Woman in Cabin 10 von Ruth Ware

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2016 unter dem Titel The woman in cabin 10, deutsche Ausgabe erstmals 2017 bei dtv.

  • London: Harville Secker, 2016 unter dem Titel The woman in cabin 10. 344 Seiten.
  • München: dtv, 2017. Übersetzt von Stefanie Ochel. ISBN: 978-3423261784. 383 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Der Audio Verlag, 2017. Gesprochen von Julia Nachtmann. ISBN: 3742401955. 1 CDs.

'Woman in Cabin 10' ist erschienen als TaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Die Journalistin Lo Blackwood nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

Ihre Meinung zu »Ruth Ware: Woman in Cabin 10«

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aquino zu »Ruth Ware: Woman in Cabin 10« 09.04.2018
Hallo,
welche Bedeutung für den Handlungsverlauf hat der Einbruch in ihre Wohnung zu Beginn des Romans? Ich habe nur die Audioversion gehört - und konnte keinen Bezug zu Gesamthandlung herstellen. Vielleicht lag es an der gekürzten Version - oder ich habe nicht recht zugehört/aufgepasst? Kann mir da jemand Auskunft geben?
vielleserin zu »Ruth Ware: Woman in Cabin 10« 06.03.2018
hab dieses buch durch zufall auf meinem reader entdeckt. hat mir sehr gut gefallen. g uter aufbau der handlung ,überraschende wendungen. spannung wird gut aufgebaut und auch gehalten. man fiebert mit und kommt bis fast zum schluss nicht auf den täter. als viel leser, vor allem krimis, muss ich sagen die autorin hat einen sehr gekonnten schreibstil. sehr flüssig. macht spaß zu lesen und freue mich auf den nächsten krimi.
Darts zu »Ruth Ware: Woman in Cabin 10« 09.02.2018
Gleich zu Anfang die Frage von mir: Warum ein englischer Titel für die deutsche Übersetzung?

Laura 'Lo' Blacklock ist Reisejournalistin bei Velocity. Schon lange dabei, aber nicht sehr erfolgreich. Sie befindet sich seit langer Zeit in ärztlicher Behandlung um ihre Panikattacken in den Griff zu bekommen und es gelingt ihr mit stärkeren Tabletten ganz gut, leider trinkt sie auch oft viel zu viel Alkohol.
Als ihre Chefin schwanger ist, darf Lo an einer Jungfernfahrt eines exklusiven Kreuzfahrtschiffes teilnehmen, um einen Artikel darüber zu schreiben. Es ist ein sehr kleines Schiff mit nur zehn Passagierkabinen. Die anderen Teilnehmer sind größtenteils ebenfalls Reisejournalisten und Fotografen. Man kennt sich.
Da Lo noch kurz vor ihrer Abfahrt zu Hause einen Einbruch in ihre Wohnung erlebt hat, kann sie fast gar nicht mehr schlafen. Also spricht sie gleich am ersten Abend auf dem Schiff, dem Alkohol zu gut zu. Nachts wird sie durch einen Schrei aus ihren unruhigen Schlafversuchen geweckt und dann hört sie noch ein platschendes Geräusch.
Für sie ganz klar, da wurde jemand ermordet und über Bord gehievt. Blutspuren am Nebenbalkon erhärten ihre Vermutung.
Nur leider glaubt ihr niemand. Aber sie forscht weiter und spricht sogar mit dem Schiffeigner über ihren Verdacht. Und wer war überhaupt die Frau in Kabine 10, mit der sie, am ersten Tag, kurz gesprochen hatte? Niemand außer ihr hat sie gesehen und außerdem wurde diese Kabine gar nicht bezogen.
Bis sie wohl mit jemandem Falschen über ihre Verdächtigungen spricht. Da beginnt ihr Martyrium.
Dies ist der zweite Thriller der Autorin Ruth Ware. Gleich mit dem ersten Buch: im dunklen, dunklen Wald konnte sie einen Bestseller landen. Und mit Woman in Cabin 10 wird ihr das wohl wieder gelingen.
Das Buch ist 380 Seiten dick und es ist flüssig und spannend geschrieben, sodass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Vielleicht hätte der Innenteil etwas gerafft und dafür der letzte Teil etwas ausführlicher sein können, aber mir hat es auch so sehr gut gefallen.
Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem Deutschen Taschenbuch Verlag die mir das Taschenbuch zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.
4,5*
subechto zu »Ruth Ware: Woman in Cabin 10« 02.02.2018
Mord an Bord?

Da ich vom Kreuzfahrtvirus infiziert bin, musste ich dieses Buch unbedingt haben. Zudem hatte ich „Im dunklen, dunklen Wald“ von Ruth Ware begeistert verschlungen. Und so war ich schon gespannt auf „Woman in Cabin 10“. Die Inhaltsangabe ließ erneut auf einen spannenden Thriller hoffen und ich wurde nicht enttäuscht. Worum geht es?
Laura Blacklock, genannt Lo, ist Journalistin bei einem Reisemagazin. Da ihre Chefin schwanger ist, bekommt sie die Chance, an einer Jungfernfahrt zu den norwegischen Fjorden teilzunehmen. Die Aurora Borealis, ist ein kleines, exklusives Luxuskreuzfahrtschiff mit nur zehn Kabinen.
Lo leidet unter Panikattacken. In der ersten Nacht auf See erwacht sie und hört, wie etwas Schweres über Bord geworfen wird. Ein menschlicher Körper? Am Nachbarbalkon entdeckt sie Blutspuren. Lo alarmiert den Sicherheitsoffizier, aber niemand glaubt ihr. Denn niemand wird vermisst.
Die Nachbarkabine ist leer. Es finden sich keinerlei Spuren eines Verbrechens. Hat sich Lo die junge Frau aus Kabine 10, mit der sie gestern noch gesprochen hat, nur eingebildet? Was ist wahr und was ist nur das Ergebnis ihrer Fantasie? Was aber, wenn ihr Wahn Wirklichkeit ist. Immer tiefer gerät Lo in einen Strudel von gefährlichen Ereignissen...
„Woman in Cabin 10“ ist ein atmosphärischer Thriller voller unerwarteter Wendungen und einem klaustrophobischen Setting. Ähnlich wie bei Agatha Christies „Mord im Orientexpress“ gibt es nur eine kleine, begrenzte Anzahl Figuren, denen eine Flucht auf hoher See unmöglich ist. Ist eine von ihnen ein Mörder? Wem kann Lo noch trauen?
Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Nur mit Lo bin ich nicht wirklich warm geworden. Mit ihr konnte ich mich nicht identifizieren, ihr Handeln oft nicht nachvollziehen. Die Auflösung ist überraschend, aber absolut stimmig.

Fazit: Eine mörderische Kreuzfahrt! Spannend, auch wenn mir die Protagonistin nicht wirklich sympathisch war.
leseratte1310 zu »Ruth Ware: Woman in Cabin 10« 26.01.2018
Nachdem es in ihrem Privatleben einige Probleme gibt, gibt es beruflich wenigstens etwas Erfreuliches für die Journalistin Laura „Lo“ Blacklock. Sie darf ihre Kollegin Rowan vertreten bei der Jungfernfahrt der Aurora Borealis. An Bord begegnet sie der Frau aus der Nachbarkabine. Als sie in der der darauffolgenden Nacht von einem Schrei wach wird und dann hört, wie etwas Schweres ins Wasser fällt, nimmt sie an, dass etwas Schlimmes passiert ist und informiert den Sicherheitsoffizier. Doch dann erfährt sie, dass die Kabine gar nicht belegt war. Was ist mit der Frau geschehen, mit der Lo am Abend gesprochen hat?
Das Cover des Buches hat mich so angesprochen, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Doch es hat eine Weile gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingefunden habe.
Das Schiff ist luxuriös und mit 10 Kabinen nicht allzu groß, daher hält sich die Anzahl der Beteiligten in Grenzen. Zunächst einmal lernt man Lo mit ihren Nöten kennen. Sie ist eine Frau, wie von Selbstzweifeln geplagt wird. Gegen ihre Panikattacken benötigt sie Tabletten und dem Alkohol spricht sie auch gut zu, um ihre Problemchen zu vergessen. Vielleicht ist das der Grund, dass ich ihre Handlungen nicht immer so recht nachvollziehen kann. Kein Wunder auch, dass die anderen sie für eigenartig halten. Auch mir war sie nicht sonderlich sympathisch. Aber auch ihre Mitreisenden und die Crewmitglieder sind , na ja, nennen wir es einmal gewöhnungsbedürftig. Alle wirken so, als hätten sie etwas zu verbergen, daher schienen alle auch irgendwie verdächtig. Es war niemand da, der meine Sympathien gewinnen konnte.
Ich wusste die ganze Zeit nicht so recht, was ich von Lo halten sollte. Was es Realität oder war es Einbildung, was sie da mitbekommen haben will? Aber sie will herausfinden, was passiert ist und da sie nicht aufgibt, bringt sie sich selbst in Gefahr.
Zwischendurch gibt es immer wieder auch Einschübe von Mails, Forenbeiträge und ähnlichem, die einen Ausblick auf die Zukunft geben. Doch auch die sorgten nicht dafür, dass ich Klarheit darüber bekam, was auf dem Schiff läuft. Die Auflösung konnte mich dann doch überraschen. Die Geschichte war interessant und spannend, hatte aber auch einige Längen. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten.
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