischen Giselle und Sofia ist, die Anreise des ehemaligen Richters, die offenen Erzählungen von ihm ausgerechnet über diesen Fall oder viele weitere Vorfälle, die ich jetzt nicht verraten will - alles nach dem Tod der Tochter passiert zufälligerweise immer genau zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und mit den richtigen Menschen. Nein, das macht keinen Spaß und ist leider auch viel zu vorhersehbar. Gleichzeitig sind die wenigen aufregenden Szenen viel zu kurz und zu "schlampig" hingeschrieben, um wirklich Spannung auskommen zu lassen. Ja, es gibt "Mord und Totschlag", aber so kurz und unspektakulär, dass man es fast verpasst. Ein Krimi ist das sicher nicht. Die Oberflächlichkeit der Erzählung geht ebenfalls gar nicht. Man wird auch deshalb so vom Mord überrumpelt, weil man an Jonathans Gedanken und Plänen nahezu gar nicht teilnehmen kann. Gerade die inneren Beweggründe, menschlichen Gedanken und Abgründe sind es doch, die aus einer beliebigen Geschichte einen richtigen guten Krimi machen. Hier findet man davon nichts.

Eine kleine Überraschung bietet das Ende. Ich muss zugeben, damit habe ich nicht gerechnet. Leider haut aber auch das dieses Werk nicht mehr raus...

Fazit: Überflüssig ist dieses Buch nicht, denn die Grundaussage findet durchaus Gefallen. Wenn man nach einem schlimmen Verlust seinen inneren Frieden nicht findet, hilft einem auch Rache nicht. Bestimmt geht es vielen Menschen so, dass sie an schlimme Rache denken, wenn sie sich vorstellen, jemand tut ihren Liebsten etwas. Dieses Buch verdeutlicht aber, dass man so auch sein eigenes Leben zerstört und dabei keinesfalls wieder glücklicher wird.
Wer jedoch Spannung, Ermittlungsarbeit oder andere Krimimerkmale sucht, kann an "Der Menschenräuber" definitiv vorbei gehen.
ilona zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 10.03.2013
so wie sie Nina schon geschrieben hat. war ich am Anfang auch verwirrt und jetzt bin ich bei der Hälfte und habe jetzt mal eine pause eingelegt und habe es gestern am Abend erst angefangen und schon 15 Kapitel gelesen. Aber ich werde weitere Bücher von ihr kaufen, weil das von Ihr mein erstes ist. Bin auf die anderen schon gespannt.
Tina zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 25.02.2012
Ich bin ein Fan von Sabine Thiesler. Ja, okay, dass Buch war wirklich etwas vorhersehbar. Und irgendwie auch etwas merkwürdig (Tochter und neue Frau -> Ähnlichkeit) ABER ich finde,ihre Büchereinfach lesenswert und vorallem lesen sie sich auch super. Also, ich werde mir auch weiterhin ihre Bücher kaufen!
Tina zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 25.02.2012
Ich bin ein Fan von Sabine Thiesler. Ja, okay, dass Buch war wirklich etwas vorhersehbar. Und irgendwie auch etwas merkwürdig (Tochter und neue Frau -> Ähnlichkeit) ABER ich finde,ihre Bücher
einfach lesenswert und vorallem lesen sie sich auch super. Also, ich werde mir auch weiterhin ihre Bücher kaufen!
Anja zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 27.12.2011
Wenn dies das beste Buch der Autorin sein soll, steht jetzt schon fest, dass ich kein zweites lesen werde.Soviel Zufall in einem Buch kann man wohl wirklich nur verkraften, wenn man bedingungslos an Gottes unergründliche Wege glaubt. Dazu kommen eine Reihe völlig unausgegorene Handlungen und Passagen. Ich hatte ein permanentes "HÄÄÄ?" im Kopf. Auch ein Stück inzestös anmutende Perversion (ein milderes Wort ist mir wirklich nicht eingefallen) hat mir persönlich den Lesespaß gründlich verdorben.Sabine Thiesler: nicht noch einmal!
ulibe zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 10.11.2011
Dieses Buch empfehlen? Nun ja, es kommt einfach ganz darauf an, was man erwartet. Nein, es ist sicherlich kein Buch für Menschen, die von einem Krimi die klassische Opfer/Täter/Ermittler Rollenaufteilung erwarten. Ich würde es auch nicht wirklich als Krimi bezeichnen.
Außerdem behaupte ich, dass es eher ein "Frauen-Buch" ist, obwohl (oder gerade weil) der Hauptdarsteller männlich ist. Es stimmt sicherlich, dass einiges sehr konstruiert wirkt; für mich persönlich macht das aber auch den Reiz des Buches aus; man ahnt, was passieren wird. Zudem gibt es einige Wendungen, die man so nicht erwartet hat (auf jeden Fall bis zum Schluß lesen!!!). Kurz gefaßt ein Buch für diejenigen, die sich gerne flott unterhalten lassen möchten, etwas Spannendes mit Psycho-Charakter lesen wollen und nicht direkt auf den ersten Seiten einer aufgeschlitzten Leiche begegnen möchten...
baiba zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 17.09.2011
Meiohmei..möchte man sagen. Was ist denn das für ein schlecht konstruiertes Machwerk??? Für wie blöde wird man als Leser eigentlich gehalten?
Hier stimmt einfach gar nichts! So viele Zufälle und Ungereimtheiten in einem einzigen Buch: das schafft auch nicht jeder! Was machen eigentlich die Lektoren bei Heyne? Diesen Roman hat anscheinend niemand durchgesehen, bevor er auf den Markt geschmissen wurde.ärgerlich, denn der gutgläubige Kunde blättert sein Geld hin.
dehacoe zu »Sabine Thiesler: Der Menschenräuber« 07.07.2011
Ich kann die niedermachende Kritik des Herrn Kurth nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es einige Ungereimtheiten, aber trotzdem ist es ein gut geschriebenes und spannendes Buch, das sich sehr gut lesen läßt. Die menschlichen Abgründe sind durchaus erklärbar und auch glaubhaft dargestellt. Das Ende ist überraschend anders.

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