Die Behandlung von Mo Hayder

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel The Treatment, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 2 der Jack-Caffery-Serie.

  • London: Bantam, 2001 unter dem Titel The Treatment. 497 Seiten.
  • New York: Doubleday, 2002. 497 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Christian Quatmann. ISBN: 3-442-30870-4. 497 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Christian Quatmann. ISBN: 3-442-45626-6. 497 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. Übersetzt von Christian Quatmann. ISBN: 978-3-442-05539-5. 497 Seiten.
  • München: Goldmann, 2007. Übersetzt von Christian Quatmann. ISBN: 978-3-442-46476-0. 497 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Random House Audio, 2002. Gesprochen von Dietmar Bär. 6 CDs.

'Die Behandlung' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein schockierendes Verbrechen stellt die Londoner Polizei vor ein Rätsel: Ein Fremder hat die Familie Peach in ihrem eigenen Haus überfallen. Unaussprechliches muss sich zugetragen haben, bevor er wieder verschwand, nicht ohne den kleinen Sohn der Peaches mit sich genommen zu haben. Doch die schwer verletzten Eltern können der Polizei keine Angaben zu den Geschehnissen machen. Oder wollen es nicht. Und schon bald macht in der Gegend das Wort von einem unheimlichen »Troll« die Runde, der kleine Kinder töten soll. Bei Detective Inspector Jack Caffery ruft der Fall Erinnerungen an das Verschwinden seines eigenen Bruders wach, der als Kind möglicherweise ebenfalls einem Verbrechen zum Opfer fiel. Nie vernarbte Wunden reissen wieder auf, als immer mehr Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sichtbar werden. Die Ermittlungen werden für Caffery zunehmend zu einem emotionalen Kraftakt – und dabei hat der Albtraum gerade erst begonnen …

Leseprobe

Das meint Krimi-Couch.de: »Grauen ohne hannibalischen Glitter« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Er hat schon viel sehen müssen in seinen Jahren bei der Mordkommission Südlondon, aber das entsetzliche Ende der Familie Peach bringt auch Detective Inspector Jack Caffery mental völlig aus dem Gleichgewicht: Ein Psychopath hat sich Einlass in das Haus der Peaches verschafft, Vater, Mutter und den neunjährigen Rory in seine Gewalt gebracht und diese ein unendlich langes Sommer-Wochenende völlig ungestört einer »Behandlung« unterzogen, deren stumpfe, erbarmungslose Brutalität sprachlos werden lässt. Wie durch ein Wunder überleben die Eltern die Attacke, aber Rory hat der Täter entführt. Obwohl die Beamten praktisch jeden Stein umdrehen, bleibt das Kind verschwunden, bis es zu spät ist: Der perverse, aber schlaue Mörder hat Rory im Geäst eines Baumes gefesselt und geknebelt zurückgelassen, und dort ist er kläglich verdurstet.

Die entsetzte Polizei braucht nicht den Druck der Medien oder der Öffentlichkeit, um sich dem scheusslichen Verbrechen mit vollem Einsatz zu widmen. Caffery engagiert sich allerdings in einem Maße, das ihn an den Rand des psychischen Zusammenbruchs bringt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten martert ihn die Erinnerung an das Verschwinden seines älteren Bruders Ewan, der wie Rory offensichtlich einem Kinderschänder zum Opfer gefallen ist. Caffery kennt sogar den Hauptverdächtigen: Ivan Penderecki, ein Nachbar und überführter Päderast, konnte jedoch in diesem Fall niemals überführt werden. Dies endlich nachzuholen und Aufklärung über das Schicksal des Bruders zu erhalten, ist Cafferys fixe Idee geworden. Er hat das Haus der Eltern geerbt und ist dort eingezogen. Seit langen Jahren liefert er sich ein bizarres Katz-und-Maus-Spiel mit Penderecki, der ihn mit kaum verhohlenen Andeutungen quält, die deutlich machen, dass er tatsächlich um Ewans Ende weiß.

Obwohl von seinen persönlichen Dämonen gejagt, hat Caffery seine Polizei-Instinkte nicht verloren. Sie sagen ihm, dass der Peiniger der Peaches schon früher zugeschlagen haben muss. Tatsächlich finden sich Hinweise auf den »Troll«, einen sadistischen Triebtäter, der dem Gesetz bisher entkommen konnte. Schlimmer noch: Das Profil, das Caffery entwirft, macht deutlich, dass der »Troll« schon längst eine andere Familie überfallen haben könnte. Die Churches könnten dies bestätigen, aber Vater, Mutter und Sohn sind längst damit beschäftigt, um ihr Leben zu kämpfen. In ihrem Haus geht der »Troll« nach seinem vom Wahnsinn diktierten Drehbuch vor, während Caffery und seine Kollegen verzweifelt bemüht sind festzustellen, wo ihr Gegner zugeschlagen haben könnte. Ein grotesker Wettlauf hat begonnen: Je länger die Churches ihrem Foltermeister widerstehen, desto größer wird die Chance der Polizei, sie zu finden und zu retten. Aber sogar Caffery, dessen Privatkrieg mit Penderecki eine unerwartete Wendung genommen hat, kennt lange nicht einmal annähernd die Dimension des wahren Grauens, das der »Troll« über seine Opfer bringt: Der Tod ist manchmal nicht das schlimmste Schicksal ...

Mo Hayder setzt neue Maßstäbe im Genre Serienmord-Thriller; das ist ihr schon in »Der Vogelmann« (Goldmann-TB Nr. 45173) gelungen, und sie kann sich mit diesem zweiten Teil der Jack Caffery-Serie noch einmal steigern. Fragt sich nur, ob wir ihr dafür wirklich dankbar sein können. Selten ist es einem Autoren gelungen, einen derartig verstörenden, düsteren, bar jeglichen Hoffnungsschimmers inszenierten Thriller auf die Leserschaft loszulassen. »Die Behandlung« ist ein Trommelfeuer heimtückischer Tiefschläge in die Magengrube, ein morbides Meister- oder Machwerk, das mit den Maßstäben simpler Unterhaltung eigentlich nicht mehr gemessen werden kann.

Beginnen wir mit dem Positiven. »Die Behandlung« wartet mit einem grundsoliden, schlüssig entwickelten und logisch aufgelösten Plot auf. Die Figurenzeichnung lässt ebenfalls wenig zu wünschen übrig; ein wenig verrutscht ist Hayder höchstens die Figur der Chief Inspector Danniella Souness, die als hart gesottene Bürstenschnitt-Lesbe gar zu offensichtlich als Verstoß gegen politisch korrekte Klischees gestaltet wurde. Immerhin ist Souness trotz diverser häuslicher Schwierigkeiten noch die Fröhlichste in der Runde der traurigen Gestalten, gegen die Ian Rankins melancholische Schotten oder Henning Mankells polardepressive Schweden wie überdrehte Stimmungskanonen wirken.

Womit wir bereits beim »Aber« sind: »Die Behandlung« ist bei allen inhaltlichen und formalen Qualitäten eigentlich kein Buch, das man mit Vergnügen liest. Zwar gilt gewissen Kritikern die schriftstellerische Bloßlegung des Lesernerves ohne Betäubung als rechte Königsdisziplin, aber diese Haltung muss man nicht unbedingt teilen. Dass wir diese Welt mit Kreaturen teilen, die eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass der Titel »Mensch« eigentlich gesetzlich geschützt werden musste, ist eine nur zu bekannte Tatsache, an die wir nicht ständig erinnert werden müssen – oder möchten. Doch Hayder legt nicht nur den Finger auf die Wunde, sondern bohrt ohne Erbarmen tief in ihr herum: Dies sollte beachtet werden, bevor man sich an die Lektüre wagt.

Es irritiert nicht primär die ungewöhnlich drastische Weise, in der sich Hayder dem Phänomen des Serienmordes nähert. Im Grunde ist es sogar eine erfreuliche Abwechslung, nicht schon wieder mit einem dämonisch-faszinierenden Hannibal Lecter-Klon konfrontiert zu werden. Serienmörder sind keine unkonventionellen Helden der Neuzeit, sondern kranke, gefährliche, abstoßende Zeitgenossen, die ganz sicher nicht zum Helden taugen. Aber auch das überschwängliche Mitgefühl selbst ernannter Gutmenschen dürfte vom »Troll« abtropfen: Er ist zwar selbst das Produkt brutalen Missbrauchs, aber Hayder erinnert immer wieder daran, dass ihn seine Krankheit nicht der Verantwortung für das eigene Denken und Handeln enthebt. Folglich lässt sich das Leid des Täters mit dem seiner Opfer niemals aufrechnen.

Wie konsequent Hayder in dieser Hinsicht bleibt, verdeutlicht der Subplot um Cafferys elende Suche nach dem verlorenen Bruder, die ihn tief in den Sumpf der Päderasten-Mafia führt. Von allen Bosheiten, die sich die Menschen einander zufügen können, ist der Missbrauch der ganz Jungen, Wehrlosen sicherlich der infamste. Dieser Handlungsstrang ist der am schwersten erträglichste dieses Romans, zumal Hayder ihrem Publikum auch dieses Mal keinerlei Pardon gewährt und mit fast klinischer Präzision – die freilich fern jeder sensationslüsternen Effekthascherei bleibt – schwer vollstellbare Gräuel schildert.

So treffen wir hier auf jämmerliche, deformierte und zerstörte Persönlichkeiten, die indes ebenfalls die volle Verantwortung für ihr schändliches Tun tragen müssen. Tracey Lamb, vom Gesetz nach vielen Jahren endlich eingeholt, ist wohl ein armes, aber vor allem ein kriminelles Schwein, das folgerichtig hinter Gittern endet. Eine Erlösung oder auch nur Gerechtigkeit entsteht daraus freilich nicht; unglaublich perfide konterkariert Hayder das Happy-End, mit dem Jack Caffery belohnt zu werden scheint, durch das grausame Schicksal Ewan Cafferys, das diesen praktisch unter den Augen des ahnungslosen Bruders ereilt, der seinen schließlich gefundenen inneren Frieden teurer bezahlt, als ihm vermutlich jemals bewusst werden wird. Dieses Finale wird nicht so schnell in Vergessenheit geraten; es bleibt fraglich, ob Hayder in einem möglichen dritten Teil der Caffery-Serie das noch toppen kann!

Kein Thriller für den Feierabend, sondern …ja, was eigentlich? Wie es scheint, lassen sich auch keine Lehren aus der Lektüre dieses Werkes ziehen. Sehr irritierend ist die faksimilierte Wiedergabe des »Troll«-»Behandlungsprotokolls« als Epilog – ein Dokument des Wahnsinns, aber was soll das jetzt noch? Neue Erkenntnisse bringen uns die Rasereien eines gestörten Geistes jedenfalls nicht mehr. Die Welt ist schlecht, so die deprimierende Quintessenz, aber das wussten wir ebenfalls schon vorher. Trotzdem wird sich kaum jemand dem Sog der »Behandlung« entziehen können. Dafür gibt es mehrere Gründe. So ließe sich anführen, man wolle des inneren Friedens willen unbedingt die Auflösung der Geschichte kennen: Es muss doch irgendwann die Gerechtigkeit wieder Oberwasser bekommen! Aber da ist noch etwas anderes: das voyeuristische Interesse am Unglück des Nachbarn, das einen selbst nicht trifft; an sich eine recht menschliche Anwandlung, die kontrolliert, aber nicht unterdrückt werden muss. Hayder thematisiert diese gern totgeschwiegene Schaulust vorzüglich am Beispiel der Familie Church, die heimlich fasziniert das Grauen im nahe gelegenen Haus der Peaches verfolgt und sich dazu beglückwünscht, verschont geblieben zu sein. Um so heftiger ist dann der Schock – für die Churches und für den Leser -, wenn der »Troll« schließlich doch im trügerisch trauten Heim zuschlägt. Die Reaktion ist natürlich vorgezeichnet; sie dürfte schon unseren Höhlen bewohnenden Vorfahren in Fleisch und Blut übergegangen sein: Wieso trifft es mich? Das habe ich nicht verdient! Doch Sicherheit gibt es nicht auf dieser Welt; sollte diese Erkenntnis zu vermitteln Mo Hayders Intention gewesen sein, hat sie ihr Ziel wahrlich erreicht!

Michael Drewniok, November 2002

Das meinen andere:

»Mo Hayders ´Behandlung´ ist mit Abstand seit langem der beste Krimi, den man am liebsten fast besser nicht gelesen hätte, so sehr geht er unter die Haut. Bravo! Ein Muss!« (n-tv)

»Mo Hayder, gerät mit diesem bisweilen äußerst brutalen Kriminalroman hart an die Grenzen dessen, was selbst der gutwilligste Leser gemeinhin der Autorenphantasie zubilligt. ´Die Behandlung´ ist eine spannende Lektüre, hat aber auch ein hohes Alptraum-Potenzial.« (Der SPIEGEL)

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mike morschbach zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 11.08.2017
nach "der vogelmann" das2. meisterstück v mo h..alle nachfolger kommen da nicht mehr ran
für freunde harter u spannender psycho thriller eni hihghligt der besonderen art !!
die protagonisten sind hoch interessant u die handlung extrem spannend u teilweise auch brutal.
empfehlenswert ist vorher "der Vogelmann" da einiges darauf aufbaut.
trafik zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 19.02.2016
Ja und Nein, Schwarz und Weiß, so geht es einen wenn man dieses Buch liest.
Zumteil sehr spannend, dann wieder extrem langatmig. Ebenso oft ganz flüssig und ann wieder richtig holzern.
Das Buch ist teilweise wirklich zu brutal. Da muß ich mich meiner Vorrednerin anschließen.
Insgesamt nur mittelmässig mit höchstens 70 Punkten.
Darkmorticia zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 29.01.2015
Genie und Wahnsinn.sollen ja bekanntlich dicht beeinander liegen,aber nicht in Mo Hayder`s Fall.
Hier ist es nur Wahnsinn und dies ist in keinem positiven Sinn gemeint.
Dieses Buch ist einfach nur verstörend,hier wird Missbrauch,Misshandlung eines bzw. mehrerer Kinder bis ins Detail beschrieben.
Ja wir leben in einer kranken Welt und darum brauchen wir schöne Dinge zum lesen und nicht so einen Schmutz.
Das Buch ist langatmig zum Teil hat man nicht mal mehr Lust zu lesen was in Jack vorgeht.
Mo Hayder hatte mit Sicherheit eine grausame Kindheit,nicht anders lässt es sich erklären das man derartiges zu Papier bringen kann.Ohne auch nur einen Funken Respekt zu besitzen vor der Würde des Menschen bzw. unserem Kostbarstem was wir haben nämlich unsere Kinder.
Das Buch lässt mich verstört, vielleicht sogar zerstört zurück.
Wollt Ihr wirklich ein GUTES Buch lesen,so empfehle ich Kind 44 von Tom Rob Smith.
Khampha zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 13.12.2014
Genialer Krimi, Hauptfigur Jack Gaffery- vielleicht etwas zu depressiv dargestellt, aber ok.-Interessante Beziehungs-Konstellationen, Menschliche Abgründe, sowie in Phantasie und in Handlung sind hervorragend dargestellt.
Flüssiger Schreibstil, jede Seite wert zu lesen. Spannend, selbstverständlich für dieses Genre. Kein Overturn nötig.
Übrigens sollte man die Jack Gaffery Reihe der Reihenfolge nach lesen.
Noch eins-Mo Hayder kann nicht nur Krimi. Das Buch Tokio, ihr, meiner Ansicht nach beste Buch, schildert in Romanform, das tatsächlich geschehen Grauen von Nanking. Hier wird klar, dass das reale Leben schlimmer und abgründiger ist, als sich jeder Krimi ausdenken kann.
Mo Hayder ist aus der Krimi, aber auch aus der Romanlandschaft nicht mehr wegzudenken.
Johanne--- zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 31.05.2014
Ärgerlich.

Trotz der Langatmigkeit des Bandes kommt schon sehr früh ein unlogisches Detail vor (der Kommissar weiß, dass das entführte Kind nackt ist - kann er nicht wissen, beim besten Willen nicht).

Das wird auch später nicht besser.

Ödes Geschwafel mit zwischendurch übler Brutalität.
Auf 100 reduziert, wäre es ev. lesbar, so gehts selbst mit Querlesen nicht.

Ich hatte nach 150 zähen Seiten genug von den unglaubwürdigen und langatmigen Beschreibungen der Lebensituation des Kommissars, der Unlogik und dem übrigen Herumgeeiere.
Unglaubwürdig und Langweilig.

Kann man getrost beim Händler stehen lassen.

Gruß, Johanne
Sheila zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 01.05.2014
Ich lese gerne und ich lese vor allem Thriller. Und natürlich passiert es auch ab und zu, daß ich mal ein Buch kaufe, das mir nicht so gut gefällt.

Aber dieses Buch hier ist wirklich das mit Abstand schlechteste, das ich je gelesen habe. Die Brutalität ist eine Sache, aber dieses Durcheinander, das der Autor da zu Papier bringt, ist wirklich heftig.

Eines ist sicher: ich kann es absolut nicht empfehlen und werde garantiert von diesem Autor nichts mehr lesen. Dafür ist mir die wenige freie Zeit, die ich zum Lesen habe wirklich zu kostbar.
ralf zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 23.11.2013
Ein unsinniges Buch, Auf der einen Seite langweilig geschrieben, auf der anderen Seite dermaßen grausig.
Mo Hayder hat gewiß einen Hang zum Sadismus.
Es fehlte mir einfach die Spannung.
Auch ich habe viele Seiten übersprungen
und die ekligen Details überlesen.
Das erste und letzte Mo Hayder Buch für mich.
Krimi-Katze zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 31.05.2013
Nein - das ist definitiv zu viel. Ich mag diese ultra-brutalen, verstörenden Romane nicht, bei denen sich mir der Magen umdreht und ich nicht umhin komme zu fragen, wer so etwas schreiben (oder lesen ...) kann. Das erzeugt zumindestens bei mir weder Spannung noch die Lust am Weiterlesen.
Ich habe mich durchgequält, einige Seiten nur quergelesen und weiß jetzt: Mo Hayder ist nicht mein Fall.
Honeymoon1103 zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 25.04.2013
Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen, ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Das Thema hat mich sehr gefesselt, als auch abgestoßen, da ich auch einen Sohn habe in dem Alter.
Für mich war es ein sehr gutes Buch, bin schon etwas an meine Grenzen gekommen, weil ich mich sehr in die Geschichten hineinlese.

Auf jeden Fall zu empfehlen.
MIKE MORSCHBACH zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 26.08.2012
Nachdem MO HAYDER mit "Der Vogelmann" schon einen bemerkenswerten Thriller voller BRUTALITÄT uns Spannung geliefert hat,ist ihr mit "DIE BEHANDLUNG" eine mehr als gelungene Fortsetzung u STEIGERUNG gelungen !!!
Die bekannten Charaktere und Protagonisten erleben weitere dunkle Abenteuer mit grauenvollen u perversen Verbrechern!
Für mich total faszinierend und absolut fesselnd dieses Buch !
florida-manatee zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 29.01.2012
Wow, sie kann es doch! Bin absolut begeistert von diesem superspannenden Thriller, so dass ich das Buch in 1 Tag ausgelesen habe. Nachdem ich mit "Die Sekte" und "Der Vogelmann" überhaupt nichts anfangen konnte und absolut enttäuscht von Mo Hayer's Schreibstil war, hat mich das Buch echt gefesselt! Übrigens sollte man die Bücher der Reihenfolge nach lesen!
Frostkoeddel zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 23.08.2011
Ich weiß nicht, was Alle an Mo Hayder finden. Auf Empfehlung habe ich nun den "Vogelmann" und "Die Behandlung" gelsen. Das erste Buch fand ich so schrecklich langweilig, das ich das Lesen der Behandlung weit nach hinten geschoben habe. Nun gut, die Behandlung war etwas besser, aber für mich steht fest: nie wieder Mo Hayder, finde ihren Schreibstil einfach zu langweilig, habe viele Seiten überlesen. Beim Vogelmann wurde es erst auf S 180 spannend für mich, bei der Behandlung immerhin schon auf S 100. Gefesselt hat mich die Story kein einziges Mal!
stephan zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 19.05.2011
Die Figur des Jack Caffery ist relativ nachvollziehbar und konsequent dargestellt. Alle anderen Charaktere sind weder stimmig noch interessant, am allerwenigsten der Täter.
Das mit der Kamera und dem Bilderentwickeln habe ich nicht verstanden: hat er seine eigene Kamera gefunden und es nicht bemerkt?
Vielleicht fehlen in der e-book-Ausgabe auch ein paar Seiten und mir kommt deswegen Vieles unlogisch und zusammenhangslos vor. Zumindest fehlt der Anhang, wie ich aus den anderen Kommentaren entnehme.Alles in Allem eher Durchschnitt.
retnueg zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 18.05.2011
ein wirklich guter krimi - der erste den ich von mo hayder zu lesen bekam und auch der beste - bis jetzt, wirklich erstens gut geschrieben und zweitens: auf so einen plot muss man/frau erstmal kommen!
was für dinge tut sich diese frau bloss an, um ihr bewusstsein so zu erweitern, lach!!! hatte zuvor nie von der autorin gehört und war mehr als positiv überrascht. von mir 92°!
stefanz zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 21.10.2010
Vom zweiten Teil der Jack Jaffery-Reihe war ich ziemlich enttäuscht. Alles was den Vorgänger "Der Vogelmann" auszeichnete, fehlt hier total. Von Spannung kann nur im letzten Drittel des Buches die Rede sein. Der flüssige Schreibstil blieb erhalten, so daß man das Buch ziemlich schnell gelesen hat. Die Geschichte um seinen Bruder nervt und ist ziemlich in die Länge gezogen. Das Thema Kinderschändung ist immer aktuell, erschreckend traurig und stimmt sehr nachdenklich.
Sollte man sich an die "Behandlung" heran wagen, so ist es von Vorteil, den "Vogelmann" zuerst zu lesen. Erstens ist der für meine Begriffe wesentlich besser und man versteht schneller die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Protagonisten.
Katja zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 28.07.2010
Mo Hayder hat für ihr Buch "Die Behandlung" einen sehr interessanten und aktuellen Stoff ausgewählt.Verpackt in eine spannende Handlung könnte daraus ein gutes Buch entstehen. Ist es das geworden?

Hayder hat einen angenehmen Schreibstil,der ausbaufähig wäre,wenn es der Autorin gelänge,es etwas leichtfüßiger zu gestalten und weniger schwerfällig,wie in diesem Buch. Sie verschont den Leser mit grausamen und ekligen Details und verpackt das"Notwendige" in liebevolle Andeutungen. Hayder beginnt das Buch wirklich gut,verliert sich sich aber von Seite zu Seite immer mehr in Gefühlsduseleien, seitenlange Abhandlungen über die Gefühle des "vorbelasteten" Kommissars und seine emotionale Verstrickung in seine eigene Geschichte.

Der Hauptaugenmerk der Autorin scheint in diesem Buch nicht so sehr auf eine sich aufbauende und schnell vorantreibende Handlung zu liegen,sondern eher auf die Auswertung der Gefühle der handelnden Personen. Eine gähnende Langeweile ist das Resultat,die sich leider nahezu über das gesamte Buch hinzieht, nur im 2. Drittel kommt ganz kurzweilig mal Spannung auf.

Alles in allem ist Mo Hayder ein schwerfälliges und zähes Buch gelungen,das ein wichtiges Thema aufgreift,es aber lieblos umsetzt. Einseitige und ohne Tiefgang handelnde Personen erschweren das ganze zusätzlich. Die Auflösung ist aufgrund dem Mangel an handelnden Personen und der Einfältigkeit des Buches einfach zu durchschauen.

Von mir gibt es 15° und schade um das Papier!
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Raphael zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 01.06.2010
also wie schon viele poster vor mir bin ich mir nicht ganz sicher was mich so an das buch gefesselt hat, ob es die art war wie es geschrieben ist oder eher das tehma welches es beschreibt. doch letzten endes kann ich es nur weiter empfehlen solange man sich nicht zu sehr in die geschichte hineinversetzt.// p.s.habe nun angefangen '' der vogelman'' zu lesen
und habe leider nicht viel spaß daran weil er eine geschichte beschreibt die vor dem buch ''die behandlung'' passierte. sodass mir vieles schon klar ist bevor ich es gelesen habe.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
The Undertaker zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 08.05.2010
Der Hammer!!! Habe selten so ein extremst spannendes Buch gelesen. Finde vorallem die Idee dieses Buches einfach nur genial. Es verleiht dem sonst eigentlich schon sehr ausgelutschten Thrillergenre irgendwie einen neuen Touch. Was ich auch extremst interesannt
fand, waren die vielen Medizinischen Fachbergriffe und erklärungen.
Kennt von neuch vielleicht irgendjemand einen Autor, der ähnlich wie Mo Hayder schreibt? Würde mich jedenfalls sehr über Antworten freuen.
Maria zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 10.02.2010
Bei "Die Behandlung" geht es um ein extrem schlimmes Thema, über das kein normaler Mensch gerne nachdenken will.
Ich habe das Buch mit höchspannung und innerhalb drei Tagen gelesen. Allerdings kann ich nicht sagen, ob die Spannung im Buch oder das eigentliche Thema mich bewegt hat, das Buch so schnell zu lesen, weil ich einfach nicht noch länger mit dem Thema konfrontiert werden wollte.
Fazit: Spannend? Ja! Empfehlenswert? Auch ja, allerdings wirklich nur für Menschen mit Starken nerven!!
mg11 zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 01.12.2009
Nach langem Hin und Her habe ich das Buch nach dem ersten Viertel zur Seite gelegt. Leider konnte mich die ganze Story von Anfang an nicht fesseln. Der eigentliche Hauptgrund aber, das Buch wieder ins Regal zurückzustellen, war der, dass ich die Personen zu klischeehaft und flach fand. Zudem wurde jeder schonmal vergewaltigt oder hat sonst irgendein psychisches Problem (Alkohol, Drogen, verschwundenen Bruder etc.).
Die Personen wirken alle irgendwie zu extrem bzw. überreizt.

In dieser Richtung wäre weniger wohl mehr gewesen.
Renate zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 17.11.2009
Schockierend! Nichts für zartbesaitete Nerven. Aber durchaus realistisch im Vergleich zu "Die Sekte" und "Ritualmord", welche mehr wie Horrormärchen klingen. Man kann dieses Buch ruhig lesen und es umwerfend spannend und intensiv finden aber wie gesagt, es geht sehr unter die Haut und kann zu psychischen Belastungen führen. Erst nach einigem Zögern habe ich begonnen, Bücher von Mo Hayder zu lesen. Ich habe mich nicht an den "Vogelmann" herangetraut, aber jetzt nachdem ich "Die Behandlung" gelesen habe, werde ich es doch, denn noch schlimmer kann es eigentlich nicht kommen.
BConstanze zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 24.09.2009
Mich hat dieses Buch noch tagelang beschäftigt.
Fast an der Grenze des Aushaltbaren - zumal für jedes Elternteil das hier Geschilderte zum wahren Alptraum wird.
Spannung war von der ersten bis zur letzten Minute.
Die Stimmung ist düster und selbst die Umgebung scheint sich der Handlung anzupassen.
Es zeigt schonungslos die tiefen Abgründe der menschlichen Psyche und den schmalen Grad "wo beginnt das eigentliche normale Leben und was sind normale Menschen" auf.
Kegelchen zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 18.06.2009
dieses buch ist wie auch der Vogelmann einsame spitze...bis zur letzen seite habe ich auf die Løsung gewartet, obwohl ich so einige male dachte den Mørder schon relativ früh zu kennen...ausserde, finde ich das Privatleben von Caffery und Becca spannend obwohl ich sonst eigentlich nicht allzuviel mit viel Beziehungsgeschichten anfangen kann. ich will mehr von Caffery!!! und freu mich auch das næchste Buch
Krimi-Tina zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 27.04.2009
Jack Caffery muss in einem besonders scheußlichen Fall von Kinderschändung ermitteln. Seine eigene Vergangenheit, sein verschwundener und vermutlich von einem Kinderschänder entführter Bruder, steht im dabei mehr als ein bisschen im Weg. Dazu kommen Beziehungsprobleme.
Die Behandlung ist wie der Vogelmann kein Buch für schwache Nerven und Mägen. Mo Hayder spart nicht mit grausigen und ekligen Details. Oder mit der Beschreibung der Ängste der Opfer. Diese ungeschminkte Darstellung macht das Buch einerseits wahnsinnig intensiv, andererseits auch stellenweise wirklich schwer erträglich.
Dazu kommt der extrem deprimierende Nebenstrang der Suche Cafferys nach einer Spur seines Bruders.
Ein sehr gutes aber auch sehr bedrückendes Buch.
Nachtrag: ich bin froh dass ich die Rezension der Krimi-Couch nicht vorher gelesen habe. Da wird entschieden zuviel von der Handlung verraten.
NickSch zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 12.03.2009
Vor ab muß ich sagen ich bekam das Buch geschenkt denn ich selbst hätte mir nie eine Buch über Pädophile gekauft. Die Geschichte ist schon arg abgedreht und es tun sich regelrechte Abgründe auf. Für eine Frau finde ich das ganze Buch doch recht derb. Um so eine geschichte zu kreieren muß man schon etwas abgedreht sein.
Allerdings muß ich sagen hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen auch waren hier die Protagonisten etwas lebhafter und lebendiger dargestellt als beim Vogelman.
Was mich allerdings sehr gestört ja man kann sagen genervt hat ist die Geschichte um Ewan dem Bruder von Jack Caffrey . Das hat mich schon bei Dem Buch der Vogelmann etwas gestört.
Auch bin ich von dem etwas abrupten Ende der Geschichte enttäuscht,da der Plot doch recht rasant und auch mit Spannung vorangetrieben wurde kam mir das Ende doch recht abgewürgt und unvollendet vor. Auch wurde das Kapitel Ewan nicht vollständig beendet im Gegenteil man wurde im Regen stehen gelassen.
BZKKAI zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 26.02.2009
Die Geschichte geht weiter, und genauso ungeschminkt wie bei "Der Vogelmann". "Die Behandlung" erzählt die Geschichte des Kriminalbeamten Jack Caffery weiter, allerdings auf der Grundlage eines weiteren Falles menschlicher Abgründe. Man braucht schon starke Nerven, um sich hier hinein zu denken.
Ein starkes Buch mit einem besonderen Ende, spannend bis zum Schluss.
Man muss Mo Hayder Tribut zollen für die Leistung, einen solchen Roman zu schreiben.
Sehr empfehlenswert.
Andrea zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 12.02.2009
Ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen, und es hat mich die ganze Nacht verfolgt. "Die Behandlung" hat mich gleichermaßen fasziniert wie abgestoßen und hat mich mehr als betroffen gemacht. Seit langem bin ich während des Lesens eines Buches in Tränen ausgebrochen. Es war zwar "nur" eine erfundene Story, aber sie hat eine tiefe Hoffnungslosigkeit bei mir hinterlassen, denn leider ist der geschilderte Wahnsinn Teil unserer realen Welt.
Zart besaitete Gemüter sollten sich gründlich überlegen, dieses Buch zu lesen...
Hecubah zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 06.01.2009
Habe mich endlich durchgequält ! und werde bestimmt nicht noch eins von Ihr lesen.
Das liegt nicht an der Story, die war nämlich sehr gut. Ich fands jetzt auch nicht zu detaliert oder brutal, da gibts andere Autoren, die sind da krasser !
Die Story ist super und auch glaubwürdig aber der Rest .
Schreibstil echt zäh, habe auch einiges, was einfach nicht wichtig war, weggelassen.
Die Charaktere nerven auf . dieses zähe Ringen mit den eigenen Gefühlen mag ja lebensnah sein, ist aber kein Lesevergnügen !!!
Aber bestimmt auch persönliche Empfindung !!!
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JuleFerreira zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 08.12.2008
wie ich finde das Beste Buch von ihr. Ich habe es an einem Stück durchgelesen. Hatte erst angefangen und musste dann ins Bett (wegen Frühschicht), hab die ganze Nacht nicht geschlafen weil mir das was ich bis dorthin gelesen hatte nicht mehr aus dem Kopf ging. Hatte dann am übernächsten Tag frei genommen und dann das ganze Buch auf einmal gelesen.
Der Vogelmann habe ich danach gelesen. Die Reihenfolge in der man diese Bücher liest spielt keine Rolle da beide in sich abgeschlossene Romane sind.
Die Sekte kann aber mit den oben beschriebenen Romanen nicht mithalten.
donald zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 10.11.2008
Ja, endlich habe ich ihn wieder gefunden, den Roman, der so spannend ist, dass ich ihn nie vergessen konnte, aber mir leider der Titel entfallen war. Also: einer der spannendsten Krimis, die ich je gelesen habe, absolut mitreissend und atemberaubend. Kann ich nur wärmstens empfehlen. Die Vorstellung, dass sich ein Täter im Dachboden einnistet und die Familie unter sich ständig beobachtet und ausspioniert, ist so krank. und so spannend!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
picatcho zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 09.11.2008
Für mich ist Mo Hayder einfach eine der besten Autorinnen, welche ich kenne.
"Die Behandlung" ist ein absolutes Meisterwerk. Das Buch ist vielschichtig, spannend, flüssig zu lesen, es hat keinen einzigen Durchhänger und was absolut unvorstellbar ist:" Wie ist ein gesunder Mensch überhaupt fähig solch ein Buch zu schreiben? "
Mo Hayder beschreibt das wahnhafte Denken des Täters sehr detailliert. Sie lässt den Leser richtig eintauchen in dessen kranke Psyche. So was von genial, geschrieben von einem gesunden Menschen. Das ist wahre Kunst!
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vicky zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 16.08.2008
Von "Der Vogelmann" war ich mehr als begeistert und mußte dann natürlich auch den Nachfolgeroman "Die Behandlung" lesen.
Mein Fazit: Guter Fortsetzungsroman der Geschichte um Jack Caffery, Becky und seinen verschollenen Bruder.
Allerdings hat mir die Spannung bei diesem Roman etwas gefehlt.
Trotzallem ein gelungener Roman, den man gerne mal wieder liest und sich auf die Fortsetzung freut.
Jacqueline zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 27.07.2008
Also... dies ist mein erstes Buch von Mo. Es ist eine spannende Geschichte, man kann sich total reinversetzen... es könnte alles so tatsächlich stattfinden...

Das einzige was mich echt fast zum Wahnsinn getrieben hat ist die ständige hin und her springerei von einem Schauplatz zum nächsten und wieder zurück. Ich hab teilweise den einen ausgelassen um perfekten Anschluss zu haben.

Aber vielleicht ist das auch nur mein persönlicher Geschmack.

Dennoch fand ich die Bücher von Cody McFadyen sehr sehr viel spannender, weil tolle und neue Story und rasanter geschrieben.

Ich weiß nicht ob ich mir noch ein Buch von Mo kaufen werde.
keks zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 23.07.2008
Bei Fortsetzungen ist man zunächst skeptisch, ob der folgende Teil genauso gut ist wie der vorherige. Doch dieser zweite Teil kann mit "Der Vogelmann" auf jeden Fall mithalten.
Ein packender Thriller, der die grausamen Tiefen der menschlichen Psyche zeigt, sodass Gänsehaut garantiert ist.
Bin schon gespannt auf den 3. Teil, der mich hoffentlich genauso packen wird
tedesca zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 12.06.2008
Mir hatte der "Vogelmann" schon sehr gut gefallen, und die Fortsetzung hab ich sofort im Anschluss daran gelesen.

Und gerade die Geschehnisse um Ewan haben meiner Meinung nach dieses Buch zu etwas Besonderem gemacht, weil sie einfach so realistisch sind, so, wie sie im wirklichen Leben passieren können und es auch tun.

Natürlich fand ich es beklemmend, aber gerade dadurch ist es mir im Gegensatz zu vielen Romanen immer in Erinnerung geblieben, eben weil es sich von der Masse deutlich abhebt. Ein tolles Buch!
Rolf.P zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 05.06.2008
Dieses Buch geht unter die Haut. Der Leser befindet sich mitten in der packenden, entsetzlichen und in ihrer Menschlichkeit und Nähe zur Krankheit und zum Wahn erschreckenden Handlung, der er sich nicht mehr entziehen kann.
Wiedereinmal zeigt einem Mo Hayder, die Abgründe der menschlichen Psyche und fesselt einen so noch stärker an das Buch, als es der Vorgänger tat.
Natürlich stößt Mo Hayder auch mit diesem Buch wieder an die Grenzen des sogenannten guten Geschmacks, provoziert dadurch, aber gerade deshalb ist diese Schriftstellerin so interessant. „Die Behandlung“ ist weder übertrieben noch pervers, es wird lediglich der reale Wahnsinn geschildert. Detaillierter Horror im Alltag, sehr nahe an der Realität und genau das macht dieses Buch so beängstigend.
Mo Hayder beschreibt detailliert, aber nie geschmacklos. Die Romanfiguren sind lebendig und gespenstisch. Schnell gewinnt der Roman stetig an Dynamik und Spannung um schließlich in einem leisen und unfassbar bitteren Finale zu enden.
Ich habe selten ein so fesselndes und inhaltlich so aufrührendes Buch gelesen. Spannung und Entsetzen ließen mich frösteln.
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Alexandra zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 23.05.2008
Ich fand das Buch super. Es gibt eigentlich nichts hinzuzufügen. Man sollte allerdings wirklich vorher " Der Vogelmann " gelesen haben, was mich auch zu der meiner Meinung nach einzigen Schwachstelle in diesem Roman führt. Die Geschehnisse um Ewan. Ich denke, hier hätte man sich eine andere Lösung einfallen lassen müssen oder es anders beschreiben sollen. Ich will ja nicht zu viel verrraten, aber das Wort " beklemmend " trifft es hier wirklich. Ansonsten tolles Buch, das man ruck zuck lesen kann, weil es total spannend ist!
Nini1979 zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 22.05.2008
Genau so ein genial geschriebens Buch wie "Der Vogelmann". Allerdings muss ich eine Warnung aussprechen: Mir ist bei dem Buch wirklich ein wenig schlecht geworden. Hatte immer im Hinterkopf, dass es sowas in Wirklichkeit gibt.
Das Buch an sich ist perfektioniert geschrieben. Nichts für zart besaitete Seelen.
Odien zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 27.03.2008
Faszinierende Lektüre, wenn man gern in die Abgründe der menschlichen Psyche blickt. Es empfiehlt sich unbedingt vorneweg Der Vogelmann zu lesen, da auch die Geschichte um Cafferty (weiterhin beklemmend) fortgeschrieben wird. Ich habe beide Bücher in einem Zug ausgelesen.
Dana Sachse zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 08.03.2008
Unglaublich spannend, aber nicht ansatzweise so brutal wie ich vermutet habe. Mo Hayders Cliffhanger haben die Spannung erzeugt, aber der Ekel (und die Brutalität) wurde durch die menschlichen Abgründe ausgelöst. Zum ersten Mal habe ich nach einem Buch schlecht geträumt. Lesenswert. Halt ich aber kein zweites Mal durch.
Katista zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 21.01.2008
Ich gebe neunzig Prozent.

Vor allem das Ende: kein billiger Hollywood-Showdown, sondern anders, außergewöhnlich, unerwartet. Mir hat's sehr gut gefallen.
Swen Piper zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 19.01.2008
Literarisch gegenüber dem „Vogelmann“ deutlich verbessert präsentiert hier Mo Hayder, einen ungemein dichten, schaurigen und subtilen Plot, der zwar unvorstellbares Leiden beschreibt, aber auf billige Effekthascherei weitgehend verzichtet. Insbesondere für Leser die Kinder haben, keine leichte Kost.
leseratte54 zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 07.01.2008
Ein super Buch. Mein erstes Buch von Mo Hayder. Die Story fesselt einen bis zum überraschenden Ende. Ich habe es in zwei Tagen gelesen. Sehr zu empfehlen.
wurzel zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 18.12.2007
Spannend bis zum überraschenden Schluß. Teilweise aber thematisch etwas sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn man erst mal angefangen hat, kann man es nicht mehr aus der Hand legen.
annie_cabbot zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 16.10.2007
Ein sehr gutes und spannendes Buch! Vor allem auch die Parallelgeschichte um J. Caffery. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich stellenweise gefragt habe, ob hier gewisse Schmerzgrenzen nicht überschritten wurden...?
Sendra zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 09.10.2007
Es ist ein tolles Buch. Spannend, durchdacht, irritierend und wahnsinnig fesselnd. Leider kann ich kann immer noch nicht wieder ohne Angst durchschlafen... Wer Tokio und die Sekte verträgt, ist trotzdem nicht für alles von Mo Hayder geeignet.
Chris. zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 28.09.2007
Wieder ein gutes Buch von Mo Hayder! Und wieder keines das Zartbesaitete lesen sollten. Überraschender Schluss, spannend, interessanter Anti-Held . . . .
Puffi zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 06.07.2007
Einfach ein tolles Buch!!! Sehr zu empfehlen!!! Ich habs innerhalb von 2 Tagen komplett durchgelesen, weil es so spannend ist. Mein Fazit: Hier lohnen die fast 10 EUR wirklich!!
Andreas Saemann zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 14.05.2007
Hallo, mir hat der Vogelmann und die Behandlung gut gefallen. Nur kann mir jemand sagen wie Caffery bei der Behandlung so plötzlich auf die Suchdaten kommt, die zum Namen des Troll führen.
Lexi zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 04.05.2007
Ich fand das Buch sehr gut. Vor allem hat mir gefallen, dass so viele verschiedene Geschichten parallel abliefen, die allesamt irgendwie spannend waren. Verblüffend fand ich auch das Ende, denn plötzlich hat alles Sinn gemacht und ich würde das Bch auch glatt nochmal lesen, weil man so wahrscheinlich alles viel besser durchschauen kann. Bin gerade dabei den Vogelmann zu lesen, ich hoffe es ist genauso gut...!
Nadine zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 26.04.2007
Ein sehr sehr spannendes und nervenaufreibendes Buch, das man einfach nicht zur Seite legen kann. Den "Vogelmann" hatte ich zuerst gelesen; danach habe ich mir "Die Behandlung" gekauft und nicht allzu viel erwartet. Umso begeisterter war ich.
Der Klappentext klang für mich eher nach einem an den Haaren herbei gezogenen und unrealistischen Inhalt. Dem ist aber überhaupt nicht so. Einzig und allein das etwas offene Ende fand ich ein bisschen schade.
Regina zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 17.03.2007
Das Buch ist mit das beste, dass ich je gelesen habe, aber das Ende hat mich denn doch sehr enttäuscht, denn der "arme Kerl" hat etwas Besseres verdient als so zu enden. Ich kann nur hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn es schreit ja förmlich danach, angesichts eines so weitsichtigen Polizisten.
christa zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 06.12.2006
ich bin eigentlich ein Fan von Stefen King,aber das Buch ist so packend und mitreissend,da kommt so leicht kein anderes ran.Ich bin freiwillig mit dem Bus zur Arbeit gefahren-beim Autofahren kann man nicht lesen !!! es fiel mir schwer,das Buch wieder aus der Hand zu legen-Spannung pur !Es macht auch sehr nachdenklich über Menschen im Allgemeinen-es tun sich Abgründe auf,von denen man sonst nicht im Traum denkt.Gott sei Dank nur ein Roman-aber es gibt reale Fälle ähnlicher ,schockierender Handlung.Leider! Trotzdem gute Unterhaltung - und starke Nerven !!!
Birgit Breithut zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 28.10.2006
Hab das Buch mit gemischten Gefühlen gelesen. Ist auf jeden Fall eines der spannendsten Thriller die ich kenne. Auf jeden Fall nichts für schwache Nerven.
andreas zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 05.10.2006
Eines der mittreisendsten Bücher die ich jemals gelesen habe,nervenaufreibend,schockierend ,dem absolut Unfassbarem ausgeliefert.Es stieg Wut in mir auf,den so unwirklich ist dieses abartige Verhalten dieser Kranken(verbrecher)den nun auch nicht.Lesen sie es und sie erleben den seeligen Abgrund der Menschheit.
tini zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 03.09.2006
Ich fand "die Behandlung" auch ein wenig besser als der Vogelmann , ich fand die Erzählweise super auch wenn es jedoch nix für schwache Nerven war,war es auf jedenfall superspanned mit überraschenden Wendungen auch wenn das Ende anders gekommen war als erhofft konnte man es sehr schwer aus der Hand legen .
Und ich hoffe auch auf ein baldigen 3. Teil dieser Autorin mit J. Caffery
Diana zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 01.09.2006
Ich habe auch erst den "Vogelmann" gelesen und wollte daher auch gleich wissen wie es mit Caffrey und seinem Bruder weitergeht. Das eigentliche Thema des Buches hat mich aber zutiefst erschüttert, da ich selbst 2 kleine Kinder habe. Hätte zwischendurch echt am liebsten mal geheult, wenn ich mir vorstelle, dass so Perverse wirklich bei uns rumlaufen und es jeden treffen kann. Man kann sich doch gar nicht vorstellen, zu was Menschen doch in der Lage sind. Der Schluss hat mir nicht so gut gefallen, da ich mir doch ein anderes Ende gehofft hätte.
Das Buch wird einen selbst noch nach dem Lesen noch lange beschäftigen.
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Jasmin zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 13.08.2006
Habe das Buch gerade beendet. Eins der Schlimmsten, die ich je gelesen habe, aber ich bin sicher, dass es wirklich so viel Gemeinheit auf dieser Welt gibt. Manchmal habe ich sogar vor lauter Verzweiflung über den Hergang rumgeschrien. Besonders wegen der Sache mit Ewan-Steven. Wie kann man nur so hundsgemein und schlecht sein? Und das Ende hat mich schockiert - was soll das? Ist das ein Cliffhanger, um die Leute scharf zu machen auf die Fortsetzung? Fand ich voll daneben - der arme Kerl (und der Leser) hätten nach so einem traurigen Leben wirklich ein Happy End verdient. Sowas deprimiert mich!
Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Buch!
Linn zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 02.08.2006
Ich finde "Die Behandlung" ist ein absolut würdiger Nachfolger des schon sehr guten "Vogelmanns".

Die Geschichte ist nicht so detailliert und brutal beschrieben, was aufgrund des Themas auch nicht nötig ist. Ein absolutes Hammerthema, meiner Meinung nach jedoch gut und sensibel umgesetzt.

Die Charaktere nicht mehr ganz so gut wie im Vorgänger, aber nun ja....

Die Ewan-Story, die für mich im Vorgänger so unverständlich war, wird hier zu Ende geführt, obwohl ich sagen muss, das mich dies als Leser nicht wirklich interessiert hat. Jedoch ein guter Abschluss für die Jack-Caffery-Serie, obwohl ich von ihm noch gern mehr gelesen hätte.

Ein sehr gutes Buch, empfehlenswert!
Anne zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 06.07.2006
habe "die Behandlung" gestern abend während des Gewitters fast vollständig als Hörbuch gehört und ich muss sagen, das Buch geht unter die Haut - obwohl mir vor Müdigkeit fast die Augen zu gefallen sind, konnte ich nicht aufhören und hörte begierig weiter!
Wenn ihr das Buch lesen/hören wollt braucht ihr aber echt starke Nerven, da die teilweise sehr genauen Schilderungen einem schon Angst einjagen können.
Strillomat zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 07.04.2006
Vom Vogelmann war ich eher enttäuscht und hatte bei allen guten Rezensionen nun hohe Erwartungen an Die Behandlung. Das Buch wurde diesen im Großen und Ganzen gerecht. Die Story ist sehr dicht geschrieben und Mo Hayder schafft es auf jeder Seite eine sehr bedrohliche, fast morbide Stimmung beizubehalten, die der harten Thematik sehr angemessen ist. Wer explizit geschilderte Brutalität erwartet, ist hier sicher falsch, denn das Buch wirkt eher auf der unterbewußten, emotionalen Ebene. Dort dafür aber umso heftiger.
Einziger Kritikpunkt wären die teilweise sehr klischeehaft ausgearbeiteten Charaktere. Diese kommen mitunter etwas "platt" daher, wobei jedoch die Hauptfigur, Jack Caffery, wiederum sehr real erscheint und mit herrlich zynischen Gedankengängen. Ein "echter Typ" eben.
Die Figur "Tracey" fällt zwar auch unter die Klischee-Kategorie, ist aber schon derart widerlich, daß man sie sich (auch wenn es fast wehtut), in voller Ekelhaftigkeit wunderbar vorstellen kann. Vor dieser Leistung muß man eigentlich schon wieder vor der Autorin den Hut ziehen.
Unterhalten hat mich das Buch allemal; zumal es mit jeder Seite spannend bleibt und der Faden nie abreißt.
Fazit: Empfehlenswert.
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sazi zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 20.03.2006
Vielleicht lag es ja an mir: Dem Vogelmann (im Original gelesen) konnte ich nichts abgewinnen; ich fand die Erzählweise einfach nur grauenhaft. Habe dann abgebrochen, es fruchtete nicht mehr.

Die Behandlung hab ich second hand erwischt, also habe ich Mo Hayder noch eine Chance gegeben.
Und siehe da: Ein anderes Buch mußte aus meiner mentalen Top 10-Liste weichen und für Die Behandlung Platz machen!
Ich fand's superspannend!
Und sogar SO sehr, daß ich auch dem Vogelmann evtl. noch eine weitere Chance geben werde...
AlphaHelix zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 19.03.2006
Erstens muß ich mal sagen, daß "Die Behandlung" ein sehr gutes Buch ist.Spannend und brutal.Das einzig negative ist das erste Viertel, wo Jacks Beziehung mit Becky näher geschildert wird.Mir hat das Überrollen der Ereignisse wie beim Vogelmann gefehlt bzw. was bei den restlichen Vierteln des Buches hervorragend in Tat umgesetzt wird.
Hoffe auf einen dritten Roman mit Jack Caffrey, da der Schluß des Buches nicht alle Fragen beantwortet!
Christian zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 13.03.2006
Das Buch liest sich spannend und ausführlich, trotz der perfiden Handlung. Wer schwache Nerven hat, sollte sich dies überlegen, allen anderen rate ich sich diese Zeit zu nehmen und es zu lesen!
PS: Aber bitte vorher die Rezension von Michael Matzer nicht!!! lesen, denn sonst kann man sich das Lesen sparen, da man dann alle Höhepunkte bereits kennt!
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oemchenli zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 01.03.2006
Ich fands besser als den "Vogelmann".
Aber welche Abgründe tun sich da auf????
Die Mo Hayder muß irrgendwie durchgeknallt sein.
Wie kann man sowas schreiben, egal ob Mann oder Frau????
Aber es war spannende Unterhaltung und wir die sowas lesen sind ja auch ganz schööööön Blutrünstig, oder?
Gruß oemchenli
Matthias zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 01.03.2006
Also: Harris ist sehr viel platter und schlechter verglichen mit der ausgezeichneten Mo Hayder. Sie als Epigonin zu bezeichnen, kehr die Qualitätsverhältnisse um. "Die Behandlung" ist zwar weniger explizit brutal als "Der Vogelmann", aufgrund der Thematim aber noch schwerer zu verkraften und ausgesprochen unheimlich geschrieben.
Wer allerdings die obige, in jeder hinsicht erschöpfende Rezension von Dr. gelesen hat, kann sich das Buch locker sparen, da dort alle überraschenden Wendungen ausgeplaudert werden. Gratulation!
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monezone zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 19.02.2006
Ich habe das Buch gerade zu Ende gelesen und mein erster Gedanke war: In den nächsten Wochen werde ich kein Buch mehr anrühren.

Für jeden, der Kinder hat, ist die Story eine Tortur. Und das Gemeinste ist der hohe Realitätsgehalt dahinter.

Obwohl alles und alle irgendwie in dem Buch kaputt erscheinen, hatte ich nie das Gefühl, es wäre großartig konstruiert oder gar platt einzig auf das Schocken des Lesers ausgerichtet. Der Schreibstil ist enorm flüssig und fein nuanciert.
Im Gegensatz zu manch anderem Thriller werden auch nicht übermäßig viel Details der Brutalitäten herausgestellt...die Story an sich ist unglaublich brutal und braucht keine solche Sprache.

Für mich wesentlich schwerer zu verdauen als "Der Vogelmann" und sicher kein Buch, das ich mit Freuden noch einmal lesen werde...
aber trotzdem absolut empfehlenswert.
C.Ross zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 06.01.2006
Ich habe mir diesen Schmöker, neben anderen, für den Weihnachtsurlaub vorge-nommen und gelesen - und muß wieder einmal feststellen, dass die Flut der Thomas-Harris-Epigonen noch immer ungebrochen ist. Und in dem vergeblichen Versuch, diesen zu toppen, wurde denn auch alles hineingepackt, was die Klischee-Kiste hergibt. Pädophilie - grausig genug - reicht da nicht, da muss auch noch Schizophrenie und jede Menge anderes aus der Psychoasservatenkammer draufgepackt werden. Und natürlich ist Caffery ein in mehrfacher Hinsicht traumatisierter Hero, wie könnte es anders sein. Um so schlimmer, dass die ganze Chose auch noch voller handwerklicher und logischer Fehler wimmelt. Dass Hayder stilistisch und sprachlich Lichtjahre von Harris' Meisterwerken entfernt ist, bedarf dann kaum noch der Erwähnung. Mein Fazit: einfach nur ein weiterer dümmlicher Versuch, mangelndes Können durch vorder-gründige Blutrünstigkeit und Grausamkeit zu kompensieren. Ein Fall für den Papiercontainer.
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Günter zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 30.11.2005
Ich habe "Vogelmann" & "Behandlung" gelesen und finde beide genial. Sicher, die Themen und Beschreibungen sind nicht jedermanns Sache.
Aber, sie sind überaus mitreissend geschrieben und
die Romane nicht vor Schluss wegzulegen. Ein dritter Teil der Caffery-Reihe muss nicht unbedingt folgen, da die "Ewan/Steven-Geschichte"
hier ein glaubwürdiges Ende gefunden hat.
Petra zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 18.11.2005
Ich fand das Buch einfach nur spannend, so widerlich und schlimm das Thema auch ist!!!
Nicht so klasse fand ich den Schluss, einige Fragen bleiben offen und ich hoffe sehr, dass es noch einen dritten Teil um Detectice Caffery gibt.
Für zarte Gemüter und empfindliche Mägen dürfte auch dieses Buch nicht geschaffen sein.
Svenja zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 15.11.2005
Ich habe noch NIE so ein spannendes und packendes Buch gelesen. Und ich lese wirklich viel. Hab die 500 Seiten an einem Wochenende durch gehabt und bin echt begeistert. Es gibt hier ja viele, die sich über die "Perversitäten" und die Brutalität aufregen, aber ich glaube, ohne sie wäre das Buch lange nicht so schockierend. Jeden Tag steht heutzutage etwas in der Zeitung über Kindesmisbrauch und Mord an Kindern, warum soll Mo Hayder nicht darüber schreiben dürfen? Schweigen ist keine Lösung. Auch find ich gut, dass die Ewen-Story kein Happy End hat. So klingt der Roman auch noch nach Wochen nach... Leider war es wohl der letzte Caffery-Roman.
Stefan zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 12.11.2005
Tja, bei diesem Krimi scheiden sich offensichtlich die Geister. Sehr verständlich, ich habe den Roman vor einem halben Jahr gelesen, und ich weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll.

Richtig, dieses Buch ist ein Sammelsurium von Perversitäten übelsten Ausmaßes. Die Grundidee des Romans und die Umsetzung durch den Täter ist sicher das ekelerregendste, was mir jemals in Buchform vor die Augen gekommen ist. Dies noch in Kombination mit dem Schicksal von Cafferys Bruder, und die im Buch beschriebenen Grausamkeiten gegenüber Kindern lassen mich (zumal als angehenden Vater) zutiefst abgestoßen zurück.

Dies ist aber nur ein Teil der Wahheit. Gleichzeitig ist die Behandlung ein Roman, der Figuren- und Charakterzeichnungen entwirft, die einem im Gedächtnis haften bleiben. Keine strahlenden Helden, keine eindimensionalen Figuren, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, die allesamt vom Schicksal gebeutelt und zerstört sind. Menschen, die versuchen, durch ihr Handeln ihrer Existenz wieder einen Sinn zu geben, aber gleichzeitig scheitern, weil sie andere Menschen mit in den Abgrund reißen, am besten dargestellt in der Hauptfigur. Die Sprache des Romans ist nicht plump und gewöhnlich, sondern arbeitet sehr sorgfältig und nuanciert die einzelnen Situationen heraus. Die Komposition des Romans ist nicht platt und billig, sondern geschickt und raffiniert. Und was die beschriebenen Perversionen betrifft: es ist naiv zu glauben, dass es dies alles nicht gibt. Ganz im Gegenteil: ich glaube, wir wären entsetzt, wenn wir wüssten, wieviele Menschen es in unserer Umgebung gibt, die ähnlich gestört sind, wie die Menschen in diesem Roman.

Wie gesagt, ich weiß bis heute nicht, was ich von dem Roman halten soll. Jedenfalls ist dieser Krimi ein gutes Argument dafür, auch auf einem Bucheinband darauf hinzuweisen, für welches Lesepublikum der Roman eigentlich geeignet ist. Wer nämlich einen "konventionellen" Serienmörder-Krimi erwartet, wird sein blaues Wunder erleben.
Nana zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 02.11.2005
Mir scheint, hier wurde händeringend eine perverse Story gesucht, um die Entwicklung und Vergangenheit von Caffrey zu verpacken. Ich finde sie nur lächerlich und - vor allen Dingen - ärgerlich. Das Motiv des Täters bleibt bis zum Schluß nicht nachvollziehbar (schnell noch des Täters Aufzeichnungen hintenan gehängt) und der Leser erfährt rein gar nix über ihn. Hier steht die Tat allein da, alles zielt darauf ab, durch deren Perversität von der dünnen Story abzulenken.

Ich gebe 50% für Caffery's Story, der Rest ist Müll.
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Verena zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 01.11.2005
Habe nur "Die Behandlung" von Mo Hayder gelesen und ehrlich gesagt, dass reicht auch! Die Story ist einfach wiederlich! Meiner Meinung nach geht die Spannung verloren durch die schockierende Schreibweise. Sorry, das ist nicht mein Krimi!
Ein kranker Perverser zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 29.10.2005
Somit gebe auch ich mein Meinungs-Debüt: Ich las zuerst "Der Vogelmann", anschliessend "Die Behandlung".
Ums vorweg zu nehmen: Das mit Abstand Packendste, was ich in meiner Leserkarriere vorgesetzt bekommen habe! Wer einen Psychothriller erster Güte in Buchform sucht: Unbedingt lesen!
PS: Frau Hayder, wann treffen wir Caffery wieder?
Anna zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 26.10.2005
Die Autorin spielt nur mit ein sehr widerwärtiges und schockierendes Thema und erzeugt somit "ein gruselige storry" Ich finde das Buch schlecht geschrieben und unnötig pervers,...die Kunst ist es doch ein Gefühl beim Leser zu erzeugen ohne so offensichtlich zu sein! Und die Liebesgeschichte zwischen Becky und Cafferey ist ja mehr als fehl am platz. Allein für die Geschichte mit Cafferey´s Bruder verdient das Buch Lob, aber das auch nur im Maßen! Zusammenfassend würde ich sagen, dass das Buch reine Zeitverschwendung ist.
Alex zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 06.08.2005
Ich las zunächst "Die Behandlung", danach erst den Vogelmann. Hätte mir gewünscht, die Bücher in ihrer eigentlichen Reihenfolge gelesen zu haben, da M. Hayder eine hervorragende Charakterzeichnung gelingt. Besonders im Hinblick auf die Figur der Becky, deren eigene Geschichte so präzise, aber doch emotional dargestellt wird, trotz der Tatsache, dass sie in der "Behandlung" eine Art Nebenfigur ist. Ihre positive Entwicklung und die stärker werdende Beziehung zu Caffery hilft ein wenig, die doch sehr schreckliche Hauptgeschichte zu verdauen.
Charlotte zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 02.08.2005
Dieses Buch gehört defintiv zu den spannensten, unheimlichsten und besten Büchern, die ich gelesen habe. Demnach bin ich als Leser also "krank und pervers". Aha. Miss Hayder muss demnach Miss Superpervers sein... Meine Meinung: Finde es ein wenig fragwürdig, andere Leser so zu betiteln.. Meiner Ansicht nach sollte man sich mit derartigen Äußerungen zurückhalten, zeugt nicht gerade von guter Erziehung und Toleranz. Sicherlich ist das Buch Geschmackssache und ich würde es bestimmt nicht meinen Freundinnen, die eigene Kinder haben, unter den Weihnachtsbaum legen. Aber all den anderen Thriller-Fans würde ich es sofort schenken. Habe mich beim Lesen so gegruselt, dass ich nachts nicht ohne Licht und ohne Freund einschlafen wollte. Fazit: macht süchtig und schlaflos.
Marcel zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 30.06.2005
Kann mich der allgemeinen Haltung nicht anschließen und es nicht weiterempfehlen.
Langatmige Handlung, wiederwärtige Story, kaum Höhepunkte und ein völlig unspektakuläres Ende.

Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden.

Mein Fazit: Überbewertet
Biggi zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 30.05.2005
Superspannend! Wirklich nichts für schwache Nerven. An manchen Stellen ist das Buch so spannend,daß man das Gefühl hat nicht schnell genug lesen zu können.
Die Story ist schon sehr heftig. Habe das Buch vor einer Woche gelesen und es geht mir immer noch nach.
Ich fand es auch gut, daß die Geschichte um Ewan sich für Cafferey nicht aufgelöst hat, dagegen für den Leser schon. Es wäre dann für das Buch eine doch zu runde Sache gewesen und hätte seine Glaubwürdigkeit verloren und es wäre vielleicht ins Kitschige abgerutscht.
Im realen Leben wünscht man die Ungewissheit über den Verbleib eines vermissten Menschen natürlich niemandem.
phi99auc zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 16.05.2005
Nun ja - die Ankündiung sagt es: Nichts für schwache Nerven! Zugegeben - im ersten Drittel habe ich mich zeitweise ganz schön gegruselt. Ansonsten ist die Story wieder sehr spannend, wenn auch absolut widerwärtig. Aber die menschliche Seele ist nun einmal unergründlich und besitzt viele dunkle und unerforschte Gänge. Irgendwie finde ich es gut, dass die Geschichte um Ewan für Cafferey nicht aufgelöst wird (für den Leser ja quasi schon) und dass es dafür eben kein rundes Ende gibt.
Monika zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 10.05.2005
Also, ich habe beide Romane (Der Vogelmann, Die Behandlung) gelesen. Da ich mit Vorliebe Krimis und Thriller lese, auch die heftigsten, dachte ich, bei diesen Romanen würde ich alles richtig machen, zumal mir meine Kollegin beide Bücher empfohlen hat.
Meine Meinung: derjenige, der beim Lesen eine Freude empfunden hat und die Bücher gut fand ist krank und pervers. Ich bin an der Grenze des guten Geschmacks angekommen. So pervers geschilderte Folterszenarien von Kindern habe ich noch nie gelesen und hoffe nie wieder lesen zu können. Ich bereue zutiefst, diese "Thriller" gelesen zu haben. Kranke Bücher für kranke Menschen.
Emily zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 19.04.2005
Die Behandlung ist das erste Buch was ich von Mo Hayder gelesen habe. Danach habe ich mir sofort den Vogelmann besorgt! Das Buch ist wirklich mega-spannend und die ein oder andere Gänsehaut lief mir den Rücken runter. Auch Tränen konnte ich nicht immer ganz verhindern...
Mr Mike zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 14.03.2005
Selten eine derart guten Aufbau in einem Krimi gefunden. War aber auch seit langem das erste Mal, dass ich von gewissen Personen im Buch ( "Penderecki" , "Troll" ) geträumt! habe. Dieses Buch fährt auch vermeintlich "starken" Psychen ganz arg in die Knochen. Trotzdem empfehlenswert.
Theodora zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 14.03.2005
Habe mir - da relativ günstig - das Hörbuch gegönnt und war total enttäuscht. Das Ende war unklar und ich erfahre erst hier, was ich im Hörbuch vermißt habe. Werde wohl doch einmal das Buch lesen, vom Hörbuch kann ich nur abraten, es schein zu viel vom Ende wegzulassen.
René zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 04.03.2005
Mo Hayder gehört zweifellos zu den Top-Autoren der Thriller-Literatur. Nach ihrem sensationellen Debüt „Der Vogelmann“ hat sie mit „Die Behandlung“ erneut Grossartiges abgeliefert. Nekrophilie, Pädophilie, Schizophrenie, Sadismus in seiner extremsten Form, es gibt keine Tabus, welche Mo Hayder nicht bricht. Und sie tut dies mit einer Konsequenz, welche verstörend und gleichzeitig bewundernswert ist. Die Stories in beiden Büchern sind äusserst spannend, gut recherchiert und Jack Caffery, der ruhelose, desillusionierte, kaputte Polizeikommissar erinnert mit seinen fatalistischen Charakterzügen zeitweise stark an Connolly’s Charlie „Bird“ Parker aus „Das schwarze Herz“ und „Das dunkle Vermächtnis“. Hayder und Connolly haben durchaus Parallelen aufzuweisen: beides sind absolute Giganten im Thriller-Metier und haben bereits nach nur zwei Büchern bewiesen, dass sie in der Lage sind, Legenden wie James Patterson oder Jeffery Deaver mühelos an die Wand zu schreiben !
anyo zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 06.02.2005
Ich habe dieses Buch zum Geburtstag bekommen. Meine Freundin sagte daß es sehr häftig ist und mir gefallen würde. Allerdings !!! Ich konnnte " Die Bechandlung" kaum aus der Hand legen. Das Buch ist wirklich sehr spannend und direkt geschrieben. Das ganze Buch ist sowas von fesselnd. Als ich es zuende gelesen habe, bin ich sofort in die Bücherei und habe mich erkündigt ob es weitere Bücher von Mo Hayder giebt?! Ja... "Der Vogelmann" Dieses finde ich auch super spannend und kann es kaum erwarten bis das 3. Buch endlich übersetzt wird !!! dann bin ich die erste die es kauft :)
Svenja zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 20.01.2005
Ich habe von Mo Hayder zum ersten Mal auf dieser Seite gehört und habe mich gefragt, ob das Buch wirklich so spannend ist, wie viele hier behaupten. Deshalb habe ich mir kurze Zeit später "den Vogelmann" und "die Behandlung" gekauft.
Ich muss sagen, ich bin begeistert. "Die Behandlung" ist das beste Buch, dass ich je gelesen habe. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe jede Sekunde genutzt um weiterzulesen. Deshalb habe ich mir auch den einen oder anderen schiefen Blick eingefangen ;-)
Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass man sich wesentlich leichter tut, wenn man vorher bereits den "Vogelmann" gelesen hat, weil man dann die Vorgeschichten der Personen kennt. Alles in allem: Ein hammers-Buch!
shy zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 17.01.2005
Hallo...bin mehr oder weniger durch Zufall auf dieses Buch gestossen...als alter Patricia Cornwell-Fan das "fremde" Buch...aber ich kann es nur wärmstens empfehlen...Die Handlung sehr detailliert beschrieben...sehr ausdrucksstark..aber definitiv nichts für schwache Nerven..Wer dazu neigt, nachts von Gelesenem zu träumen sollte sich entweder einen lieben fürsorglichen Partner zulegen oder das Buch dann doch lieber in gesellschaft lesen +schmunzel*

Alles in allem äußerst empfehlenswert
Mike zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 05.01.2005
Spitze, nachdem ich angefangen hab zu lesen, hab ich mir nen Tag freigenommen und fertig gelesen, echt top, echt krasses thema, war teils echt verblüfft, keine Tabus, immer voll drauf, so muss es sein :-))
snoozer zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 11.12.2004
Meine Schwester hat mir dieses Buch geliehen, weil sie meinte, das sei etwas für mich, da das Buch superspannend sei.
Joa, da hatte sie recht.

Insgesamt ein gutes Buch, vor allem der Erzählstil und die oben angesprochenen Perspektivwechsel haben mir gut gefallen.

Den Spannungsaufbau fand ich ein allerdings ein wenig merkwürdig.
Ich fand den Mittelteil wesentlich fesselnder als das was dann noch danach kam, denn das war grösstenteils irgendwie vorhersehbar.
Das soll jetzt aber nicht heissen, dass ich gelangweilt war, denn natürlich wollte ich wissen, wie sie dem Täter auf die Spur kommen und was mit Ewan Cafferty geschieht/geschah.

Gehört für mich zu den besseren Büchern und nun werde ich mir auch den Vogelmann besorgen.
Micha zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 16.10.2004
Mich erinnert das Buch entsetzlich an die Affäre Dutroux - Ewan ereilt das gleiche Schicksal wie die Mädchen in Belgien ---- und trotz aller Grausamkeit die Jo hier ausbreitet - die Realität ist Ihr immer um zwei Schritte vorraus.
Wobei, bei der neuen Beweislage etc. etc. wäre eine gründliche Hausdurchsuchung auf dem Anwesen doch sehr sehr logisch gewesen -
aber was letztendlich zählt ist doch die traurige Dramaturgie -
Monty zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 09.10.2004
Ich fand die Behandlung einfach toll.
Es sind sehr gute Handlungsstränge, und die Personen sind gut ausgearbeitet.
Das Ende könnte überraschender sein, aber ansonsten fand ich die Behandlung eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
tanja zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 13.09.2004
Habe das Buch verschlungen und bin gestern damit fertig geworden.
Ich fand es sehr sehr spannend und lebendig geschrieben.

Der Schluss hat mich allerdings etwas enttäuscht, bzw. nicht ganz zufrieden gestellt.
Was passiert jetzt mit Caffreys Bruder???
Ok ok, ich bin auch kein Fan von Happy Ends, und man kann sich wohl denken, was aus ihm wird. Trotzdem hätte ich gern noch erfahren, was aus ihm dann geworden ist...
madam tepes zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 28.08.2004
Also es war einfach nicht wegzulegen...

man wurde regelrecht in eine lesemanie gerissen! dieses buch hat mich noch lange nach dem lesen beschäftigt, weil es ein Thema ist das man nicht so von sich schieben kann wenn man dieses buch gelesen hat.

Wirklich genial, muss man gelesen haben
Monty zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 27.08.2004
Das Buch habe ich so schnell durchgelesen wie kein anderes. Einfach super - eine gute Handlung und die Personen waren auch sehr gut ausgearbeitet.
Leider war das Ende nicht so gut, aber immer noch in Orsdnung.
Ich bewerte das Buch mit 88°
Lydia zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 13.08.2004
wirklich spannend bis zur letzen Seite, mal schauen ob noch ein 3tes Buch kommt, kann ich nur weiter empfehlen.
Babsi zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 07.08.2004
Habe gelesen das die Caffery-Reihe mit der Behandlung beendet ist!!
Weiß da jemand genaueres?
Wär nämlich schade, wenn es keine Fortsetzung mehr gebe.
Marc zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 23.07.2004
Ein fantastisches Buch. Spannend bis zu Schmerzgrenze und Inspektor Caffery ist eine tolle, komplexe, abgründige Hauptfigur.
Unbedingt lesen.
Asta zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 08.07.2004
Warte voller Ungeduld auf das nächste Buch von Mo Hayder, - am Ende von "Die Behandlung" brach ich in Tränen aus, so hat mich das Ende mitgenommen.
Martina zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 30.06.2004
Ein geniales, superspannendes Buch, das tief in menschliche Abgründe blicken lässt. Ich hab das Buch abends um 8 angefangen und bis morgens um halb 4 durchgelesen bis ich fertig war!
Cassandra zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 24.05.2004
Ich habe den Vogelmann gelesen und war unglaublich gespannt, wie das nächst Buch von Mo Hayder nun ist.
Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist um längen "härter" als der Vogelmann. Mütter mit kleinen Kindern sollten es ganz sein lassen. Es ist super spannend und leider vor einem realen Hintergrund geschrieben. Das bedrückt einen noch mehr, da die Pädphielen-Szene immer weiter wächst.
Ich habe schon einiges an Psycho-Thrillern gelesen aber Mo Hayder ist und bleibt immer noch -unangefochten-auf Platz eins.
Dr. SANATI zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 10.05.2004
Kaum zu glauben,dass Mo Hayder in der Lage ist,die Spannung im Vergleich zu "Der Vogelmann" noch zu steigern !
Neben "Der Vogelmann" und "Das Lied der Sirenen" eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ein absolut empfehlenswerter Krimi. Fantastisch !
Tatiana zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 17.04.2004
Absolut lesenswert! Nachdem ich bei der Krimi-Couch über "Der Vogelmann" gelesen hatte, habe ich mir das Buch besorgt und wurde nicht enttäuscht. Auch "Die Behandlung" hat meine Erwartungen erfüllt und nun kann ich ihr neues Buch kaum noch erwarten. Werde mir dieses sofort nach Erscheinen kaufen und hoffe, dass es genauso spannend wird.
Bjoern zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 10.04.2004
Nachdem ich die Mankell Romane überstanden hatte was die Brutalität anging, dachte ich: Björn, Du bist jetzt einiges gewohnt...dann kam Val McDermind, da dachte ich: Björn, schlimmer kommt es nimmer...Tja, dann kam die Behandlung.
Das Buch ist keineswegs so brutal wie "Das Lied der Sirenen" von Val McDermind, da hier die Gewalt nicht so ganz nachvollziehbar ist. Hingegen ist diese Buch, was den Punkt: Qualen angeht doch recht nahe am Puls des Lebens dran.

Es hört sich immer dumm an: Aber das Buc ist nix für schwache Nerven. Absolut nichts.
Das Buch ist sicherlich mehr als spannend aber die Gewalt und die Perversion des Menschens kennt anscheind, leider, keine Grenzen.
Also wer es verkraften kann, lesen.
Ingie zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 23.02.2004
Faszinierend!
Es ist spannend, brutal aber leider sicher nicht ganz aus der Luft gegriffen. Es hat mich noch Tage später beschäftigt. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
beate zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 11.02.2004
< Ihr Kommentar zum Buch >
super spanned.....man muss lesen, lesen, lesen.....
das war schon beim vogelmann so.
ich freue mich schon auf "tokyo".
Susanne zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 29.01.2004
Genialer Thriller, Spannung bis zum letzten Wort, werde auf neue Bücher dieser Autorin achten und in jedem Fall lesen.
adi zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 20.01.2004
Ein wirklich fesselndes Buch, das einem am Schluss doch etwas perplex zurück lässt und man sich über seine Gefühle zuerst ein wenig ins klare kommen muss. Vor allem auch spannend fand ich die Verstrickungen zum ersten Buch und die entsprechenden Entwicklungen der Personen. Schade, dass es nicht weitere Bücher mit Caffrey geben soll....
Verena Facher zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 09.01.2004
Schon 'Der Vogelmann' war ein faszinierender Roman, interessant einen noch so jungen und schon so kaputten Ermittler zu erleben. Doch 'Die Behandlung' toppt alles! Der beste Krimi seit langem, brutal ehrlich, intensiv und komplex, mit einem Ende, das einem den Atem stockt. Da tun sich abgründe auf, ich erwarte sehnsüchtig Mo's nächstes Werk!
Karolin zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 11.12.2003
Ich habe dieses Buch gerade fertiggelesen, bin in Tränen ausgebrochen und fix und fertig. Das Thema ist hart, sehr hart und ich mußte das Buch zwischendrin weglegen um mich wieder zu beruhigen. Unfassbar das so etwas wirklich geschehen kann. Nichts für Eltern, aber als "Horror" Thriller einsame Klasse!
Anja S. zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 08.12.2003
mordsmaessig spannend, nichts fuer zarte Gemueter, aber stellenweise dem Vorgaenger "Der Vogelmann" etwas zu aehnlich. Ich bin etwas baenglich fuer ein weiteres Buch, das dann vielleicht wirklich nicht mehr originell sein koennte.
Thomas zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 05.12.2003
Große Lektüre!!!
Ein Fingerzeig auf das was wir nicht wahrnehmen können oder auch wollen!!!!!
Dieser Roman schockiert nicht nur, er deckt die grausame Realität auf.
Sandra zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 07.11.2003
Habe mich im Internet umgeschaut und bin auf einen interessanten Artikel aus einer Londoner Zeitung von 1989 entdeckt. Dieser Artikel, der auch in der englischen Ausgabe des Buches zu finden ist, macht für mich den Eindruck, als ob die Verbrechen wircklich passiert sind! Hat jemand Informationen dazu? Muss nämlich bald ein Referat über dieses Buch halten!
M.f.G. Sandra
travis zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 24.08.2003
Über den oben genannten Fehler mit den Barrakudas/Piranhas bin ich beim lesen auch gestolpert. Abgesehen davon ist das Buch ein Knaller. Hayder hat bei Ihren Romanen immer ein Topthema. War es beim Vogelmann noch Nekrophilie geht es bei der Behandlung um Kindesmissbrauch. Hayder läßt kein Tabu aus und das schätze ich an ihren Romanen. Leider ist die Behandlung nicht so druckvoll wie der Vogelmann -dafür ist der Roman im Ganzen "reifer" als der Erstling. Unbedingt lesen!!!
Helen zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 24.07.2003
Das Buch ist keine Ferienlektüre,- es sei denn man möchte für zwei Tage voller Ekel,im Angesicht von Kanibalismus, perversen Sexpraktiken, Schizophrenie und Sadismus stehen. Mo Hayder hat hier die Abründe des menschlichen Daseins zu einem fast unverdaulichen Psychokrimicocktail gemixt.Cheers!
FRANK zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 11.06.2003
Auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch für Leute mit Interesse an Thrillern. Das beste Buch was ich in der letzten Zeit gelesen habe. Ein wahrscheinlich sehr lebensnahes Buch und deshalb nichts für Leute mit empfindlichen Nerven.
Absolut empfehlenswertes !!
Daniela zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 21.05.2003
Noch besser wie der erste Teil;allerdings kein Buch für Leute mit schwachen Nerven.
Alexia zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 19.05.2003
Habe das Buch angefangen und innerhalb von nicht einmal 2 Tagen gelesen... wie im Rausch....
sehr empfehlenswert!!!!
Pauline zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 21.03.2003
Gestern war anlässlich der LitCologne eine Lesung der Autorin "Die Behandlung". Mo Hayder traumt man nicht zu, dass sie solche absolut spannenden Thriller schreibt.
Sie hat natürlich an der spannendsten Stelle abgebrochen.
Der Vogelmann war ja schon mehr als spannend, doch das neuen Buch ist noch ein wenig perfider!
Nina zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 14.03.2003
Ich finde dieses Buch, Die Behandlung, sehr toll ist!!!
Es ist jetzt mein Lieblingsbuch !! :)
Remo Ugolini zu »Mo Hayder: Die Behandlung« 28.12.2002
Mo Hadyder führt uns in ungeahnte Abgründe der menschlichen Seele. Für Familienväter ein fast unerträglicher Roman der sich nachhaltig im Gehirn festsetzt. Wenn man die letzte Seite gelesen hat zittern man nur noch. Ein Buch das einem wirklich nicht kalt lässt.
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